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März 2014 – Kein Frühling in der Politik

Kalender März 2014
Während in Los Angeles zum 86. Mal der Oscar verliehen wurde, ging die Krise in der Ukraine weiter. Russland hatte sich der Krim bemächtigt. Derweil hatte ein ägyptisches Gericht für dringliche Angelegenheiten in Kairo die sunnitisch-islamistische Palästinenser-Organisation Hamas im Land verboten. Unterdessen war für die antike Stadt Pompeji eine Art Frühling ausgebrochen, denn der italienische Staat hatte die Instandsetzung erlaubt und dafür sogar rund zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Verglichen mit den gewaltsamen Ereignissen, die die Weltpresse berichten musste, war diese frohe Botschaft allerdings fast eine Nebensache. Irgendwie tröstlich, dass zwar alles vergänglich ist, nicht aber verloren geht, eine Ansicht, die sich untermauern ließe, bedenkt man, dass das Brandenburgische Landesamt für Denkmalspflege ein mehr als 7000 Jahre altes menschliches Skelett präsentieren konnte. Entdeckt wurde es beim Bau einer Erdgasleitung in Rathsdorf. So kam der lange verstorbene Brandenburger noch zu sehr späten Ehren. Was werden unsere Nachfahren wohl denken, wenn sie die mindestens 62 toten pakistanischen Kinder entdecken? Dass sie Hungers gestorben waren, weil die Not nach drei Monaten der Dürre so anhaltend war? Schwer vorstellbar im 21. Jahrhundert. Und doch war es eine Tatsache. Traurig. Darüber konnte auch der kalendarische Frühling nicht hinwegtäuschen.
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Ereignisse & Schlagzeilen März 2014

März 2014

1. März
Wegen der Krimkrise hatte der ukrainische Interimspräsident Olexandr Turtschynow in einer Rede, die vom TV übertragen wurde, die Alarmbereitschaft aller ukrainische Militäreinheiten angeordnet. Für seinen „Akt der Aggression“ habe Russland keine Grundlage. Die Meldungen seien „erdacht“ über Gefahren für russische Staatsbürger oder russischsprachige Ukrainer auf der Krim.
1. März
In der ägyptischen Hauptstadt Kairo war eine neue Übergangsregierung vereidigt worden unter Führung von Premierminister Ibrahim Mahlab.
1. März
Mindestens 33 Menschen wurden im chinesischen Bahnhof von Kunming von unbekannten Tätern mit Messer umgebracht. Weitere 109 Menschen wurden verletzt. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge, hatten Sicherheitskräfte fünf der Täter erschossen.
1. März
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte für einen Einsatz russischer Streitkräfte in der Ukraine die Erlaubnis vom russischen Föderationsrat erhalten. Angesichts der „außergeöhnlichen Situation“ sei das notwendig geworden, damit russische Bürger, „bis sich die Lage normalisiert habe“, geschützt werden konnten, ebenso wie auf der Krim stationierte Streitkräfte.
2. März
In Brüssel (Belgien) fand ein außerordentliches Treffen des Nordatlantikrates der NATO zur Lage in der Ukraine statt.
2. März
Vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine (RNBO) wurde die volle Mobilmachung der ukrainischen Streitkräfte angeordnet. Prorussische Demonstranten hatten angeblich in mehreren ukrainischen Städten die russische Flagge an den örtlichen Verwaltungen gehisst.
2. März
In Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte die 86. Oscarverleihung stattgefunden.
2. März
In Nigeria waren bei zwei Bombenanschlägen mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Die Täter waren mutmaßliche islamistische Terroristen gewesen. Zeitgleich hatten im 50 km entfernten Mainok bewaffnete Kämpfer die Bevölkerung wahllos angegriffen und mindestens 39 Personen getötet.
2. März
Der von der Interimsregierung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ernannte Befehlshaber der ukrainischen Seestreitkräfte, Admiral Denys Beresowskyj, lief zur prorussischen Führung der Krim über.
3. März
Im rund 30.000 Jahre alten Permafrost-Boden im Kolyma-Tiefland (Russland) hatten französische Wissenschaftler, unter denen sich Jean-Michel Claverie und Chantal Aberel von der Universität Aix-Marseille befanden, ein Amöben infiziertes Virus namens Pithoviraus sibericum entdeckt, das in den Medien als „Riesenvirus“ bezeichnet wurde.
4. März
In Brüssel (Belgien) hatte eine Sondersitzung der 28 NATO-Mitgliedsstaaten auf Grundlage von Artikel 4 de Nordatlantikvertrages stattgefunden, die am Vortag von Polen beantragt worden war.
4. März
In einer Stärke von rund 400 Mann hatten mutmaßlich russische Soldaten weiterhin den Zugagn zum ukrainischen Luftwaffenstützpunkt Belbek und die dortige Landebahn blockiert. Sie hatten erstmals auf Warnschüsse abgegeben auf ukrainische Soldaten. Eine Gruppe unbewaffneter Militärangehöriger hatte, Angaben des vor Ort stationierten ukrainischen Offiziers Olexeij Chramow zufolge, versucht, sich Zutritt zum Stützpunkt zu verschaffen. Auf dem Militärflugplatz befanden sich rund 300 ukrainischen Soldaten unter Führung von Oberst Jurij Mamchur.
4. März
Der italienische Staat hatte die Instandsetzung der antiken Stadt Pompeji erlaubt und dafür rund zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
4. März
In der ägyptischen Hauptstadt Kairo hatte ein Gericht für dringliche Angelegenheiten (Cairo Court for Urgent Matters) die sunnitisch-islamistische Palästinser-Organisation Hamas in Ägypten verboten und die Beschlagnahme des Vermögens angeordnet.
5. März
In München hatte die „Abendzeitung“ (AZ) einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht gestellt.
5. März
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte ihre Beobachtungsmission in der Ukraine begonnen. Sie war bis zum 12. März 2014 vorgesehen. Es nahmen 35 Militärbeobachter aus 18 Ländern teil.
5. März
Die Europäische Kommission in Brüssel (Belgien) hatte in einem Kartellvergleichsverfahren Geldbußen in Höhe von insgesamt 5,98 Millionen Euro gegen die Spot-Energiebörsen EPEX SPOT in Frankreich und die norwegische Nord Pool Spot (NPS) verhängt wegen verbotener Absprachen zu einer nicht miteinander konkurrierenden Marktaufteilung im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).
5. März
In einer Geheimoperation hatte die israelische Kommandoeinheit Schajetet 13 das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff „Klos-C“ im Roten Meer vor der eritreischen Küste aufgebracht und die Ladung beschlagnahmt. An Bord des Frachtschiffes, das aus dem Iran über Irak gekommen war, hatten sich nach israelischen Angaben neben Zement moderne Boden-Boden-Raketen des syrischen Typs M-302 befunden, die eine Reichweite von rund 160 km gehabt hatten und die für den Gazastreifen bestimmt gewesen waren. Als das Schiff am 9. März in Eilat (Israel) entladen wurde, waren 40 Raketen des Typs M-302 und 400.000 Patronen vom Kaliber 7.62 entdeckt worden.
5. März
Ein mehr als 7.000 Jahre altes Skelett war vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege präsentiert worden. Die Gebeine eines Brandenburgers stammten aus der Mittelsteinzeit und waren 2008 beim Bau einer neuer Opal Erdgasleitung in Rathsdorf, Märkisch-Oderland, gefunden und in einem Block geborgen worden.
6. März
Zur Krise in der Ukraine und zur russischen Intervention auf der Krim fand in Brüssel (Belgien) ein außerordentliches Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union statt. Mit der Verordnung Nr. 208/2014 hatte der Rat der EU restriktive Maßnahmen gegen 18 Personen des ehemaligen Regimes unter Wiktor Janukowytsch verhängt.
6. März
Vor dem Osnabrücker Landgericht war das Gerichtsverfahren wegen das jahrzehntelang ungeklärten Mordes an der damals neunjährigen Christina im November 1987 eröffnet worden.
6. März
Der während des libyschen Bürgerkriegs im September 2011 nach Niger geflohene As-Saadi al-Gaddafi, wurde an Libyen ausgeliefert. Er ist ein Sohn des ehemaligen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi. Zunächst erhielt Saadi al-Gaddafi Aysil im Nachbarland. Nach der Überführung nach Libyen war er im Gefängnis von Hadbha.
6. März
Der seit dem 27. Februar 2014 amtierende Premierminister der Autonomen Republik Krim, Sergei Aksjonow, der nach der Besetzung des Parlaments durch pro-russische Milizen das Amt übernommen hatte, änderte erneut den Termin für ein Referendum zur Unabhängigkeit der Krim. Er befürwortete nun eine territoriale Abspaltung von der Ukraine und gleichermaßen den Beitritt zur Russischen Föderation. Die Ukraine hatte die Regierung von Aksjonow nicht anerkannt.
7. März
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hatte gemeinsam mit dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias das Dorf Lingiades in der griechischen Region Epirus besucht. Soldaten der 1. Gebirgs-Division der Wehrmacht hatten in einer Vergeltungsaktion im Oktober 1943 dort ein Massaker verübt, bei dem 83 Bewohner umgebracht worden waren, nachdem die EDES-Widerstandsgruppe den Oberstleutnant Josef Salminger während der Besetzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg ermordet hatten.
7. März
In Sotschi (Russland) wurden die Winter-Paralympics 2014 eröffnet.
7. März
Der ehemalige Kommandeur der Forces de Résistance Patriotique d'Ituri (FRPI), Germain Katanga, war vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (Niederlande) der Beihilfe zu Kriegsverbrechen und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig erklärt worden. Nach Ansicht des Gerichts hatte Katanga am 24. Februar 2003 Waffen in der Demokratischen Republik Kongo für ein Massaker im Dorf Bogoro (Distrikt Ituri) geliefert. In der Folge waren 200 Menschen umgebracht und zahlreiche Frauen vergewaltigt worden.
7. März
Mutmaßlich russische Soldaten hatten während der Krimkrise den ausgedienten U-Bootjäger „Otschakow“ der Kara-Klasse vor der Einfahrt zu einer künstlichen Meeresbucht durch Explosionen versenkt. Der Zugang der ukrainischen Boote zum Marinestützpunkt in Nowooserne war damit blockiert worden.
7. März
In den ukrainischen Luftwaffenstützpunkt außerhalb von Sewastopol waren rund 20 bewaffnete Russen ohne Hoheitsabzeichen eingedrungen und hatten Blendgranaten geworfen. Etwa 100 ukrainische Soldaten hatten sich danach in den Kasernen auf dem Stützpunkt verschanzt.
8. März
Um 0:41 Uhr Ortszeit war der Malaysia-Airlines-Flug 370 mit einer Maschine des Typs Boeing 777-200 etwa 150 km vor der malayischen Küste vom Radar verschwunden. An Bord der Maschine waren 239 Menschen aus 13 Ländern gewesen.
9. März
In Kolumbien fand die Parlamentswahl 2014 statt.
9. März
Drei Monate nach ihrer Verschleppung durch syrische Rebellen waren 13 christlich-orthodoxe Nonnen des Klosters Mar Takla freigelassen worden.
9. März
Im Irak waren 37 Menschen ums Leben gekommen, als ein Selbstmordattentat auf einen Kleinbus verübt worden war. Weitere mehr als 150 Personen waren verletzt worden.
9. März
In Nordkorea wurde die Parlamentswahl ausgetragen.
9. März
Eine Nachzahlung von rund 500 Millionen Euro Steuergelder musste der in die Krise und in die Kritik geratene Automobilclub ADAC an das Bundeszentralamt für Steuern leisten.
9. März
In El Salvador fand die Stichwahl der Präsidentschaftswahl statt.
10. März
In München war das Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung gegen den Unternehmer und Fußballfunktionär Uli Hoeneß vor dem Landgericht München II eröffnet worden. Begleitet worden war die Verfahrenseröffnung von einem außergewöhnlichen Medienecho.
10. März
Zum ersten Mal wurde der mit 2 Millionen Euro dotierte Innovationspreis der Europäischen Kommission vergeben. Das deutsche Unternehmen Cure Vac mit Sitz in Tübingen hatte ihn erhalten für eine neue Impftechnologie auf Basis der Boten-RNA (mRNA).
10. März
Auf dem Messegelände Hannover (Niedersachsen) war die CeBIT eröffnet worden, zunächst nur mit Besuchern aus Politik und Wirtschaft.
10. März
In der Provinz Sindh (Pakistan) waren nach anhaltender Hungersnot der letzten drei Monate in der Thar-Wüste mindestens 62 Kinder ums Leben gekommen.
11. März
In Berlin hatte die Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen gegen den Politiker Hans-Peter Friedrich in der Edathy-Affäre weggen des Verdachts des Geheimnisverrats während seiner Amtszeit als Bundesinnenminister begonnen.
11. März
Die Vereinten Nationen wurden von der haitianischen Regierung und von Menschenrechtskämpfern aufgrund der anhaltenden Cholera-Epidemie verklagt.
11. März
Die Repräsentanten der Leipziger Montagsdemos, die mit ihrem Handeln zur Erinnerung an die friedliche Revolution in der DDR und den Mauerfall beigetragen hatten, wurden von der Deutschen Nationalstiftung mit dem Deutschen Nationalpreis 2014 ausgezeichnet.
11. März
Im Parlament der Autonomen Republik Krim hatten 78 von 81 anwesenden Abgeordneten formell für die Unabhängigkeit der Krim einschließlich Sewastopols gestimmt für den Fall, dass das Referendum dahingehend ausgehen würde. Zugleich hatten sie ein Aufnahmegesuch an die Russische Föderation angekündigt. Nicht teilgenommen hatten an der Abstimmung 19 Abgeordnete. Die Regierung unter Führung von Sergei Aksjonow hatte zudem die Verstaatlichung der auf der Krim stationierten Schiffe, Boote und Einrichtungen der ukrainischen Seestreitkräfte angekündigt. Ebenfalls beschlagnahmt werden sollten die Kraftwerke auf der Krim und das Energieunternehmen Tschornomonafthohas.
11. März
Durch ein Misstrauensvotum war der Ministerpräsident von Libyen, Ali Seidan, vom Parlament seines Amtes enthoben worden. Verteidigungsminister Abdullah al-Thenni war zum Interimsnachfolger bestimmt worden.
12. März
In der Türkei war es nach dem Tod des 15-jährigen Berkin Elvan zu Ausschreitungen gekommen. Bei Anti-Regierungs-Protesten im Gezi-Park und am Taksim-Platz wurden mehrere Menschen verhaftet. Es gab zahlreiche Verletzte.
12. März
In Jerusalem (Israel) hatten 67 von 120 Abgeordneten der Knesset für eine Wehrreform gestimmt. Wehrdienst oder Zivildienst leisten mussten danach auch ultraorthodoxe Juden, die seit der Staatsgründung 1948 von der Wehrpflicht befreit waren, wenn sie sich Vollzeit dem Talmud-Thora-Studium widmeten.
12. März
Zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz wurde Reinhard Kardinal Marx vom Katholischen Büro ernannt.
12. März
Für eine geplante Datenschutz-Grundverordnung in der Europäischen Union hatte sich das Europäische Parlament mit 621 Ja-Stimmen, 10 Gegenstimmen und 22 Stimmenthaltungen ausgesprochen. Die EU-Abgeordneten hatten auch für eine Aussetzung des Safe Harbor-Abkommens zur Übermittlung gewerblicher in die USA sowie der Suspendierung des SWIFT-Abkommens zur Übermittlung von Bankdaten europäischer Bürger in die USA gestimmt. Dafür hatte es 544 Ja-Stimmen gegeben, 78 Gegenstimmen und 60 Enthaltungen. Auf eine Neufassung der Datenschutz-Grundverordnung hatte sich der Rat der Europäischen Union bislang nicht einigen können.
13. März
Vor dem Landgericht München II war der deutsche Unternehmer und Fußballfunktionär Uli Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Hoeneß war am Folgetag von seinen Ämtern als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern München zurückgetreten.
13. März
In El Salvador hatte das Oberste Wahlgericht bestätigt, dass Salvador Sánchez Cerén als Sieger der Stichwahl bei der Präsidentschaftswahl mit 50,11 Prozent hervorgegangen war. Sein Konkurrent, Norman Quinano, hatte 49,89 der Stimmen erhalten.
14. März
Das Berufungsgericht in Paris, Cour d'appel de Paris, hatte den ehemaligen Chef des ruandischen Geheimdienstes (L'Akazu), Pascal Simbikangwa, wegen Völkermordes zu 25 Jahren Haft verurteilt.
14. März
Vom Bundesamt für Verfassungsschutz wurde die Einstellung der Beobachtung der Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz bekannt gegeben. Der Beschluss war die Folge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von September 2013 gewesen, das die Beobachtung des Politikers Bodo Ramelow beanstandet hatte.
14. März
In Nigeria kamen bei einem Überfall durch die Boko Haram auf die Giwa Baracks der Nigerian Armed Forces in Gamboru/Maiduguri im Bundesstaat Borno mindestens 15 Menschen ums Leben. Im Anschluss waren bis zu 622 mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram durch die Streitkräfte getötet worden.
14. März
Mehrere Menschen waren in Israel bei Gefechten zwischen den Israel Defense Forces und der Hisbollah-Splittergruppe Islamic State of Iraq and Greater Syria (ISIS) getötet worden. Der Angriff war ein Vergeltungsschlag für die Explosionen mehrerer Autobomben im Kfar Shouba Gebirge gewesen.
15. März
In der Slowakei hatten Präsidentschaftswahlen stattgefunden.
16. März
Die nordwestliche Region Piura (Peru) war von einem Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert worden.
16. März
Die konservative Fortschrittspartei (SNS) in Serbien hatte bei der Präsidentschaftswahl die absolute Mehrheit in der Serbischen Nationalversammlung gewonnen.
16. März
Auf Befehl von US-Präsident Barack Obama nach Bitten der libyschen und zypriotischen Regierungen an die USA hatte das United States Special Operations Command Europe die Erstürmung des staatenlosen Tankschiffes „Morning Glory“ angeordnet. US-Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs vom Zerstörer „Roosevelt“ hatten den Tanker in internationalen Gewässern unter ihre Kontrolle bringen können. Libysche Milizen hatten mit dem Tanker Rohöl auf eigene Faust exportieren wollen. Das Schiff war im Februar von drei bewaffneten Aufständischen am Ölterminal von as-Sidr unter Kontrolle gebracht worden.
16. März
In Bayern hatten die Kommunalwahlen 2014 stattgefunden und gleichzeitig die Kommunalwahl in München.
16. März
Für 5,1 Millarden Euro hatte RWE AG die Öl- und Gasfördertochter RWE Dea des russischen Oligarchen Michail Fridman an die Investmentgesellschaft Letter One Group verkauft, die ihren Sitz in Luxemburg hat.
16. März
Für 7,2 Milliarden Euro hatte die Vodafone Group den spanischen Kabelanbieter Ono verkauft.
16. März
Die chilenische Provinz Región de Arica y Parinacota war von einem Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert worden. Die Behörden gaben daraufhin eine Tsunami-Warnung heraus. Vorsorglich evakuiert worden waren die Küstenstädte Arica und Tocopilla.
16. März
Regierungstruppen hatten im syrischen Bürgerkrieg die Stadt Yabrud nahe der Grenze zum Libanon eingenommen. Die Stadt war bis dato eine Hochburg der al-Nusra-Front gewesen.
16. März
In der Ukraine hatte ein Referendum über den Status der Krim durchgeführt worden. Für eine Wiedervereinigung der Krim mit Russland mit den Rechten eines Subjekts der Russischen Föderation hatten sich 96,77 Prozent der Stimmberechtigten ausgesprochen laut späteren Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Die Wahlbeteiligung hatte bei 83,1 Prozent gelegen.
17. März
In Afghanistan waren bei einem Selbstmordattentat auf einem Markt in der Provinz Faryab mindestens 15 Personen durch eine Autobombe ums Leben gekommen.
17. März
In der Uraga-Straße in der Tokyoter Bucht in Japan war es zu einer Kollision der Containerschiffe „Beagle III“ (Panama) und „Pegasus Prime“ (Südkorea) gekommen, bei der beide Schiffe stark beschädigt worden waren. Das mit Stahlspulen beladene Schiff „Beagle III“ war dabei gesunken. Ein chinesischer Seemann war ums Leben gekommen.
17. März
Die von der Ukraine abgespaltene und für unabhängig erklärte Republik Krim war von der Russischen Föderation als souveräner Staat anerkannt worden. Seitens der Übergangsregierung der Ukraine war verkündet worden, dass sie diesen Schritt niemals anzuerkennen gedenke. Für sie sei die Krim weiterhin ein Teil ihres Staatsgebietes.
17. März
Eine rund 1.500 Jahre alte Moospflanze der Art Chorisodontium aciphyllum war von dem britischen Ökologen Pete Convey zusammen mit den Wissenschaftlern der British Antartic Survey (BAS) aus dem Permafrostboden nach wenigen Wochen wieder zum Leben erweckt worden.
17. März
Auf der Amundsen-Scott-Südpolarstation hatten US-amerikanische Wissenschaftler des Harvard-Smithsonian Center für Astrophysics erstmals direkte Beweise für die kosmische Inflation mit Hilfe des BICEP1-Teleskops zur Messung der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung gefunden. Sie fanden ein Echo des Urknalls von vor rund 14 Milliarden Jahren.
18. März
In einem Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts waren mehrere Verfassungsbeschwerden und Organstreitverfahren gegen den dauerhaften Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und den Euorpäischen Fiskalpakt endgültig abgelehnt worden.
18. März
In der Operation Round Table hatte die Homeland Security in den USA einen internationalen Kinderporno-Ring eines Online-Netzwerkes ausgehoben. Es waren 14 mutmaßliche Betreiber verhaftet worden, die ihre Waren in den USA, Australien, Belgien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland vertrieben hatten.
18. März
Russlands Präsident Waldimir Putin und Politiker der Krim sowie der Stadt Sewastopol hatten einen Vertrag zum Anschluss der Republik Krim unterzeichnet.
18. März
Bei einem Militärstützpunkt der ukrainischen Streitkräfte in Simferopol war es während der Krim-Krise zu Schusswechseln gekommen, wobei der ukrainische Soldat S. V. Kakurin ums Leben gekommen war. Auch ein Mitglied der prorussischen Miliz war nach Angaben der Polizeisprecherin Olga Kondraschowa getötet worden.
18. März
Bei einem Hinterhalt außerhalb des Ortes Sonoita (Mexiko), nahe der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze waren sieben Menschen erschossen worden. Eine weitere Person war verletzt worden. Die Polizei war von einem Konflikt zwischen rivalisierenden Drogenhändlerbanden ausgegangen. Die Opfer waren dem Sinaloa-Kartell zugerechnet worden.
19. März
In Paris hatte der Kassationshof die Revision des ehemaligen Börsenhändlers Jérôme Kerviel abgelehnt. Die Haftstrafe von fünf Jahren, wovon zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt wurden, war bestätigt worden. Neu aufgerollt werden musste allerdings einer Gerichtsentscheidung zufolge das Verfahren um die Schadenersatzansprüche.
19. März
Ein in neun europäischen Ländern agierende Drogenring der kalabrischen 'Ndrangheta wurde von der Carabiniere in einer Operation unter der Leitung des Staatsanwaltes Nicola Gratteri und des Guardia di Finanza Anwaltes Franco Roberti zerschlagen. Zwei Tonnen Kokain wurden in mehreren Ländern beschlagnahmt. Insgesamt waren 24 Haftbefehle vollstreckt worden. Die Verstrickung der katholischen Kirche in die Machenschaften der 'Ndrangheta waren ebenfalls aufgedeckt worden.
19. März
Im US-Bundesstaat Texas hatte die Polizei 115 Lateinamerikaner aus der Gewalt von Menschenhändlern bei einer Großrazzia befreit. Zahlreiche Waffen waren beschlagnahmt worden.
19. März
Der Mitarbeiter im staatlichen Statistikinstitut (TÜIK) der Türkei, Veysi Erim, hatte kurz nach seiner Entlassung und nach einer mehrstündigen Geiselnahme sechs seiner Kollegen und dann sich selbst getötet. Unter den Opfern war auch der Institutsleiter Mehmet Tolon gewesen.
19. März
In der Ukraine war bei mehreren Aktionen von prorussischen Sicherheitskräften die Aufgabe von drei Militärstützpunkten der ukrainischen Streitkräfte erzwungen worden. Einige ukrainische Soldaten waren bereits übergelaufen. Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Marin, Vizeadmiral Serhij Hajduk, war vorübergehend festgenommen worden. Neben den Stützpunkten in Bachtschyssaraj und in Nowooserne war auch das Marinehauptquartier in Sewastopol eingenommen worden.
19. März
Innerhalb von zwei Tagen hatte die Marina Militare eigenen Angaben zufolge rund 1.800 Flüchtlinge vor allem aus Syrien, den Palästinensishcen Gebieten und Eritrea von mehreren von Nordafrika in See gegangenen Booten aufgegriffen.
19. März
Rund 200 Studenten und Bürgerrechtsaktivisten hatten das Legislativ-Yuan (Parlament) in Taipeh (Taiwan) gestürmt und hielten es besetzt. Ihr Protest richtete sich gegen ein zur Ratifizierung stehendes Handelsabkommen mit der Volksrepublik China.
19. März
Medienberichten zufolge hatte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mehr als 50 Lieferungen deutscher Unternehmen im Zeitraum zwischen 1982 und 1993 nach Syrien unterstützt, die damit den Aufbau des syrischen Chemiewaffenprogramms unterstützten. Am Aufbau waren auch Unternehmen aus Russland, Frankreich und China beteiligt. Am 21. August 2013 war es während des syrischen Bürgerkriegs zu Giftgasangriffen in der Region Ghuta gekommen. Die OPCW hatte auch berichtet, dass nach der letzten Verschiffung am 14. und 17. März 2014 aus dem Hafen von Latakia (Syrien) zur weiteren Vernichtung bisher rund 45 Prozent des C-Waffen-Bestandes aus Syrien geschafft worden war.
20. März
Die Klage von Annette Schavan gegen die Aberkennung des Doktortitels durch die Universität Düsseldorf war vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden.
20. März
In Afghanistan waren bei der Erstürmung des Polizeireviers der Region Nangarhar durch Taliban mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.
20. März
Der Deutsche Bundestag hatte die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der NSA-Überwachungsaffäre beschlossen. Der CDU-Abgeordnete Clemens Binninger war der designierte Vorsitzende des achtköpfigen Gremiums.
20. März
Auf dem Gipfeltreffen des Europäischen Rates mit den Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich die Staats- und Regierungschefs auf das Abschaffen des Bankgeheimnisses für Ausländer geeinigt.
20. März
In Afghanistan waren bei einem Angriff von vier minderjährigen Taliba-Kämpern auf das Hotel „Serena“ mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern waren auch die vier Täter gewesen. Bei dem am 14. Januar 2008 verübten Anschlag auf das Luxushotel waren sechs Menschen durch Selbstmordbomber umgekommen.
20. März
Wegen Totschlags hatte der Crown Prosecution Service die drei G4S-Schließer Terry Hughes, Colin Kaler und Stuart Tribeling zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die drei Angeklagten verschuldeten 2010 den gewaltsamen Tod von Jimmy Mubenga.
21. März
In der Türkei hatte die Telekommunikationsbehörde Bilgi Iletisim ve Teknolojileri Kurumu (BTK) auf Betreiben der Regierung des politisch unter Druck geratenen Ministerpräsident Recep Erdogan die Sperrung des Zugriffs auf den Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgegeben.
21. März
Die vorgezogenen Parlamentswahl, die am 2. Februar 2014 in Thailand stattgefunden hatten, wurden vom Thailändischen Verfassungsgericht für ungültig erklärt.
21. März
Der Aktionstag, Equal Pay Day, der in verschiedenen Ländern an unterschiedlichen Tagen stattfindet, wurde in Deutschland begangen. An diesem Tag war auf die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen hingewiesen worden.
21. März
In Brüssel (Belgien) war der politische Teil des gemeinsamen Assoziierungsabkommens von der Europäischen Union und der Ukraine unterzeichnet worden.
21. März
Im Irak waren bei einem Bombenanschlag und der späteren Schießerei auf das Hauptquartier der Iraqi Police Brigade zwölf Menschen ums Leben gekommen, unter denen sich der Brigadegeneral Ragheb al-Omari befunden hatte.
21. März
Wegen falsch deklarierten Bio-Eiern hatte die Staatsanwaltschaft Rostock Ermittlungen gegen mehrere Bio-Bauernhöfe in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet.
21. März
Im Irak waren bei der Explosion einer Autobombe vor dem Joint Base Balad Militärstützpunkt der Region Salah ad-Din zwölf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 13 Personen waren verletzt worden.
21. März
In Wien hatte der Ständige Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf einer Sondersitzung die Entsendung einer Beobachtermission in die Ukraine beschlossen. Bis September 2014 sollten bis zu 500 Beobachter Informationen über die Sicherheitslage in der Ukraine (ohne die Krim) und den Schutz von Minderheiten vor Ort zusammentragen.
21. März
Das Parlament von Kenia hatte mit der Mehrheit der männlichen Abgeordneten ein Gesetz zur Polygamie beschlossen. Aus Protest gegen die Abstimmung hatten die weiblichen Abgeordneten das Plenum verlassen. Ein zuvor im Gesetzentwurf vorgesehenes Vetorecht der Frauen war gestrichen worden.
22. März
Nachdem der Bundesstaat Ohio am Tag zuvor die Homo-Ehe legalisiert hatte, war die gleichgeschlechtliche Ehe nun wieder durch das Berufungsgericht (Michigan Supreme Court) verboten worden.
22. März
Auf den Malediven waren die Parlamentswahlen durchgeführt worden.
22. März
Nach einem abgelaufenen Ultimatum hatten russische Truppen mit Panzerfahrzeugen den ukrainischen Luftwaffenstützpunkt auf der Krim eingenommen. Der Befehlshaber der Militärbasis, Oberst Jurij Mamchur, war verhaftet worden. Ein ukrainischer Soldat war durch Schüsse verletzt worden.
22. März
Eine Flüchtlingsfähre war nach einer Havarie auf dem Albertsee an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo gesunken. Mindestens 108 Menschen kamen dabei ums Leben.
22. März
Das Gesundheitsministerium in Guinea hatte mitgeteilt, dass es sich bei einer seit Februar im Süden des westafrikanischen Landes grassierenden Krankheitswelle um einen Ausbruch des vom gleichnamigen Virus verursachten Ebolafiebers handelte. Die war das Ergebnis von Untersuchungen, die französische Wissenschaftler durchgeführt hatten. Bis zu jenem Zeitpunkt hatte es bereits 59 Todesopfer gegeben.
22. März
Vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation war offiziell die Übernahme der militärischen Kontrolle über die Krim mitgeteilt worden.
22. März
Die Zeitungen „The New York Times“ und das deutsche Magazin „Der Spiegel“ hatten über die Infiltration von Computernetzwerken in der Volksrepublik China durch die US-amerikanische National Security Agency (NSA) berichtet. Die NSA soll, wie aus den Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden hervorging, den früheren Staatspräsidenten Hu Jintao, das chinesische Handelsministerium, das Außenministerium, Banken sowie Telekommunikationsunternehmen ausspioniert haben.
22. März
Die Credit Suisse hatte sich in einem Vergleich mit der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) als Konservator der Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac zur Zahlung von 885 Millionen US-Dollar geeinigt. Die Ansprüche aus zwei Klagen wegen falschen oder unvollständigen Angaben beim Verkauf von Residental Mortgage-backed Securities (RMBS) im Umfang von rund 16,6 Milliarden US-Dollar zwischen den Jahren 2005 und 2007 waren damit beglichen worden.
23. März
Mit dem zehnten Platz der Gesamtwertung des Biathlon-Weltcups hatte die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Andrea Henkel ihre aktive Laufbahn beendet. Sieger beim Weltcup waren der Franzose Martin Fourcade bei den Männern sowie die finnische Athletin Kaisa Mäkäräinen bei den Frauen geworden.
23. März
In der kleinen Gemeinde Oso im Snohomish County des US-Bundesstaates Washington war nach starken Regenfällen eine Schlammlawine niedergegangen. Durch die Lawine waren 35 Häuser vollständig zerstört worden. Acht Menschen waren ums Leben gekommen.
23. März
Nahe der Provinz Latakia (Syrien), im Grenzgebiet zu Syrien, war ein syrisches Militärflugzeug vom Typ Mig-23 von einem F-16-Kampfflugzeug der türkischen Luftwaffe abgeschossen worden. Der Pilot hatte sich mit dem Schleudersitz retten können.
23. März
Acht Runden vor dem Saisonende hatte sich der FC Red Bull Salzburg mit einem 5:0-Sieg gegen den SC Wiener Neustadt den Meisterteller der Österreichischen Fußballmeisterschaft 2013/2014 gesichert.
24. März
In Ägypten hatte nach zwei Verhandlungstagen ein Strafgericht in einem Massenprozess 529 Anhänger der verbotenen Muslimbruderschaft zum Tode verurteilt. Unter den Verurteilten befand sich auch der Vorsitzende Muhammad Badi'e. In Haft waren bereits 153 der Verurteilten, die anderen waren in Abwesenheit verurteilt worden. Während der Unruhen sollen sie beteiligt gewesen sein an der Ermordung des Vize-Polizeichefs des Distrikts Matay, Mostafa El-Attar in al-Minya.
24. März
Mit einer Einigung der EU-Finanzminister war das Bankgeheimnis von Ausländern zwischen den Mitgliedsstaaten beendet worden. Einstimmig war das EU-Zinssteuergesetz verschärft worden.
24. März
In der Provinz Hadramawt (Jemen) waren bei einem Überfall der Al-Qaeda in the Arabian Peninsula (AQAP) auf einen jemenitischen Grenzposten nach Saudi-Arabien 20 Menschen ums Leben gekommen.
24. März
In Den Haag (Niederlande) hatte eine Internationale Konferenz der Staats- und Regierungschefs zu Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit radioaktivem Material (Nuclear Security Summit, NSS) begonnen. Am Rande des Atomsicherheitsgipfels war es auf Einladung von US-Präsident Barack Obama auch zu einem Treffen der G7-Staaten gekommen.
24. März
Auf den Internetplattformen YouTube und LiveLeak war ein Telefongespräch zwischen der ehemaligen Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko und dem ehemaligen stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Nestor Schufritsch, veröffentlicht worden, das am 18. März 2014 um 23 Uhr (Zeitzone unbekannt) abgehört wurde. Darin hatte sich Tymoschenko übersetzt geäußert: „ Ich würde all meine Beziehungen geltend machen und die ganze Welt erheben lassen, damit von Russland nur ausgebrannter Boden übrigbleibt“ und „Ich bin selber bereit, eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen […] um diese Hunde samt ihres Anführers kalt zu machen“. Das Gespräch wurde von Tymoschenko bestätigt. Für ihre obszönen Äußerungen entschuldigte sie sich.
24. März
In der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) hatten sich 24 von 36 Vereinen der Fußball-Bundesliga und der 2. Fußball-Bundesliga gegen die Einführung der Torlinientechnologie ausgesprochen.
24. März
Über die Verlegung von vier VTOL-Transporter vom Typ CV-22 Osprey und über die Entsendung von 150 Soldaten des Air Force Special Operations Command (AFSOC) nach Uganda hatte die „Washington Post“ berichtet. Die Soldaten waren zur Unterstützung für die Suche nach dem Kriegsverbrecher und Anführer der Lord's Resistance Army („Widerstandsarmee des Herrn“, LRA), Joseph Kony, entsandt worden.
24. März
Bei der WestLicht Photographica Auction in der Galerie Westlicht wurde die Kamera, die die Mondlandung der Apollo 15 aufgezeichnet hatte, versteigert. Sie erbrachte 550.000 Euro. Den Zuschlag hatte der Geschäftsführer des Elektronikkonzerns Yodobashi Kamera, Terukazu Fujisawa, erhalten.
25. März
Für 2 Milliarden US-Dollar hatte Facebook den Optikgeräte-Hersteller Oculus VR gekauft.
25. März
Mindestens 15 Mitarbeiter der Wahlkommission fanden bei einer Anschlagserie auf Wahlbüros für die Präsidentenwahl am 5. April 2014 den Tod.
25. März
Für 500 Millionen US-Dollar hatte The Walt Disney Company das YouTube Multi-Channel Network Maker Studios gekauft.
25. März
Nach einer Klage der Länder Rheinland-Pfalz und Hamburg über die Zustimmungsgesetze und Zustimmungsbeschlüsse der Länder zu dem Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland hatte der Erste Senat geurteilt und hatte diese wegen des übermäßig großen staatlichen Einflusses in der Zusammensetzung und Beschlussfassung der Aufsichtsgremien des ZDF diese mit dem Grundgesetz für unvereinbar gesehen. Im ZDF-Verwaltungsrat und im ZDF-Fernsehrat müsse der Anteil von Politikern und „staatsnahen Personen“ auf ein Drittel reduziert werden. Der Anteil lag derzeit bei 44 Prozent.
25. März
Sieben Tage vor Saisonende konnte der FC Bayern München seine 24. Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga feiern.
25. März
Ebola griff nach Guinea nun auch auf die Provinz Lofa County (Liberia) über. Mindestens fünf Personen waren bereits gestorben.
25. März
Das von der katalanischen Regionalregierung für den 9. November 2014 anberaumte Unabhängigkeitsreferendum war vom spanischen Verfassungsgericht für unzulässig erklärt worden. Die Souveränitätserklärung, die das katalanische Parlament am 23. Januar 2013 abgegeben hatte, wurde für verfassungswidrig und damit für nichtig erklärt.
26. März
Der Amtsverzicht von Franz-Peter Tebartz-van Elst als Bischof von Limburg war von Papst Franziskus angenommen worden.
26. März
In der türkischen Hauptstadt Ankara hatte das Verwaltungsgericht beschlossen, dass die von der zuständigen Regulierungsbehörde TIB umgesetzte Sperrung des Kurznachrichtendienstes Twitter nicht rechtens sein. Sie musste deshalb vorerst ausgesetzt werden.
27. März
In Berlin war der Musikpreis „Echo“ verliehen worden.
27. März
Der europäische Fußballverband UEFA hatte die Einführung eines neuen Wettbewerbes für Nationalmannschaften, der UEFA Nations League, beschlossen. Erstmal soll sie 2018/2019 ausgespielt werden. Danach soll sie alle zwei Jahre ausgetragen werden.
27. März
In der Zentralafrikanischen Republik waren bei einem Handgranatenanschlag bei einer christlichen Beerdigung 20 Menschen umgekommen.
27. März
Nach mehr als 60 Jahren war das gestohlene Kunstwerk „Ufer der Seine“ des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir an das Baltimore Museum of Art zurückgegeben worden.
27. März
Die türkische Telefongesellschaft TIB hatte den Zugang zu YouTube gesperrt. Der Grund war, dass auf dem Videoportal der Mitschnitt eines Gesprächs veröffentlicht worden war, in dem Außenminister Ahmet Davutoglu mit hochrangigen Staatsbediensteten über die Möglichkeit einer direkten Intervention in den syrischen Bürgerkrieg mit Hilfe eines gefälschten Vorwandes beraten hatte.
27. März
Das Bild „Sitzende Frau“ von Henri Matisse aus der Sammlung von Cornelius Gurlitt war von der Staatsanwaltschaft Augsburg an die Enkelinnen des Pariser Kunsthändlers Paul Rosenberg zurückgegeben worden.
27. März
In der philippinischen Hauptstadt Manila hatten Präsident der Philippinen, Benigno Aquino und der Führer der Islamischen Befreiungsfront der Moros, Murad Ebrahim, einen Friedensvertrag unterzeichnet, der die jahrzehntelangen Kämpfe um die Unabhängigkeit der Region Bangsamoro beendete. Der Vertrag hatte in dem umstrittenen Gebiet die Gründung einer autonomen Region vorgesehen.
27. März
Die Medaille des Friedensnobelpreises, die 1936 an den argentinischen Außenminister Carlos Saavedra Lamas vergeben wurde, hatte bei der Versteigerung im Auktionshaus Stack's Bowers 1,1 Millionen US-Dollar erbracht.
27. März
Für ihre Flugflotte hatte die Volksrepublik China 70 Airbus-Flugzeuge, 27 A330s und 43 A320 gekauft.
27. März
Wegen eines Betrugsskandals um erschwindelte Prüfungszeugnisse waren neun Führungsoffiziere der auf der Malmstrom Air Force Base stationierten 341st Missile Wing des Air Force Global Strike Command (AFGSC) wegen Verletzung ihrer Aufsichtspflichten entlassen worden. Die Offiziere waren für die nuklearen Interkontinentalraketen vom Typ Minuteman III zuständig gewesen. Nach internen Ermittlungen hatten bis zu 100 Soldaten Lösungen für eine monatliche Routineprüfung auf Mobiltelefone gespeichert und an Kollegen weitergegeben. Der Kommandeur der Einheit, Colonel Rob Stanley, reichte seinen Rücktritt ein.
28. März
Der frühere norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg war vom Nordatlantikrat zum neuen NATO-Generalsekretär bestimmt worden. Stoltenberg übernahm das Amt von Anders Fogh Rasmussen am 1. Oktober 2014.
28. März
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln hatte den Kometen-Lander „Philae“ erweckt.
28. März
Die israelischen Behörden hatten bei einer Razzia der Mishteret Yisrael gegen den illegalen Handel von Antiquitäten in West Bank (Judäa) elf antike Knochenkästen entdeckt. Die Ossuare waren 2000 Jahre alt. Sie waren mit Figuren versehen und hatten den eingravierten Namen des Verstorbenen, der nach jüdischer Tradition beerdigt worden war.
28. März
In Brasilien waren bei einer Kollision eines Kleinbusses mit einem Lastwagen 15 Menschen ums Leben gekommen. Im Anschluss an den Unfall hatte der brasilianische Bundesstaat Amazonas eine dreitägige Trauerzeit angeordnet.
29. März
In der Slowakei hatte der parteilose Herausforderer Andrej Kiska die Stichwahl zur Präsidentschaftswahl gegen Ministerpräsident Robert Fico mit 59,4 Prozent der Stimmen gewonnen.
29. März
Der Reporter Javier Espinosa und sein Fotograf Ricardo García Vilanova der Zeitung „El Mundo“ waren nach sechsmonatiger Entführung aus der Gefangenschaft der Terrorsplittergruppe Islamic State in Iraq wieder freigelassen worden. Am 16. September 2013 waren die beiden spanischen Journalisten von ISIS, einer al-Quaida-nahen Gruppe in Tal Abyad entführt worden.
29. März
In England und Wales war das Gesetz zur Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare in Kraft getreten.
29. März
Der italienische Architekt Pier Carlo Bontempi hatte den Driehaus-Preis 2014 für traditionelle Architektur erhalten.
30. März
In der Türkei wurden Kommunalwahlen ausgetragen.
30. März
Vom griechischen Parlament war eine Reihe von Reformgesetze gebilligt worden, unter anderem hatte sie die Liberalisierung der Arbeitsmärkte und die Rekapitalisierung von Banken zum Inhalt.
30. März
In Bayern hatten die Stichwahlen zu den Kommunalwahlen 2014 stattgefunden sowie auch die zu den Oberbürgermeisterämtern von Erlangen, München, Regensburg und Würzburg.
30. März
Bei Ausgrabungen im Karmel-Gebirge (Israel) in der Nähe der Kebara-Höhle hatten Archäologen Knochen eines rund 170.000 Jahre alten Nashorns entdeckt.
30. März
Mindestens 21 Menschen waren bei einer Revolte unter Boko Haram-Mitgliedern und anderen Gefängnisinsassen im Aso Rock State Security Gefängnis (Nigeria) ums Leben gekommen.
30. März
In der Türkei waren bei Ausschreitungen vor den Wahllokalen zur Kommunalwahl in den Provinzen Hatay und Sanliurfa mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere 14 Personen waren verletzt worden.
30. März
Der ehemalige Schachweltmeister Viswanathan Anand aus Indien hatte das Kandidatenturnier für die Schachweltmeisterschaft 2014 gewonnen. Er hatte nun das Anrecht zur Herausforderung des derzeitigen Weltmeisters Magnus Carlsen aus Norwegen.
31. März
Der japanischen Regierung wurde der weitere Walfang in der Antarktis vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag (Niederlande) untersagt.
31. März
In Kenia waren bei einer Anschlagserie durch die Al-Shabaab vor einer Mutter-Kind-Klinik und vor zwei Restaurants sechs Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 25 weitere Personen erlitten teilweise schwere Verletzungen.
31. März
Wegen Bestechlichkeit im Amt und Korruption war der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert vom Bezirksgericht Tel Aviv (Israel) verurteilt worden.
31. März
Im MTS Centre in Downtown Winnipeg (Kanada) wurde der Juno Awards verliehen.
31. März
Das Gemälde „Palasttreppe“ des italienischen Künstlers Francesco Guardi, das im Polenfeldzug 1939 von den Nationalsozialisten aus dem Nationalmuseum Warschau geraubt worden war, wurde von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier an seinen polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorsk zurückgegeben.
31. März
In Afghanistan waren bei zwei Anschlägen in den Provinzen Kunduz und Sar-i Pul 18 Menschen ums Leben gekommen. Ein Anschlag hatte dem Politiker und lokalen Polizeichef, Mohammad Omar Aqtash, gegolten. Er war nicht verletzt worden.
31. März
Nach Vorstellung des UN-Weltklimaberichtes AR5 hatte die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks das deutsche Klimaziel bekräftigt, das vorsah, dass bis zum Jahr 2020 der CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werde. Sie hatte ein Sofortprogramm zum Klimaschutz angekündigt.
31. März
Der bisherige Metropolit und Patriarchalvikar für den Osten der USA, Cyril Afrem Karim, war als Ignatius Afrem II. zum syrisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochia gewählt worden.
31. März
In seinem fünften Sachstandsbericht hatte der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) dramatisch Klima-Risiken gesehen. Demnach würden durch CO2-Emissionen und steigende Temperaturen auch die Risiken für Konflikte, Hungersnöte und Überflutungen in den kommenden Jahrzehnten zunehmen.
31. März
Der französische Regierungschef Jean-Marc Ayrault war einen Tag nach dem schlechten Abschneiden der Sozialistischen Partei (PS) bei den Kommunalwahlen mit seiner Regierung zurückgetreten. Neuer Premierminister sollte der bisherige Innenminister Manuel Valls werden.
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