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April 2021 - Selbstmordattentate in Somalia

Kalender April 2021
In der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden am 3. April bei einem Selbstmordanschlag mit einer Autobombe zehn Personen getötet. Bei weiteren Terrorattacken mit Autobomben und durch Mörserbeschuss durch Islamisten der Shabaab-Miliz auf Stützpunkte der somalischen Streitkräfte in der Region Shabeellaha Hoose in Süd-Somalia wurden mindestens neun Soldaten getötet und elf verletzt. Bei den Attacken kamen 76 Terroristen ums Leben. In der Baidoa im Süden Somalias fand ein Selbstmordattentat auf ein Café statt. Der Gouverneur der südsomalischen Region Bay. Ali Wardhere, hielt sich zu dem Zeitpunkt dort als Gast auf. Bei dem Attentat kamen vier Menschen, darunter drei Leibwächter Wardheres, ums Leben und sechs weitere wurden verletzt. Wardhere selbst blieb unverletzt. Bei einem weiteren Anschlag in Mogadischu wurde ein Soldat getötet.
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Wichtige Ereignisse im April 2021


1. April
Im Anschluss an die Landtagswahl in Baden-Württemberg wollte der Parteivorstand der Grünen, erneut eine Koalition mit der CDU eingehen. Die Grüne Jugend kritisierte diesen Schritt, weil sie eine Koalition mit SPD und FDP bevorzugt hätten.
1. April
in den USA stellte US-Präsident Joe Biden sein Infrastrukturpaket vor. Mehr als zwei Billionen Dollar sollten in marode Brücken, Straßen, die Energieversorgung und in den Klimaschutz investiert werden.
1. April
Das Robert Koch-Institut meldete 24.300 Corona-Neuinfektionen in Deutschland binnen eines Tages. Das sind 1 600 mehr als in der letzten Woche. Die Inzidenz stieg auf 134,2. Der Anteil, der hoch ansteckenden Mutanten aus Großbritannien lag mittlerweile bei fast 90 Prozent.
1. April
Ein Gericht in Hongkong sprach sieben führende Aktivisten der Demokratiebewegung wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz schuldig. Sie sollten am 18. August 2019 an einer nicht genehmigten Protestaktion teilgenommen haben. Zu den Verurteilten gehörten der 82-jährige Rechtsanwalt Martin Lee und der Medienmagnat Jimmy Lai, beide bekannt Befürworter der Demokratie. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben.
1. April
In der Slowakei wurde der bisherige Finanzminister Eduard Heger von Präsidentin Zuzyna Caputova zum neuen Ministerpräsidenten ernannt.
1. April
In San Marino wurden Gian Carlo Venturini und Marco Nicolini als neue Capitani Reggenti vereidigt.
2. April
In Taiwan in der Gemeinde Xiulin entgleiste ein Schnellzug des Taroko-Expresses bei der Einfahrt in einen Tunnel. Der Schnellzug war mit einem ungenügend gesicherten Baustellenfahrzeug zusammengestoßen. 50 Menschen starben bei dem Unglück und 118 wurden verletzt.
2. April
Die ständige Impfkommission (STIKO) gab die Empfehlung heraus, unter 60-Jährige, die bereits mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft wurden, für die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff zu impfen.
2. April
Im Vatikan startete Papst Franziskus in ein zweites Osterfest während der Corona-Pandemie. Bei der Karfreitags-Messe im Petersdom waren nur rund 200 Gläubige anwesend.
2. April
Vor dem US-Kapitol in Washington, D.C. überfuhr ein Mann mit einem Auto zwei Polizisten und rammte dann eine Polizeiabsperrung. Einer der Polizisten wurde getötet, der andere verletzt. Ein Polizist erschoss den Fahrer des Autos, der angeblich mit einem Messer bewaffnet war, nachdem er nicht auf die Warnungen der Polizisten gehört hatte. Der Polizeichef von Washington, D.C. gab an, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab.
3. April
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief in seiner Osteransprache die Bundesbürger zu einem gemeinsamen Kraftakt auf, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen.
3. April
In New York wurde eine sogenannte „Gerechtigkeits-Kommission“ mit zwölf Mitgliedern eingesetzt, die Vorschläge ausarbeiten sollte, die die Stadtverfassung gerechter machen und gleiche Chancen für alle Bürger garantieren sollte.
3. April
In Stuttgart demonstrierten mehrere tausend Menschen gegen die Corona-Auflagen. Laut Polizei kam es zu Angriffen auf Journalisten und Platzverweisen. Die Masken- und Abstandpflicht wurden ebenfalls verletzt.
3. April
In Amman in Jordanien wurden 20 Personen nach einer angeblichen Verschwörung gegen König Abdullah II. Festgenommen und sein Halbbruder Prinz Hamzah wurde unter Hausarrest gestellt.
4. April
In der Nacht zum Sonntag kam es in Indonesien und Osttimor aufgrund starker Regenfälle zu schweren Überschwemmungen. Mindesten 55 Menschen starben und tausende Menschen wurden obdachlos.
4. April
Das Robert Koch-Institut meldete 12 196 Corona-Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 127. Die Zahlen sind jedoch weniger aussagekräftig, weil über die Osterfeiertage weniger getestet wurde und weniger Meldungen eingingen.
4. April
In Bulgarien fanden Parlamentswahlen statt. Die Partei des konservativen Regierungschefs Boiko Borissow wurde erneut stärkste Kraft, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit.
4. April
In der afghanischen Hauptstadt Kabul kamen drei Sicherheitsbeamte bei der Explosion einer Autobombe ums Leben. Zwölf weitere wurden verletzt. Die Taliban übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.

5. April
Im Sudan wurden nach dreitägigen Kämpfen zwischen Angehörigen der Ethnien Rizeigat und Masalit mindestens 40 Personen getötet und 60 verletzt.
5. April
In Hanoi in Vietnam wählten die Abgeordneten der Nationalversammlung Nguyen Xuan Phuc zum neuen Staatspräsidenten und Pham Minh Chinh zum neuen Ministerpräsidenten.
5. April
Um sein Weiterregieren bis 2036 zu ermöglichen, unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau ein Gesetz, das die Anzahl seiner bisherigen Amtszeiten auf null setzte.
5. April
In Owerri, der Hauptstadt des Bundesstaates Imo, in Nigeria fand ein Angriff mit Sprengstoff und Schusswaffen auf ein Gefängnis statt. Dabei wurden 1844 Gefangene befreit. Die separatistische Bewegung Indigenous People of Biafra sollten für den Angriff verantwortlich sein.
5. April
Nach Milliardenverlusten kündigte der südkoreanische Elektronikhersteller LG Electronics das Ende der Smartphone-Produktion an. Jetzt sollte die Firma Teile für Elektrofahrzeuge und Robotertechnik herstellen.
5. April
Die US-Finanzministerin Janet Yellen warb in einer Rede vor dem Chicago Council on Global Affairs im Vorfeld der Frühjahrskonferenz des Internationalen Währungsfonds für eine weltweite Mindestbesteuerung von Unternehmen.
6. April
In Grönland fanden Parlamentswahlen statt. Die Inuit Ataqatigit unter Mute B, Egede gewann erstmals seit 2009 die Wahl.
6. April
Nordkorea verzichtet auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. Als Begründung wurden vom Sportministerium gesundheitliche Risiken wegen der Corona-Pandemie angegeben.
6. April
In Israel erteilte Staatspräsident Rivlin dem 71-jährigen Netanyahu erneut das Mandat zur Bildung einer Regierung. Es wurden schwierige Koalitionsgespräche erwartet und auch eine Neuwahl war nicht ausgeschlossen.
7. April
Die chinesische Marine hielt in der Nähe von Taiwan in südchinesischen Meer Übungen ab. Die Anrainerstaaten und Experten waren alarmiert und die USA schickten einen Flugzeugträger.
7. April
Im Roten Meer wurde ein iranisches Schiff bei einer Explosion beschädigt. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Bei dem Schiff handelte es sich um ein dort stationiertes Zivilschiff.
7. April
Der US-Bundesstaat Kalifornien kündige an, den Einzelhandel von Mitte Juni an wieder vollständig zu öffnen. Auch die Firmen in Silikon Valley holten die ersten Angestellten wieder zurück in die Büros.
8. April
Das Robert Koch-Institut meldete 20 407 Corona Neuinfektionen und eine Inzidenz von 105,7.
8. April
In der Ostukraine spitzte sich die Lage zu. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte Russlands Präsident Putin auf, die russischen Soldaten abzuziehen, um die Lage zu deeskalieren. Russland hingegen machte die Ukraine für die Provokationen in der Ostukraine verantwortlich.
8. April
In Nordirland vermehren sich die Krisensymptome und alte Feindschaften schienen wieder aufzubrechen. Vor allem junge Menschen waren durch den anhaltenden Lockdown für die Anwerbung durch Banden besonders anfällig.
9. April
In Baikonur in Kasachstan startete die Sojus MS-18 mit zwei russischen Kosmonauten und einem amerikanischen Astronauten an Bord zur Internationalen Raumstation.
9. April
In Windsor Castle in Großbritannien starb Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elisabeth II. Im Alter von 99 Jahren.
9. April
Trotz Appellen aus beiden gegnerischen Lagern kam es in Nordirland erneut zu Ausschreitungen. Jugendliche warfen im Westen von Belfast Steine, Feuerwerkskörper und Molotowcocktails auf Polizisten.
9. April
Das Robert Koch-Institut meldete 25 464 Corona Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steig auf 110,4. Das Institut rechnete allerdings erst ab Mitte kommender Woche wieder mit aussagekräftigen Zahlen aufgrund der Feiertage.
10. April
Auf der Karibikinsel St. Vincent brach der Vulkan La Soufriere aus. Er schleuderte Kilometerhohe Aschenwolken in den Himmel. Die Bewohner der Insel wurden teils mit Kreuzfahrtschiffen auf Nachbarinseln evakuiert.
10. April
Das Robert Koch-Institut meldete 24 097 Corona-Neuinfektionen und 246 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 120, war aber aufgrund der Feiertage nur bedingt aussagekräftig.
11. April
Eine Verkleinerung des Parlaments, der Ausbau der Macht und eine weitere Amtsperiode des Staatspräsidenten standen im Mittelpunkt eines Verfassungsreferendums in Kirgisistan.
11. April
In einem Bergwerk in Hutubi im Bezirk Changji in Xinjiang im Nordwesten Chinas kam es zu einem Wasserbeinbruch in 1200 Metern Tiefe in einem Bergwerk. 21 Bergleute wurden eingeschlossen.
11. April
In Peru wurden Präsidentschaftswahlen abgehalten. Der Sozialist Andrea Arauz und der Mitte-Rechts-Kandidat Guillermo Lasso waren die Kandidaten für die Präsidentschaft.
11. April
In Natanz im Iran kam es zu Problemen im Stromnetz der Atomanlage. Der Iran bezichtigte unbekannte Täter des nuklearen Terrorismus als Verantwortliches des Störfalls.
11. April
In Benin fanden Präsidentschaftswahlen statt.
12. April
In Ecuador fanden Präsidentschaftswahlen statt. Der konservative Politiker Guillermo Lasso setzte sich in der Stichwahl gegen den Linkskandidaten Andres Arauz mit 52 Prozent der Stimmen durch.
12. April
Seit dem 27. Januar 2020, dem Tag des ersten positiven Corona-Befundes in Deutschland, erfasste das Robert Koch Institut 3.011.513 Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 13 245 neue Corona-Infektionen gemeldet.
12. April
Nach Angaben der Regierung der Ukraine zog Russland mehr als 40 000 Soldaten an der Grenze zur Ostukraine zusammen. Die NATO wollte angesichts einer drohenden Eskalation über mögliche Konsequenzen beraten.
13. April
US-Außenminister Lloyd Austin stattete Berlin einen offiziellen Besuch ab. Er kündigte an, dass die USA 500 zusätzliche Soldaten in Deutschland, und zwar im Raum Wiesbaden stationieren wollten. Austin sagte, dass die Truppen die Abschreckung und Verteidigung in Europa stärken sollten.
13. April
Das Bundeskabinett beschloss einheitliche Corona-Maßnahmen. Ab einer Inzidenz von 100 sollte eine nächtliche Ausgangssperre greifen. Die Angehörigen eines Haushaltes dürften sich nur noch mit einem weiteren Menschen treffen. Maximal dürften fünf Menschen zusammenkommen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet werden. Auch Geschäfte, die nicht dem täglichen Bedarf dienen, müssten wieder schließen.
13. April
Nach langen Verhandlungen einigten sich VW und die IG Metall auf einen neuen Tarifvertrag für die sechs westdeutschen VW-Werke. Die Beschäftigten sollten ab Januar 2022 eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent erhalten.
14. April
Das Robert Koch Institut meldete 21 692 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 153. Zudem wurden 342 neue Todesfälle gemeldet.
14. April
In Niamey, der Hauptstadt des Niger, kamen bei einem Feuer in eine Schule mindestens 20 Kinder ums Leben. Mehrere Strohhütten der Schule gerieten in Brand und die Kinder wurden vom Feuer eingeschlossen. Die Ursache für das Feuer war bisher noch unklar.
14. April
Die NATO wird am 1. Mai offiziell mit ihrem Truppenabzug aus Afghanistan beginnen. Die Entscheidung wurde in einer Konferenz der 30 Außen- und Verteidigungsminister getroffen. Die NATO reagierte damit auf den von den USA angekündigten Truppenabzug zum 11. September. Derzeit waren noch 10 000 reguläre NATO-Soldaten in Afghanistan, 1 100 davon aus Deutschland.
14. April
In Asyut in Ägypten wurden beim Zusammenstoß eines Reisebusses und eines Lasters 20 Personen getötet.
14. April
In einem Außenbezirk von Mogadischu der Hauptstadt Somalias wurden 15 Menschen getötet, als ein Minibus auf eine Landmine auffuhr.
14. April
In Van Hom in den USA schloss die Weltraumtourismusrakete New Shephard ihren 15. und letzten unbemannten Testflug erfolgreich ab.
15. April
Der Berliner Mietendeckel wurde vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für verfassungswidrig erklärt. Aufgrund der beim Bund bereits 2015 beschlossenen Mietpreisbremse liege die betreffende Gesetzgebungsbefugnis ausschließlich beim Bund.
15. April
Das Robert Koch Institut meldete 29 426 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden 294 neue Todesfälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz lag bei 160,1.
15. April
Die führenden Wirtschaftsinstitute senkten die Wachstumsprognose für 2021 deutlich. Die dritte Coronawelle hemmte das Wachstum der deutschen Wirtschaft massiv. Die Prognose wurde von 4,7 Prozent auf 3,7 Prozent reduziert.
15. April
Das Bild „Die erste Umarmung“ von Fotograf Mads Nissen wurde zum World Press Photo 2020 gewählt. Es zeigt die erste Umarmung, die die 85-jährige Rosa Luzia Lundardi nach fünfmonatiger Corona-Isolation in ihrem Altenwohnheim erhält. Durch einen Vorhang kann sie die Berührung ihrer Pflegerin Adriana Silva da Costa spüren. Der Vorhang zeichnet zufällig den Umriss eines Engels.
15. April
In Frankreich beschlossen die Abgeordneten der Nationalversammlung einstimmig die Einführung eines Schutzalters von 15 Jahren für Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen. Viele der Parlamentarier waren abwesend.
15. April
In der Schiiten Hochburg Sadr City im Irak kamen bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Fahrzeuges vier Personen ums Leben und 17 wurden verletzt.
16. April
Die chinesische Wirtschaft wuchs im ersten Quartal um 18 Prozent. Chinas Bruttoinlandsprodukt stieg so stark an wie seit 30 Jahren nicht mehr.
16. April
In einem Paketzentrum des Logistikunternehmens Fedex in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana wurden mindestens acht Menschen durch Schüsse getötet. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt und mindestens vier in Krankenhäuser gebracht, eine davon in kritischem Zustand. Der mutmaßliche Schütze sollte sich selbst das Leben genommen haben.
16. April
Nach eigenen Angaben hatte der Iran angefangen, Uran auf 60 Prozent anzureichern. Der Schritt sei die Vergeltung für einen mutmaßlichen israelischen Sabotageakt. Offenbar wollte Teheran damit auch den Verhandlungsdruck auf die EU erhöhen.
16. April
Die türkische Zentralbank in Ankara verbot den Handel von Kryptowährungen, nachdem deren Kurse verbreitet eingebrochen waren.
16. April
In Havanna in Kuba verkündete Raul Castro beim 8. Parteikongress seinen Rückzug von der Spitze der kommunistischen Partei Kubas.
17. April
In London fand die Trauerfeier für den verstorbenen Prinz Philip statt. Nur 30 Familienmitglieder durften daran teilnehmen. Die Beisetzung fand in Windsor statt.
17. April
Der Ex-Fraktionschef der CDU, Friedrich Merz, setzte sich gegen den Abgeordneten Sensburg durch und kandidierte somit im Hochsauerlandkreis für den Bundestag.
17. April
Der Streit zwischen Russland und der Ukraine verschärfte sich. Moskau schickte für ein Militärmanöver 15 Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Außerdem wiesen beide Staaten gegenseitig Diplomaten aus.
18. April
In der Berliner Gedächtniskirche fand eine zentrale Trauerfeier für die Menschen statt, die an dem Corona-Virus verstorben waren.
18. April
Nach Angaben von Ärzten hat sich der Gesundheitszustand des inhaftierten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny stark verschlechtert. Ihm droht nach Angaben der Mediziner ein Herzstillstand.
18.April
In den USA waren die Hälfte der Erwachsenen gegen das Corona-Virus geimpft. Die Ärzte rechneten damit, dass Erwachsene ab Mai unabhängig von ihrer Risikogruppe geimpft werden können.
18. April
In Ägypten in der Provinz Kaljubia nahe Kairo entgleisten mehrere Waggons eines Zuges. Mindestens elf Menschen kamen ums Leben und 100 wurden verletzt.
18. April
An den Hängen des Tafelbergs im südafrikanischen Kapstadt brach ein Großbrand aus. Die Flammen griffen auch auf die am Hang liegenden Universitätsgebäude über. Hunderte Studenten musste ihre Wohnheime verlassen.
!9. April
Der Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen schlug Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin für die Bundestagswahl 2021 vor. Sie und Robert Habeck bildeten das Spitzenduo für den Wahlkampf.
19. April
Mit der Helikopterdrone Ingenuity gelang der NASA der erste atmosphärische Flug auf einem anderen Himmelskörper.
19. April
Die kommunistische Partei Kubas wählte Präsident Miguel Diaz Canel zu ihrem neuen Vorsitzenden. Erstmals seit 1965 wurde die Partei damit nicht von einem Castro geführt.
20. April
In der Rangliste der Pressefreiheit, die von Reportern ohne Grenzen herausgegeben wurde, rutschte Deutschland aufgrund zahlreicher Übergriffe auf Journalisten während Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen auf „zufriedenstellend“ ab. Damit belegte Deutschland erstmals seit Bestehen der Liste keinen Spitzenplatz mehr.
20. April
Der Bundesvorstand der Union entschied sich für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten. Markus Söder akzeptierte das Ergebnis.
20. April
Der FC Schalke 04 unterlag mit 1:0 gegen Arminia Bielefeld und stieg damit am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach 30 Jahren in die 2. Bundesliga ab. Es war der insgesamt vierte Abstieg in der Geschichte des Vereins.
20. April
Der Langzeitherrscher des Tschad, Idriss Deby, starb nach Kämpfen mit einer Rebellengruppe an der Front. Ein Militärsprecher kündigte eine Übergangsregierung des Militärs an.
20. April
Der Schauspieler und Schlagersänger Willi Herren, der durch seine Rolle als „Olli Klatt“ in der „Lindenstraße“ bekannt wurde, starb im Alter von 45 Jahren.
20. April
Im Prozess um die Tötung des Schwarzen George Floyd befanden die Geschworenen den Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Punkten für schuldig. Chauvin drohte nun eine lange Haftstrafe.
21. April
Voraussichtlich schon im Juli wollte die Bundeswehr ihren Einsatz in Afghanistan beenden.
21. April
Da ein unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrendes Schiff radioaktives Material für China als Teil seiner Ladung nicht angemeldet hatte, wurde es von den Behörden Sri Lankas ausgewiesen.
21. April
Nach einer Militärübung mit 53 Personen wurde das U-Boot Nanggala der indonesischen Marine vor Bali vermisst.
21. April
Auf einem Hotelparkplatz in Quetta in Pakistan explodierte eine Bombe in einem abgestellten Fahrzeug. Mindestens vier Personen wurden getötet und 12 verletzt. Der chinesische Botschafter war zum Zeitpunkt der Explosion Gast in dem Hotel. Er war jedoch zu der Zeit nicht anwesend.
21. April
Um einen Zusammenbruch der afghanischen Regierung nach dem Abzug der US-Truppen zu verhindern, bereitete US-Präsident Joe Biden ein Hilfspaket für Afghanistan über 300 Millionen US-Dollar als zivile Hilfe für Afghanistan vor.
22. April
Vom russischen Verteidigungsministerium wurde ein Truppenabzug von der ostukrainischen Grenze angekündigt.
22. April
Die Tokyo Motor Show, eine wichtige japanische Automobilmesse, wurde aufgrund der Corona-Pandemie erstmals seit ihrem Bestehen abgesagt.
22. April
Am internationalen Tag der Erde (Earth Day) berieten auf Einladung von US-Präsident Joe Biden im Vorfeld der UN-Klimakonferenz 2021 vierzig „world leader“, darunter die Regierungschefs der 17 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer an einer am Earth Day beginnenden zweitägigen Gipfelkonferenz über den Klimawandel. Die Konferenz fand virtuell statt und konnte live im Internet verfolgt werden.
23. April
In Erfurt wurde unter strengen Hygiene-Bestimmungen die Bundesgartenschau 2021 eröffnet.
23. April
Im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida startete der SpaceX Crew-2 Raumflug mit den Astronauten Robert Kimbrough, Katherine McArthur, Akihiko Hoshide und Thomas Pesquet an Bord zur ISS.
23. April
Der Außenminister der Marshallinseln, Casten Nemra, erklärte, dass der ansteigende Meeresspiegel aufgrund der Klimaerwärmung und eine damit verbundene Umsiedlung der Bevölkerung kein Anliegen der Regierung der Marshallinseln sei. Auch der Status als Klimaflüchtlinge sei für die Bevölkerung der Marshallinseln nicht akzeptabel.
23. April
Auf der Covid-Station eines Krankenhauses in den Außenbezirken von Mumbai in Indien brach ein Feuer aus. Dabei kamen 13 Corona-Patienten ums Leben.
23. April
Forscher des Jenner Instituts der Universität Oxford berichteten, dass eine klinische Studie an 450 Kleinkindern in Burkina Faso ergeben hatte, dass der Impfstoff-Kandidat R21/Matrix M eine Wirksamkeit von 77 Prozent gegen Malaria ohne nennenswerte Nebenwirkungen hatte. Eine größer angelegte Studie in mehreren afrikanischen Ländern sollte folgen.
24. April
Auf der Intensivstation für Corona-Patienten in einem Krankenhaus im Osten von Bagdad im Irak brach ein Feuer aus, bei dem mindestens 82 Personen getötet und 110 verletzt wurden. Die Brandursache war angeblich die Explosion von Sauerstoffflaschen, die zur Beatmung der Intensivpatienten eingesetzt und falsch gelagert wurden. Der Ausbruch des Feuers wurde durch eine fehlende Brandschutzanlage begünstigt. Der Ministerpräsident suspendierte und inhaftierte mehrere Verantwortliche im Zusammenhang mit dem Unglück.
24. April
Die indonesische Marine entdeckte Trümmer des verschollenen U-Bootes KRI Nanggala (402) in 850 Metern Tiefe vor der Insel Bali. Nach Armeeangaben starb bei dem Unglück die gesamte Besatzung des U-Bootes.
In Afghanistan wurden bei einer Reihe von Terrorattacken in drei Provinzen mindestens 14 Zivilisten getötet.
24. April
In Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien fand die 41. Verleihung der Goldenen Himbeere statt.
25. April
In Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien fand im Dolby Theater die Verleihung der 93. Academy Awards statt.
25. April
In Albanien fanden Parlamentswahlen statt. Die Partei von Ministerpräsident Edi Rama lag laut Prognosen deutlich vorne. Es war jedoch noch unsicher, ob sie weiter die absolute Mehrheit im Parlament haben würde.
25. April
Nachdem US-Präsident Joe Biden den Tod Hunderttausender Armenier im Osmanischen Reich als Völkermord eingestuft hatte, wurde der US-Botschafter in Ankara, David Satterfield, einbestellt. Damit wollte das türkische Außenministerium gegen die Äußerungen Bidens protestieren.
25. April
Indien meldete den vierten Tag in Folge einen neuen Höchstwert bei Corona-Neuinfektionen. Die Krankenhäuser waren am Limit, es fehlte Sauerstoff. Deutschland und die USA kündigten an das Land bei der Pandemie-Bekämpfung zu unterstützen. Es wurden 349 691 Neuinfektionen gemeldet. 2767 Infizierte starben. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in Indien auf 192 311.
26. April

Das United States Census Bureau gab bekannt, dass am 1. April 2020 in den USA 331 449 281 Menschen lebten. Das war gegenüber 2010 ein Anstieg um 22 703 743 Personen oder 7,4 Prozent. Nach diesen Angaben wurden die Sitze im Repräsentantenhaus der USA neu verteilt. Texas erhielt zwei zusätzliche Sitze und stellte künftig 38 Mandate. Colorado erhielt künftig 8, Florida 28, Montana 2, North Carolina 14 und Oregon 6 und somit jeweils einen zusätzlichen Wahlkreis. Die folgenden sieben Staaten verloren nach den Zwischenwahlen 2022 einen Wahlkreis: Illinois künftig 17, Kalifornien 52, Michigan 13, New York 26, Pennsylvania 17 und West Virginia 2. Zum ersten Mal verlor somit Kalifornien bei einer Volkszählung einen Wahlkreis.
26. April
In Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien waren in der Nacht die Oscars verliehen worden. Das Roadmovie „Nomadland“ erhielt den Oscar als bester Film des Jahres. Die aus China stammende Chloe Zhao wurde für den Film auch als beste Regisseurin ausgezeichnet. Sie war somit erst die zweite Frau, die einen Regie-Oscar gewonnen hatte. Als beste Hauptdarstellerin wurde Frances McDormand für ihre Rolle in „Nomadland“ ausgezeichnet. Bester männlicher Hauptdarsteller wurde Anthony Hopkins für seine Rolle in „The Father“.
26. April
Das Robert Koch Institut meldete 11 907 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz lag bundesweit bei 169,3.
27. April
In Wenchang in China wurde der Start des ersten Moduls der neuen chinesischen Raumstation geplant.
27. April
Das Bundeskabinett beschloss eine Nullrunde bei den Renten im Westen. Im Osten sollen die Renten nur geringfügig um 0.72 Prozent steigen. Grund waren die gesunkenen Löhne in der Corona-Krise.
27. April
In Myanmar kam es in der thailändischen Grenzregion zu heftigen Auseinandersetzungen. Die Rebellengruppe der Karen-Volksgruppe nahm einen Militärstützpunkt ein.
27. April
Im US-Bundesstaat Kalifornien sprachen sich 1,6 Millionen Wähler für einen Antrag auf Abwahl des Gouverneurs Gavin Newsom aus. Aus diesem Grund könnte es in Kalifornien zu Neuwahlen kommen.
27. April
Die Bundesregierung hob ihre Konjunkturprognose für 2021 deutlich an. Aufgrund eines starken Exportgeschäfts deutscher Firmen wird nun ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent vorausgesagt.
28. April
Das Robert Koch Institut meldete 22 231 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das sind 2 650 weniger als vor einer Woche. Es wurden 312 Todesfälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 160,6. Am Vortag hatte der Wert bei 167,6 und vor einer Woche bei 160,1 gelegen.
28. April
Vier Monate nach Abschluss des EU-Austritts von Großbritannien bestätigte das Europaparlament das Brexit-Handelsabkommen. Der Vertrag konnte somit zum 1. Mai in Kraft treten.
28. April
Im persischen Golf gab ein Patrouillenboot der US-Marine Warnschüsse zur Abschreckung von iranischen Schnellbooten ab. Die drei iranischen Militärboote gehörten zur Revolutionsgarde und hatten sich den US-Booten mit unbekannter Absicht bis auf 62 Meter genähert.
28. April
Nach jahrelangem Druck aus Rom wurden in Frankreich sieben ehemalige Mitglieder der italienischen Terrorgruppe Rote Brigaden festgenommen. Nach drei weiteren wurde noch gefahndet. Über ihre Auslieferung an Italien musste nun die französische Justiz entscheiden.
29. April
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab per Beschluss vom 24. März 2021 bekannt, dass das Klimaschutzgesetz teilweise nicht der Verfassung entsprach, weil die Vorgaben für die Minderung der Emission ab 2021 nicht enthalten waren.
29. April
Im April war die Zahl der Arbeitslosen dank einer leichten Frühjahrsbelebung leicht gesunken. Der Anteil der Kurzarbeit ist immer noch hoch. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im April 2 771 Millionen Menschen erwerbslos gemeldet. Das waren 56 000 weniger als im März, aber 127 000 mehr als im April 2020. Die Arbeitslosenquote sank um 02, Punkte auf 6,0 Prozent.
29. April
Der frühere Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder wurde vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Weitergabe von Dateien mit Kinder- und Jugend-pornografischen Inhalt in 26 Fällen zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.
29. April
Für Zypern ist weiterhin keine politische Lösung in Sicht. Die Gespräche über die Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel scheiterten erneut laut UN-Generalsekretär Guterrez.
29. April
An der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan fanden bei gewaltsamen Zusammenstößen auf beiden Seiten mindestens 23 Menschen den Tod und 224 weitere wurden verletzt. Aufgrund der Gefechte musste im Grenzgebiet 11 500 Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Ursache für die Gefechte waren Meinungsverschiedenheiten um Zugang zu Wasserressourcen in der tadschikischen Enklave Woruch. Der Grenzverlauf zwischen den beiden Staates ist nicht eindeutig gekennzeichnet. Die Militärs beider Seiten vereinbarten eine Feuerpause.
29. April
Beim Lag-baOmer-Fest auf dem Har Meron in Nordisrael kam es zu einer Panik in der Menschenmasse. Mindestens 45 Personen wurden dabei getötet.
29. April
Wegen den wachsenden Konflikts zwischen Taiwan und der Volksrepublik China erließ das taiwanische Arbeitsministerium ein Verbot von Stellenausschreibungen mit Arbeitsorten in China. Damit sollte verhindert werden, dass Spezialisten im Bereich der Halbleiter-Industrie abwanderten..
30. April
Nachdem in Portugal die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt, die 516 Arouca, fertiggestellt war, durften Einheimische sie als erste benutzen.
30. April
In einem Gästehaus in Pul-i-Alam in der Provinz Lugar südlich von Kabul in Afghanistan explodierte die Autobombe eines Selbstmordattentäters. Dabei wurden mindestens 30 Personen getötet. Unter den Toten waren viele Schüler, die sich für die Aufnahmeprüfungen zur Universität dort aufgehalten hatten. Das Dach des Gästehauses stürzte ein und verschüttete einige Personen. Die afghanische Regierung beschuldigte die Taliban, für den Anschlag verantwortlich zu sein.
30. April
Rund 3 700 Demonstranten gingen am Vorabend des 1. Mai in Berlin auf die Straße. In Wedding protestierten rund 1 500 Menschen für gesellschaftliche Veränderungen und hielten dabei weitgehend die Corona-Regeln ein. Ein in Kreuzberg gestarteter Protest feministischer Gruppen gegen Patriarchat und Kapitalismus wurde von den Veranstaltern vorzeitig beendet.

April 2021 in den Nachrichten

Leimener Turmschule schließt bis 9. April 2021
Internet-Zeitung Leimen Nussloch Sandhausen
... Robert Koch-Institut (RKI) wurde durch das Gesundheitsamt die Schließung der Schule, ab sofort, bis zum 9. April 2021 veranlasst Schreiben siehe ...  >>>

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