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Juni 2016 - Anschläge weltweit und der Brexit

Kalender Juni 2016
Dramatische Schlagzeilen wurden aus Orlando (US-Bundesstaat Florida) bekannt. Dort waren bei einem Massaker im Nachtclub „Pulse“ 49 Menschen umgekommen. Weitere 53 Menschen waren verletzt worden. Angaben der Polizei zufolge war der Täter drei Stunden nach der Schießerei erschossen worden. Anschlag mit mindestens elf Todesopfern meldete Istanbul (Türkei). Bei einem Autobombenanschlag auf einen Polizeibus im Stadtteil Fatin nahe der Metro-Station Vezneciler hatte der Anschlag stattgefunden. Mindestens 36 Menschen wurden zudem verletzt. Einen Tag danach war wieder ein Anschlag in der Türkei verübt worden, diesmal in Midyat, im kurdisch geprägten Südosten des Landes. Durch eine Autobombe auf ein Polizeigebäude kamen fünf Menschen um. Weitere 51 Menschen wurden verletzt. Regierungschef Binali Yildrim machte die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) dafür verantwortlich. Anschläge auch in Syrien, Jordanien, dem Irak und Afghanistan. Besonders hinterhältig war auch das Attentat, das im nordenglischen Städtchen Birstall auf offener Straße auf die 41-jährige Labour-Abgeordnete Jo Cox verübt wurde. Sie wurde niedergestochen und erschossen. Wenig später starb die Politikerin an ihren Verletzungen. Die Motive des Täters Thomas Mair waren unklar. Im Schatten dieses Ereignisses fand einige Tage danach das Referendum statt, in dem das britische Volk über den Verbleib des Königreichs in der Europäischen Union entscheiden sollte. Ein knappes Ergebnis: 51,9 Prozent der Wähler hatten für den Brexit gestimmt.
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Wichtige Ereignisse im Juni 2016

1. Juni
Zum Jahr 2917 hatte Dänemark die Abschaffung der Transgender als geisteskrank abgeschafft.
1. Juni
In Somalia waren bei einem Anschlag durch bewaffnete Angreifer und mehrere Explosionen im Ambassador Hotel mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
1. Juni
In Mauretanien war es während eines Charity Events zum Ramadan zu einer Massenpanik gekommen, bei der mindestens acht Menschen ums Leben kamen.
1. Juni
In der Schweiz waren der Gotthard-Basistunnel und die Neubaustrecke Gotthard-Süd eröffnet worden.
2. Juni
In seiner 173. Sitzung hatte der Deutsche Bundestag mehrheitlich für den gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Erinnerung und Gedenken an den Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in den Jahren 1915 und 1916“ gestimmt.
3. Juni
In einem Krankenhaus in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona war der ehemalige Box-Weltmeister Muhammad Ali verstorben.
3. Juni
Bei der Musikveranstaltung „Rock am Ring“ in Mending (Rheinland-Pfalz) waren durch einen Blitzschlag während eines schweren Gewitters 15 Besucher schwer und 56 weitere Besucher leicht verletzt worden. Zwei Konzertbesucher mussten wiederbelebt werden.
4. Juni
Im westafrikanischen Niger hatte die afrikanische Terrororganisation Boko Haram ein Gebiet angegriffen, in dem sich Tausende Menschen auf der Flucht vor den Extremisten befanden. Zwar konnte der Überfall zurückgeschlagen werden, aber es hatte zahlreiche Tote gegeben.
5. Juni
In der Schweiz hatten fünf Eidgenössische Volksabstimmungen stattgefunden: Die Volksinitiative Pro Service public, die Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“, die Volksinitiative „Für eine faire Verkehrsfinanzierung“ sowie zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FmedG) über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung und zur Änderung des Asylgesetzes (AsylG).
5. Juni
In Italien hatte die Bürgerversammlung „MoVimento 5 Stelle“ (M5S) des Parteivorsitzenden Beppe Grillo bei den Bürgermeisterwahlen große Stimmenzuwächse in fast allen am Wahlkampf beteiligten Großstädten erzielen können. In Rom hatte die Kandidatin Virginia Raggi rund 35 Prozent der Stimmen erzielt und zog somit in die Stichwahl am 19. Juni 2016 gegen Roberto Giachetti von der Partito Democratico.
6. Juni
In Jordanien hatte ein Attentäter fünf Mitarbeiter des jordanischen Nachrichtendienstes GID in einem Büro im palästinensischen Flüchtlingslager Baqa'a rund 20 km nördlich der Hauptstadt Amman getötet.
6. Juni
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hatte seinen Verzicht auf eine zweite Amtszeit bekanntgegeben. Als Grund für die Entscheidung hatte er sein fortgeschrittenes Alter angegeben.
6. Juni
In Belgien waren bei dem Eisenbahn-Unfall von Hermalle-sous-Huy mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
6. Juni
Das Land Rheinland-Pfalz hatte seinen Anteil von 82,5 Prozent am Flughafen Frankfurt-Hahn an das chinesische Unternehmen Shanghai Yiqian Trading Company verkauft. Das Land Hessen blieb Minderheitsgesellschafter.
6. Juni
In Polen war bei der zehntägigen Verteidigungsübung „Anakonda-16“ mit rund 31.000 Soldaten (davon 14.000 aus den USA und 12.000 aus Polen), 3.000 Fahrzeugen und Panzern, 105 Flugzeugen und Hubschraubern, zwölf Schiffe aus 18 NATO-Staaten und fünf Partnerländern unter der Einsatzleitung von General Marek Tomaszycki ein verdeckter Angriff aus dem Osten simuliert worden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Antoni Macierewicz war es das Ziel des Militärgroßmanövers, „die Fähigkeit der Allianz zu testen, ihre Ostflanke zu verteidigen“. Die Bundeswehr hatte dabei unter Führung des Panzerpionierbataillons 130 einen multinationalen Pioniereinsatzverband bei Chełmno (Weichsel) geleitet.
6. Juni
Im karibischen Inselstaat St. Lucia hatte die Parlamentswahl stattgefunden.
7. Juni
In Instanbul (Türkei) waren bei einem Autobombenanschlag auf einen Polizeibus im Stadtteil Fatih nahe der Metro-Station Vezneciler mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 36 Menschen waren zum Teil schwer verletzt worden. Es war eine Nachrichtensperre verhängt worden wie nach jedem Anschlag der letzten Monate.
7. Juni
Das russische Verteidigungsministerium führte die Verlegung der 28. motorisierten Schützendivision von Jekaterinenburg nach Klinzy als Reaktion auf die zunehmende Konfrontation mit der NATO durch und plante den weiteren Ausbau des Militärstützpunktes. Außerdem sollte auch die 23. motorisierte Schützendivision von Samara nach Waluiki nahe der ukrainischen Grenze beordert werden.
7. Juni
In den US-Bundesstaaten Kalifornien, Montana, New Jersey, New Mexico und South Dakota hatten Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten stattgefunden.
7. Juni
Der CSU-Landtagsabgeordnete Michael Brückner hatte nach der Durchsuchung seines Hauses durch die Staatsanwaltschaft wegen der Anschuldigung des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen alle seine Ämter niedergelegt.
8. Juni
In Tel Aviv (Israel) hatten zwei palästinensische Attentäter aus Hebron auf dem Sarona Market vier Menschen erschossen und weitere acht Menschen verletzt. Beide Täter waren von Sicherheitskräften gefasst worden.
8. Juni
In Midyat, im kurdisch geprägten Südosten der Türkei, waren bei einem Autobombenanschlag auf ein Polizeigebäude fünf Menschen getötet worden. Weitere 51 Menschen waren verletzt worden. Regierungschef Binali Yildrim hatte die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Anschlag verantwortlich gemacht.
8. Juni
In Österreich hatte die FPÖ eine Beschwerde wegen Verstößen bei der Bundespräsidentenwahl beim Verfassungsgerichtshof eingereicht nach der Niederlage ihres Kandidaten Norbert Hofer.
9. Juni
In der irakischen Hauptstadt Bagdad waren bei zwei Selbstmordanschlägen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) mindestens 27 Menschen getötet worden. Weitere 60 Menschen waren verletzt worden. In Tadschi (ca. 25 km nördlich von Bagdad) war ein Attentäter mit seinem mit Sprengstoff beladenen Auto in einen Kontrollposten der irakischen Armee gefahren. Dabei waren sieben Zivilisten und fünf Soldaten ums Leben gekommen.
9. Juni
Im Dresdner Taschenbergpalais hatte die 64. Bilderberg-Konferenz begonnen.
9. Juni
In Peru war das Ergebnis der Stichwahl zur Präsidentenwahl vom 5. Juni bekanntgegeben worden. Danach hatte sich Pedro Pablo Kuczynski überraschend mit 50,2 Prozent der Stimmen gegen Keiko Fujimori mit 49,88 Prozent durchgesetzt. Kuczynski trat sein Amt am 28. Juli an.
10. Juni
In Saint-Denis (Frankreich) war die 15. Fußball-Europameisterschaft der Männer eröffnet worden.
11. Juni
In Syrien waren in dem schiitisch geprägten Vorort Sajida Zainab der Hauptstadt Damaskud bei zwei Selbstmordattentaten des Islamischen Staates (IS) mindestens 20 Menschen umgekommen. Weitere mehr als 20 Menschen waren verletzt worden.
11. Juni
Die Regierung von Bangladesch hatte im ganzen Land Razzien nach einer Serie von Morden und Anschlägen auf Angehörige religiöser Minderheiten, Künstler und Intellektuelle durchgeführt. Mehr als 1.600 Verdächtige waren verhaftet worden. Darunter befanden sich offiziell auch 27 Mitglieder der verbotenen Dschihadistengruppe Jamaat-ul-Mujahideen Bangladesh (JMB). Fünf mutmaßliche Mitglieder der JMB waren seit dem 7. Juni bereits von der Polizei erschossen worden.
11. Juni
In Afghanistan waren im Distrikt Haska Mina (Dih Bala) in der Provinz Nangarhar bei schweren Feuergefechten zwischen Angreifern des Islamischen Staates (IS) auf eine Polizeistation der Bezirkspolizeichef Shah Mahmood und fünf weitere Polizisten sowie elf IS-Kämpfer ums Leben gekommen.
11. Juni
In Frankreich waren vor und während des EM-Vorrundenspiels zwischen England und Russland in Marseille bis zu 35 Menschen verletzt worden. Beiden nationalen Fußballverbänden The Football Association und Rossijski Futbolny Sojus war vom Exekutivkomitee der UEFA im Wiederholungsfall der Ausschluss vom Turnier angedroht worden.
11. Juni
In Italien hatten die Guardia Costiera, die European Union Naval Force – Mediterranean, die maltesische Migrant Offshore Aid Station (MOAS) und ein privates Schiff bei 11 Rettungseinsätzen insgesamt 1.300 Bootsflüchtlinge zwischen Sizilien und Libyen gerettet.
12. Juni
In Orlando (US-Bundesstaat Florida) waren bei einem Massaker im Nachtclub „Pulse“ 49 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 53 Menschen waren verletzt worden. Der Täter war, Angaben der Polizei zufolge, drei Stunden nach der Schießerei erschossen worden.
12. Juni
In Mailand (Italien) waren beim Einsturz eines Hauses drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem gab es mindestens zwei Schwerverletzte.
13. Juni
In einem Vorort von Paris hatte ein Mann bei einem Terroranschlag einen Polizisten getötet und dessen Familie als Geisel genommen. Der Angreifer war von Spezialeinheiten getötet worden. Im Haus war eine weitere Leiche gefunden worden, bei der es sich um die Ehefrau des Polizisten handelte, die ebenfalls für die Polizei tätig war. Lediglich das dreijährige Kind hatte überlebt. Der Täter hatte sich zum IS bekannt.
13. Juni
In Sursee (Schweiz) waren bei einem Hausbrand am späten Abend zwei Menschen ums Leben gekommen. Es gab sieben Verletzte, unter ihnen drei Feuerwehrmänner. Die Ursache war noch unbekannt.
14. Juni
Der EU-Botschafter in der Türkei, Hansjörg Haber, hatte sein Rücktritt erklärt. Offiziell Gründe waren noch unbekannt. Jedoch war der deutsche Diplomat im Mai wegen einer Äußerung über das Flüchtlingsabkommen zwischen der BRD und der Türkei von der Regierung in Ankara einbestellt worden.
14. Juni
Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte wurde zur ersten Säugetierart erklärt, die aufgrund des anthropogenen Klimawandels als ausgestorben galt. Das Nagetier gehörte zu den am stärksten isolierten Säugetierarten der Welt und war der kleinen Insel Bramble Cay beheimatet. Diese liegt am nordwestlichen Ende des Great Barrier Reefs und weist den nördlichsten Punkt Australiens auf.
15. Juni
In den Niederlanden hatten Rotterdamer Zollfahnder in einem Container rund 4.000 Kilogramm Kokain gefunden. Laut Staatsanwaltschaft war dies der zweitgrößte Drogenfund im Hafen von Rotterdam überhaupt gewesen. Die Drogen waren in einem Container aus Costa Rica zwischen einer Ladung Ananas versteckt. Straßenverkaufswert des Kokains: mindestens 140 Millionen Euro.
15. Juni
Im östlichen Bundesstaat Meghalaya (Indien) war ein Nachtbus 150 Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Bei dem Unglück waren mindestens 30 Menschen zu Tode gekommen. Fünf Menschen waren lebend aus dem Wrack gerettet worden.
15. Juni
In Berlin hatten Ermittler den größten Heroin-Fund gemacht, den es in Berlin je gab. Insgesamt wurden 80 Kilogramm Heroin beschlagnahmt. Zwei mutmaßliche Schmuggler und Dealer waren verhaftet worden. Die Drogen waren in Reisetaschen in einem abgestellten Auto versteckt gewesen.
16. Juni
In Großbritannien war die 41-jährige Labour-Abgeordnete Jo Cox nach einer Bürgersprechstunde in dem nordenglischen Städtchen Birstall auf offener Straße niedergestochen und erschossen worden. Die Politikerin starb wenig später im Blackburn Road Medical Centre an ihren Verletzungen. Die Motive des Täters Thomas Mair waren unklar.
16. Juni
In Uganda waren bei einem Amoklauf eines ugandischen Sergeants in den Makindye Barracks in Kampala sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter ihnen befanden sich drei Kinder.
16. Juni
In Nigeria waren 18 Menschen bei einem Anschlag auf eine Beerdigung im Sambisa Forest des Bundesstaates Adamawa ums Leben gekommen. Zu dem Anschlag hatte sich die Militantengruppierung Boko Haram bekannt.
16. Juni
In Kroatien hatte das Parlament mit den Stimmen der konservativen Kroatischen Demokratischen Union (HDZ) und des linken Bündnisses der Veränderung (HR) dem parteilosen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic mit klarer Mehrheit das Misstrauen ausgesprochen. Er wurde abgesetzt, weil er sich gegen HDZ-Chef Tomislav Karamarko gestellt hatte.
17. Juni
Der frühere KZ-Wachmann Reinhold Hanning war vom Detmolder Landgericht wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Haftfähigkeit des 94-Jährigen wurde noch geprüft.
17. Juni
Im Irak hatte Ministerpräsident Haider al-Abadi die Befreiung der Stadt Falludscha erklärt. Die irakischen Streitkräfte hatten im Mai mit Unterstützung durch US-Luftangriffe im Rahmen der Operation Inherent Resolve ihre Offensive begonnen.
17. Juni
Das deutsche Unternehmen Siemens Wind Power hatte die Fusion mit der spanischen Gamesa bekanntgegeben. Zu diesem Unternehmen gehörte auch der Energiekonzern Iberdrola.
17. Juni
In der britischen Hauptstadt London war der Tate Gallery of Modern Art eröffnet worden. Der Erweiterungsbau war vom Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron konzipiert worden.
17. Juni
Der Weltleichtathletikverband (IAAF) hatte auf seiner Ratssitzung in Wien (Österreich) den Ausschluss des russischen Leichtatheltikverbandes RusAF (Russian Athletics) wegen systematischen und staatlich orchestrierten Dopings von internationalen Wettbewerben auf unbestimmte Zeit verlängert. Das bedeutete, dass es unter der russischen Flagge keine Teilnahme von Leichtathleten an den Olympischen Sommerspielen im August in Rio de Janeiro (Brasilien) gab. Einzelne russische Athleten konnten jedoch unter neutraler Flagge zugelassen werden.
18. Juni
In Ägypten war der ehemalige Präsident Mohammed Mursi wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen von einem Strafgericht zu insgesamt 40 Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafkammer hatte es als erwiesen angesehen, dass er während seiner Amtszeit folgenreiche Informationen an das Emirat Katar weitergegeben hatte.
18. Juni
In Indonesien war der Bogowonto River nach anhaltenden Regenfällen in Zentral-Java über die Ufer getreten. Dabei waren mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Allein im Purworejo Regierungsdistrikt waren elf Menschen gestorben. Weitere 15 Menschen kamen in den Provinzen Sumatra, Java und East Nusa Tenggara ums Leben.
18. Juni
Auf dem Main-Donau-Kanal war bei einer Kollision des Schiffes „Viking Bragi“ mit der Sankt-Anna-Brücke an dem Schiff ein Schaden von 800.000 Euro entstanden. Die 170 Passagiere an Bord und 50 Besatzungsmitglieder waren bei der Havarie unverletzt geblieben.
18. Juni
In Italien hatten die Künstler Christo und Jeanne-Claude ihr Projekt „The Floating Piers“ (Die Flucht übers Wasser) auf dem oberitalienischen Iseosee eröffnet.
19. Juni
Nachdem in Le Mans (Frankreich) fünf Minuten vor Ende des Rennens das führende Team Toyota Gazoo Racing LM P1 ausgeschieden war, gewann das Porsche Team LM P1 die 24 Stunden von Le Mans.
20. Juni
Der Schweizer Sonnenflieger „Solar Impulse 2“ war zu einer Atlantik-Überquerung gestartet. Der Flug des Piloten Bertrand Piccard sollte rund 20 Stunden dauern.
20. Juni
In der afghanischen Hauptstadt Kabul hatte es einen Selbstmordanschlag gegeben. Dabei waren mindestens 14 Menschen umgekommen. Weitere sieben Menschen waren verletzt worden. Die Attentäter hatten einen Minibus angegriffen.
21. Juni
In Jordanien waren im Gouvernement al-Mafraq nahe eines Flüchtlingslagers waren an der Grenze zu Syrien bei einem Bombenanschlag mindestens sechs jordanische Soldaten getötet worden. Weitere 14 Soldaten waren verletzt worden. Jordanien war das einzige arabische Land, das sich an den Luftangriffen gegen den IS beteiligte.
21. Juni
Das Bundesverfassungsgericht (BVG) hatte die Vereinbarkeit der geldpolitischen Outright-Geschäfte (Anleihkäufe) der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Mario Draghi mit dem deutschen Grundgesetz bestätigt. Damit hatte sich das BVG an eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom Juni 2015 gehalten.
22. Juni
Die indische Raumfahrtbehörde „Indian Space Research Organisation“ (ISRO) hat mit einer PSLC-C7-Rakete insgesamt 20 Satelliten mit einem Gesamtgewicht von 1288 kg in die Erdumlaufbahn geschossen. So viele waren in der Raumfahrtgeschichte des Landes noch nie auf einmal ins All geschossen worden. Bisher waren es maximal 10 Satelliten gewesen. Unter den Satelliten befanden sich u. a. 19 Erdbeobachtungssatelliten der Cartosat-2-Serie.
23. Juni
Aus Gründen des Klimaschutzes hatte das Abgeordnetenhaus von Berlin die Desinvestition aus fossilen Energieunternehmen für das Land beschlossen.
23. Juni
In der kubanischen Hauptstadt Havanna hatten Rodrigo Londono (alias „Timoleón“ Jiménez) von der marxistischen Guerillabewegung FARC und der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos (Partido de la U.) einen Waffenstillstand unterzeichnet.
23. Juni
In Großbritannien wurde ein Referendum über den Verbleibt des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union abgehalten.
23. Juni
In der usbekischen Hauptstadt Taschkent hatte das zweitägige 16. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) begonnen. Dabei sollten die Atommächte Indien und Pakistan als neue Mitglieder aufgenommen werden.
24. Juni
In Buenos Aires (Argentinien) hatte der Zoo 128 Jahre nach seiner Eröffnung seine Auflösung beschlossen und zugleich seine Umwandlung in einen Öko-Park, in dem es keine gefangenen Tiere mehr gab.
24. Juni
Im US-Bundesstaat West Virginia waren nach schweren Regenfällen, Erdrutschen und Überflutungen 23 Menschen ums Leben gekommen. Gouverneur Earl Ray Tomblin hatte den Notstand über das Land verhängt und 500 Soldaten der Nationalgarde angefordert.
24. Juni
Zum besseren Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus hatte der Deutsche Bundestag in Berlin ein Antiterror-Paket mit den Stimmen der Großen Koalition beschlossen. Zu den weiteren Befugnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) mit ausländischen Partnerdiensten sollte auch die Speicherung von Daten Minderjähriger ab 14 Jahren dazugehören. Vordem waren es 16 Jahre gewesen. Zudem sollten Telekommunikationsdienste gesetzlich zur Ermittlung der Identität der Käufer von sogenannten Prepaid-Telefonkarten verpflichtet werden.
24. Juni
Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel hatte über seine Tochtergesellschaft Henkel Consumer Goods Inc. für 3,6 Milliarden US-Dollar von der Private Equity-Gesellschaft Vestar Capital Partners den US-amerikanischen Wasch- und Reinigungsmittelkonzern The Sun Products Corporation mit Sitz in Wilton (US-Bundesstaat Connecticut) gekauft.
24. Juni
In Großbritannien hatten die Wähler mit 51,9 Prozent der Stimmen beim Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union („Brexit“) votiert. Die Wähler in den Landesteilen Nordirland und Schottland hatten mehrheitlich für eine weitere EU-Mitgliedschaft gestimmt. Daraufhin hatte Premierminister David Cameron seinen Rücktritt spätestens im Oktober 2016 angekündigt.
24. Juni
In der chinesischen Provinz Jiangsu waren mehrere Orte durch schwere Unwetter mit Tornados zerstört worden. Besonders schwer hatte es den Kreis Funing getroffen. Insgesamt waren 98 Menschen ums Leben gekommen, weitere 848 Menschen waren verletzt worden.
25. Juni
Als Reaktion auf das Ergebnis des britischen EU-Referendums hatte die schottische Regierung die Vorbereitung eines Referendums über den Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich beschlossen.
25. Juni
Auf das vorwiegend von Touristen und Hilfsorganisationen genutzte Hotel „Naso Hablod“ war ein Anschlag durch eine Autobombe verübt worden. Anschließend wurde das Hotel durch Angreifer der Terrormiliz Al-Shabaab gestürmt. Bei dem Attentat waren mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen.
25. Juni
In Island war der Historiker Gudni Jóhannesson zum neuen Präsidenten des Landes gewählt worden.
25. Juni
Aufgrund schweren Unwetters war das Southside Festival bei Tuttlingen (Baden-Württemberg) nach dem ersten Festivaltag abgebrochen worden. Es hatte mindestens 57 Verletzte gegeben. Rund 3.000 Besucher mussten in Notunterkünften untergebracht werden.
25. Juni
Auf der chinesischen Insel Hainan war vom neu gebauten Kosmodrom Wenchang erstmals und erfolgreich die neue Trägerrakete „Langer Marsch 7“ (LM-7) gestartet worden.
26. Juni
In China waren bei einem schweren Busunglück im Kreis Yizhang auf einer Autobahn mindestens 35 Insassen ums Leben gekommen.
26. Juni
In Spanien fanden Parlamentswahlen statt.
26. Juni
In Italien war nahe Taurianova (Kalabrien) ein seit 1996 von der Polizei international gesuchter Boss der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta, Ernesto Fazzalari, in einem Haus verhaftet worden. Fazzalari war 1999 in Abwesenheit wegen mehrfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
26. Juni
Der erweiterte Panamakanal wurde eröffnet. Künftig konnten ihn Schiffe durchfahren, die eine Ladekapazität von bis zu 14.000 Containern hatten.
27. Juni
Im Irak waren bei einem von Sunniten verübten Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Abu Ghuraib waren mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 30 Menschen waren verletzt worden.
27. Juni
Im Libanon waren bei mehreren Selbstmordanschlägen in Qaa im Gouvernement Bekaa mindestens fünf Menschen umgekommen. Weitere 15 Menschen erlitten Verletzungen.
27. Juni
Im Jemen waren mindestens vier fast zeitgleiche Selbstmordanschläge verübt worden, bei denen insgesamt 38 jemenitische Soldaten und mindestens weitere 24 Menschen ums Leben kamen. Ein Kommando der Terrororganisation des Islamischen Staates (IS) hatte sich zu den Angriffen bekannt.
27. Juni
In China waren durch ein Leck in der Beichen Biotechnology Fabrik im Bezirk Weifang der Provinz Shandong 131 Menschen durch den Austritt von Diketen (chemische Verbindgung aus der Gruppe der Lactone) verletzt worden.
27. Juni
Die mexikanische Provinz Oaxaca war durch ein Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert worden.
28. Juni
In der Türkei hatte es einen Terroranschlag am Flughafen Attatürk in Istanbul gegeben. Dabei waren mindestens 36 Menschen umgekommen. Weitere 60 Menschen waren verletzt worden.
28. Juni
In der australischen Stadt Perth war auf eine Moschee des Australian Islamic College im Stadtteil Thornlie ein Brandanschlag während eines Gebets einer Kindergruppe verübt worden. Vier Fahrzeuge waren beschädigt worden. Zudem war es zu Beschädigungen und Beschmierung der Moschee gekommen.
29. Juni
Die sozialistische Mongolische Volkspartei (MVP) war mit überraschend deutlicher Mehrheit Sieger der Parlamentswahl in der Mongolei geworden. Die regierende liberale Demokratische Partei (DP) hatte ihre Niederlage eingestanden.
30. Juni
In der Nähe der afghanischen Hauptstadt Kabul hatten die radikalislamistischen Taliban einen Anschlag auf einen Polizeikonvoi verübt. Dabei waren 30 Menschen umgekommen, weitere 57 Menschen waren verletzt worden.
30. Juni
Auf den Philippinen war Rodrigo Duterte zum neuen Präsidenten des Landes vereidigt worden.

Juni 2016 in den Nachrichten

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