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April 1978 - Ehre, wem Ehre gebührt…

Kalender April 1978
 Was in der Filmbranche der Oscar ist, das ist für die Journalisten- und Medienwelt der Pulitzer-Preis. Dieser US-Preis ist bei Journalisten sehr begehrt. Im Monat April wurde der jährliche Preis an Mitarbeiter der Zeitung „Philadelphia Inquire“ vergeben. Sie erhielten den Preis in New York für eine Artikelserie über Machtmissbrauch der örtlichen Polizei. Ebenfalls einen bedeutenden Preis erhielt in Frankfurt am Main die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Er würde der 70-jährigen Schriftstellerin am 22. Oktober in der Frankfurter Paulskirche übergeben. In Sachen Film gab es eine Preisverleihung in Oberhausen. Dort hatte Regisseur Wolfgang Landgraeber den Großen Preis der 24. Westdeutschen Kurzfilmtage für den Streifen „Nah beim Schah“ erhalten. Und bei der Oscar-Verleihung in Hollywood vergab die Academy of Motion Picture Arts und Science zum 50. Mal die Oscars. Als bester Film war „Der Stadtneurotiker“ von und mit Woody Allen ausgezeichnet worden. 
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Wichtige Ereignisse im April 1978

1. April
USA/Afrika 1978 – US-Präsident Jimmy Carter war zum Auftakt seiner Afrika-Reise in der nigerianischen Hauptstadt Lagos eingetroffen.
1. April
BRD/USA 1978 – Gegen den Willen der Bundesregierung hatte die US-Regierung einen Billig-Tarif für Linienflüge zwischen West-Berlin und den Vereinigten Staaten in Kraft gesetzt.
1. April
BRD 1978 – Im Deutschen Museum in München (Bayern) war mit einem Festakt die neuen Abteilungen, Atom-, Kern- und Elementarteilchenphysik eröffnet worden.
2. April
Israel 1978 – Mehr als 30.000 Menschen hatten in Tel Aviv für einen Friedensvertrag mit dem ehemaligen Kriegsgegner Ägypten demonstriert.
2. April
BRD 1978 – Die Tarifpartner der Metallindustrie von Nordwürttemberg/Nordbaden hatten sich in Stuttgart auf eine Lohnerhöhung von 5 Prozent geeinigt. Einkommensverluste bei Abgruppierungen infolge technologischen Wandels waren abgesichert. Damit war der am 20. März ausgebrochene Arbeitskampf mit Streiks und Aussperrung zu Ende.
2. April
DDR/BRD 1978 – Der DDR-Wirtschaftsexperte Wolfgang Seiffert, der einen Lehrauftrag an der Universität Kiel wahrnahm, hatte bekanntgegeben, dass er in der Bundesrepublik bleiben wolle.
2. April
Automobilrennsport 1978 – In Long Beach (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte der argentinische Automobilrennfahrer Carlos Reutemann den Großen Preis der USA gewonnen.
2. April
USA 1978 – Der Fernsehsender CBS hatte in den USA die erste Folge der Serie „Dallas“ ausgestrahlt.
3. April
Belgien/China 1978 – Der chinesische Außenhandelsminister Li Chiang hatte zum Abschluss eines mehrtägigen Besuchs in Belgien in Brüssel ein Handelsabkommen mit der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet. Befristet war das Abkommen auf fünf Jahre.
3. April
USA/Film 1978 – In Hollywood (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte die Academy of Motion Picture Arts und Sciences zum 50. Mal die „Oscars“ vergeben. Als bester Film war „Der Stadtneurotiker“ von und mit Woody Allen ausgezeichnet worden.
3. April
Dschibuti 1978 – Der norwegische Forscher Thor Heyerdahl hatte aus Protest gegen den Krieg zwischen Äthiopien und Somalia sein Schilfboot „Tigris“ verbrannt.
4. April
Europa 1978 – Der Rat der Außenminister der Europäischen Gemeinschaft hatte auf seiner Tagung in Brüssel (Belgien) keine Einigung über eine gemeinsame Haltung in der Frage der von den USA geforderten Kontrolle von Uranlieferungen erzielt.
4. April
China/BRD 1978 – Der chinesische Außenhandelsminister Li Chiang war zu einem Arbeitsbesuch in der Bundesrepublik eingetroffen. In Gesprächen mit Bundeskanzler Helmut Schmidt und Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff hatte Li Chiang das Interesse der Volksrepublik an einer enger Zusammenarbeit mit deutschen Firmen zur Modernisierung der chinesischen Wirtschaft betont.
4. April
Sowjetunion 1978 – Die Regierung hatte die Ausdehnung ihrer Fischereizone in der Ostsee auf 200 Seemeilen verfügt.
4. April
Fußball 1978 – Die Fußballauswahl der DDR hatte in Leipzig die schwedische Auswahl mit 0:1 verloren. Ein Freundschaftsspiel zwischen der Schweiz und Österreich war in Basel mit einer 0:1-Niederlage der Gastgeber zu Ende gegangen.
5. April
Chile 1978 – Diktator Augusto Pinochet hatte eine Amnestie für politische Gefangene erlassen. Davon waren 224 von Militärgerichten verurteilte Personen betroffen.
5. April
Frankreich 1978 – Im Notfall war es französischen Ärzten gestattet, Verstorbenen ohne Einwilligung der Angehörigen Organe für Transplantationen zu entnehmen. Dies hatte ein in Paris verabschiedetes Gesetz geregelt.
5. April
Österreich 1978 – Der österreichische Dirigent Herbert von Karajan war in Wien anlässlich seines 70. Geburtstages zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden.
5. April
Niederlande 1978 – In Amsterdam hatte ein geistesgestörter Attentäter ein Gemälde des niederländischen Malers Vincent van Gogh durch Messerstiche beschädigt.
5. April
Fußball 1978 – Die bundesdeutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte in Hamburg gegen das Team von Brasilien mit 0:1 verloren.
6. April
BRD 1978 – In Saarbrücken (Saarland) hatten sich 1.000 Gewerkschaften zu einem „europäischen Aktionstag gegen Arbeitslosigkeit“ getroffen.
7. April
USA 1978 – Seine Entscheidung über den Bau der umstrittenen Neutronenbombe hatte US-Präsident Jimmy Carter auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Gegenzug hatte Carter Zugeständnisse der Sowjetunion bei der Abrüstung erwartet.
7. April
Philippinen 1978 – Die Regierungspartei des Präsidenten Ferdinando E. Marcos war aus den ersten Wahlen seit Verhängung des Ausnahmezustandes vor sechs Jahren nach offiziellen Angaben mit rund 60 Prozent der Stimmen als Sieger hervorgegangen.
7. April
BRD/USA 1978 – In New York hatte die Stadt Mainz eine Gutenberg-Bibel für rund 4 Millionen DM erworben.
7. April
BRD 1978 – Mit der Wiedereröffnung des „Museum für Lessing und seine Zeit“ hatte in Wolfenbüttel (Niedersachsen) eine Veranstaltungsreihe zum 250. Geburtstag des 1729 geborenen deutschen Dichters begonnen.
8. April
Frankreich 1978 – In Nantes war anlässlich des 150. Geburtstags des französischen Abenteuerschriftstellers Jules Verne ein Museum eröffnet worden.
8. April
Mocambique 1978 – Nach sintflutartigen Regenfällen waren in dem südostafrikanischen Land rund 250.000 Menschen obdachlos geworden.
8. April
Leichtathletik 1978 – In San Francisco (US-Bundesstaat Kalifornien) war der Kenianer Henry Rono bei einem Leichtathletik-Wettkampf Weltrekord über 5.000 m gelaufen.
9. April
Somalia 1978 – In der Hauptstadt Mogadischu war ein Militärputsch gegen den Präsidenten Mohammed Siad Barre gescheitert. Die Offiziere hatten Barre für die militärische Niederlage gegen Äthiopien verantwortlich gemacht.
9. April
Großbritannien 1978 – In London hatte Schatzkanzler Dennis Healey ein Programm zur Ankurbelung der Konjunktur vorgelegt.
10. April
CSSR/BRD 1978 – Der tschechoslowakische Staatspräsident Gustav Husák war als erstes Staatsoberhaupt seines Landes zu einem Besuch in der Bundesrepublik eingetroffen. Zwischen der Bundesrepublik und der CSSR war eine engere Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet vereinbart worden. In einem Kulturabkommen zwischen den beiden Ländern war auch West-Berlin einbezogen worden.
10. April
Südafrika 1978 – Das ehemalige „Homeland“ Tranksei hatte die diplomatischen Beziehungen zur Republik Südafrika abgebrochen.
19. April
UNO 1978 – Der ranghöchste bei den Vereinten Nationen akkreditierte sowjetische Diplomat, Arkadi Schwetschenko, hatten in den Vereinigten Staaten um politisches Asyl gebeten. Er hatte seinen Schritt mit Meinungsverschiedenheiten mit dem Kreml begründet.
10. April
BRD 1978 – In Hannover (Niedersachsen) hatte die Landesregierung die Errichtung eines unabhängigen Forschungsinstituts für Küstenbiologie beschlossen. Das Institut sollte seinen Sitz in Wilhelmshaven haben.
10. April
USA/BRD 1978 – Die Volkswagen AG hatte als erster ausländischer Automobilproduzent in Westmoreland County (US-Bundesstaat Pennsylvania) ein Montagewerk eröffnet. Dieses stellte das Modell Rabbit aus zugelieferten Teilen her.
10. April
Frankreich 1978 – Im Pariser Théâtre de la Ville war das Ballett „Septentrion“ von Roland Petit zur Uraufführung gelangt.
11. April
BRD 1978 – Nach zwei Grundsatzurteilen des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofes war es nicht erwiesen, dass von der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) verfassungsfeindliche Ziele verfolgt würden.
11. April
USA 1978 – Präsident Jimmy Carter hatte sich für einen verstärkten Kampf gegen die wachsende Inflation ausgesprochen. Nicht in Frage käme für die Vereinigten Staaten eine Lohn- und Preiskontrolle.
11. April
Österreich 1978 – Im Keller einer ehemaligen Druckerei in Wien war die Originalpartitur des Radetzky-Marsches von Johann Strauss (Vater) entdeckt worden, die stark von der bekannten Konzertfassung abwicht.
12. April
Sudan/International 1978 – Vertreter der sudanesischen Regierung und der aus dem Exil operierenden Untergrundorganisation USNLF hatten in London ein Abkommen unterzeichnet. Dieses Abkommen beendete den seit neun Jahren dauernden Kampf zwischen Regierungstruppen und Guerillas.
12. April
Schweden 1978 – In der Hauptstadt Stockholm war in der Königlichen Oper „Le Grand Macabre“, eine Oper von György Ligeti zur Uraufführung gelangt.
13. April
BRD 1978 – Vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe war das am 13. Juli 1977 vom Bundestag beschlossene Wehrpflichtänderungsgesetz für verfassungswidrig erklärt worden. Das Gesetz hatte die Abschaffung der sogenannten Gewissensprüfung von Kriegsdienstverweigerern vorgesehen.
13. April
BRD 1978 – Der Deutsche Bundestag hatte mit den Stimmen von SPD und FDP den Einspruch des Bundesrates vom 7. April gegen die sogenannten Antiterrorgesetze zurückgewiesen.
13. April
Jugoslawien 1978 – In Belgrad war Regimekritiker Mileta Perovic wegen „schwerer Verbrechen gegen Volk und Staat“ zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Perovic hatte wiederholt den Sturz des Staatschefs Josip Broz Tito gefordert sowie die Einführung eines Sozialismus Moskauer Prägung.
13. April
Südafrika 1978 – In Johannesburg hatte die „Nederduitse Gereformeerde Kerk“ Südafrikas die Trennung von ihrer niederländischen Mutterkirche erklärt. Die Kirchenleitung hatte die Unterstützung der niederländischen Kirche für das Anti-Apartheidprogramm des Weltkirchenrates als Grund angegeben.
14. April
Japan 1978 – Der gesamte Eisenbahnverkehr war landesweit durch den Streik von rund 48.000 Lokomotivführern für 24 Stunden lahmgelegt worden. Betroffen von den Arbeitsniederlegungen waren mehr als 2,5 Millionen Reisende.
14. April
Fußball 1978 – Der Deutsche Fußballbund hatte Franz Beckenbauer von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Argentinien ausgeschlossen. Von seinem Verein Cosmos New York erhielt Beckenbauer keine Freigabe zu den WM-Lehrgängen.
15. April
Italien 1978 – Die italienische Terrororganisation „Rote Brigaden“ hatte in einer Erklärung mitgeteilt, dass der am 16. März entführte frühere italienische Ministerpräsident Also Moro zum Tode verurteilt wurde. Die Terroristen hatten wenig später erklärt, dass Moro noch am Leben sei und dass er im Austausch gegen 13 inhaftierte Gesinnungsgenossen freigelassen werden würde.
15. April
Spanien 1978 – Innenminister Antonio de Almeida Santos war bei einem Besuch der Azoreninsel Sáo Miguel von Separatisten angegriffen und zusammengeschlagen worden.
15. April
Fußball 1978 – Der 1. FC Köln hatte in Gelsenkirchen mit einem 2:0 über Fortuna Düsseldorf den DFB-Vereinspokal gewonnen.
16. April
Israel 1978 – Auf einer Demonstration in Tel Aviv hatten sich rund 40.000 Demonstranten gegen den Rückzug der israelischen Streitkräfte aus den besetzten arabischen Gebieten ausgesprochen.
16. April
CSSR/International 1978 – In der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag hatte unter der Beteiligung von 1.100 Delegierten aus 140 Ländern der 9. Kongress des kommunistisch geführten Weltgewerkschaftsbundes begonnen.
16. April
Schweiz 1978 – Eine vom Weltkirchenrat einberufene Konferenz hatte in Montreux alle Staaten zur Verfügungstellung von 5 Prozent ihrer Rüstungsausgaben für Entwicklungshilfe aufgerufen.
17. April
BRD/Japan 1978 – Bundespräsident Walter Scheel war zu einem fünftägigen Staatsbesuch in
Japan eingetroffen.
18. April
USA 1978 – Die University of Washington hatte die Entwicklung eines sogenannten Laserskalpells bekanntgegeben. Dieses sollte bei chirurgischen Eingriffen Blutungen weitgehend verhindern.
18. April
USA 1978 – Mitarbeiter der Zeitung „Philadelphia Inquire“ waren in New York für eine Artikelserie über Machtmissbrauch der örtlichen Polizei mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden.
19. April
USA 1978 – Der US-amerikanische Senat hatte in Washington den zweiten Vertrag über die Rückgabe des Panamakanals ratifiziert. Dieser zweite Vertrag hatte die Übergabe der unter US-Verwaltung stehenden Kanalzone an die panamaische Regierung zum Jahr 2000 vorgesehen. Der erste Vertrag war bereits am 16. März ratifiziert worden.
19. April
Israel 1978 – Die Knesset hatte in Tel Aviv Yitzhak Navon von der Arbeiterpartei zum Staatspräsidenten des Landes gewählt. Amtsvorgänger Ephraim Katzir verzichtete auf eine Wiederwahl. +19. April
Frankreich/China 1978 – Der französische Ministerpräsident Raymond Barre war zu einem offiziellen Staatsbesuch in Peking eingetroffen. Seit dem Tode Mao Zedongs war dies der erste Besuch eines westlichen Staatsmanns in der Volksrepublik China.
19. April
Spanien 1978 – In der Hauptstadt Madrid war eine umfassende Ausstellung mit Werken des berühmten Surrealisten Joan Miró gezeigt worden. Grund dafür war Mirós 85. Geburtstag.
19. April
Fußball 1978 – In Stockholm hatte die bundesdeutsche Fußball-Nationalmannschaft 3:1 gegen Schweden verloren.
20. April
USA/Sowjetunion 1978 – US-Außenminister Cyrus Vance war zu Abrüstungsgesprächen mit seinem sowjetischen Amtskollegen Andrei A. Gromyko in Moskau zusammengetroffen.
19. April
UNO 1978 – Der ranghöchste bei den Vereinten Nationen akkreditierte sowjetische Diplomat, Arkadi Schewtschenko, hatten in den Vereinigten Staaten um politisches Asyl gebeten. Er hatte seinen Schritt mit Meinungsverschiedenheiten mit dem Kreml begründet.
20. April
USA 1978 – Das US-Schatzamt hatte umfangreiche Goldverkäufe aus staatlichen Beständen zur Stützung des Dollarkurses bekanntgegeben.
21. April
UNO 1978 – Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hatte in New York 54 Millionen US-Dollar (108 Millionen DM) zur Finanzierung einer Friedenstruppe für den Libanon bereitgestellt. An diesen Kosten hatten sich die Ostblockstaaten nicht beteiligt.
21. April
Südkorea/Sowjetunion 1978 – Sowjetische Kampfflugzeuge zwangen ein von seiner Route abgekommenes südkoreanisches Verkehrsflugzeug zur Landung bei Murmansk. Zwei Menschen waren bei der Aktion ums Leben gekommen.
21. April
China/Japan 1978 – Die chinesische Regierung hatte Japan ein formelles Entschuldigungsschreiben übermittelt, worin Peking die Verantwortung für das mehrfach „versehentliche“ Eindringen chinesischer Schiffe in japanische Hoheitsgewässer übernahm.
21. April
BRD 1978 – In Aschaffenburg (Bayern) waren die Urteile im sogenannten Exorzisten-Prozess um den Tod der Studentin Anneliese Michel gefällt worden.
22. April
Spanien 1978 – In Madrid war auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei Spaniens Generalsekretär Santiago Carillo Solares im Amt bestätigt worden. Solares hatte als Verfechter des „Eurokommunismus“ gegolten.
22. April
Nigeria 1978 – In der Hauptstadt Lagos hatte eine Konferenz der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten begonnen. U. a. hatten die Teilnehmer eine Vertiefung der wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern vereinbart.
22. April
BRD 1978 – In Köln hatten mehr als 15.000 Menschen an einer Demonstration gegen neonazistische Organisationen teilgenommen.
23. April
Großbritannien/BRD 1978 – Bundeskanzler Helmut Schmidt war auf dem Landsitz der britischen Regierung in Chequers mit dem britischen Permierminister James Callaghan zu zweitägigen Konsultationen zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche hatten weltwirtschaftliche Fragen gestanden.
23. April
Europa 1978 – In Paris hatte die Europäische Energieagentur die Durchführung von zwei Pilotprojekten zur Nutzung der Solarenergie in Auftrag gegeben. Die von Spanien errichteten Anlagen sollten Erkenntnisse liefern über die Wirtschaftlichkeit der Sonnenenergie.
23. April
Burma 1978 – Soldaten hatten sechs Großlabore zur Herstellung von Heroin zerstört. Bei der Aktion waren 20 Mitglieder der sogenannten Drogenmafia getötet worden.
23. April
Radrennsport 1978 – Der belgische Radrennsportler Joseph Bruyere hatte vor Dietrich Thurau (BRD) das Radrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen.
24. April
Europa 1978 – In der Nähe von Salzburg (Frankreich) hatten sich führende Politiker von zehn konservativen und christdemokratischen Parteien zur Europäischen Demokratischen Union (EFU) zusammengeschlossen. Weitere acht Parteien hatten an der Gründungsversammlung auf Schloss Klessheim als Beobachter teilgenommen. Christdemokraten aus Italien und den Benelux-Ländern waren nicht vertreten gewesen.
24. April
BRD/Film 1978 – Das Bundesinnenministerium hatte die Gewinner des deutschen Filmpreises bekanntgegeben. Das Filmband in Gold hatte der Streifen „Die gläserne Zelle“ von Hans W. Geissendörfer erhalten. Übergeben wurden die Auszeichnungen am 30. Juni in West-Berlin.
25. April
Sowjetunion 1978 – Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid I. Breschnew hatte in einer Rede in Moskau bekanntgegeben, dass seitens der Sowjetunion keine Verstärkung ihrer Truppen in Zentraleuropa geplant sei. Auch die Entwicklung einer Neutronenbombe war nicht vorgesehen, solange die Vereinigten Staaten auf eine Produktion dieser neuen Nuklearwaffe verzichten würde.
25. April
UNO 1978 – Der südafrikanische Ministerpräsident Balthazar Johannes Vorster hatte während der Namibia-Debatte der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York sein Einverständnis mit den Vorschlägen des UN-Sicherheitsrates zur Lösung des Namibia-Konflikts erklärt.
25. April
BRD 1978 – In Frankfurt am Main war der
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren vergeben worden. Die 70-jährige Schriftstellerin nahm den Preis am 22. Oktober in der Frankfurter Paulskirche entgegen.
26. April
Liechtenstein 1978 – Der neugewählte Landtag in Vaduz hatte Hans Brunhart zum Regierungschef des Fürstentums gewählt.
26. April
BRD 1978 – Das Stuttgarter Oberlandesgericht hatte den 23-jährigen Terroristen Günter Sonnenberg wegen zweifachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
26. April
BRD 1978 – Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundespost hatte Tarifänderung im Brief- und Paketverkehr sowie im Bereich der Telekommunikation beschlossen. Während die Portokosten stiegen, war das
Telefonieren billiger geworden.
26. April
DDR/International 1978 – Nach einem Beschluss des Schriftstellerverbandes der DDR war mehreren Autoren, unter ihnen Stephan Heym und Christa Wolf, die Teilnahme an dem Nationalen Schriftstellerkongress nicht erlaubt worden.
27. April
Afghanistan 1978 – Ein linksgerichteter „Nationaler Revolutionsrat“ hatten nach einem blutigen Militärputsch gegen Mohammed Daoud Khna die Macht im Land übernommen. Neuer Präsident war Nur Muhammad Taraki geworden und Hafizullah Amin wurde der zweite Mann im Land.
27. April
BRD 1978 – In München (Bayern) war dem Schweizer Naturschützer Franz Weber und dem deutschen Publizisten Robert Jungk der Deutsche Naturschutzpreis zuerkannt worden. +27. April
USA 1978 – Beim Einsturz eines Gerüstes für den Bau eines Kraftwerks im US-Bundesstaat West Virginia waren 51 Menschen ums Leben gekommen.
28. April
Polen 1978 – Warschauer Angaben zufolge hatte sich die Zahl der in Polen lebenden Wisente in den letzten Jahren stark erhöht. In freier Wildbahn hatten Zoologen insgesamt 341 Exemplare gezählt. Der Bestand von wildlebenden Bibern hatte mit 950 Tieren ebenfalls stark zugenommen.
28. April
BRD 1978 – Die Mitgliederversammlung des PEN-Zentrums der Bundesrepublik hatte in Erlangen (Bayern) Walter Jens als Präsident der Schriftstellerorganisation bestätigt.
29. April
Fußball 1978 – In Hamburg war der 1. FC Köln durch einen 5:0-Sieg gegen den FC St. Pauli zum dritten Mal Deutscher Fußballmeister geworden.
30. April
BRD 1978 – In der bayerischen Gemeinde Ismaning war mit der Verteilung von Medikamenten gegen die Ruhr begonnen worden. In den letzten Tagen hatte Erkrankungen bei mehreren hundert Einwohnern gegeben.
30. April
BRD/Film 1978 – In Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) hatte der Regisseur Wolfgang Landgraeber den Großen Preis der 24. Westdeutschen Kurzfilmtage für den Streifen „Nah beim Schah“ erhalten.
April 1978 Deutschland in den Nachrichten
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