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Das Musikjahr 1965 - Die „Scorpions“

Das musikalische Frühjahr 1965
Das Musikjahr 1965 begann mit dem Verkauf der wohl bekanntesten Gitarren-Produktionsfirma
weltweit. So ging die Fender Musical Instruments Cooperation für schlappe 13 Millionen US-Dollars an die Firma an CBS über. NBC hielt mit der Prmiere des Hullabaloo-Events dagegen. Es traten Größen wie Woody Allen, Joey Heatherton, „The Zombies“, „Gerry & the Pacemakers“ und die „New Christy Minstrels“ auf.
Charlie Watts, seines Zeichen Schlagzeuger der „Rolling Stones“, veröffentlichte sein Buch „Ode to a High Flying Bird“. Mit dem Buch zollte er Tribut an den Jazz-Musiker „Charlie Parker“. Eine Show der „Animals“ im Apollo Theater wurde vom U.S. Immigration Department verhindert, weshalb das Konzert komplett abgesagt werden musste. Die „Rolling Stones“ und Roy Orbison begannen unterdessen ihre Touren in Sydney. In England sorgte hingegen die Sängerin Petula Clark für Aufsehen. Ihr Hit „Downtown“ sorgte für rege Anstürme auf die Musik-Fachgeschäfte. In den Albumcharts von 1965 tummelten sich das Musical „My Fair Lady". der Soundtrack „West Side Story" und das Duo Esther & Abi Ofarim mit „Neue Songs der Welt" ganz vorne der Hitlisten.

Weitere Vorkommnisse
Die Herzen einiger „Beatles“-Fans schlugen wohl um einige Schläge schneller, als bekannt wurde, dass die beliebten Pilzköpfe in Zusammenarbeit mit Richard Condon einen Film realisieren wollten. Der Film sollte den Namen „A Talent for Loving“ tragen und von einem Pferderennen handeln. Der Film, der im Westen spielen sollte, wurde aber niemals realisiert. Stattdessen begannen die „Beatles“ an der Produktion des Films „Help!“ zu arbeiten. Im März feierten „The Temptation“ mit „My Girl“ ihren ersten internationalen Hit. Der Song war von Smokey Robinson und Ronald White geschrieben, die zusammen bei Motown Records produzierten. Die „
Rolling Stones“ mussten unterdessen eine Strafe von $5 zahlen, weil sie gegen eine Wand an einer Londoner Tankstelle urinierten. In diesem Jahr hatten auch die „Supremes“ ein kleines Jubiläum: Sie feierten ihre vierte Nummer-1-Single „Stop! In The Name Of Love“.

Die größten Erfolge
Auf den ersten Platz der erfolgreichsten Künstler schafften es in diesem Jahr nicht die „Beatles“, sondern „The Righteous Brothers“ mit ihrem Superhit „Unchanied Melody“. Dieser Song schaffte es nicht nur europaweit in die Top-25, sondern belegte auch in beinahe allen englischsprachigen Ländern die Spitze der Charts. Platz Zwei gehörte den Skandal-Pinklern von den „Rolling Stones“, die mit „I Can't Get No Satisfaction“ besonders in Holland, Norwegen, Kanada und Italien gut ankamen. Die „Beatles“ fanden sich unterdessen auf dem dritten, vierten und fünften Platz ein. Mit ihren Songs „Help!“, „Yesterday“ und „Ticket to Ride“ dominierten sie so auch weiterhin weitreichend die internationalen Charts.

Neugründungen

Die Band
Jefferson Airplane, Small Faces, 5th Dimension, die Monkees und The Lovin‘ Spoonful wurden gegründet. In Hannover gründen sich die Scorpions, eine Band von der man auch 50 Jahre später noch spricht.

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