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Das Filmjahr 1996 - Glenn Close war erfolgreich auf den Hund gekommen

Die Golden Globe-Verleihung fand wie beinahe jedes Jahr im Beverly Hilton-Hotel in L.A. statt. Neben den zahlreich nominierten Darstellern und Regisseuren gaben sich hier vor allem die Promis die Klinke in die Hand. Der Golden Globe für das beste Drama ging an Ang Lee für ihr Werk „Sinn und Sinnlichkeit“. Bestes Musical/Komödie wurde Chris Noonans „Ein Schweinchen namens Babe“. Für die besten Leistungen als Hauptdarsteller wurden in der Rubrik Drama Nicolas Cage in „Leaving Las Vegas“ und Sharon Stone für ihre Rolle in „Casino“ geehrt. John Travolta und Nicole Kidman wurden für ihr Auftreten in der Kategorie Komödie ausgezeichnet. Bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin wurden Brad Pitt und Mira Sorvino. Für „Braveheart“ wurde Mel Gibson mit dem Globe zum besten Regisseur ernannt.
Die Preise der Internationalen Filmstestspiele
Berlin wurden 1996 unter de Leitung von Nikita Mikhalkov verliehen. Der Goldene Bär ging an „Sinn und Sinnlichkeit“ von Ang Lee.
Bester Schauspieler wurde Sean Penn für sein Auftreten in „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“. Beste Schauspielerin wurde Anouk Grindberg in „Mein Mann – Für deine Liebe mach ich alles“. Den Award für den besten Regisseur mussten sich in diesem Jahr Ho Yim und Richard Loncraine Teilen.
Ausgezeichnet wurden die beiden für die Filme „Taiyang you er“ und „Richard III“.
Dann war es auch schon Zeit für die alljährliche Oscarverleihung. Die Festlichkeiten wurden von Whoopy Goldberg im Dorothy Candler-Pavillion in Los Angeles moderiert. Zum besten Film wurde Braveheart gekürt,
Mel Gibson zum besten Regisseur. Bester fremdsprachiger Film wurde „Antonias Welt“ von Marleen Gorris. Bester Hauptdarsteller wurde Nicolas Cage für seine Rolle in „Leaving Las Vegas“, und Susan Sarandon bekam die Auszeichnung zur besten Schauspielerin in „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“. Für ihre nebendarstellerischen Leistungen wurden Mira Sorvinio in „Geliebte Aphrodite“ und Kevin Spacey in „Die üblichen Verdächtigen“ honoriert. Der Ehrenoscar ging an Chuck Jones und Kirk Douglas.
Die Spiele begannen am 9. Mai und endeten am 20. des selben Monats. Francis Ford Coppola leitete die Jury. Die Goldene Palme ging in diesem Jahr an Mike Leigh für „Lügen & Geheimnisse“. Für ihr Mitwirken in diesem Film erhielt Brenda Blethyn die Auszeichnung zur besten Schauspielerin. Die besten Schauspieler wurden Pascal Duquenne und Daniel Auteuil in „Am achten Tag“. Joel Coen wurde für seine Regie in „Fargo“ ausgezeichnet, und der Große Preis der Jury ging an den Film „Breaking the Waves“ von Lars von Trier.
Vom 28. August bis zum 7. September wurden unter der Leitung von
Roman Polanski in Venedig die Filmfestspiele abgehalten. Der Goldene Löwe wurde an Neil Jordan für seinen Film „Michael Collins“ vergeben. Bester Schauspieler wurde Liam Neeson in „Michael Collins“, und beste Schauspielerin wurde Victoire Thisisol in „Ponette“.
1996 starb der polnische Drehbuchautor Krzysztof Kieślowski. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur war zuletzt durch seine Filmreihe „Drei Farben“ bekannt geworden und erfuhr weltweite Anerkennung. Auch der Tod des deutschen Regisseurs Richard Groschopp in diesem Jahr stimmt die Filmwelt traurig. Gerade in den 30er- und 60er-Jahren feierten seine Filme große Erfolge.

Filmdebüts und neuerscheinungen
Nadja Auermann gab in "Catwalk" ihr Filmdebüt". Geoffrey Rush debütierte im Film "Shine".

Die erfolgreichsten Filme 1996 Kinocharts
Film Zuschauer
Independence Day 9.258.993
Werner – Das muß kesseln!!! 4.951.385
Twister 3.678.905
Dangerous Minds – Wilde Gedanken 3.463.370
The Rock – Fels der Entscheidung 3.422.234
Männerpension 3.323.584
Mission: Impossible 3.309.721
Der Glöckner von Notre Dame 2.999.154
Der verrückte Professor 2.910.687
Der Club der Teufelinnen 2.860.878
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