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August 1967 - Die TV-Welt wurde bunter

Kalender August 1967
Nach dem die Berliner Mauer seit sechs Jahren die Stadt Berlin in zwei Hälften teilte, waren, offiziellen Berichten zufolge, an der Mauer seither 160 Menschen bei dem Versuch, aus den Ostsektoren in die Westsektoren der Stadt zu fliehen. Mit solchen unerfreulichen Tatsachen musste sich der Schah von Persien nicht auseinandersetzen. Sein Besuch lag noch nicht lange zurück. Für seine Krönungsfeierlichkeiten in der Heimat verließen für Mahammad Resa Pahlawi 42 Kisten mit einem 13.000 Einzelstücke umfassenden Service den Güterbahnhof der oberfränkischen Porzellanstadt Selb in Bayern. Der Wert des Porzellans war mit 668.000 DM beziffert worden. Eine „kleine“ Aufmerksamkeit der Bundesrepublik für den Iran. Aber alle Nachrichten, die über das Weltgeschehen per Bildschirm in die Stuben flimmerten, hatten von nun an nicht mehr das öde Schwarz-Weiß. Die Bundesrepublik, bzw. das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) hatte mit der Einführung des Farbfernsehens begonnen. Es hatte ja bereits fast jeder Haushalt ein Fernsehgerät. Und selbst Rentnerehepaar in der BRD verfügten, laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, über einen monatliches Durchschnittseinkommen von 447 DM. Und auch die Schweiz hatte sich für die Einführung des deutschen PAL-Farbfernsehens entschieden. Da konnte die Welt nur noch bunter werden. Richtig bunt war es aber vor allem auf dem Hippie-Festival in Woburn Abbey, wo 5.000 britische Blumenkinder zusammengekommen waren.
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Wichtige Ereignisse im August 1966

1. August
China 1967 – Die Volksrepublik beging den 40. Jahrestag der Gründung der „Roten Armee“, die später in „Volksbefreiungsarmee“ umbenannt worden war, mit großem Propagandaaufwand.
1. August
USA 1967 – Die Rassenunruhen hatten Washington erfasst. Es war nur eine Meile vom Weißen Haus entfernt zu Demonstrationen gekommen. Diese waren von der Polizei sofort mit Waffengewalt auseinandergetrieben worden.
1. August
BRD 1967 – Die anhaltende Hitze hatte in den Obst- und Gemüseanbaugebieten der Bundesrepublik zu einer Zusammenlegung der Erntetermine geführt, so dass der Markt über die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit gesättigt war. Rotkohl und Wirsingkohl waren deswegen an Tiere verfüttert worden.
1. August
Weltraum 1967 – Als letzter US-amerikanischer Mondsatellit dieser Serie hatte „Lunar Orbiter 5“ die Bilderkundung des Erdtrabanten beendet. Durch die „Orbiter“-Fotos waren insgesamt 99 Prozent der Mondoberfläche erfasst worden.
2. August
BRD 1967 – Rund 900.000 uneheliche minderjährige Kinder waren vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden registriert worden. Das machte einen Anteil von 5 Prozent der Gesamtbevölkerung unter 21 Jahren aus.
2. August
USA 1967 – Mit einem Aufwand von mehr als 100 Millionen DM war das stillgelegte US-Schlachtschiff „New Jersey“ wieder gefechtsfähig gemacht worden. Es sollte in Vietnam zum Einsatz kommen.
2. August
Fußball/International 1967 – Der Weltfußball-Verband FIFA hatte bestimmt, dass eine Fußballmannschaft nicht mehr nur aus elf, sonder maximal aus 16 Spielern bestehen durfte, von denen bis zu 13 Spieler während eines Treffens eingesetzt werden konnten: „Im Falle einer Verletzung eines Spielers darf ein neuer aufs Feld kommen.“
3. August
BRD/Rumänien 1967 – In der rumänischen Hauptstadt Bukarest hatte Bundesaußenminister Willy Brandt ein Abkommen über die wirtschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und Rumänien unterschrieben. Brandt war der erste Bundesaußenminister, der ein kommunistisches Land besucht hatte.
3. August
USA 1967 – Um die steigenden Kosten der Kriegsführung in Vietnam ausgleichen zu können, hatte US-Präsident Lyndon B. Johnson dem Kongress in Washington eine Botschaft übermittelt, in der er um dessen Zustimmung zu einem zeitweiligen Zuschlag zur Einkommens- und Körperschaftssteuer ersucht hatte. Zudem hatte Johnson der Öffentlichkeit eine Erhöhung der Truppenstärke in Vietnam auf 525.000 Mann angekündigt.
3. August
West-Berlin 1967 – Der Rohbau der neuen Nationalgalerie in West-Berlin war in der Rekordzeit von neun Stunden erstellt worden und das 65 m große 2,5 Millionen Pfund schwere Stahldach auf die Eisenkonstruktion gehievt worden.
4. August
Iran 1967 – Im Iran hatten allgemeine Wahlen in die Abgeordnetenkammer und in die Konstituierende Versammlung stattgefunden.
4. August
USA 1967 – Der farbige Anwalt Clifford L. Alexander war als Vorsitzender des Ausschusses für gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten von Schwarzen und Weißen in den USA vereidigt worden. Alexander hatte drei Jahre lang dem Arbeitsstab im Weißen Haus angehört.
4. August
International 1967 – Kurz nach dem erfolgreichen Start war die „Europa 1“ über der Simpson-Wüste in Südaustralien abgestürzt. Die Rakete war von der Europäischen Raketenentwicklungsorganisation ELDO gebaut worden. Daran war auch die Bundesrepublik beteiligt gewesen.
4. August
BRD 1967 – Die Siemens AG hatte für fast 20 Millionen DM ein Viertel des Aktienkapitals der Hamburger Werft Blohm & Voss AG übernommen.
4. August
BRD/West-Berlin 1967 – Die als Kinderschlagerstar durch das Lied ihres Vaters „Pack die Badehose ein“ bekannt gewordene 23-jährige Schauspielerin Cornelia Froboess hatte in West-Berlin den Intendanten des Braunschweiger Staatstheaters, Hellmuth Matiasek, geheiratet.
5. August
Schweiz/China 1967 – Die Botschaft der Volksrepublik China hatte dem Schweizer Bundesrat eine Protestnote gegen die Aufnahme und Betreuung tibetischer Flüchtlinge in der Schweiz übermittelt.
5. August
Schweiz 1967 – Die Schweiz hatte sich für die Einführung des deutschen PAL-Farbfernsehens entschieden.
6. August
Japan 1967 – Hiroshima hatte des 22. Jahrestages seiner Vernichtung durch die erste in einem Krieg abgeworfene Atombombe gedacht.
6. August
Portugal 1967 – In der Hauptstadt Lissabon war die 2278 m lange Salazar-Brücke über den Tejo dem Verkehr übergeben worden. Sie war bis dato die längste Brücke Europas.
6. August
Automobilrennsport 1967 – Der Neuseeländer Dennis Hulme hatte auf dem Nürburgring den Großen Preis von Deutschland der Formel I gewonnen.
7. August
Kolumbien/Kuba 1967 – Auf einem Flug von der kolumbianischen Stadt Barranquilla nach der Insel San Andres in der Karibik war eine Passagiermaschine von vier Piraten zum Flug nach Havanna (Kuba) gezwungen worden.
7. August
BRD 1967 – Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte schwere Vorwürfe gegen das Verlagshaus Axel Springer erhoben. Springer hatte angeblich zwei Journalisten damit beauftragt, Material über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) zu sammeln sowie über das Privatleben leitender Angestellter der Fernsehanstalt.
7. August
BRD 1967 – Um den gestiegenen Sicherheitsanforderungen der Automobil-Käufer gerecht zu werden, hatte das Volkswagenwerk in Wolfsburg (Niedersachsen) die neue Serie der VW-Modelle mit einer Zweikreisbremse und einem flexiblen Zwischenstück im Lenkrad ausgeliefert.
7. August
BRD 1967 – Die beiden deutschen Schauspieler Paul Hubschmid und Eva Renzi hatten in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) geheiratet.
8. August
Südostasien 1967 – In der thailändischen Hauptstadt Bangkok war durch die Außenminister von Thailand, Malaysia, Indonesien, Singapur und den Philippinen eine Deklaration über die Gründung einer Vereinigung Südostasiatischer Länder (ASEAN) unterzeichnet worden. Sie sollte der Festigung der wirtschaftlichen Stabilität der Mitgliedsländer dienen.
8. August
Niederlande 1967 – In Antwerpen hatte ein Großbrand im Zweigwerk der Farbenfabriken Bayer AG einen Sachschaden von 80 Millionen DM verursacht.
9. August
Frankreich 1967 – Der französische Ministerrat hatte Verordnungen über die Sanierung der staatlichen Sozialversicherung und über die Beteiligung der Arbeiter am Gewinn bei Betrieben mit mehr als 100 Angestellten gebilligt.
9. August
Bolivien 1967 – Präsident Alfredo Ovando Candía hatte ein neues Kabinett gebildet, in dem Mitglieder von höchst entgegengesetzten Parteien und Interessengruppen vertreten waren. Damit wollte er eine seit März dauernde Regierungskrise beenden, die durch die Anwesenheit von kommunistischen Guerilla-Verbänden im Südosten des Landes ausgelöst worden war.
10. August
BRD 1967 – Die Bundesregierung hatte die Finanzplanung des Bundes bis 1971 und die betreffenden Gesetzentwürfe beschlossen. Außerdem war das zweite konjunktur-politische Programm von 5,3 Milliarden DM verabschiedet worden.
10. August
Kuba/Lateinamerika 1967 – In der kubanischen Hauptstadt Havanna war die erste Konferenz der Organisation Lateinamerikanischer Solidarität (OLAS) zu Ende gegangen. Begonnen hatte die Konferenz am 31. Juli. Es hatten 27 Delegationen revolutionärer Bewegungen und kommunistischer Parteien teilgenommen.
10. August
Kongo 1967 – Weiße Söldner hatten unter dem Kommando des Belgiers Major Jean Schramme die Grenzstadt Bukavu erobert.
10. August
International 1967 – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York hatte in einem von Nigeria unterbreiteten Resolutionsentwurf jegliche Unterstützung von ausländischen Söldnern in Afrika verurteilt.
11. August
BRD 1967 – Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und Verteidigungsminister Gerhard Schröder (CDU) hatten sich über den künftigen Aufbau und zahlenmäßigen Umfang der Bundeswehr geeinigt.
11. August
Nigeria 1967 – Die nigerianische Zentralregierung hatte den „totalen Krieg“ gegen Biafra erklärt.
11. August
USA/BRD 1967 – In Bath (US-Bundesstaat Maine) war der erste von drei in den USA gebauten Lenkwaffenzerstörer - „Lütjens“ - der deutschen Bundesmarine vom Stapel gelaufen.
12. August
West-Berlin 1967 – Die „Kommune I“ in West-Berlin hatte die Entlassung des Kommunarden Fritz Teufel aus der Untersuchungshaft mit einem „Love-in“ gefeiert. Teufel hatte sich seit dem 2. Juni nach den Anti-Schah-Demonstrationen in Untersuchungshaft befunden.
12. August
BRD/Iran 1967 – Für die Krönungsfeierlichkeiten des Schahs Mohammed Resa Pahlawi von Persien hatten 42 Kisten mit dem 13.000 Einzelstücke umfassenden Service den Güterbahnhof der oberfränkischen Porzellanstadt Selb (Bayern) verlassen. Der Wert des Porzellans war mit 668.000 DM beziffert worden.
13. August
BRD/DDR 1967 – Seit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 waren 160 Menschen ums Leben gekommen bei dem Versuch, aus den Ostsektoren in die Westsektoren der Stadt zu fliehen.
14. August
Pakistan 1967 – Das Land beging den 20. Jahrestag seiner Unabhängigkeit.
14. August
USA 1967 – Einer Meinungsumfrage des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstitut Gallup zufolge hatten 39 Prozent der US-Bevölkerung die Politik von US-Präsidenten Lyndon B. Johnson gebilligt, 47 Prozent missbilligten seine Politik, 14 Prozent der Befragten hatten dazu keine Meinung. Auf die gleiche Frage waren nach dem sowjetisch-amerikanischen Gipfeltreffen am 23. Juni in Glassboro (US-Bundesstaat New Jersey) 52 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung billigend, 35 Prozent missbilligend, 13 Prozent unentschieden gewesen.
15. August
BRD/USA 1967 – Für zwei Tage waren Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und Außenminister Willy Brandt nach Washington gereist. Dort verhandelten sie mit US-Präsident Lyndon B. Johnson über Fragen des Nordatlantischen Bündnisses (NATO) und der von der Bundesregierung geplanten Reduzierung des Bundeswehrpersonals.
15. August
Sowjetunion/BRD 1967 – Gegen eine versuchte Anwerbung eines Sowjetbürgers durch Angehörige des Bundesamtes für Verfassungsschutz hatte die Sowjetunion dem Auswärtigen Amt in Bonn eine Protestnote übermittelt.
15. August
Indien 1967 – Indien beging den 20. Jahrestag seiner Unabhängigkeit.
15. August
Vatikan 1967 – Papst Paul VI. hatte in der Apostolischen Konstitution „Regimini ecclesiae universae“ die Kurie reorganisiert.
16. August
BRD/DDR 1967 – Die Bundesregierung hatte die 1961 eingeführte Widerrufsklausel im Interzonenverkehr mit der DDR aufgehoben, außerdem den Zahlungsverkehr erleichert und eine bundesdeutsche Informationsstelle auf der Leipziger Muster-Messe eingerichtet.
16. August
USA 1967 – Im Hinblick auf die schwelenden Rassenunruhen hatte US-Präsident Lyndon B. Johnson den Kongress aufgefordert, die von ihm empfohlenen Programme zur Sanierung der US-amerikanischen Großstädte zu verabschieden.
16. August
BRD 1967 – Die Bergbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen hatten rund 18 Millionen DM in den vergangen 14 Tagen ausgezahlt als Härteausgleich für Feierschichten an Bergleute.
16. August
Spanien 1967 – Der spanische Avantgarde-Dichter Fernando Arrabal war gegen Kaution freigelassen worden. Er war Ende Juli wegen des Vorwurfs der Vaterlandsbeleidigung festgenommen worden. Anlass für die Verhaftung war eine Widmung, die der Dichter einem jungen Verehrer in eines seiner Bücher geschrieben hatte: „Ich scheiße auf Gott, das Vaterland und alles übrige.“
16. August
CSSR 1967 – Die CSSR hatte den Schriftsteller Ladislav Mnacko ausgebürgert, ihn aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und ihm seinen Titel „Verdienter Künstler“ aberkannt. Grund für diese Maßnahme war eine Reise des Künstlers nach Israel. Damit wollte er gegen die anti-israelische Politik seines Landes protestieren.
17. August
BRD 1967 – Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden verfügten Rentnerehepaare in der BRD über 447 DM im Monatsdurchschnitt.
17. August
Großbritannien/Film 1967 – In London war der 80-minütige Film der universellen Happening-Künstlerin Yoko Ono zur Aufführung gekommen. Darin bannt die Japanerin 365 Gesäße auf Zelluloid und gab Gespräche mit dem jeweiligen Star wieder.
17. August
USA 1967 – Der Schwergewichtsboxer Muhammad Ali (Cassius Clay) hatte in zweiter Ehe eine strenggläubige Moslemin geheiratet und angekündigt, sich als Prediger der Black Muslims in den USA betätigen zu wollen.
18. August
BRD 1967 – Derzeit waren 64 Bundesbürger nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Bonn in verschiedenen Ostblockstaaten in Haft.
18. August
China/Sowjetunion 1967 – In der chinesischen Hauptstadt Peking hatten Anhänger Mao Zedongs das Gebäude der sowjetischen Botschaft gestürmt und Teile der Einrichtung zertrümmert.
18. August
Vatikan 1967 – Papst Paul VI. hatte die von ihm angekündigte Reform der römischen Kurie verwirklicht und damit die Voraussetzung für eine Straffung und Demokratisierung dieser zentralen Verwaltung der Kirche geschafft.
19. August
BRD/DDR 1967 – An den Grenzübergängen Herleshausen (Hessen)/Wartha (Thüringen) waren 36 von der BRD freigekaufte DDR-Häftlinge, darunter auch Frauen, übergeben worden.
20. August
BRD 1967 – Nach mehr als 20-jähriger Pause hatte die Deutsche Lufthansa den planmäßigen Linienflugverkehr in die osteuropäischen Hauptstädte Belgrad (Jugoslawien), Budapest (Ungarn) und Bukarest (
Rumänien) eröffnet.
21. August
Kongo 1967 – Zwischen der Regierung Joseph Desiré (Sésé) Mobutu und den aufständischen Söldnern war es zu einem Waffenstillstand gekommen.
21. August
China 1967 – China hatte den Abschuss von zwei Flugzeugen der US-Armee über seinem Territorium bekanntgegeben.
21. August
BRD 1967 – Bis zum 26. August plante die Adam-Opel-AG in ihrem Stammwerk in Rüsselsheim Kurzarbeit. Der Grund dafür war der geringe Absatz von Mittelklassewagen während der Urlaubszeit.
22. August
BRD 1967 – Auf eine Anfrage hin hatte die Bundesregierung bekanntgegeben, dass sie im letzten halben Ausrüstung für Armee und Polizei an die Regierungen Griechenlands, der Türkei, des Iran, Nigerias, Somalias und Äthiopiens geliefert hatte.
22. August
Mali 1967 – In dem westafrikanischen Land hatte das „Komitee zur Verteidigung der Nationalen Revolution“ die Staatsführung übernommen.
22. August
China/Großbritannien 1967 – In der chinesischen Hauptstadt Peking hatten Demonstranten die britische Gesandtschaft gestürmt und Feuer gelegt. Als Gegenmaßnahme hatte Großbritannien über die in Großbritannien weilenden Diplomaten Chinas eine Ausgangssperre verhängt.
23. August
DDR/BRD 1967 – Die DDR hatte vom Bundespostministerium die Zahlung von insgesamt 986 Millionen DM für Leistungen gefordert, die von der Post der DDR für die Bundespost erbracht worden waren.
24. August
International 1967 – Auf der Genfer Abrüstungskonferenz hatten die USA und die Sowjetunion inhaltlich gleiche Entwürfe für den Abschluss eines Atomsperrvertrages vorgelegt. In den Entwürfen hatte jedoch der Kontrollartikel gefehlt, über den keine Einigung möglich geworden war.
25. August
Argentinien 1967 – In dem südamerikanischen Land war ein Gesetz zur Beseitigung oder Verhinderung jedes kommunistischen Einflusses in Argentinien in Kraft getreten. Ausländischen Kommunisten war der Aufenthalt in Argentinien verboten worden.
25. August
BRD 1967 – Die Stadt
Marburg (Hessen) war wegen des Ausbruchs einer Seuche, an der mehrere Menschen gestorben waren, in eine Art Ausnahmezustand versetzt worden. Es handelte sich um ein Virus, das wahrscheinlich mit Versuchsaffen (Meerkatzen) aus Uganda in die Labors des Pharmakonzerns Behringwerke eingeschleppt worden war. Nach diesem Vorfall war das Virus als Marburg-Virus oder auch Pharma-Behring-Virus benannt worden.
25. August
BRD 1967 – In der Bundesrepublik hatte das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mit der Ausstrahlung von Sendungen in Farbe begonnen.
25. August
Großbritannien/Sowjetunion 1967 – In London war ein Vertrag über die Errichtung einer direkten Nachrichtenverbindung unterzeichnet worden. Es handelte sich um den „Heißen Draht“ zwischen der Residenz des britischen Premierministers und dem Kreml in Moskau.
25. August
BRD 1967 – In den bundesdeutschen Kinos war der schwedische Spielfilm „Persona“ von Ingmar Bergmann angelaufen. Die Hauptrollen waren mit Bibi Anderson und Liv Ullmann besetzt. Der Film war von der US-Filmkritik zum „Film des Jahres“ gewählt worden. Zudem war britische Film „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“ des österreich-US-amerikanischen Regisseurs Fred Zinnemann in der Bundesrepublik zur Uraufführung gelangt.
26. August
International 1967 – In der britischen Hauptstadt London hatte eine Konferenz der Notenbankpräsidenten stattgefunden. Die Konferenz befasste sich mit der Frage der geplanten internationalen Währungsreform.
26. August
USA 1967 – Vor einem Waschsalon in Washington war der Führer der US-amerikanischen Neo-nazistischen Partei, George Lincoln Rockwell von seinem „Propagandaminister“ John Pattler erschossen worden.
26. August
Großbritannien 1967 – In Woburn Abbey (England) hatten sich 5.000 britische Hippies zu einem dreitägigen Festival unter dem Motto „Make Love – not War“ versammelt.
27. August
Bulgarien 1967 – Die seit dem 21. August andauernden Manöver von Truppen und Stäben
Bulgariens, Rumäniens, der UdSSR und Polens waren zu Ende gegangen.
27. August
International 1967 – Der Weltkirchenrat hatte mit der Annahme eines Appells zur Beseitigung der Rassendiskrimierung seine zweiwöchige Tagung in Iraklion (Kreta, Griechenland) beendet.
27. August
BRD 1967 – In Frankfurt am Main (Hessen) war die Internationale Herbstmesse eröffnet worden. Sie dauerte bis zum 1. September.
28. August
DDR 1967 – Für die Arbeitnehmer in der DDR war die Fünftagewoche in Kraft getreten.
28. August
BRD 1967 – Als erster aktiver Politiker hatte der deutsche Bundesratsminister Carlo Schmid (SPD) den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main erhalten.
28. August
Großbritannien 1967 – Bei einer Kabinettsumbildung in London hatte Premierminister Harold Wilson selbst das Amt des Wirtschaftsministers übernommen.
28. August
USA 1967 – Ein Massenabsprung US-amerikanischer Fallschirmsportler am Erisee (US-Bundesstaat Ohio) ging mit einer Tragödie zu Ende. Statt auf dem vorgesehenen Zielgelände waren 19 der 21 Sportler im Eriesee gelandet und ertrunken.
29. August
Japan 1967 – Im Norden Japans waren bei heftigen Regenfällen 33 Menschen ums Leben gekommen. Neun Städte und Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten und etwa 67.000 Menschen verloren ihr Obdach.
30. August
Algerien 1967 – Algerien hatte fünf Tochtergesellschaften US-amerikanischer Mineralölgesellschaften einschließlich deren Sachanlagen, Rechten und Beteiligungen an Raffinerien und Vertrieb verstaatlicht. Der Gesamtwert der enteigneten Gesellschaften war auf 27 Millionen US-Dollar (etwa 108 Millionen DM) geschätzt worden.
30. August
USA 1967 – Nach vier Jahren und unzähligen Folgen war Richard Kimble nicht mehr „auf der Flucht“. Von der US-Fernsehgesellschaft ABC war die Schlussfolge der auch in der Bundesrepublik beliebten Fernsehserie ausgestrahlt worden.
August 1966 Deutschland in den Nachrichten
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