Bürgerrechts- und Studentenbewegungen machten das Jahr nicht nur in Deutschland aus. Sie gipfelten in diesem Jahr in massiven Protesten und gingen als die „68er Bewegung“ in die Geschichte ein. In den USA war es das Aufbegehren gegen den Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung der schwarzen Bevölkerung, die von dem Baptistenprediger Martin Luther King angeführt wurde, der am 4. April in Memphis Opfer eines Attentats wurde und starb. In der BRD protestierten Studenten gegen die Notstandsgesetze und in der ČSSR bemühte sich die Kommunistische Partei unter Alexander Dubček um eine Liberalisierung und Demokratisierung im Lande. Diese Bemühungen manifestierten sich im „Prager Frühling“, der den Einmarsch des Ostblock-Militärs, des Warschauer Paktes, nach sich zog. Eine halbe Million Soldaten waren an dieser größten Operation seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beteiligt. Die DDR-Truppen hielten sich an der Grenze zurück, ihre Regierung hatte aber politisch Position gegen den „Prager Frühling“ bezogen. Am 23. August hatten die einmarschierten Verbände den Aufruhr niedergeschlagen. Er hatte zwei Tage gedauert.
In Deutschland hatte als Protest gegen die ältere, konservative Generation, zudem die Hippie-Welle große Ausmaße angenommen. Drogen und bunte Mode waren deren Begleiterscheinungen, ein friedlicher Protest mit teilweise verheerenden Folgen.
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Am meisten gefragt aus dem Jahr 1968..

Wer war 1968 Bundeskanzler?
Kurt Georg Kiesinger war Bundeskanzler 1968
Wer war 1968 Bundespräsident?
Heinrich Lübke war Bundespräsident 1968
Wer war 1968 Präsident der Vereinigten Staaten?
1968 war Lyndon B. Johnson amerikanischer Präsident
Wer war 1968 deutscher Meister?
1. FC Nürnberg  war deutscher Meister 1968
Wer war 1968 Formel 1 Weltmeister?
Graham Hill war mit Lotus-Ford Formel 1 Weltmeister 1968

Wichtige Ereignisse 1968 & Schlagzeilen


Januar 1968

Es soll sich ja bereits für das Altertum eine allgemeine Verbraucherabgabe nachweisen lassen, aus der sich die heutige Mehrsteuer entwickelte. Derartige Angaben jedenfalls kann man aus dem Bundesfinanzministerium erfahren. Auch im Mittelalter waren in den Städten Umsatzgelder geläufig. Die hatten Steuercharakter und waren aus dem Zoll entstanden. Und im Deutschen Reich wurde dann 1916 eine Stempelsteuer auf Warenlieferungen eingeführt. Nach mehrmaligen Änderungen war der Steuersatz von 0,5 Prozent auf 2 Prozent (1935), dann auf 3 Prozent (1946) und 1951 auf 4 Prozent angestiegen. Bis 1967. Da erfolgte dann der Übergang zu dem Mehrwertsteuersystem, das bis in die Gegenwart angewandt wird und wettbewerbsneutral ist. Im Januar 1968 wurde die Mehrwertsteuer auf 10 Prozent festgelegt. Nur für bestimmte Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse usw. war sie auf 5 Prozent ermäßigt worden. Nun hatte die Bundesrepublik nachgezogen, denn in den übrigen Ländern der Europäischen Gemeinschaft galten längst ähnliche Steuerregelungen. Außerdem war die Versicherungspflichtgrenze in der Angestelltenversicherung aufgehoben worden. Nun waren alle Angestellten unabhängig von der Einkommenshöhe versicherungspflichtig. 
Alle Ereignisse im Januar 1968

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Was Auslandskorrespondenten und Kriegsfotografen der Welt zu berichten haben, ist mitunter ganz schön harter Tobak. So auch der US-amerikanische Fotograf und Kriegsjournalist Eddie Adams. Er hatte zu Beginn des Monats eine Exekution in Vietnam fotografiert. Der Polizeichef von Saigon, Nguyen Ngoac Loan, hatte vor Reportern einen festgenommen Vietcong durch einen Kopfschuss getötet. Das Bild ging um die Welt und gehört inzwischen zu den bekanntesten Bildern des 20. Jahrhunderts. Adams erhielt für dieses Bild die Auszeichnung „Pressefoto des Jahres“. Im Jahr 1969 wurde er dafür mit dem Pullitzer-Preis für Fotografie ausgezeichnet. In Vietnam indes ging der Krieg in aller Härte weiter. Dagegen waren die Konflikte, die in Belgien ausgetragen wurden, geradezu banal. Dort war die Koalitionsregierung als Folge eines Sprachenstreits zwischen Flamen und Wallonen auseinander gebrochen. Dies war bereits die 18. Regierung in nur 23 Jahren gewesen. Die Sprache ist eben doch die Quelle der Missverständnisse, umso mehr, wenn man sich nicht darauf einigen kann, in welcher Sprache wichtige politische Angelegenheiten besprochen werden sollen.
Alle Ereignisse im Februar 1968

März 1968

Die Anschuldigungen, die gegen den Bundespräsidenten Heinrich Lübke erhoben wurden, waren schlimm. Entsprechend massiv war dieser auch bemüht, mit einer persönlichen Erklärung im deutschen Fernsehen die Vorwürfe wegen seiner Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg zurückzuweisen. Lübke war dennoch zur Zielscheibe geworden und nicht nur, weil die Einladung des Chefredakteurs der Hamburger Illustrierten „Stern“, Henri Nannen, zu der Fernsehdiskussion „Internationaler Frühschoppen“ mit dem Thema „Publizistischer Umgang mit Staatsoberhäuptern“ für heftige Kontroversen gesorgt hatte und Nannen zudem dem Bundespräsidenten „Trottelhaftigkeit“ unterstellte. Für Heinrich Lübke war es schlimmer, dass der Begriff vom „KZ-Baumeister“ die Runde machte. Seine Vergangenheit im Zusammenhang mit Lübkes Tätigkeit in der Baugruppe Walter Schlempp, die im Zweiten Weltkrieg mit dem Bau von Konzentrationslagern befasst war und das der Verfügung des „Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt“ Albert Speer unterstand, war im Vorjahr von der DDR-Regierung propagandistisch hochgespielt worden. Die Schlempp-Gruppe hatte unter Lübkes Leitung Baracken errichtet, in den später KZ-Häftlinge untergebracht waren. Und dass der Herr Bundespräsident 1944 Bauzeichnungen für KZ-Baracken erstellte, konnte letztendlich nicht vom Tisch gefegt werden. Diese Tatsache entsprach der Wahrheit.
Alle Ereignisse im März 1968

April 1968

Die Ermordung des US-amerikanischen Baptistenpastors, Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers Martin Luther Kings am 4. April ging wie ein Aufschrei durch die Schlagzeilen. King war einer der bedeutendsten Vertreter des Kampfes gegen soziale Unterdrückung und Rassismus gewesen. Seit den 1950er Jahren war er einer der bekanntesten Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Ein vorbestrafter Rassist namens James Earl Ray erschoss den Bürgerrechtler auf dem Balkon des Lorraine Motels in Memphis (US-Bundesstaat Tennessee). In mehr als 110 Städten der Vereinigten Staaten war es nach dem Mord zu blutigen Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Dabei waren 39 Menschen ums Leben gekommen. Besonders Washington, D. C. war von schweren Unruhen erschüttert worden. Den von King geplanten Protestmarsch durch Memphis führte am 8. April seine Ehefrau Coretta Scott King an. An diesem friedlichen Marsch hatten etwa 35.000 Menschen teilgenommen. Als Martin Luther King am 9. April in seiner Geburtsstadt Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) beigesetzt wurde, waren mehr als 50.000 Trauergäste dem Sarg des Bürgerrechtlers in einem fünf Kilometer langen Trauerzug gefolgt. Unter den Trauergästen hatten sich zahlreiche prominente Vertreter des öffentlichen Lebens befunden.
Alle Ereignisse im April 1968

Mai 1968

Frankreich sorgte mit großen Studentenunruhen für Schlagzeilen. Die Pariser Universität Sorbonne, deren Besetzung begonnen hatte, war erstmals in ihrer Geschichte nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen demonstrierenden Studenten und der Polizei geschlossen worden. Gegen die Schließung der Sorbonne und der philosophischen Fakultät in Nanterre wurde abermals demonstriert und diese Demonstration hatte sich im Pariser Studentenviertel Quartier Latin zu einer Straßenschlacht ausgeweitet. Im Rahmen der sogenannten Mai-Unruhen war es die erste Straßenschlacht um die besetzte Sorbonne. Die blutigen Straßen- und Barrikadenkämpfe mit der schwerbewaffneten Polizei zogen sich stundenlang hin. Nur wenige Tage später hatten streikende Arbeiter sämtliche Produktionsstätten der staatlichen Renault-Werke besetzt. Wilde Streiks hatten auch auf andere Wirtschaftsbereiche übergegriffen, bis sich schließlich am 17. Mai ein Generalstreik auf ganze Industriezweige ausgedehnt hatte. Auch das Filmfestival im südfranzösischen Cannes blieb davon nicht ausgenommen. Aus Solidarität mit den protestierenden Arbeitern und Studenten hatten Filmregisseure, Produzenten und Kritiker die Vorführhalle des Filmfestivals besetzt. Die Festspiele mussten vorzeitig abgebrochen werden. Es war der größte Streik seit 30 Jahren und er hatte das wirtschaftliche Leben im Land fast völlig lahmgelegt. Letztendlich gaben die Georges-Pompidou-Regierung und die Arbeitgeberverbände nach, erfüllten die meisten Forderungen und Staatspräsident Charles de Gaulle hatte die Nationalversammlung aufgelöst und Neuwahlen angekündigt.
Alle Ereignisse im Mai 1968

Juni 1968

Und wieder war es Mitglied der Familie Kennedy, der ein Opfer sinnloser Gewalt wurde. In Los Angeles war US-Senator Robert F. Kennedy durch Revolverschüsse bei einem Mordanschlag schwer verletzt worden. Der Senator war der jüngere Bruder des im November 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy. Das grausame Attentat traf ihn in der Phase des Vorwahlkampfes. Der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur war am Tag – 6. Juni – nach dem Anschlag an den schweren Verletzungen gestorben. Nach der Ermordung von Senator Robert F. Kennedy hatte der US-amerikanische Kongress in Washington Einschränkungen des Schusswaffenverkaufs beschlossen. Am 8. Juni war der ermordete US-Senator unter großer Anteilnahme der Bevölkerung nach Washington überführt worden und dort auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt worden. Im April 1968 war der Bürgerrechtler Martin Luther King ermordet worden. Nach zweimonatiger Flucht war der Mörder von King, der US-Amerikaner James Earl Ray, auf dem Londoner Flughafen Heathrow von FBI und Scotland Yard festgenommen worden. Er wurde zu 99 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Ganz so hart wurde in West-Berlin der Sohn des Bundesaußenministers Willy Brandt nicht bestraft. Ein West-Berliner Gericht hatte Peter Brandt wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt.
Alle Ereignisse im Juni 1968

Juli 1968

Nun ging auch der Stadtrat des niederbayerischen Passau mit der Zeit. Er hatte die Badeordnung von 1952 gelockert. Künftig war offiziell das Tragen von Bikinis in den öffentlichen Badeanstalten der ehrwürdigen Bischofsstadt erlaubt. Wenn das keine herrlichen Sommeraussichten waren. Im gleichen Monat – und das mitten im Hochsommer – war es in den bayerisch-österreichischen Alpen zu winterlichen Verhältnissen durch starke Schneefälle gekommen. An der Zugspitze war der Skibetrieb sogar wieder aufgenommen worden. Dagegen hatten die Bewohner in Baden-Württemberg mit ganz anderen Wetterkatastrophen zu kämpfen. Über der Stadt Pforzheim und die Kreise Calw und Vaihingen war ein Orkan hinweggefegt, dem zwei Menschen nicht überlebten. Weitere mehr als 400 Menschen waren verletzt worden. Schwere Schäden an Gebäude waren zudem eine Hinterlassenschaft des Orkans und Hunderte von Autos waren zerstört worden. Keine Naturkatastrophe, sondern eine von Menschen geschaffene, hatte sich im elektrochemischen Kombinat Bitterfeld ereignet. Es war der bisher größte Chemieunfall in der DDR. Bei einer Vinylchlorid-Explosion waren 42 Menschen ums Leben gekommen. Weitere mehr als 200 Menschen waren verletzt worden.
Alle Ereignisse im Juli 1968

August 1968

Zwölf Jahre nach dem letzten Atomtest auf dem Bikini-Atoll hatte ein Sprecher des Weißen Hauses bekanntgegeben, dass die Südsee-Insel angeblich wieder frei von gefährlicher radioaktiver Strahlung war und also wieder besiedelt werden könnte. Die Vereinigten Staaten hatten zwischen 1948 und 1956 insgesamt mehr als 20 Atomtests auf dem Bikini-Atoll durchgeführt. Diese Nachricht würde allerdings im selben Monat August überschattet von der Tatsache, dass Frankreich über dem südpazifischen Fangataufa-Atoll seine erste Wasserstoffbombe gezündet hatte, wobei dies gar nicht der erste Test gewesen war. Und was die Einwohner des Bikini-Atolls betraf – es waren etwa 540 Einwohner – da waren die „zündenden“ Worte von US-Präsident Lyndon B. Johnson, die von einer Rückkehr kündeten, längst nicht das, was sich die Einwohner erhofft hatten. Die ersten Einwohner hatte man bereits 1946 wegen der bevorstehenden Kernwaffentests umgesiedelt. Doch eine Neubesiedelung vollzog sich nur schleppend und letztendlich mussten die Bewohner zehn Jahre (1978) später erneut evakuiert werden, da weder das Trinkwasser noch die Früchte der Insel für den menschlichen Gebrauch geeignet waren. Noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren die Inseln des Atolls weitgehend unbewohnt. Radioaktivität ist hartnäckig.
Alle Ereignisse im August 1968

September 1968

Die Ereignisse in der CSSR wirkten lange nach. Wegen angeblicher Truppenaufmärsche der Sowjetunion entlang der jugoslawischen Ostgrenze hatte der jugoslawische Staats- und Parteichef Josip Broz Tito eine Teilmobilmachung angeordnet. Die Armee des Landes war in voller Alarmbereitschaft. In der DDR war diese Sorge nicht groß. Dafür hatten Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR alle angemeldeten Amateurfunkanlagen verplombt und die Röhren der Empfänger eingezogen. Nach einem Sendeverbot war damit nun auch der Nachrichten-Empfang verboten worden. Derweil zogen sich sowjetische Truppen aus Prag, Bratislava und Brno zurück. Der politische Druck der Sowjetunion auf die CSSR blieb jedoch unvermindert stark. Die tschechoslowakische Nationalversammlung hatte auf Verlangen der Sowjetunion drastische Einschränkungen von „bürgerlichen“ Freiheitsrechten beschlossen. Besonders betroffen davon waren u. a. die Pressezensur, das Verbot von Parteien außerhalb der Nationalen Front und die Beschränkung der Reisen ins westliche Ausland. Die Bürger der CSSR, die auf ihren Liberalisierungsprozess große Hoffnungen gesetzt hatten, verließen nun in Massen das Land. Mehr als 30.000 Tschechoslowaken hatten ihr Land verlassen und waren nach Österreich, der Schweiz, der BRD und nach Italien geflüchtet.
Alle Ereignisse im September 1968

Oktober 1968

Noch immer wirkten die Ereignisse des Einmarsches von Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR nach. Wer sich positiv für die Reformen in der CSSR öffentlich ausgesprochen hatte, musste mit Bestrafung rechnen. So beispielsweise in der Sowjetunion. Dort war vor dem Moskauer Bezirksgericht vier Intellektuellen und einem Arbeiter der Prozess gemacht worden. Ihnen war vorgeworfen worden, am 25. August auf dem Roten Platz eine Protestdemonstration gegen den sowjetischen Einmarsch initiiert zu haben. Sie wurden wegen „Verletzung der öffentlichen Ordnung“ zu Strafen zwischen zweieinhalb und fünf Jahren Arbeitslager bzw. Verbannung verurteilt. Die Söhne des Dissidenten Professor Robert Havemann, Franz und Florian, traf es nicht so hart. Dennoch waren sie in der DDR-Hauptstadt Ost-Berlin wegen ihrer Proteste gegen die Besetzung der CSSR zu 18 bzw. 14 Monaten Haft verurteilt worden. Ihre Vergehen waren eigentlich kaum der Rede wert, wurden aber von der DDR-Führung nicht geduldet. Der 18-jährige Franz hatte die Parole „Dubcek“ an Häuserwände geschrieben. Und der 16-jährige Florian hatte eine CSSR-Fahne aus einem Wohnungsfenster gehängt. Dagegen war das Urteil im Frankfurter Brandstifterprozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Söhnlein und Thorwald Proll schon eher angemessen. Weil die vier im Frankfurter Kaufhaus Schneider gelegt hatten waren sie jeweils zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt worden.
Alle Ereignisse im Oktober 1968

November 1968

Normalerweise verbindet man den November mit Regen, Nobel und Tristess. Spätherbst eben. Ganz anders im Jahr 1968. Da zeigte sich der Monatsbeginn in der ganzen Bundesrepublik mit Mittagstemperaturen bis zu 25 Grad im Schatten. Ein Tag, der als der wärmste des Jahrhunderts in die Geschichte einging. Ähnliche Temperaturen hatte es zuletzt am 1. November 1899 gegeben. Dagegen hatten weite Teile Europas mit schweren Unwettern und sintflutartigen Regenfällen zu kämpfen, die große Schäden angerichtet hatten. Allein in Italien waren durch die Unwetter 91 Menschen ums Leben gekommen. Doch sollte noch ein echter Winter ins Haus stehen, dann war wenigstens die Reifenindustrie darauf vorbereitet. Sie hatte nämlich erstmals für die Winterperiode 1968/69 mit Spikes versehene Gürtelreifen im Sortiment. Diese waren für Geschwindigkeiten bis 180 km/h zugelassen. Der sogenannte M-&-S-Reifen hatte 100 über die ganze Lauffläche verteilte Spikes, die die Fahrtüchtigkeit des Wagens bei Schnee und Eis erheblich verbesserten. Auf politischem Parkett hatte Meldung Schlagzeilen gemacht, die an Unhöflichkeit kaum zu überbieten gewesen wäre. Die 29-jährige Beate Klarsfeld hatte auf dem CDU-Parteitag, der vom 4. bis 7. November tagte, Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geohrfeigt. Sie wollte damit auf seine Nazi-Vergangenheit hinweisen. Tatsächlich war Kiesinger im Februar 1933 in die NSDAP eingetreten. Zudem war er auch der SA-Abteilung „Nationalsozialistisches Kraftkorps“ (NSKK) beigetreten.
Alle Ereignisse im November 1968

Dezember 1968

Politische Erpressung seitens der Sowjetunion war nicht gerade ein feiner Zug. Aber ein realer, denn der Parteichef Leonid I. Breschnew hatte bei Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und der CSSR in Kiew die Lieferung von Getreide, Erdgas und die Einräumung eines Kredits von bis zu zwei Milliarden DM von der endgültigen Entmachtung der in der KPC verbliebenen Reformpolitiker abhängig gemacht. Das Ergebnis der Verhandlungen war zunächst geheim geblieben. Kein Geheimnis blieb, dass sich die Bundesregierung offiziell einverstanden erklärt hatte mit den vom Internationalen Olympischen Komitee aufgestellten Regeln für die Olympischen Spiele 1972 in München. Danach nämlich nahm die DDR mit eigener Mannschaft, eigener Flagge und mit einer eigenen Hymne an den Spielen teil. Die DDR war beharrlich. Bis 1964 hatte es eine gesamtdeutsche Mannschaft gegeben. Das hatte der DDR schon damals nicht ins politische und sportliche Konzept gepasst. Und nun hatte sie sich deutlich „abgenabelt“, wenigstens auf sportlicher Ebene. Die beiden deutschen Staaten, wobei die BRD die DDR noch längst nicht anerkannt hatte, kamen allmählich doch ganz passabel miteinander aus. Immerhin hatten sie miteinander ein Abkommen über die Ausweitung des zinslosen Überziehungskredits („Swing“) in innerdeutschen Handel geschlossen.
Alle Ereignisse im Dezember 1968
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Was passierte im Jahre 1968


Die beliebtesten Vornamen

Mädchennamen:
Sabine, Claudia,  Andrea, Susanne, Anja,  Petra,  Kerstin,  Martina; Silke, Stefanie,  Bettina
Jungennamen:
Stefan, Michael, Thomas, Andreas, Dirk, Frank, Oliver, Torsten, Matthias, Peter, Jörg, Ralf, Jörg

Bedeutung der Vornamen

Die beliebtesten Vornamen, von ausgefallen bis beliebt. Vornamenlexikon

Nobelpreise 1968 Nobelpreisträger

Nobelpreis Physik: Luis W. Alvarez
Nobelpreis Chemie: Lars Onsager
Nobelpreis Medizin: Robert W. Holley, Har Gobind Khorana und Marshall W. Nirenberg
Nobelpreis Literatur: Yasunari Kawabata 
Friedensnobelpreis: René Cassin

Nachrichten 1968 in der Presse

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Bücher und Informationen zum Jahrgang 1968

Die 68er: Das Jahr, das die Welt veränderte
Wir vom Jahrgang 1968 - Kindheit und Jugend
Aufgewachsen in der DDR - Kindheit und Jugend
Fox tönende Wochenschau - Das war 1968
Jahrgangs-Quiz 1968. Unsere Kindheit und Jugend
1968 - Wir sind ein starker Jahrgang - Nur für Frauen!
1968 - Mein Jahrgang und ich
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Was passierte 1968
Autojahr 1968
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Filmjahr 1968
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Modejahr 1968
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Politjahr 1968
Sportjahr 1968
Geburtstage 1968
Januar
Februar
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Mai
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September
Oktober
November
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Benzinpreis 1968
Normal 0,62 DM/l
Diesel 0.48 DM/l
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Brotpreis 1968
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Butterpreis 1968
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Goldpreis 1968
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Heizölpreis 1968
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