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Mai 2014 – Europa wählte

Kalender Mai 2014
In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union waren im Monat Mai die Menschen zur Wahlurne gegangen. Zum achten Mal war die Wahl zum Europäischen Parlament durchgeführt worden. Es war die erste Europawahl nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon, sodass zum ersten Mal die darin vorgesehene Neuverteilung der Sitzzahl pro Land gültig wurde. Innerhalb des Zeitraums von Donnerstag, 22. Mai bis 25. Mai konnten die Länder selbst entschieden, an welchem Tag sie die Wahl durchführten. In Deutschland war am 25. Mai gewählt worden. Die Bundesrepublik hatte 96 Sitze im Europaparlament. Eine Wahlpflicht gab es in den meisten Ländern nicht. Nur in Belgien, Griechenland, Luxemburg und Zypern waren die Menschen verpflichtet, an der Wahl teilzunehmen. Dinge, auf die die Bundesbürger per Wahl keinen Einfluss hatten, war seit Beginn des Monats die neue Punkteverteilung in Flensburg. Der Abbau der Strafpunkte wurde durch das neue System künftig schwieriger.
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Ereignisse & Schlagzeilen Mai 2014

Mai 2014

1. Mai
In der Türkei hatte es zahlreiche Verletzte bei Straßenschlachten um den Taksim-Platz in Istanbul gegeben. Die Demonstranten des 1. Mai wurden mit Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen attackiert. Zehntausende Polizisten waren im Einsatz.
1. Mai
Bundesweit hatten die Gewerkschaften am Tag der Arbeit vor Ausnahmen beim Mindestlohn gewarnt. Sie kritisierten zudem die Sparpolitik und die Sozialkürzungen in Europa.
1. Mai
In Flensburg wurde das Verkehrszentralregister (VZR) vom Fahreignungsregister (FAER) abgelöst. Damit wurde der Punkteabbau nach dem neuen System in der Verkehrssünderkartei schwieriger.
2. Mai
Angaben der UNO zufolge waren in Afghanistan durch eine Erdrutsch in der Provinz Badachschan mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 Häuser waren zerstört worden.
2. Mai
Im Zuge des syrischen Bürgerkriegs hatten die kämpfenden Rebellen in der zerstörten Stadt Homs einen Waffenstillstand mit der syrischen Regierung vereinbart. Er sollte ihnen freies Geleit zum Abzug aus der Stadt ermöglichen.
2. Mai
Das US-Innenministerium hatte bekannt gegeben, dass von Mitte März bis Mitte April 2014 insgesamt 638 Verdächtige der Sureños (Mexican Mafia) bei mehreren Polizeieinsätzen der Homeland Security Inverstigations (HSI) in 179 Städten verhaftet worden waren. Unter den Festgenommenen hatten sich sieben wegen Mordes gesuchte Täter befunden und fünf Vergewaltiger.
2. Mai
In Odessa (Ukraine) hatten Fußballfans und Nationalisten mit ukrainischen Fahnen ein Gewerkschaftshaus gestürmt und mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt, das von prorussischen Aktivisten besetzt gewesen war. Angaben des ukrainischen Innenministeriums zufolge waren 160 Teilnehmer der Auseinandersetzungen festgenommen worden. Es hatte 42 Todesopfer gegeben und weitere 125 Menschen waren verletzt worden.
2. Mai
Im ukrainischen Oblast Donezk waren bei einer Anti-Terroroperation von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, der Nationalgarde und des Innenministeriums gegen die prorussische Volksmiliz in Kramatorsk und Slowjansk mehrere Milizionäre und Soldaten getötet worden. Mit Flugabwehrraketen war von der Volksmiliz zudem ein Kampfhubschrauber vom Typ Mil Mi-24 und ein Transporthubschrauber Mil Mi-8 abgeschossen worden.
3. Mai
Die seit einem Jahr in Slowenien amtierende Ministerpräsidentin Alenka Bratusek hatte nach dem Verlust des Parteivorsitzes in der Pozitivna Slvenija (PS) ihren Rücktritt zum 5. Mai bekanntgegeben.
3. Mai
Die UNESCO hatte dem türkischen Journalisten und Autor Ahmet Sik den mit 25.000 US-Dollar dotierten Preis „Guillermo Cano World Press Freedom Priz“ verliehen. Der Preis ehrt eine Person, die sich auf besondere Weise für die Pressefreiheit eingesetzt hat. Er wird seit 1997 am 3. Mai, dem Tag der Pressefreiheit, vergeben.
3. Mai
In Slowjansk (Ukraine) hatte die unter Kontrolle von Wjatscheslaw Ponomarjow stehende prorussische Volksmiliz die siebenköpfige OSZE-Militärbeochter-Gruppe freigelassen, die sie wenige Tage zuvor festgesetzt hatte. Die OSZE-Militärbeobachter-Gruppe unter Leitung des deutschen Bundeswehr-Oberst Axel Schneider war nach Vermittlung des russischen Duma-Abgeordneten Wladimir Lukin dem Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, an einem Kontrollposten übergeben worden.
3. Mai
In Baden-Württemberg war von Ministerpräsident Winfried Kretschmann offiziell der Nationalpark Schwarzwald eröffnet worden.
4. Mai
In Panama hatten die Wahlen zur Nationalversammlung, der Asamblea Nacional de Panamá, sowie die Präsidentschaftswahl stattgefunden.
4. Mai
In Libyen hatten bei der Wahl zum neuen Premierminister im zweiten Wahlgang 121 der 200 Abgeordneten des Allgemeinen Nationalkongresses für den Unternehmer Ahmed Maitiq gestimmt.
4. Mai
Prorussische Kräfte hatten in Odessa (Ukraine) die Polizeizentrale angegriffen. Für die Ausschreitungen hatte Übergangspremier Arnsenij Jazenjuk Russland verantwortliche gemacht.
5. Mai
In Nigeria hatten Kämpfer der islamistischen Boko Haram die Zivilbevölkerung angegriffen und in der Grenzstadt Gamboru auf dem Marktplatz zwischen 200 bis 300 Menschen getötet. Bereits Mitte März war ein Militärstützpunkt in der Stadt angegriffen worden.
5. Mai
Die ukrainische Armee hatte bei Gefechten in Slowjansk versucht, die Stadt mit Panzern und Helikoptern zurückzuerobern. Die eingeschlossenen Aufständischen hatten sich mit schweren Waffen verteidigt. Mehrere Separatisten und mindestens vier Soldaten waren ums Leben gekommen.
6. Mai
Bei einer Auktion im Auktionshaus Christie's in New York war das 1907 entstandene Gemälde „Wasserlilien“ von Claude Monet für 27 Millionen US-Dollar versteigert worden.
6. Mai
In der österreichischen Hauptstadt Wien fand das Jahrestreffen des Europarats statt. Teilgenommen hatten unter anderem die Außenminister Russlands, Sergej Lawrow und der Ukraine, Andrij Deschtschyzja. Ziel war das Streben um eine diplomatische Lösung der Krise in der Ukraine.
6. Mai
Der seit Monaten schwerkranke Kunstsammler Cornelius Gurlitt war in München im Alter von 81 Jahren gestorben. Im Februar des Vorjahres war in seiner Wohnung eine unschätzbare Sammlung gefunden und beschlagnahmt worden. Der Fund hatte eine hitzige Debatte um die Rückgabe von NS-Raubkunst ausgelöst.
7. Mai
Polizisten und Militärexperten aus den USA und Großbritannien waren zur Unterstützung nach Nigeria geschickt worden. Frankreich hatte ein Aufklärungsteam der DGSE entsandt. Sie alle sollten dem Land bei der Suche nach den am 14. April 2014 von den Boko Haram auch Chibok entführten Schulmädchen helfen.
7. Mai
Das Verfassungsgericht in Bangkok (Thailand) hatte Premierministerin Yingluck Shinawatra und neun ihrer Kabinettsmitglieder, darunter Außenminister, Finanzminister und Arbeitsminister Surapong Tovichakchaikul wegen Verfassungsbruchs schuldig gesprochen. Sie waren damit ihres Amtes enthoben worden. Die Klage, die von 27 Senatoren eingebracht worden war, hatte sich auf die Absetzung des thailändischen Sicherheitschefs Thawil Pliensri im Jahr 2011 bezogen. Zum vorläufigen Regierungschef war der bisherige Handelsminister Niwatthamrong Boonsongphaisan bestimmt worden.
7. Mai
Nach einem Strafverfahren wegen Veruntreuung im Amt wurde der von 1999 bis 2004 amtierende Präsident von El Salvador, Francisco Flores Pérez, per Haftbefehl gesucht. Er soll 15 Millionen US-Dollar von der Regierung Taiwans erhalten haben. Medienberichten zufolge war er nach Panama geflohen.
7. Mai
In Südafrika fanden Wahlen zur Nationalversammlung und zu den Provinzparlamenten statt. Der Afrikanische Nationalkongress (ANC) hatte erneut mit 61,1 Prozent der abgegebenen Stimmen die absolute Mehrheit vor der Demokratischen Allianz (DA) mit 22,2 Prozent erreicht.
8. Mai
NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen teilte mit, dass es keine Anzeichen dafür gäbe, dass der geplante Abzug der russischen Truppen von der ukrainischen Grenze begonnen habe. Aus Moskau wurde diese Mitteilung als „zynische Falschinformation“ bezeichnet. Moskau war Kiew dagegen eine Aufrüstung an der Grenze vor.
9. Mai
Seit dem Beginn des Bürgerkriegs war die Kontrolle über die einstige Rebellenhochburg Homs erstmals wieder von syrischen Streitkräften übernommen worden. In der von jahrelangen Kämpfen und Luftangriffen völlig zerstörten Stadt hatten sich zuletzt noch rund 1.800 Kämpfer von Oppositionsgruppen befunden.
9. Mai
In Weißrussland hatte die 78. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren begonnen. Die Top-Division der besten 16 Teams dauerte bis zum 25. Mai.
9. Mai
Mindestens 21 Menschen waren bei schweren Kämpfen zwischen ukrainischen Sicherheitskräften und prorussischen Separatisten ums Leben gekommen.
10. Mai
In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen fand das Finale des 59. Eurovision Song Contest statt.
10. Mai
Unter Vermittlung der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) hatte der Präsident des Südsudan, Salva Kiir Mayardit, mit dem ehemaligen südsudanesischen Vizepräsidenten Riek Machar nach schweren Bürgerkriegskämpfen ein Waffenstillstandsabkommen in Addis Abeba (Äthiopien) unterzeichnet.
10. Mai
In der Hauptstadt von Myanmar, Naypyidaw, hatte das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der ASEAN-Mitgliedsstaaten begonnen.
10. Mai
Nach dem amtlichen, jetzt veröffentlichten Ergebnis war die Demokratische Partei des Kampfes Indonesiens (PDI-P) bei den am 9. April 2014 durchgeführten Parlamentswahlen stärkste Kraft geworden. Die konservative Partei funktioneller Gruppen (Golkar) hatte 14,75 Prozent erreicht und die Partei der Bewegung Großes Indonesien (Gerindra) hatte es auf 11,81 Prozent der Stimmen gebracht.
11. Mai
Die Mehrheitsanteile der insolventen Verlagsgruppe Weltbild hatte die Investmentgesellschaft Paragon Partners erworben.
11. Mai
Der 1. FC Köln war in die Bundesliga aufgestiegen.
11. Mai
Zur Anerkennung der „Volksrepublik Donezk“ und der „Volksrepublik Lugansk“ hatte ein sogenanntes Referendum im Osten der Ukraine 2014 stattgefunden.
11. Mai
In Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo war nach einer Massenpanik im Linafoot Spiel TP Mezembe gegen den AS Vita Club eine Stadionwand des Stade des Martyrs eingestürzt. Bei dem Unglück kamen mindestens 15 Menschen ums Leben. Weitere mehr als 20 Personen wurden verletzt, als die Polizei nach Gewaltausbrüchen Tränengas in die voll besetzten Ränge eingesetzt hatte. Dies hatte zu einer Massenflucht geführt.
12. Mai
Ein Seebeben der Stärke 6,8 hatte den Südpazifischen Ozean vor der Küste von Alanje, Chiriquí (Panama) erschüttert.
12. Mai
Nachdem das Washington Monument, das höchste Steinbauwerk der Welt, im August 2011 bei einem Erdbeben beschädigt worden war, wurde es nach 32-monatiger Renovierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
12. Mai
Im Irak waren bei einer Serie von Bombenanschlägen auf Shia-Muslime in Baladiyat, Jamila, Karrada, Maamil und Sadr City 23 Menschen getötet worden. Weitere 80 Menschen wurden bei Anschlägen durch militante Sunni-Anhänger verletzt.
12. Mai
Mit einem letzten Wahltermin ging die am 7. April begonnene Parlamentswahl in Indien zu Ende. Es hatte sich ein Wahlsieg der bisherigen Oppositionspartei BJP um Spitzenkandidat Narendra Modi abgezeichnet.
12. Mai
Auf Antrag der Republik Zypern hatte die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) entschieden, dass die Türkei durch die Militärinvasion 1974 in Nordzypern wegen Grundrechtsverletzungen den 1.456 griechisch-zyprischen Opfern insgesamt 30 Millionen Euro Schmerzensgeld zahlen sollte. Griechisch-zyprische Bürger, die auf der Halbinsel Karpas unter anderem in Rizolarpaso im Nordosten Zyperns in einer Enklave lebten und Opfer von Diskriminierungen waren, sollten mit 60 Millionen Euro entschädigt werden.
13. Mai
Der frühere Ministerpräsident Israels, Ehud Olmert, war von einem Bezirksgericht in Tel Aviv wegen Bestechlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und einer Geldbuße von umgerechnet rund 200.000 Euro verurteilt worden.
13. Mai
Mit dem Beginn des Schuljahres 2014/2015 hatte das Schulamt Schleswig-Holstein an 27 Grundschulen den Niederdeutsch- und Plattdeutsch-Unterricht eingeführt.
13. Mai
Im Irak hatten sich bei einer Anschlagserie mit neun Explosionen in Bagdad Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Sie hatten in überwiegend von Schiiten bewohnten Vierteln der Stadt mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen und weitere mehr als 80 Personen verletzt.
13. Mai
Mit einem Grundsatzurteil zum Recht auf Vergessenwerden hatte der Europäische Gerichtshof den Anspruch auf Löschung personenbezogener Daten bei Suchmaschineneinträgen gestärkt.
13. Mai
In Pjöngjang (Nordkorea) waren bei einem Einsturz eines 23-stöckigen Hochhauses mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Rund 92 Familien waren laut Medienberichten in dem noch im Rohbau befindlichen Wohnhaus eingezogen gewesen.
13. Mai
In der Türkei waren beim bislang opferreichsten Grubenunglück in der Geschichte des türkischen Bergbaus in einem Kohlenbergwerk der Soma Isletmeleri A. S. Nach offiziellen Angaben des türkischen Energieministers, Taner Yildiz, 301 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere 485 Bergleute hatten lebend gerettet werden können.
14. Mai
Das Nationale Institut für Volksgesundheit hatte den ersten Fall des Coronavirus MERS gemeldet.
14. Mai
In der Provinz Hà Tinh (Vietnam) waren bei mehreren Anti-China-Demonstrationen mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.
14. Mai
In Syrien waren bei einem Sprengstoffanschlag auf die Militärbasis Wadi al-Deif im Gouvernement Idlib 20 Soldaten gestorben.
14. Mai
Über die San Fernando Road von Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) hatten sich nach einem Rohrbruch rund 50.000 Gallonen Erdöl ergossen. In der Stadtgeschichte war der Rohrbruch bislang die größte Umweltkatastrophe.
14. Mai
In Turin (Italien) hatten sich im Finale der UEFA Europa League im Juventus Stadium der FC Sevilla und Benfica Lissabon gegenübergestanden. Der FC Sevilla hatte das Spiel nach einem 0:0 nach Verlängerung mit 4:2 im Elfmeterschießen gewonnen.
14. Mai
Die drei Raumfahrer Michail Tjurin, Rick Mastracchio und Koichi Wakata waren nach sechs Monaten im All mit einer Sojus-Kapsel zur Erde zurückgekehrt. Die russische Regierung hatte gleichzeitig angekündigt, dass sie die Zusammenarbeit auf der Internationalen Raumstation bereits 2020 beenden wolle.
15. Mai
Im Irak waren bei einer Anschlagserie von sunnitischen Milizen 28 Menschen ums Leben gekommen.
15. Mai
Am Grenzübergang Bab al-Salameh von Syrien in die Türkei waren bei einem Anschlag durch eine Autobombe 43 Menschen gestorben.
15. Mai
Als bestes Computerspiel 2014 war von der Jury des Deutschen Computerspielpreises das PC Adventures Spiel „The Inner World“ gekürt worden. Die Preisverleihung fand in München statt. Sie wechselt alljährlich zwischen Berlin und München.
15. Mai
Mindestens 27 Menschen waren beim Sinken der Fähre „MV Miraj-4“ auf dem Fluss Meghna im Shariatpur Distrikt in Bangladesch ums Leben gekommen.
15. Mai
Die Regierung Frankreichs hatte per Dekret das Recht der Regierung eingeführt, in strategisch wichtigen Branchen wie Energie und Gesundheitswesen die Übernahme von französischen Unternehmen durch ausländische Unternehmen verhindern zu können.
15. Mai
Ein Bericht zur Menschenrechtssituation in der Ukraine auf Basis der UN Human Rights Monitoring Mission in Ukraine (HRMMU) war vom Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCR) veröffentlicht worden. Berichtet wurde darin von zahlreichen gezielten Tötungen, Folter und Entführungen. Zudem hieß es, dass ausländische und ukrainische Journalisten Opfer von Übergriffen geworden wären.
15. Mai
In der Wüste La Flecha in der Provinz Chubut (Patagonien) hatten die Paläontologen Jose Luis Carballido und Diego Pol versteinerte Knochen eines 40 Meter langen pflanzenfressenden Titanosaurus der Gruppe Titanosauria entdeckt.
15. Mai
In Gedenken an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 in Manhattan (New York/USA) hatte US-Präsident Barack Obama am Ground Zero New York das National September 11 Memorial and Museum feierlich eröffnet.
16. Mai
In Indien wurde das Wahlergebnis der Parlamentswahl bekanntgegeben. In einem Erdrutschsieg wurde die bisherige Oppositionspartei Bharatiya Janata Party (BJP) um Spitzenkandidat Narendra Modi Wahlsieger.
16. Mai
In Brasilien waren bei einer Gefängnisrevolte im Advogado Jacinto Filho Gefängnis mehr als 120 Insassen von Aufständigen als Geiseln genommen worden. Etwa 48 Stunden später waren die Geiseln unversehrt freigekommen.
16. Mai
Nach der Explosion einer russischen Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) waren Teile in der chinesischen Provinz Heilongjiang niedergegangen.
16. Mai
In Kenia waren bei zwei Sprengstoffanschlägen auf dem Gikomba-Markt mindestens 10 Menschen umgekommen. Weitere 90 Menschen waren verletzt worden. Rund 400 Urlauber wurden von britischen Reiseunternehmen aus dem Land geflogen. Bis 31. Oktober 2014 waren weitere Flüge nach Mombasa gestrichen worden.
17. Mai
In Libyen kamen bei den heftigen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Anhängern des Generals Khalifa Belqasim Haftar mindestens 70 Menschen ums Leben.
17. Mai
Der Fußballclub Bayern München hatte im Berliner Olympiastadion im Finale des DFB-Pokals die Mannschaft Borussia Dortmund mit 2:0 nach Verlängerung besiegt.
17. Mai
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg (Hessen) waren mindestens 35 Häuser bei einem Erdbeben der Stärke 3,1 beschädigt worden.
17. Mai
In Kolumbien waren bei einem Busunglück 30 Pilger der evangelisch-christlichen Pfingstbewegung des Departamento del Magdalena ums Leben gekommen.
17. Mai
In Französisch-Polynesien war der Jäger Henri Arihano Haiti wegen Mordes am Weltumsegler Stefan Ramin sowie wegen sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung von Heike Dorsch vom Tribunal de Papeete zu 28 Jahren Haft verurteilt worden.
17. Mai
Das Sturmtief Yvette, das seit dem 14. Mai über Serbien, Bosnien und Österreich zog, hatte dort zu schweren Überschwemmungen geführt. Mindestens 40 Menschen waren dabei ums Leben gekommen.
17. Mai
In der Provinz Xieng Khouang im Nordosten von Laos waren beim Absturz einer Regierungsmaschine des Typs „Antonov AN-74TK-300“ 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter ihnen hatten sich 19 Politiker der Laotischen Revolutionären Volkspartei befunden. Außerdem befanden sich untern den Opfern mehrere Politiker: der Verteidigungsminister von Laos, Douangchay Phichit, der Gouverneur von Vientiane, Soukanh Mahalath, der Abgeordnete des Lao People's Revolutionary Party's Central Commitee, Cheung Sombounkhanh, sowie der Minister für öffentliche Sicherheit, Thongbanh Sengaphone.
18. Mai
In Guinea-Bissau hatte José Mário Vaz die Präsidentschaftswahl gewonnen.
18. Mai
In Mleiha, einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus war nach Kämpfen im syrischen Bürgerkrieg der Chef der syrischen Luftwaffe, General Hussein Isaac, ums Leben gekommen.
18. Mai
Nach seiner Rückkehr aus dem Weltall war der Raumtransporter „Dragon“ der Firma Space X vor der mexikanischen Halbinsel Baja California in den Pazifik gestürzt.
18. Mai
Der österreichische Bundesligistg FC Red Bull Salzburg hatte sich mit einem 4:2-Erfolg über den Erstligisten SKN St. Pölten neben der Meisterschaft auch den Österreichischen Fußball-Cup 2013/14 gesichert.
18. Mai
In Nigeria waren mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen bei einem Bombenanschlag der Boko Haram auf die Volksgruppe der Hausa.
18. Mai
In der libyschen Hauptstadt Tripolis hatten Anhänger des Generals Khalifa Belqasim Haftar in einem Nebengebäude des Parlaments mindestens 20 Geiseln genommen.
18. Mai
Im spanischen Pamplona waren beim La Liga-Spiel CA Osasuna und Real Betis mindestens 40 Personen verletzt worden, als ein Zaun im Estadio El Sadar eingestürzt war.
18. Mai
In einer Eidgenössischen Abstimmung zum Bundesgesetz vom 27. September 2013 (Gripen-Fonds-Gesetz) hatten 53,4 Prozent der Stimmberechtigten die Beschaffung von 22 Kampfflugzeugen des schwedischen Typs Saab JAS 39E Gripen im Umfang von 3,1 Milliarden Franken (2,5 Milliarden Euro) abgelehnt. Die Stimmberechtigten hatten sich ebenfalls gegen die von Gewerkschaften und Linksparteien unterstützte Volksinitiative „Für den Schutz fairer Löhne“ (Mindestlohn-Initiative) ausgesprochen. Die Initiative hatte einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken (18,50 Euro) vorgesehen.
18. Mai
Die Volksrepublik China hatte mehr als 3.000 Staatsbürger aus Vietnam evakuiert wegen anhaltender antichinesischer Proteste in mehreren Städten Vietnams, bei denen es zwei Tote und mehr als 140 Verletzte gegeben hatte. Die Verlegung einer chinesischen Tiefseebohrplattform westlich vor der von beiden Staaten beanspruchten Paracel-Inseln war der Grund für die Proteste.
19. Mai
Auf dem belebten Camden Market in London hatte ein Großfeuer den Stables Market zerstört.
19. Mai
Gegen den bosnisch-serbischen General Ratko Mladić war vor dem UN-Tribunal das Gerichtsverfahren wegen Völkermordes eröffnet worden.
19. Mai
Im US-Bundesstaat Oregon hatte der Richter Michael McShane ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe im Bundesstaat für verfassungswidrig erklärt.
19. Mai
Fünf Mitglieder der chinesischen Volksbefreiungsarmee waren vom Justizministerium der USA unter der Führung des Justizministers Eric Holder wegen Cyberspionage und Industriespionage angeklagt worden.
19. Mai
Die Mehrheitsanteile des deutschen Zweiradherstellers MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke waren vom indischen Fahrradhersteller Hero Cycles aus Ludhiana übernommen worden.
19. Mai
Vom Unites States District Court for the Southern District of New York war der radikal-muslimische Kleriker Abu Hamza al-Masri der Förderung von Terrorismus schuldig gesprochen worden.
19. Mai
In Mali hatte das Militär unter der Leitung der UN-Friedenstruppe MINUSMA nach 48-stündiger Geiselnahme rund 30 Verwaltungsangestellte der Region Kidal aus den Händen von Tuareg-Rebellen befreit.
19. Mai
In ganz Thailand war von den Thailändischen Streitkräften das Kriegsrecht verhängt worden. Die monatelang anhaltenden Demonstrationen waren der Grund dafür gewesen.
19. Mai
Mindestens fünf Menschen waren bei einem Auffahrunfall eines Güterzuges auf einen Schnellzug im Oblast Moskau umgekommen. Weitere 45 Menschen waren verletzt worden. Mit einer defekten Achse war der Güterzug zuvor an der Einfahrt der Station Bekassowo liegengeblieben.
19. Mai
In Spanien hatte die Guardia Civil in der Operation „Maruqa“ den international gesuchten Mafia-Killer Dmitri Zawyalow verhaftet. Mindestens 33 Menschen sollen der gebürtig Russe umgebracht haben. Außerdem wurde ihm auch illegaler Handel mit Waffen und Sprengstoff vorgeworfen.
20. Mai
An der Longshan-Tempel Station in Taipeh (Taiwan) waren bei einem Amoklauf mit einem Messer mindestens vier Menschen getötet worden. Weitere 25 Personen waren verletzt worden.
20. Mai
Im südostafrikanischen Binnenstaat Malawi fanden Präsidentschaftswahlen statt.
20. Mai
In Nigeria waren bei Bombenanschlägen durch die Boko Haram auf einen Busbahnhof und einen Marktplatz von Bukuru mindestens 118 Menschen umgekommen.
20. Mai
In der russischen Hauptstadt Moskau waren fünf Angeklagte für den Mord an Anna Stepanowna Politkowskaja vom russischen Supreme Court für schulidg befunden worden.
20. Mai
In Nigeria waren bei einem Angriff von Boko Haram-Kämpfern auf das Dorf Alagarno in der LGA Damboa im Bundesstaat Borno mindestens 19 Menschen gestorben.
20. Mai
Im Bundesstaat Pennsylvania hatte der United States District Court for the Middle District of Pennsylvania erklärt, dass ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe in Pennsylvania gegen die Verfassung der USA verstoßen würde.
20. Mai
In Afghanistan waren bei einer unkonventionellen Sprengvorrichtung der Taliban sieben Soldaten der Afghan National Army ums Leben gekommen.
20. Mai
Gegenüber den USA hatte sich die Credit Suisse der Beihilfe zur Steuerflucht amerikanischer Bürger für schuldig bekannt. Die Credit Suisse war außergerichtlich bereit, dafür eine Strafe zu zahlen von insgesamt 2,815 Milliarden Dollar. Davon sollten 2 Milliarden an das US-Justizministerium gehen.
20. Mai
In Bolivien hatte der Liga de Fútbol Profesional Boliviano Verein Sport Boys Warnes den bolivianischen Staatspräsidenten Evo Morales als aktiven Fußballspieler verpflichtet.
21. Mai
In Ägypten war der ehemalige Staatspräsident Hosni Mubarak wegen Veruntreuung im Amt zu drei Jahren Haft verurteilt worden.
21. Mai
In der Schweiz hatte das Bundesgericht von Lausanne entschieden, dass der Hitler-Gruß in der Öffentlichkeit nicht immer eine strafbare Handlung sei.
21. Mai
In China waren einer Messerattacke in der Provinz Henan mindestens sieben Menschen umgekommen.
21. Mai
Den Flughäfen Friedrichshafen, Lübeck, Memmingen, Weeze und Zweibrücken wurden von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit schwerwiegende Sicherheitsmängel vorgeworfen worden.
21. Mai
Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h hatte die Pyrenäen lahmgelegt. Im Département Haute-Vienne waren 42.000 Haushalte mehrere Stunden lang ohne Stromversorgung.
21. Mai
In New York war nach der feierlichen Einweihung des National September 11 Museums am 15. Mai die Stätte nun auch für alle Besucher täglich geöffnet worden.
21. Mai
In der Ukraine waren bei einer Schießerei im Oblast Donezk mindestens 14 Soldaten ums Leben gekommen.
21. Mai
In Nigeria waren bei einem Angriff auf das Dorf Shawa im Bundesstaat Borno mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
21. Mai
In Pakistan waren bei einem Luftangriff der Pakistan Air Force in Nord-Warziristan mindestens 32 Menschen gestorben. Unter ihnen hatten sich ranghohe Führer der pakistanischen Taliban befunden.
21. Mai
Im US-Bundesstaat New York waren bei einer Razzia vom New York Police Department (NYPD) in Zusammenarbeit mit dem Federal Bureau of Investigation (FBI) Hintermänner eines Kinderpornorings festgenommen worden. Unter den Verhafteten hatten sich u. a. Polizisten, Krankenpfleger, ein Rabbi und der Trainer eines Jugend-Basebalteams befunden.
22. Mai
In den Niederlanden und im Vereinigten Königreich Großbritannien wurde die Europawahl durchgeführt.
22. Mai
Im Irak waren bei einer Anschlagserie durch mehrere Autobomben in Bab al-Sharji Mansour und Urr mehr als 16 Shia-Muslime ums Leben gekommen.
22. Mai
In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon war das Finale der UEFA Women's Champions League im Estádio do Restelo veranstaltet worden.
22. Mai
In China waren bei der Explosion mehrerer Autobomben auf einem Marktplatz in der Provinz Xinjiang 31 Personen umgekommen.
22. Mai
Das russische Erdgasförderunternehmen Gazprom hatte mit C. A. T. Oil eine gemeinsame Förderung und Beförderung zwischen China und Russland bis zum Jahr 2030 beschlossen.
22. Mai
In Thailand hatte zwei Wochen nach der Amtsenthebung von Premierministerin Yingluck Shinawatra das Militär des Landes unter der Führung von General Prayuth Chan-ocha die Regierungsgewalt übernommen.
22. Mai
Den Verkauf der Flugzeugleasing-Sparte ILFC an das niederländische Flugzeug-Leasing Unternehmen Aer Cap hatte der US-amerikanische Versicherungskonzern American International Group (AIG) besiegelt.
22. Mai
In London war der ehemalige BBC Radio 1 Moderator und Disc-Jockey Chris Denning wegen 41 Fällen sexuellen Missbrauchs an Kindern vom Westminster Magistrates' Court verurteilt worden.
22. Mai
In der Operation „Pangea“ hatte Interpol ein weltweit operierendes Netzwerk, das gefälschte Medikamente auf dem Markt vertrieb, zerschlagen. In 111 Ländern hatte Interpol mehr als 20.000 Medikamente beschlagnahmt.
22. Mai
Bei Gefechten auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel waren 15 Menschen getötet worden. Unter ihnen hatte sich der Anführer der militanten Gruppe Ansar Bait al-Maqdis und Beduine Shadi El Menei befunden.
22. Mai
Der ehemalige Staatspräsident von Guatemala, Alfonso Antonio Portillo Cabrera, war vom United States District Court for the Southern District of New York zu fünf Jahren und zehn Monaten Gefängnis wegen Bestechung im Amt verurteilt worden.
23. Mai
In Irland und Tschechien (auch 24. Mai) wurde die Europawahl durchgeführt.
23. Mai
Für den Völkermord 2003 in Ituri (Kongo) war der kenianische Warlord Germain Katanga vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (Niederlande) zu 12 Jahren Haft verurteilt worden.
23. Mai
In England war vom Preston Crown Court der ehemalige BBC Rundfunksprecher Stuart Hall zu zweieinhalb Jahren Haft wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt worden.
23. Mai
In Österreich begannen um 18 Uhr alle Glocken zu läuten. Sie läuteten die Lange Nacht der Kirchen ein. Etwa 350.000 Menschen waren zu der Veranstaltung gekommen. Bis 24 Uhr und teilweise bis 5 Uhr hatten mehr als 3.000 Veranstaltungen und Führungen in etwa 800 Kirchen der 12 Glaubensgemeinschaften stattgefunden. Auch in Südtirol, Tschechien und der Slowakei hatte zeitgleich die Nacht der Kirchen stattgefunden.
24. Mai
In Lettland, Malta, Slowakei, Zypern und in Frankreich (auch 25. Mai) fand die Europawahl statt.
24. Mai
Im Distrikt Al-Matar (Syrien) waren bei einem Mörserangriff mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen.
24. Mai
In Malawi hatte das Oberste Gericht die Annullierung der Parlaments- und Regionalwahlen bestätigt. Eine weitere Auszählung der Stimmzettel war angeordnet worden.
24. Mai
Seine Zusammenarbeit mit der staatlichen Ölgesellschaft Yacimientos Petrolíferos Fiscales (YPF) Argentiniens hatte der spanische Erdölkonzern Repsol beendet.
24. Mai
Bei den Filmfestspielen in Cannes (Frankreich) erhielt das türkische Drama „Winter Sleep“ des Regisseurs Nuri Bilge Ceylan die Goldene Palme.
24. Mai
In Thailand hatten die Streitkräfte nach dem Militärputsch auch den Senat von Thailand aufgelöst. Die gesetzgeberische Gewalt war dem Heeresoffizier Prayuth Chan-ocha übertragen worden.
24. Mai
In der Ukraine waren bei einem Mörserangriff im Oblast Donezk der italienische Cesura-Fotograf Andrea Ronchelli und sein Dolmetscher, der russische Journalist Andrej Mironow von CCTV ums Leben gekommen.
24. Mai
Auf das Jüdische Museum von Belgien war ein Anschlag mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr verübt worden, bei dem zwei Israelis und eine Französin getötet worden waren. Bei dem Angriff war ein belgischer Museumsangestellter schwer verletzt worden, der kurz darauf verstarb.
24. Mai
In Somalia war das föderale Übergangsparlament von Anhängern der Al-Shabaab gestürmt worden. Vor dem Gebäude explodierten auch mehrere Bomben. Bei dem Überfall waren mindestens zehn Menschen umgekommen.
24. Mai
Im Jemen waren bei Terroranschlägen der Al-Qaida auf sieben Militär- und Regierungsgebäude in der Region Hadramaut mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.
24. Mai
In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon hatte Real Madrid nach einem 4:1 nach Verlängerung über Atlético Madrid das Finale der UEFA Champions League im Estádio da Luz für sich entschieden.
24. Mai
In dem afrikanischen Staat Dschibuti waren bei einem Selbstmordanschlag von mutmaßlich somalischen Islamisten auf das Restaurant „La Chaumière“ drei Menschen getötet worden. Mindestens weitere 30 Personen waren verletzt worden. Darunter hatten sich auch drei Deutsche der EUCAP Nestor-Ausbildungsmission sowie sechs niederländische und zwei spanische Soldaten der Operation Atlanta befunden. Von der Bundeswehr war der MedEvac der Luftwaffe vorzeitig von der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin abgezogen und nach Dschibuti entsandt worden, um die Verletzten abzutransportieren.
25. Mai
Die Europawahl fand nun auch in den Ländern Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien und Ungarn statt.
25. Mai
Die vorgezogene Präsidentschaftswahl in der Ukraine hatte Petro Poroschenko gewonnen.
25. Mai
In Belgien hatte die Parlamentswahl stattgefunden.
25. Mai
In den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren Kommunalwahlen ausgetragen worden. In Nordrhein-Westfalen fanden auch die Wahlen zu den Integritätsräten statt. In Berlin hatte zudem ein Volksentscheid zur Bewahrung des Tempelhofer Feldes stattgefunden.
25. Mai
In Kolumbien hatte die Präsidentschaftswahl stattgefunden.
25. Mai
In Spanien hatte eine Volksabstimmung die Namensänderung des Dorfes Castrillo Matajudíos beschlossen.
25. Mai
Bei der Präsidentschaftswahl in Litauen war Dalia Grybauskaite in ihrem Amt bestätigt worden.
25. Mai
Die russische Nationalmannschaft hatte durch einen 5:2-Sieg im Finale gegen Finnland die Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren in Weißrussland gewonnen.
26. Mai
In Sierra Leone waren mindestens vier Menschen durch das Ebola-Virus im Distrikt Kailahun gestorben.
26. Mai
In Ägypten fand die Präsidentschaftswahl statt.
26. Mai
Am Flughafen Donezk (Ukraine) war es zwischen den ukrainischen Streitkräften und prorussischen Milizen der selbst ernannten Volksrepublik Donezk zu schweren Kämpfen gekommen.
26. Mai
In Spanien trat der Generalsekretär Alfredo Pérez Rubalca zurück. Der Grund dafür war das schlechte Wahlergebnis der Oppositionspartei PSOE bei der Europawahl in Spanien.
26. Mai
In Südkorea waren bei einem Großfeuer auf dem Goyang Bus Terminal sieben Menschen ums Leben gekommen. Etwa 20 weitere Menschen waren verletzt worden.
26. Mai
Wegen einer umfangreichen Kooperation mit dem FBI war der Anonymous Hacker Hector Xavier Monsegur (Sabu) vom United States Attorney's Office for the Southern District of New York zu sieben Monaten Haft verurteilt worden.
26. Mai
Im Südchinesischen Meer hatten 40 chinesische Fischerboote den vietnamesischen Fischkutter „Dna 90152“ mit zehn Menschen an Bord umkreist und ihn durch einen Zusammenstoß versenkt. Der Fischkutter hatte sich nahe der umstrittenen chinesischen Bohrplattform Haiyang Shiyou 981 der Paracel-Inseln befunden.
26. Mai
In Indien waren bei der Entgleisung von sechs Waggons des Gorakhdahma Express im Distrikt Sant Kabir Nagar im Bundesstaat Uttar Pradesh mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen.
27. Mai
In Guinea hatten die Rio Tinto Group, Chinalco und die International Finance Corporation (IFC) der Weltbank eine Zusammenarbeit für die Förderung von Eisenerz in Simandou (Guinea) beschlossen.
27. Mai
In Nigeria waren bei einer Anschlagserie der Boko Haram in den Bundesstaaten Borno und Yobe mindestens 54 Menschen umgekommen.
27. Mai
Mindestens 21 Menschen waren in Südkorea bei einem Brand im zweiten Stock des Hyosarang Care Hospitals in Jangseong ums Leben gekommen.
27. Mai
In Brasilien war nach anhaltenden Regenfällen der Rio Negro über die Ufer getreten. Von den Behörden war wegen Hochwasser der Notstand ausgerufen worden.
27. Mai
Gegen Ecuadors ehemaligen Staatspräsidenten Jamil Mahuad hatte Interpol einen Internationalen Haftbefehl wegen Unterschlagung erlassen.
27. Mai
In der Ukraine war den ukrainischen Streitkräften nach tagelanger Belagerung die Rückeroberung des Flughafens Donezk gelungen. Bei den Kämpfen waren etwa 30 Menschen umgekommen.
27. Mai
Im Irak waren bei einer Anschlagserie auf Shia-Moscheen 17 Menschen getötet worden.
27. Mai
Das Unternehmen Nordic Yards mit Sitz in Wismar und unter Kontrolle des russischen Investors Witali Jussufow hatte den Kauf der insolventen P + S Werften besiegelt.
27. Mai
Die gesamte Führung der konservativen Oppositionspartei Union pour un mouvement populaire (UMP) unter Parteichef Jean-François Copé war geschlossen zurückgetreten wegen einer Finanzaffäre um Abrechnungen zur illegalen Finanzierung des Wahlkampfes für den früheren französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy.
27. Mai
In Syrien waren sechs Mitarbeiter des OPCW und ihre fünf syrischen Fahrer in der Provinz Hama nach einer 24-stündigen Entführung durch Rebellen freigelassen worden. Bei einer Entführung in der Nacht zum 26. Mai waren zuvor mehrere Personen durch einen Chlorgas-Angriff verletzt worden.
28. Mai
In der Zentralafrikanischen Republik waren bei einem Angriff muslimischer Rebellen (Séléka) auf die Church of Fatima mindestens 30 Menschen getötet worden.
28. Mai
In Libyen waren bei der Bombardierung der February 17th Martyrs Brigade der Ansar al-Scharia mehrere Rebellen ums Leben gekommen.
28. Mai
In den USA war der Kauf des Kopfhörerherstellers und Musikstreaminganbieters Beats Electronics von Apple für 3 Milliarden US-Dollar besiegelt worden.
28. Mai
Der unter Korruptionsverdacht stehende Technikchef Jochen Großmann war von der Betreibergesellschaft des Flughafens Berlin Brandenburg entlassen worden, weil zuvor die von der Staatsanwaltschaft Berlin Ermittlungen gegen Großmann wegen Korruption aufgenommen worden waren.
28. Mai
Mit der Sojus TMA-13M waren der deutsche Geophysiker Alexander Gerst, der russische Kosmonaut Maxim Wiktorowitsch Surajew und der amerikanische Astronaut Reid Wiseman vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) für die Expedition 40/41 zur ISS geflogen.
29. Mai
Die spanische Regierung hatte Probe-Ölbohrungen vor den Kanarischen Inseln (Spanien) genehmigt. Ab 2015 wollte Repsol kommerziell Öl fördern zwischen Lanzarote und Fuerteventura.
29. Mai
In Aachen (Nordrhein-Westfalen) war Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden. Der belgische Politiker hatte den Preis für seine Bemühungen um Europa erhalten.
29. Mai
Für 2 Milliarden Dollar hatte der Geschäftsmann Steve Ballmer den NBA-Verein Los Angeles Clippers gekauft. In der Geschichte des internationalen Sports war dieser Vereinskauf der bislang teuerste gewesen.
29. Mai
In der Ukraine waren beim Abschuss eines ukrainischen Militärhubschraubers durch Rebellen 14 Menschen umgekommen. Unter den Opfern hatte sich General Serhij Kultschyzkyi befunden.
29. Mai
In der Türkei waren beim Einsturz des Bahnhofs Arifiye Tren Gari im Landkreis Arifiye fünf Menschen verletzt worden.
29. Mai
Die Deutsche Telekom hatte ihre Tochter T-Mobile US für 50 Milliarden Dollar an den japanischen Handynetzbetreiber Softbank verkauft.
29. Mai
Im Rahmen eines Schönheitswettbewerbs war die kolumbianische Studentin Daniela Ocoro Mejía zur „Miss WM 2014“ gekürt worden.
29. Mai
In Japan waren bei der Explosion des Öltankers „Shoko Maru“ in der Präfektur Hyogo sieben Menschen verletzt worden.
30. Mai
Der Veteranen-Minister Eric Shinseki war von seinem Amt zurückgetreten. Shinseki war der erste US-Bürger asiatischer Abstammung gewesen, der zum Stabschef der Streitkräfte ernannt worden war.
30. Mai
In Brasilien war der ehemalige Fußballtorwart Edson Cholbi Nascimento (Edinho) und Sohn von Pelé vom 1ª Vara Criminal de Praia Grande zu 33 Jahren Haft verurteilt worden wegen Drogenhandels und Geldwäsche.
30. Mai
Die sozialen Netzwerke sollen künftig vom Bundesnachrichtendienst (BDN) in Echtzeit erforscht werden.
30. Mai
In Nigeria waren bei einem Attentat der Boko Haram im Bundesstaat Borno der Emir von Gwoza, Shehu Mustapha Timta, und weitere 17 Menschen ums Leben gekommen.
30. Mai
In Indien waren bei heftigen Stürmen in Neu-Delhi sowie den Bundesstaaten Jammu & Kashmir, Himachal Pradesh, Uttarakhand, Haryana, Uttar Pradesh, Bihar, West Bengal und Sikkum mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Das Unwetter hatte auch den Verkehr auf Straßen, Zugstrecken und in der Luft lahmgelegt. Mindestens 40 Ortschaften waren stundenlang ohne Strom gewesen.
30. Mai
In Washington war der Pressesprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, von seinem Amt zurückgetreten.
30. Mai
Vom Konzertveranstalter Marek Lieberberg war das Ende für „Rock am Ring“ mitgeteilt worden. Lieberberg wollte das Open-Air Festival im Juni 2015 an einem neuen Standort fortführen. Die Insolvenz der Betreibergesellschaft des Nürburgrings hatte er als Grund für das Ende angegeben.
30. Mai
Das Unternehmen Sony Pictures Imageworks hatte den Umzug vom kalifornischen Culver City ins kanadische Vancouver in die Provinz British Columbia vollzogen.
31. Mai
In Kolumbien waren bei Razzien in der Provinz Atlántico 40 Mitglieder der Paramilitärischen Organisation der Los Rastrojos verhaftet worden.
31. Mai
In Afghanistan war der US Army Sergeant Bowe Bergdahl nach rund fünf Jahren in Gefangenschaft der Taliban und im Austausch gegen fünf afghanische Guantanamo Bay Naval Base Häftlinge freigelassen worden.
31. Mai
Das International Maritime Bureau hatten den thailändischen Tanker „Mt Orapin 4“ als vermisst gemeldet. Vor dem indonesischen Hafen Pontianak war das Schiff wahrscheinlich von somalischen Piraten entführt worden. An Bord hatten sich 14 Mann Besatzung befunden.
31. Mai
Im niederländischen Den Haag hatte die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Herren 2014 begonnen. Am selben Tag startete im Kyocera Stadion in Den Haag die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Damen 2014.
31. Mai
Nachdem im schottischen Edinburgh vor 57-einhalb Jahren die Straßenbahn ihren Betrieb eingestellt hatte, war sie nun wieder in Betrieb genommen worden.
31. Mai
In der Türkei waren bei Demonstrationen in Istanbul und Ankara 14 Menschen verletzt worden. Etwa 83 Personen waren verhaftet worden.
31. Mai
In Pakistan waren bei einem Anschlag in der Region Bajur 14 Menschen umgekommen.
31. Mai
In Malawi hatte Peter Mutharika, der Bruder des ehemaligen Präsidenten Bingu wa Mutharika, sein Amt als Staatspräsident des Landes angetreten.
31. Mai
Im Rahmen der Jim Clark International Rally in Schottland waren bei einer Kollision eines Rennwagens mit einer Zuschauermenge drei Menschen getötet worden. Fünf weitere Personen waren verletzt worden.
31. Mai
Mit dem Hans-Oelschläger-Preis für die deutsche Sprachkultur waren Ranga Yogeshwar, Johanna Adorján und Oliver Welke geehrt worden.
31. Mai
In der chinesischen Hauptstadt Peking waren von den Behörden acht Hintermänner des Terroranschlags auf das Tor des Himmlischen Friedens am 28. Oktober 2013 festgenommen worden. Neben den drei Autofahrern, die den Anschlag der uigurischen Minderheit verübt hatten, waren auch fünf Touristen umgekommen.
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