Januar 1961 - John F. Kennedy, neuer US-Präsident

Kalender Januar 1961
Bevor am 20. Januar John F. Kennedy, der am 8. November 1960 zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden war, schließlich vereidigt wurde und sein Amt antrat, hatte der scheidende US-Präsident Dwight D. Eisenhower vor dem Kongress in Washington seine Abschiedsrede gehalten. Nach dem Rückblick folgte einige Tage später die Vorschau. Da sprach der neue US-Präsident John F. Kennedy von der Demokratischen Partei in seiner ersten Botschaft zur Lage der Nation und legte seinen politischen Kurs fest. Viel zitiert bis heute: Fragen Sie nicht, was Ihr Land für Sie tun kann – fragen Sie, was Sie für Ihr Land tun können.“ Die USA waren nicht nur wegen des neuen Präsidenten in den internationalen Schlagzeilen, sondern auch, weil sie die diplomatischen Beziehungen zu dem Inselstaat Kuba abgebrochen hatten. Der Geschäftsträger der USA hatte die Insel verlassen und Regierungschef Fidel Castro hatte eine Ausreisesperre für kubanische Bürger verhängt.
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Wichtige Ereignisse im Januar 1961

1. Januar
Kuba/USA/UNO 1961 – Der Inselstaat Kuba hatte eine sofortige Einberufung einer UN-Sicherheitsrats-Sitzung verlangt. Das Land befürchtete einen Angriff der Vereinigten Staaten. Vom Weißen Haus in Washington waren diese Behauptungen jedoch als „völlig aus der Luft gegriffen“ und als „Quatsch“ bezeichnet worden.
1. Januar
BRD 1961 – Der SPD-Politiker Paul Nevermann war zum Ersten Bürgermeister von Hamburg gewählt worden. Der bisherige Finanzsenator Nevermann übte das Amt bis 1965 aus.
1. Januar
Schweiz 1961 – Zwischen 1950 und 1960 war in der Schweiz ein Anstieg der Bevölkerung um mehr als 700.000 Menschen auf 5,429 Millionen Einwohner zu verzeichnen.
1. Januar
Schweiz 1961 – Der Professor für Landwirtschaft an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Politiker der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei, Friedrich Traugott Wahlen, war neuer Bundespräsident der Schweiz geworden.
2. Januar
DDR/BRD 1961 – In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr flüchteten 2820 Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik.
2. Januar
BRD 1961 – Mit einer Stimme Mehrheit war der CDU-Politiker Franz Josef Röder als Ministerpräsident des Saarlandes erneut gewählt worden.
3. Januar
USA/Kuba 1961 – Die Vereinigten Staaten hatten die diplomatischen Beziehungen zu dem Inselstaat Kuba abgebrochen.
3. Januar
Frankreich/Spanien 1961 – In Südwestfrankreich hatten Regenfälle, die fast 48 Stunden anhielten, zu schweren Überschwemmungen geführt und Städte und Dörfer unter Wasser gesetzt. Wegen des hohen Wasserstands des Ebro in Spanien hatten 5.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. +3. Januar
Kanada/Polen 1961 – Während des Zweiten Weltkriegs war der polnische Staatsschatz nach Kanada verlagert worden. Nun war er wieder zurückgegeben worden.
4. Januar
BRD 1961 – Weil zwischen Köln und Düsseldorf mit dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn begonnen worden war, konnte der Verkehr auf dieser stark befahrenen Strecke bis Dezember 1961 nur eine Fahrspur nutzen. Die Baukosten für den Ausbau waren auf 35 Millionen DM berechnet worden.
4. Januar
Laos 1961 – Das Parlament in der Hauptstadt Vientiane hatte der Regierung des Ministerpräsidenten Boun Oum das Vertrauen ausgesprochen. Damit waren die Chancen größer geworden, dass es für den Bürgerkrieg im Land eine politische Lösung geben könnte.
4. Januar
Südafrika 1961 – Seit Beginn des Jahres galt ein Verbot für farbige Studenten. Ihnen war an bestimmten Fakultäten der südafrikanischen Universitäten die Immatrikulation nicht mehr möglich.
4. Januar
BRD 1961 – In der Sauerstoffanlage der Knapsack-Griesheim AG in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) war es zu einer Explosion gekommen. Dabei waren 15 Menschen umgekommen. Weitere elf Menschen waren zum Teil schwer verletzt worden.
5. Januar
Türkei 1961 – Staatschef General Cemal Gürsel hatte in Ankara sein neues Kabinett vorgestellt. Gürsel hatte im Frühjahr 1960 die Regierung Adnan Menderes gestürzt.
5. Januar
BRD 1961 – Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) beging seinen 85. Geburtstag.
6. Januar
Belgien 1961 – Seit dem Beginn der belgischen Streikkrise vor 18 Tagen, war Lüttich zum Schauplatz der bisher schwersten Unruhen geworden. Streikende hatten sich nach schweren Ausschreitungen gegen Polizisten und Soldaten, die über die Köpfe der Menschenmenge hinwegschossen, eine brutale Straßenschlacht geliefert. Dabei hatte es 20 Verletzte gegeben.
7. Januar
Kuba 1961 – Regierungschef Fidel Castro hatte eine Ausreisesperre für kubanische Bürger verhängt. Der Geschäftsträger der USA hatte den Inselstaat verlassen.
7. Januar
Afrika 1961 – In Casablanca (Marokko) war die am 3. Januar begonnene Konferenz der fünf afrikanischen Staaten mit einem Appell zur Einigung Afrikas (Afrikanische Charta) und mit ersten Schritten zur Bildung eines afrikanischen Oberkommandos sowie einer afrikanischen Beratenden Versammlung nach dem Vorbild des Straßburger Europarats beendet worden. Teilnehmende Delegationen waren aus Marokko, der Vereinigten Arabischen Republik, Guinea, Ghana und Mali angereist.
7. Januar
BRD 1961 – Es wurde mit der Erhöhung der Zahl der Schüler in der BRD innerhalb der nächsten zehn Jahre um etwa 1,2 Millionen gerechnet. Dies ging aus Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.
8. Januar
Frankreich/Algerien 1961 – Staatspräsident Charles de Gaulle hatte eine Mehrheit der Stimmen für seine Außenpolitik bei den Volksabstimmungen in Frankreich und Algerien erhalten. De Gaulle strebte mit seiner Politik die Selbstbestimmung Algeriens an.
8. Januar
Skisport 1961 – Im vierten Springen der deutsch-österreichischen Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen hatte der Thüringer Helmut Recknagel (DDR) gesiegt. Nach einem fünften Platz und zwei zweiten Plätzen in den vorangegangenen Springen war Recknagel damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs geworden.
9. Januar
BRD 1961 – Die Mitgliedschaft in der Deutschen Friedens-Union (DFU), die 1960 gegründet worden war, war mit der Zugehörigkeit zur SPD unvereinbar. Dies hatte der Parteivorstand der SPD erklärt.


10. Januar
BRD/Polen 1961 – Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte sich vor der CDU-Bundestagsfraktion für ein besseres Verhältnis zu Polen ausgesprochen.
10. Januar
DDR 1961 – Für den Abschlussband des Deutschen Wörterbuches war in der DDR-Hauptstadt das Imprimatur („Es werde gedruckt“) erteilt worden. Vor 123 Jahren hatten die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm diese Arbeit begonnen. Das Wörterbuch umfasste 320.000 Stichworte.
10. Januar
BRD 1961 – Bei seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Godesberger Redoute hatte Bundespräsident Heinrich Lübke eine engere Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern im kulturellen und geistigen Bereich gefordert.
11. Januar
DDR/West-Berlin 1961 – Der für Juli in Gesamt-Berlin vorgesehene 10. Deutsche Evangelische Kirchentag war im Ostteil der Stadt von der DDR-Regierung verboten worden.
11. Januar
USA 1961 – Das neue Ballett „Modern Jazz: Varianten“ von George Balanchine, getanzt vom New York City Ballet, hatte in New York Premiere gehabt.
12. Januar
BRD 1961 – Angaben des Bundeswohnungsministeriums zufolge lag das Wohnungsdefizit in der Bundesrepublik unter einer Million Wohnungen. Die Zahl der fehlenden Wohnungen war mit etwa 900.000 angegeben worden. Im Fernsehen hatte Bundesbauminister Paul Lücke erklärt, dass Bund, Länder und Gemeinden das Verdienst zukäme, dass von ihnen in den elf Jahren von 1950 bis 1961 rund 5,5 Millionen Wohnungen gebaut worden waren. Davon waren 625.000 Sozialwohnungen gewesen.
12. Januar
Norwegen 1961 – In der Dorfkirche von Askers nahe der Hauptstadt Oslo waren Prinzessin Astrid von Norwegen und der Segler und Olympiamedaillengewinner Johan Martin Ferner die Ehe eingegangen.
13. Januar
Belgien 1961 – Das Sparprogramm (Loi Unique) der christlich-sozialen Regierung von Gaston Eysken war vom Abgeordnetenhaus mit 115 gegen 90 Stimmen angenommen worden. Dieses Sparprogramm war der Grund für die Streikunruhen im Land.
13. Januar
DDR/BRD 1961 – Bei einer Ansprache im Kurhaus in Marbach (Baden-Württemberg) war der DDR-Volkskammerpräsident Johannes Dieckmann durch Sprechchöre gestört worden.
13. Januar
Großbritannien/International 1961 – Auf ihrer Gründungsversammlung in London hatte eine neu gebildete Internationale Vereinigung für Sicherheitsgurte in Pkw von den europäischen Regierungen die Einführung von Sicherheitsgurten gefordert.
14. Januar
Türkei 1961 – Nachdem das Regime Cemal Gürsel die Wiederzulassung von Parteien bekanntgegeben hatte, begannen die Republikanische Partei des ehemaligen türkischen Präsidenten Ismet Inönü und die kleinere Nationalpartei mit dem Neuaufbau ihrer Parteiorganisation. Die Demokratische Partei des gegenwärtig vor Gericht stehenden Exministerpräsident Adnan Menderes war weiterhin verboten geblieben.
14. Januar
BRD 1961 – In den Jahren 1950 bis 1959 hatte die Bundesrepublik mit 48 Prozent die größte Steigerung des Bruttosozialproduktes innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) geschafft. Dies hatte das Deutsche Industrie-Institut mitgeteilt. Auf dem zweiten Platz lag Italien mit 38 Prozent, gefolgt von den Niederlanden mit 32 Prozent, Frankreich mit 28 Prozent und Belgien sowie Luxemburg mit 16 Prozent.
15. Januar
BRD 1961 – Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Heinrich Hellwege hatte seinen Rücktritt als Bundesvorsitzender der Deutschen Partei (DP) und als Vorsitzender des DP-Landesverbandes Niedersachsen bekanntgegeben.
15. Januar
Guinea 1961 – Seit der Erlangung der Unabhängigkeit 1958 hatten in Guinea die ersten Präsidentenwahlen stattgefunden. Als einziger Kandidat hatte der amtierende Präsident Sékou Touré zur Wahl gestanden. Er war für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt worden.
16. Januar
Pakistan/BRD 1961 – Der pakistanische Staatspräsident Mohammed Ayub Khan war zu einem Staatsbesuch in der Bundesrepublik eingetroffen. Sein Aufenthalt dauerte bis zum 16. Januar.
Vatikan/International 1961 – Papst Johannes XXIII. hatte aus Anlass der Ernennung von vier Kardinälen einen „Friedenswunsch“ und eine Mahnung zur Versöhnung der Völker an die Welt gerichtet.
16. Januar
USA 1961 – Im Atlantik war 70 Seemeilen ostwärts von New York eine künstliche Radarinsel („Texas-Turm 4“) der US-amerikanischen Luftwaffe im Sturm gesunken. An Bord der Radarinsel hatten sich 28 Mann Besatzung befunden, die alle ums Leben gekommen waren.
16. Januar
BRD 1961 – In den ersten zehn Monaten des Jahres 1960 waren 60 Prozent der neu gebauten Wohnungen mit vier oder mehr Räumen ausgestattet worden. Dies war ein Mitteilung vom Pressedienst der Bausparkassen.
17. Januar
BRD 1961 – Die neue CDU-Landesregierung war vom Landtag in Saarbrücken bestätigt worden.
17. Januar
BRD 1961 – Auch diejenigen Arbeitnehmer, die nicht Mitglied einer Gewerkschaft waren, aber von Forderungen der Gewerkschaft profitierten, sollten zu Beitragszahlungen verpflichtet werden. Dies hatte die Gewerkschaft Bau, Steine, Erden gefordert.
17. Januar
Kongo 1961 – Der Ex-Ministerpräsident des Kongo (Zaire), Patrice Lumumba, war im Gefängnis von Elisabethville, der Hauptstadt der abtrünnigen Provinz Katango, eingeliefert worden.
17. Januar
USA 1961 – Vor dem Kongress in Washington hatte der ehemalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower seine Abschiedsrede gehalten.
17. Januar
DDR 1961 – Der Erste Sekretär der SED-Bezirksleitung Leipzig, Paul Fröhlich, hatte angedeutet, dass die SED nicht mehr davon ausging, im Jahr 1961 die angekündigte ökonomische „Hauptaufgabe“ zu erfüllen. Damit würde der Lebensstandard der Bundesrepublik nicht erreicht werden, erst recht nicht überboten.
17. Januar
BRD 1961 – Die Große Strafkammer II des Bremer Landgerichts hatte in einem der größten Viehdiebstahlsprozesse einen 39-jährigen Kaufmann zu sieben Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Kaufmann hatte 123 Stück Großvieh gestohlen und für rund 70.000 DM an seinen Komplizen verkauft, einen 59-jährigen Viehagenten. Der Viehagent erhielt dreieinhalb Jahre Gefängnis wegen Hehlerei.
17. Januar
Italien/International 1961 – Mit Modenschauen im Museo delle Belle Arti hatten in der italienischen Hauptstadt die Vorbereitungen auf den Modesommer 1961 begonnen.
17. Januar
Kongo 1961 – Der erste Ministerpräsident des Kongo, Patrice Lumumba, und zwei seiner Gefolgsleute waren in Katanga ermordet worden. Die Tat war offenbar mit Billigung Belgiens und der USA geschehen.
18. Januar
Sowjetunion 1961 – Die Tagung des Zentralkomitees der KPdSU in Moskau war nach einer Woche Dauer zu Ende gegangen. Vorrangiges Thema der Tagung waren die Mängel in der sowjetischen Landwirtschaft gewesen.
19. Januar
Belgien 1961 – Landesweit war der Eisenbahnverkehr wieder in normalem Umfang aufgenommen worden. Der Streik hatte sich derzeit noch auf die wallonischen Industriezentren Lüttich Charleroi und La Louvière konzentriert. Im Ausstand befanden sich nur noch 150.000 der zwei Millionen belgischen Arbeiter.
19. Januar
Großbritannien 1961 – Von der britischen Königin Elisabeth II. war der 56-jährige Erzbischof von York, Arthur Michael Ramsey, zum neuen Erzbischof von Canterbury und geistlichem Oberhaupt der anglikanischen Kirche ernannt worden.
20. Januar
USA 1961 – John F. Kennedy, der am 8. November 1960 zum 35. US-amerikanischen Präsidenten gewählt worden war, war vereidigt worden und hatte sein Amt angetreten. Er hatte Dwight D. Eisenhower abgelöst.
20. Januar
Eiskunstlauf 1961 – In Oberstdorf (Bayern) war Manfred Schnelldorfer vom ERC München zum sechsten Mal Deutscher Meister im Eiskunstlauf geworden.
20. Januar
Frankreich/Algerien 1961 – Zwischen Jean-Jacques Susini, General Raoul Salan und Pierre Lagaillarde war aus einem Treffen in der spanischen Hauptstadt Madrid die OAS, die französische Untergrundbewegung in der Endphase des Algerienkrieges, entstanden. Die OAS bekämpfte einerseits muslimische Algerier, die die Unabhängigkeit ihres Volkes anstrebten und andererseits den französischen Staat.
21. Januar
Großbritannien/Indien 1961 – Das britische Königspaar, Königin Elisabeth II. und ihr Gemahl, Prinz Philip, waren in Neu-Delhi eingetroffen. Es war die erste Station ihres Staatsbesuches in Indien gewesen.
21. Januar
Jugoslawien 1961 – Der ehemalige Vizepräsident des Landes, Milovan Djilas, war freigelassen worden. Er war 1957 zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden. Unter der Bedingung, künftig keine politische Betätigung mehr zu betreiben, war ihm der Rest der Strafe erlassen worden. Verurteilt worden Djilas u. a. wegen seiner Kritik am Tito-Regime in seinem Buch „Die neue Klasse“, das 1957 erschien.
21. Januar
Polen 1961 – Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei (KP) hatte auf einer Plenarsitzung in Warschau ein allgemeines Verbot des Religionsunterricht in Räumen der staatlichen Schulen beschlossen.
22. Januar
Portugal 1961 – Gegner des Regimes António de Oliveira Salazar kaperten in der Nacht zum Montag den portugiesischen Luxusdampfer „Santa Maria“. Der Anführer der Gruppe, Henrique Galvão, hatte nachts die Brücke des 20.906 BRT großen Schiffes gestürmt, das sich zu dem Zeitpunkt vor der Küste Venezuelas befand.
22. Januar
USA 1961 – Das US-amerikanische Atom-U-Boot „George Washington“ (5.400 BRT) hatte mit einer 67 Tage langen Unterwasserfahrt einen neuen Tauchrekord auf seiner ersten Reise aufgestellt.
22. Januar
Eiskunstlauf 1961 – In Oberstdorf (Bayern) hatten Margret Göbl/Franz Ningel den Meistertitel im Paarlauf bei den Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf gewonnen. Das Paar Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler belegte den zweiten Platz.
22. Januar
USA 1961 – In den Vereinigten Staaten waren mehr als 70 Menschen durch eine Kältewelle mit Minustemperaturen bis 35 Grad ums Leben gekommen.
23. Januar
Tanganjika/BRD 1961 – Der Ministerpräsident des ostafrikanischen Landes Tanganjika (heute Tansania), Julius K. Nyerere, war zu einem Staatsbesuch in der Bundesrepublik eingetroffen, wo er sich bis zum 27. Januar aufhielt.
23. Januar
BRD/USA 1961 – Aus dem europäischen Nachbau des US-amerikanischen Überschall-Düsenflugzeugs Lockheed Starfighter F-104-G erhielt die Bundesluftwaffe 604 Flugzeuge. Das Bundesverteidigungsministerium kaufte außerdem 96 Maschinen dieses Typs und 30 Schulflugzeuge in den Vereinigten Staaten.
23. Januar
Belgien 1961 – Nach einem vierwöchigen Streik hatten die belgischen Arbeiter ihre Arbeit in den Betrieben wieder aufgenommen. Der Koordinationsausschuss des wallonischen Flügels des sozialistisch orientierten Gewerkschaftsbundes befürwortete am Wochenende eine Aussetzung des Streiks.
23. Januar
Österreich 1961 – An einer Steyrer Schule war durch einen schweren Bestechungsskandal in der Stadt große Unruhe ausgelöst worden.
24. Januar
Großbritannien 1961 – Mit 1,2 Milliarden Litern Whisky war in Schottland eine Überproduktion erreicht worden. Schottische Brenner hofften auf die Erschließung neuer Märkte in Südamerika und in den Ländern des Ostblocks.
24. Januar
West-Berlin/DDR 1961 – Durch die starke Vereisung im Bereich von Magdeburg und Brandenburg war der Interzonenschiffsverkehr auf dem Mittellandkanal von und nach West-Berlin eingestellt worden.
24. Januar
BRD 1961 – Noch etwa 1.100 bereits pensionierte Lehrer waren an den Volksschulen in Nordrhein-Westfalen noch aktiv tätig. Um den Lehrermangel zu beseitigen, waren zudem Lehrkräfte von Realschulen sowie von Landwirtschafts- und Gartenbauschulen herangezogen worden, die für den Elementarunterricht eingesetzt wurden.
24. Januar
BRD 1961 – In Baden-Baden (Baden-Württemberg) hatte die deutsche Erstaufführung des Musicals „Irma la douce“ stattgefunden. Der Text stammte von Alexandre Breffort und die Musik hatte Maguerite Monnet komponiert.
25. Januar
BRD 1961 – Der Verfassungsschutz war gegen eine kommunistische Untergrundorganisation in mehreren Bundesländern, vor allem in Hessen und Hamburg, erfolgreich vorgegangen. Allein in Hamburg waren 20 Personen verhaftet worden.
25. Januar
El Salvador 1961 – In dem zentralamerikanischen Land war es durch einen Umsturz zu einem Regierungswechsel gekommen. Regierungschef Miguel Angel Castillo wurde abgelöst. Sein Nachfolger wurde Anibal Portillo.
26. Januar
Sowjetunion/USA 1961 – Die zwei US-Bomberpiloten, die im Vorjahr über der Barentsee abgeschossen wurden, waren aus sowjetischer Haft entlassen worden und wieder in den Vereinigten Staaten eingetroffen.
26. Januar
Eiskunstlauf 1961 – In West-Berlin hatte Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler (BRD) den Titel bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften gewonnen. Ihre Landsleute Margret Göbl/Franz Ningel belegten den zweiten Platz. Bronze hatten Margrit Senf/Peter Göbl (DDR) errungen.
26. Januar
Automobilrennsport 1961 – Die Franzosen Maurice Martin und Robert Bateau hatten auf Panhard die Rallye Monte Carlo gewonnen. Den zweiten Platz hatten die Deutschen Hans-Joachim Walter und Walter Löffler, ebenfalls Panhard, belegt.
26. Januar
Frankreich/International 1961 – In der französischen Hauptstadt Paris hatte das Modehaus Dior seine neuesten Modelle für Frühjahr und Sommer präsentiert.
27. Januar
West-Berlin/BRD 1961 – In West-Berlin hatte die Grüne Woche, die wichtigste landwirtschaftliche Ausstellung dieser Art auf deutschem Boden, begonnen.
27. Januar
Österreich/Italien 1961 – In der Villa Communale, der früheren Königsvilla von Mailand, hatten die österreichisch-italienischen Verhandlungen über Südtirol begonnen. Diese scheiterten nach zwei Tagen.
27. Januar
Eiskunstlauf 1961 – In West-Berlin war der Weltmeister von 1960, der Franzose Alain Giletti zum zweiten Mal Europameister geworden. Silber holte sich sein Landsmann Alain Calmat. Die Bronzemedaille gewann Manfred Schnelldorfer (BRD).
28. Januar
Großbritannien 1961 – Seit Beginn des Jahres starben in Großbritannien mehr als 8.000 Menschen an Grippe, Bronchitis und Lungenentzündung. Damit hatte die Zahl, vergleichsweise zum Vorjahr, erheblich höher gelegen.
29. Januar
Südtirol 1961 – In Waidbruck bei Bozen in Südtirol war auf das Reiterdenkmal des „Italienischen Genius“ ein Sprengstoffattentat verübt worden. Der sogenannte Alumium-Duce war 1938 errichtet worden und hatte eindeutig die Züge Mussolinis.
29. Januar
BRD/Film 1961 – Der US-amerikanische Spielfilm „Alamo“ war in den bundesdeutschen Kinos erstmals aufgeführt worden. In der Hauptrolle war John Wayne zu sehen. Der Film war 1960 mit dem Oscar für den besten Ton ausgezeichnet worden.
29. Januar
Eiskunstlauf 1961 – In West-Berlin hatte die Niederländerin Sjoukje Dijkstra den Titel im Damen-Einzel bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften geholt. Die bundesdeutsche Läuferin Karin Gude hatte Platz zwölf belegt. Im Eistanz hatte das britische Paar Doreen Denny/Courtney Jones den EM-Titel gewonnen.
30. Januar
USA 1961 – In seiner ersten Botschaft zur Lage der Nation hatte der neue US-Präsident John F. Kennedy seinen politischen Kurs festgelegt.
31. Januar
Brasilien 1961 – Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, Jânio da Silva Quadros, hatte die Nachfolge des Präsidenten Juscelino Kubitschek übernommen. Dieser hatte seit 1956 die Geschicke des Landes bestimmt.
31. Januar
NATO 1961 – Der belgische sozialistische Politiker Paul Henri Spaak war von seinem Amt als Generalsekretär der NATO zurückgetreten. Spaak schied Anfang März aus dem Amt. Seine Nachfolge hatte der Niederländer Dirk Uipko Stikker angetreten.
31. Januar
Israel 1961 – Ministerpräsident David Ben Gurion hatte seine Ämter als Regierungschef und Verteidigungsminister niedergelegt. Die Unstimmigkeiten innerhalb der regierenden Mapei-Partei über den Generalsekretär der israelischen Gewerkschaften Pinhas Lavon waren der Grund für die Amtsniederlegung Ben Gurions gewesen.
31. Januar
Großbritannien 1961 – Gegen Rezept erhielten die Frauen landesweit die Antibabypille.
Januar 1961 in den Nachrichten
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