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Januar 2005 – Nachwirkungen der Flutwelle in Asien

Kalender Januar 2005
Noch zu Beginn des neuen Jahres waren die Ereignisse vom 26. Dezember 2004 in den Schlagzeilen, vor allem auch in den Köpfen der Menschen. Mehr als 165.000 Menschen waren bei der verheerenden Flutwelle in Asien ums Leben gekommen. Für die am schwersten betroffene Provinz Aceh in Indonesien hatten die Vereinten Nationen eine Luftbrücke eingerichtet. Europaweit wurde der vielen Opfer des Tsunami gedacht. Südostasien erhielt von der Regierung der BRD und anderer europäischer Staaten eine mehrstellige finanzielle Hilfszusage. Allein in der Schweiz waren beim Gedenktag, der zum nationalen Trauertag deklariert wurde, zugunsten der Erdbebenopfer mehr als 220 Millionen Franken an Spenden zusammengekommen. Deutschland hatte eine Hilfe von insgesamt 500 Millionen Euro zugesagt. Gegen diese Katastrophe in Asien nahmen sich die Stürme, die das nördliche Europa heimsuchten, wie kleine Böen aus. Umstürzende Bäume hatten in Dänemark und Schweden Menschenleben gefordert. Der Zugverkehr war auf manchen Strecken lahmgelegt. Zig-tausende Menschen waren in Großbritannien ohne Strom. Dennoch kein Vergleich zu der Naturkatastrophe in Asien.
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Wichtige Ereignisse im Januar 2005

1. Januar
Deutschland 2005 – In Deutschland war mit einer 16-monatigen Verzögerung das satellitengestützte Maut-System für die LKW-Maut auf den deutschen Autobahnen in Betrieb. Ihren vollen Umfang sollte die Maut bis zum 1. Januar 2006 erreichen. Pro Kilometer fielen im Durchschnitt 12,4 Cent an.
1. Januar
BRD 2005 – In Deutschland war das Arbeitslosengeld II durch die Arbeitsmarktreform Hartz IV in Kraft getreten. Damit war das Nebeneinander von Sozial- und Arbeitslosenhilfe beendet worden.
1. Januar
Türkei 2005 – In der Türkei war eine Währungsreform in Kraft getreten. Dabei waren sechs Nullen gestrichen wurden. Die Neue Türkische Lira war so aus derer einstigen Lira entstanden. Ein Euro war nicht mehr rund. 1,8 Millionen Lira wert, sondern etwa 1,8 „neue“ Lira.
1. Januar
Europäische Union 2005 – Turnusgemäß für sechs Monate hatte Luxemburg den Vorsitz im Europäischen Rat übernommen.
1. Januar
BRD 2005 – Das Zuwanderungsgesetz, das im Juli 2004 verabschiedet worden war, wurde wirksam. Es regelte die Bedingungen für die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Staaten außerhalb der EU. Zudem regelte es die Rechte von Flüchtlingen.
1. Januar
Schweiz 2005 – Der Schweizer Politiker Samuel Schmid von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) hatte in seinem Land das Amt des Bundespräsidenten übernommen.
1. Januar
Peru 2005 – In der peruanischen Region Apurímac im Südosten des Landes waren bei einer Militärrebellion vier Polizisten und ein Meuterer ums Leben gekommen. Die Gruppe war von einem Offizier im Ruhestand angeführt worden. Sie hatte unter anderem den Rücktritt von Staatspräsidenten Alejandro Toledo gefordert. Sie warfen ihm Korruption vor. Am 4. Januar gaben die letzten Meuterer auf.
1. Januar
Europa 2005 – Die irische Stadt Cork, die im Südwesten der Republik Irland liegt, war für ein Jahr „Kulturhauptstadt Europas“ geworden.
1. Januar
BRD 2005 – In der Bundesrepublik Deutschland war die 3. Stufe der Steuerreform wirksam geworden.
1. Januar
EU 2005 – In der Europäischen Union war der Emissionsrechtehandel in Kraft getreten.
2. Januar
Irak 2005 – Zwei Selbstmordattentäter hatte etwa 80 Kilometer nördlich von Bagdad, in Balad, 19 Menschen getötet. Sechs weitere Menschen waren verletzt worden.
2. Januar
Indonesien 2005 – Die Vereinten Nationen hatten eine Wochen nach der verheerenden Flutwelle in Asien für die am schwersten betroffene Provinz Aceh in Indonesien eine Luftbrücke eingerichtet. Die Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 hatte mehr als 165.000 Menschen das Leben gekostet.
2. Januar
Kroatien 2005 – Der unabhängige Amtsinhaber Stipe Mesic hatte bei der Präsidentenwahl in Kroatien im ersten Wahlgang mit 48,9 Prozent die notwendige absolute Mehrheit knapp verpasst. In einer Stichwahl am 16. Januar traf er auf seine Herausforderin Jadranka Kosor.
2. Januar
Irak 2005 – Bei einem Anschlag auf einen Bus mit Nationalgardisten nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad hatten Selbstmordattentäter 26 Menschen mit in den Tod gerissen.
3. Januar
Deutschland 2005 – Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte angekündigt, dass heimliche Vaterschaftstests unter Strafe gestellt werden würden. In Deutschland fanden nach Experten-Schätzungen jährlich 40.000 derartige Überprüfungen statt.
3. Januar
Skispringen 2005 – Das dritte Springen der Vierschanzentournee hatte der finnische Skispringen Janne Ahonen im österreichischen Innsbruck gewonnen.
4. Januar
Irak 2005 – Bei einem Anschlag im Westen der irakischen Hauptstadt Bagdad war der Gouverneur der Stadt, Ali al-Haidari, ermordet worden. Eine Gruppe des radikal-islamistischen Extremistenführers Abu Mussab al-Sarkawi hatte sich zu dem Anschlag bekannt. Der irakische Übergangspräsident Ghasi Jawar hatte angesichts der anhaltenden Gewalt den 30. Januar als Termin für die erste allgemeine und freie Wahl im Land in Frage gestellt.
4. Januar
Gazastreifen 2005 – PLO-Chef Mahmud Abbas hatte als Reaktion auf einen israelischen Angriff im Norden des Gazastreifens Israel als Feind bezeichnet. Bei dem Angriff waren mindestens sieben Palästinenser umgekommen.
5. Januar
Europa 2005 – Europaweit waren um 12 Uhr drei Gedenkminuten für die Opfer des Tsunami vom 26. Dezember 2004 abgehalten worden. Zugunsten der Erdbebenopfer wurde in der Schweiz ein nationaler Trauertag und nationaler Sammeltag abgehalten. Die landesweite Sammlung der Schweizer „Glückskette“ hatte die Rekordsumme von mehr als 220 Millionen Franken zugunsten der Tsunami-Opfer erbracht. Von der Regierung der BRD war die Hilfszusage für die von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete in Südostasien auf insgesamt 500 Millionen Euro in den kommenden drei bis fünf Jahren erhöht worden.
5. Januar
Chile 2005 – Ein chilenischer Richter hatte im Rahmen des geplanten Strafprozesses den früheren Diktator Augusto Pinochet auf seinem Landsitz unter Hausarrest gestellt. Das Gericht hatte Pinochet Mord und Entführung während der Diktatur von 1973 bis 1990 zur Last gelegt.
5. Januar
Bundesrepublik 2005 – Im Jahr hatte die Steueramnestie dem Staat 903 Millionen Euro eingebracht. Bundesfinanzminister Hans Eichel hatte von der Nachversteuerung des ins Ausland transferierten Schwarzgeldes ursprünglich eine Steuernachzahlung von 5 Milliarden Euro erhofft.


6. Januar
Indonesien 2005 – In der indonesischen Hauptstadt Jakarta hatte Vertreter von mehr als 20 Ländern und internationalen Organisationen bei einer eintägigen Krisenkonferenz den Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems für den Indonesischen Ozean beschlossen. Dazu wollte die internationale Staatengemeinschaft eine Unterstützung von rund. 4 Milliarden US-Dollar beitragen.
6. Januar
Israel 2005 – Die Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon hatte eine Koalition mit der Arbeitspartei und der ultra-orthodoxen Vereinigten Thora-Partei vereinbart. Das bisherige Regierungsbündnis war zerbrochen durch einen Streit über den Haushalt und Scharons Plan für einen israelischen Abzug aus dem palästinensischen Gazastreifen. Das neue Bündnis hatte in der Knesset mehr als 66 der 120 Sitze inne.
6. Januar
Skispringen 2005 – Gesamtsieger der Vierschanzentournee 2004/05 war der Finne Janne Ahonen geworden. Es war sein dritter Gesamtsieg nach 1999 und 2003.
6. Januar
USA 2005 – Das US-Verteidigungsministerium hatte eine neue Untersuchung zu Beschuldigungen der Misshandlung Gefangener im Internierungslager Camp X-Ray in Guantánamo Bay auf Kuba angekündigt.
6. Januar
China 2005 – Die Bevölkerungszahl in der Volksrepublik China hatte mit der Geburt eines Jungen in einem Krankenhaus in Peking die Marke von 1,3 Milliarden Menschen überstiegen.
7. Januar
Italien 2005 – Etwa 40 km nördlich von Bologna waren bei einem Frontalzusammenstoß eines Personenzuges mit einem Güterzug bei Bolognina di Crevalcore (zwischen Bologna und Verona) 17 Menschen ums Leben gekommen. Behördenangaben zufolge hatte der Zugführer des Personenzuges auf der eingleisigen Strecke das rote Haltesignal in dichtem Nebel übersehen.
7. Januar
Europäische Union 2005 – Auf einer Sondersitzung in Brüssel hatten die Außen-, Gesundheits- und Entwicklungsminister der EU über die Koordinierung der von ihnen zugesagten rund. 1,5 Milliarden Euro Fluthilfe für Südasien beraten.
7. Januar
USA 2005 – Verschiedenen Zeitungsberichten zufolge war im US-Bundesstaat Mississippi 40 Jahre nach den Morden an drei Bürgerrechtlern durch Mitglieder des Ku-Klux-Klan Mordanklage gegen einen der mutmaßlichen Mittäter erhoben worden. Wegen Stimmengleichheit der Geschworenen hatte man den heute 70-Jährigen 1967 freigesprochen.
7. Januar
Pakistan 2005 – In einer Zeitungsanzeige hatte die US-Botschaft in Pakistan eine Liste der 14 am meisten gesuchten Al-Qaida-Terroristen mit der entsprechen auf sie ausgesetzten Belohnung veröffentlicht. An der Spitze der Liste hattn Al-Qaida-Chef Osama bin Laden und sein Stellvertreter Ayman el Sawahiri gestanden. Auf beide Terroristen war ein Kopfgeld von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt worden.
8. Januar
Nordeuropa 2005 – Das nördliche Europa und Deutschland war von einem Sturm mit Orkanböen heimgesucht worden. Der Sturm brachte teils starke Regengüsse mit. In Dänemark und Schweden waren mehrere Menschen ums Leben gekommen, auch in Deutschland gab es Todesopfer durch umstürzende Bäume. Der Fähr- und Flugverkehr in einigen skandinavischen Ländern war eingestellt worden. In Schleswig-Holstein war der Zugverkehr außer Betrieb gesetzt worden. Die nordwestenglische Stadt Carlisle war durch das Hochwasser zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. In Großbritannien waren 50.000 Menschen ohne Strom, in Irland waren es 60.000 Menschen.
8. Januar
Deutschland 2005 – Der seit zwei Monaten vermisste Junge Felix aus Neu Ebersdorf (Landkreis Rotenburg, Wümme) war von der Polizei im Fluss Geetse bei Schiffdorf (Landkreis Cuxhaven) tot aufgefunden worden. Hinweise zu seinem Auffinden hatte der mutßmaßliche Mörder des Mädchens Levke seinem Anwalt gestanden.
8. Januar
Indonesien/International 2005 – UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte sich einen Tag nach seinem Aufenthalt in der indonesischen Provinz Aceh auf Sri Lanka über die Zerstörungen der Flutwelle vom 26. Dezember 2004 informiert.
8. Januar
Irak 2005 – In der irakischen Hauptstadt Bagdad waren mindestens 25 Menschen bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen waren verletzt worden.
9. Januar
BRD/Thailand 2005 – Bundesaußenminister Joschka Fischer hatte auf seiner Informationsreise durch die von der Flutwelle besonders schwer betroffenen Regionen Südasiens die Touristenregion Khao Lak im Süden Thailands besucht.
9. Januar
BRD 2005 – Mit einem ökumenischen Trauergottesdienst im Berliner Dom hatte die Bundesrepublik der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gedacht.
9. Januar
Palästinensische Autonomiebehörde 2005 – Mit 62,3 Prozent der Stimmen war PLO-Chef Mahmud Abbas zum neuen Palästinenser-Präsidenten gewählt worden. Er trat die Nachfolge des im November 2004 verstorbenen Jasir Arafat an. Abbas‘ Hauptkonkurrent Mustafa Barguti hatte 19,8 Prozent der Stimmen erhalten.
9. Januar
Irak 2005 – Der Polizeichef der nordirakischen Stadt Samarra, Mohammed al-Badri, war von Aufständischen in seinem Auto erschossen worden.
9. Januar
Kenia 2005 – Zwischen dem Sudan und den südsudanesischen Rebellen war von dem sudanesischen Vizepräsidenten Ali Osman Mohammed Taha und dem Vorsitzenden der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA), John Garang, ein Friedensabkommen in Nairobi (Kenia) unterzeichnet worden. Mit dem Vertragswerk wurde der längste Bürgerkrieg des afrikanischen Kontinents beendet. Der Krieg hatte mehr als 20 Jahre gedauert. Mehr als 2 Millionen Menschen kamen dabei ums Leben. Der Vertrag sah nun eine Autonomie der südlichen Provinzen vor.
10. Januar
Italien 2005 – In Italien hatte die Umsetzung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen begonnen. Gegen das Verbot, das auch am Arbeitsplatz, auf Bahnhöfen und Flughäfen galt, hatten Gastronomiebetreiber und Anhänger des „blauen Dunstes“ massiv protestiert. Zuwiderhandlungen wurden mit Geldbußen geahndet, von denen bereits in der Nacht welche verhängt worden waren.
10. Januar
Indonesien 2005 – Die indonesische Katastrophenregion Aceh auf der Insel Sumatra war von einem schweren Nachbeben der Stärke 5,7 erschüttert worden:.
10. Januar
USA 2005 – Im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien waren mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, als es bei Unwettern und tagelangem Regen in der Ortschaft La Conchita zu einem Erdrutsch gekommen war. In der Gebirgskette Sierra Nevada waren mehr als 5,70 m Neuschnee gefallen, so viel wie seit 1916 nicht mehr.
10. Januar
Ukraine 2005 – Von der ukrainischen Wahlkommission war Wiktor Juschtschenko als Gewinner der Stichwahl am 26. Dezember 2004 mit 51,99 Prozent offiziell bestätigt worden. Zuvor waren vom Obersten Gericht weitere Klagen des gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Wiktor Janukowytsch wegen Formfehlern abgewiesen worden.
10. Januar
Palästinensische Autonomiegebiete 2005 – Der Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation Mahmud Abbas hatte sich zum Sieger der Präsidentschaftswahlen im Westjordanland erklärt. Seinen eigenen Angaben hatte er zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen können. Unabhängige Wahlbeobachter hatten bis dato von „sauberen Wahlen“ gesprochen.
10. Januar
Israel 2005 – Die neue „Regierung der nationalen Front“ von Ministerpräsident Ariel Scharon war vom israelischen Parlament bestätigt worden. Sie hatte 58 gegen 56 Stimmen bei sechs Enthaltungen erzielt. Das Bündnis bestand aus Scharons Likud-Partei, der Arbeiterpartei und der ultraorthodoxen Vereinigten Thora-Partei.
10. Januar
Kuwait 2005 – In der kuwaitischen Hauptstadt Kuwait-Stadt waren bei einer Schießerei zwischen Sicherheitskräften und Terrorverdächtigen drei Menschen umgekommen. Die US-Botschaft in Kuwait hatte kurz zuvor alle Amerikaner in dem arabischen Golfemirat dringend vor einem geplanten Anschlag auf westliche Ausländer gewarnt.
11. Januar
Deutschland 2005 – Am Nachthimmel war der Komet Machhholz C/2004 Q2 zu beobachten gewesen.
11. Januar
UN 2005 – Auf einer Geberkonferenz in Genf hatte der UN-Koordinator für humanitäre Einsätze, Jan Egeland aus Norwegen, die Höhe der eingegangenen Soforthilfen in den asiatischen Katastrophengebieten auf 717 Millionen US-Dollar beziffert. Mit mehr als 350 Millionen US-Dollar an privaten Spenden für die Flutopfer in Asien hatten die Deutschen dabei einen Spendenrekord aufgestellt.
11. Januar
BRD 2005 – In Berlin hatten sich erstmals Vertreter der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) mit den Spitzen der muslimischen Verbände zu einem offenen Dialog getroffen.
11. Januar
Irak 2005 – Die Regierung des Irak in Bagdad wollte die Stärke der Armee von 66.000 auf 150.000 aufstocken und die Soldaten mit modernen Waffen ausrüsten angesichts der fortgesetzten Eskalation der Gewalt durch Aufständische.
11. Januar
Ukraine 2005 – Aufgrund eines Eilantrags des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Wiktor Janukowytsch hatte der Oberste Gerichtshof der Ukraine erneut die vorgeschriebene amtliche Veröffentlichung des Endergebnisses der Präsidentschaftswahl untersagt.
11. Januar
Bundesrepublik Deutschland 2005 – Ein Spitzengespräch zur Föderalismus-Reform, zu dem Bundespräsident Horst Köhler die beiden Vorsitzenden der Föderalismus-Kommission (SPD-Chef Franz Müntefering und CSU-Chef Edmund Stoiber) empfangen hatte, war ohne greifbaren Erfolg geblieben. Die Gespräche waren im Dezember 2004 gescheitert um die Kompetenzen in der Bildungspolitik.
11. Januar
Niedersachsen 2005 – Ein britischer Soldat war wegen seiner Mitwirkung an der Folterung von Zivilisten im Irak von einem Militärgericht in seinem heimischen Stützpunkt Bergen in Niedersachsen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nur US-Soldaten hatten sich bis dato wegen ähnlicher Delikte verantworten müssen.
12. Januar
USA/Irak 2005 – Im von den USA eroberten Irak war seitens der Amerikaner die Suche nach Massenvernichtungswaffen aufgegeben worden, weil sie erfolglos geblieben war. Damit konnte eine wichtige Begründung für den Krieg nicht mehr aufrechterhalten werden.
12. Januar
Gazastreifen 2005 – Drei Selbstmordattentäter hatten sich im Gazastreifen in die Luft gesprengt und dabei drei Israelis umgebracht.
12. Januar
BRD 2005 – Die Polizei hatte bei einer großangelegten Razzia in fünf Bundesländern 22 mutmaßliche Islamisten verhaftet. Diese hatten u. a. Urkunden gefälscht, islamistische Gruppen unterstützt und Kämpfer für den Dschihad (Heiliger Krieg) geworben.
12. Januar
BRD 2005 – Bundespräsident Horst Köhler hatte das umstrittene Luftsicherheitsgesetz unterzeichnet. Wegen erheblicher Zweifel hatte er aber eine verfassungsrechtliche Prüfung angeregt. Im Extremfall erlaubte das Gesetz den Abschuss eines als Terrorwaffe gekaperten Flugzeuges. Die Entscheidung sollte beim Verteidigungsminister liegen.
12. Januar
USA/Irak 2005 – Die USA beendeten ihre Suche nach Massenvernichtungswaffen knapp zwei Jahre nach dem Angriff auf den Irak im März 2003 ergebnislos. Bereits im Oktober 2004 hatte der Leiter der in den Irak entsandten Expertengruppe, Charles Duelfer, festgestellt, dass der Irak weder biologische noch chemische Waffen besaß. Ebenso bedeutungslos sei auch das irakische Atomwaffenprogramm gewesen.
12. Januar
International 2005 – Die 19 Gläubigerstaaten des sogenannten Pariser Clubs beabsichtigten eine Stundung für die von der Flutkatastrophe betroffenen Ländern für die Rückzahlung fälliger Schulden. Das Schuldenmoratorium war an keine Bedingungen geknüpft.
12. Januar
BRD 2005 – Vom Bundesgerichtshof waren heimliche Vaterschaftstests als Beweismittel vor Gericht für unzulässig erklärt worden. Ein Gentest ohne Einwilligung der Betroffenen verletze das Persönlichkeitsrecht des Kindes. Männer könnten ihre Vaterschaft nicht unter Berufung auf derartige Tests anfechten, sondern müssten andere konkrete Verdachtsmomente vorbringen, die Zweifel an ihrer Vaterschaft untermauerten.
12. Januar
Europa 2005 – Das Europäische Parlament in Straßburg hatte mit den Stimmen von 500 der 732 Abgeordneten bei 137 Nein-Stimmen und 40 Enthaltungen die gemeinsame europäische Verfassung gebilligt. Ein Konvent aus Regierungsvertretern und Parlamentariern hatte sie in 16 Monaten erarbeitet. Die Abstimmung war rechtlich nicht bindend.
12. Januar
USA 2005 – Vom NASA-Weltraumbahnhof Cape Canaveral war eine NASA-Raumsonde erfolgreich gestartet worden, die im Juni mit dem Kometen Tempel 1 kontrolliert kollidieren sollte. Dadurch erhoffte man sich Informationen über seine innere Struktur.
12. Januar
Frankreich 2005 – Der französische Minister für Bildung und Forschung, François Fillon, hatte den Wunsch geäußert, dass mehr Studenten Deutsch studieren sollten.
13. Januar
Großbritannien 2005 – Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ hatte ein Foto veröffentlicht, auf dem Prinz Harry bei einem Kostümball mit einem Hakenkreuz auf dem Arm abgelichtet worden war. Er löste damit einen Skandal aus. Prinz Harry, die Nummer drei in der Thronfolge, entschuldigte sich für diesen Auftritt am 8. Januar, bei dem er auf einer Party in Nazi-Uniform erschienen war.
13. Januar
BRD 2005 – Angesichts der öffentlichen Auseinandersetzung um die Nebeneinkünfte von Politikern hatte der Volkswagen-Konzern die seit dem Jahr 1990 übliche Praxis, Beschäftigten, die in Parlamente gewählt wurden, das volle Gehalt weiterzuzahlen, beendet.
13. Januar
BRD 2005 – Bis zum Jahr 2009 war der Abbau von 7.500 Lehrstellen geplant worden.
13. Januar
BRD 2005 – Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zufolge hatte das deutsche Staatsdefizit im Jahr 2004 zum dritten Mal hintereinander die erlaubte Drei-Prozent-Grenze des Bruttoinlandsprodukts (BIP) überschritten. Die Marke lag bei 3,9 Prozent. Bundesfinanzminister Hans Eichel war mit aufgenommenen Krediten in Höhe von 39,5 Milliarden knapp unterhalb des Schuldenrekords seines CSU-Vorgängers Theo Waigel geblieben. Bei ihm betrugen die Schulden umgerechnet 40,1 Milliarden.
14. Januar
International 2005 – An zwei Fallschirmen war die europäische Raumsonde „Huygens“ auf dem Saturnmond Titan gelandet und hatte am nächsten Tag Bilder des Planeten zur Erde gefunkt. Da die Atmosphäre vor 3,8 Milliarden Jahren der heutigen von Titan ähnelt, erhofften sich die Wissenschaftler Aufschlüsse über die Frühgeschichte der Erde. Die Sonde mit einem Gewicht von 343 kg war am 15. Oktober 1997 von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zusammen mit der NASA-Sonde „Cassini“ gestartet worden. Am 25. Dezember 2004 hatten sich die beiden aneinander gekoppelten Raumfahrzeuge getrennt. „Cassini“ umkreiste weiter den Planeten Saturn und nahm dabei umfangreiche Messungen vor.
14. Januar
München 2005 – Der Münchener Modeunternehmer Rudolph Moshammer war von seinem Chauffeur tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Laut Obduktionsbericht der Polizei München war Moshammer mit einem Kabel erdrosselt worden. Moshammer war, ersten Ermittlungen zufolge, nach 21 Uhr mit seinem Rolls Royce in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs gesehen worden. Auf Grund von DNA-Spuren war nach zwei Tagen ein 25-jähriger Iraker als mutmaßlicher Täter verhaftet worden.
14. Januar
USA 2005 – Der 36-jährige US-Soldat Charles Graner, Anführer im Abu-Ghuraib-Folterskandal war wegen Misshandlung irakischer Gefangener im Gefängnis Abu Ghuraib bei Bagdad von einem Militärgericht schuldig gesprochen worden. Er erhielt 10 Jahre Haft. In neun von zehn Punkten der Anklage waren die Geschworenen mit ihrem Schuldspruch der Staatsanwaltschaft gefolgt. Graner wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen. Zu seiner Verteidigung hatte er sich auf die Ausführung von Befehlen seiner Vorgesetzten berufen.
14. Januar
Gazastreifen 2005 – Drei Selbstmordtäter hatten sich im Gazastreifen in die Luft gesprengt. Bei dem Überfall auf den israelischen Kontrollposten Karni waren sechs israelische Zivilisten getötet worden. Daraufhin hatte Isarels Ministerpräsident Ariel Scharon zunächst jeden Kontakt zu den Palästinensern abgebrochen.
14. Januar
Bundesrepublik Deutschland 2005 – Wegen der öffentlich gewordenen Gehaltszahlungen durch den VW-Konzern ohne konkrete Gegenleistung hatte der SPD-Politiker Jann-Peter Janssen sein Bundestagsmandat niedergelegt.
14. Januar
Somalia 2005 – Das Übergangskabinett Somalias unter Ministerpräsident Ali Mohammed Ghedi war in Kenia bestätigt worden. Dem Kabinett gehörten Warlords aller wichtigen Fraktionen in Somalia an, sodass Hoffnung auf eine Stabilisierung der dortigen Verhältnisse bestand.
15. Januar
Magdeburg 2005 – Rund 1.300 Menschen hatten in Magdeburg mit einer Menschenkette und zahlreichen Protestaktionen einen zeitgleichen Aufmarsch von etwa 1.000 Neonazis massiv gestört.
15. Januar
Russland 2005 – In mehreren russischen Städten hatten Rentenbezieher gegen die Streichung von Sozialleistungen protestiert. Die russische Regierung hatte mit Jahresbeginn bisherige Vergünstigungen für Rentner durch Geldzahlungen ersetzt, u. a. freie Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln und kostenlose Medikamente.
15. Januar
Palästinensiche Autonomiegebiete 2005 – Als neuer Palästinenser-Präsident war Mahmud Abbas vereidigt worden. Er trat damit die Nachfolge des verstorbenen Yassir Arafat an.
16. Januar
Bundesrepublik 2005 – Die Kontrollen von Freilandeiern hatten in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen eine zu hohe Dioxin-Belastung ergeben. Dioxin gilt als krebserregend.
16. Januar
Gaza-Stadt 2005 – Die beiden führenden Gruppen der radikalen Palästinenser, Hamas und der Islamische Dschihad, hatten einen Gewaltverzicht nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Mahmud Abbas abgelehnt.
16. Januar
Skirennsport 2005 – Im schweizerischen Wengen hatte der Deutsche Alois Vogl das Slalom-Weltcuprennen gewonnen.
16. Januar
Afghanistan 2005 – In Afghanistan waren anlässlich des bevorstehenden muslimischen Opferfestes etwa 80 Häftlinge aus US-Gefangenenlagern entlassen worden. Nach wie vor befanden sich rund 400 Häftlinge im eigenen Land in US-Militärhaft.
16. Januar
Kroatien 2005 – In einer Stichwahl in Zagreb, der kroatischen Hauptstadt, war Stipe Mesic mit 66 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Er gewann gegen seine Gegenkandidatin Jadranka Kosor von der konservativen Regierungspartei HDZ.
16. Januar
USA/Film 2005 – In Beverly Hills (US-Bundesstaat Kalifornien) war der Golden Globe an das Drama „Aviator“ als bester Film gegangen. Der Hauptdarsteller Leonardo Di Caprio war als bester Schauspieler ausgezeichnet worden für die Rolle des exzentrischen US-Filmproduzenten und Fliegers Howard Hughes. Als beste Schauspielerin war Hilary Swank geehrt worden für ihre Leistung in dem Boxerdrama „Million Dollar Baby“.
17. Januar
USA 2005 – US-Präsident George W. Bush hatte in einem Interview des US-Fernsehsenders NBC militärische Gewalt gegen den Iran nicht ausgeschlossen, falls das Land Auskünfte zu seinem Nuklearprogramm verweigern würde. Angaben der iranischen Regierung zufolge würde das Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zwecken dienen.
17. Januar
Thailand 2005 – Mehr als 130 Menschen waren bei einem Zusammenstoß zweier U-Bahnen in thailändischen Hauptstadt Bangkok verletzt worden. Behördenangaben zufolge war ein mit rund 700 Passagieren besetzter Zug in einem Bahnhof im Zentrum der Stadt auf einen leeren Zug aufgefahren.
17. Januar
Kroatien 2005 – Die kroatische staatliche Wahlkommission hatte die Wiederwahl von Stjepan Mesic zum kroatischen Präsidenten bestätigt. Er hatte 66 Prozent der Stimmen erhalten.
18. Januar
China 2005 – Der frühere chinesische Partei- und Regierungschef Zhao Ziyang war in Peking verstorben. Er hatte während der Proteste am Tiananmen-Platz 1989 versucht, mäßigend zu wirken. Anschließend war er abgesetzt worden.
18. Januar
Frankreich 2005 – In Toulouse war erstmals der neue Airbus A380 öffentlich vorgestellt worden. Es waren 5.000 Gäste zugegen. Das größte zivile Verkehrsflugzeug der Welt hatte eine Länge von 73 Metern und bot Platz für mindestens 555 Passagieren. Die Reichweite beträgt 15.100 km. Das erste Exemplar sollte im Jahr 2006 den Linienflugbetrieb aufnehmen.
18. Januar
BRD 2005 – Der Begriff „Humankapital“ war zum Unwort des Jahres 2004 geworden. Dieser Begriff fördere die primär ökonomische Bewertung aller denkbaren Lebensbezüge nach Ansicht einer unabhängigen Jury aus Sprachwissenschaftlern, Journalisten und Schriftstellern.
18. Januar
Gazastreifen 2005 – Im südlichen Gazastreifen, in der Nähe von Gusch Katif, hatte die radikal-islamische Hamas einen Selbstmordanschlag verübt. Ein Israeli wurde dabei getötet, drei weitere Menschen wurden verletzt.
19. Januar
BRD 2005 – Zum offiziellen Auftakt des Einstein-Jahres hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder eine neue Kultur der Wissenschaft in Deutschland angeregt. Anlass war 50. Todestag von Albert Einstein und die Entwicklung der Relativitätstheorie vor 100 Jahren.
19. Januar
BRD 2005 – Der Bundesgrenzschutz war auf Beschluss des Bundeskabinetts in Bundespolizei umbenannt worden. Diese war nicht mehr nur mit dem Schutz der Grenzen betraut, sondern sollte auch als Bahnpolizei tätig werden, war außerdem für die Sicherheit des Luftverkehrs verantwortlich.
19. Januar
BRD/Justiz 2005 – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte die Einberufungspraxis der Bundeswehr als verfassungsgemäß erklärt. Jedoch sah es durch die geltenden Ausnahmen die Wehrgerechtigkeit teilweise verletzt.
20. Januar
BRD 2005 – Der ehemalige Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls war nach fünfeinhalbjähriger Flucht von Frankreich an die deutschen Behörden ausgeliefert worden. Wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung sollte er in Augsburg vor Gericht gestellt werden.
20. Januar
BRD 2005 – In Berlin hatte der Deutsche Bundestag in einem Staatsakt der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gedacht. Bis zu jenem Tag waren noch 581 vermisst worden. Bislang waren 60 Todesopfer identifiziert worden.
20. Januar
BRD 2005 – Bundesverbraucherministerin Renate Künast hatte in Berlin die 70. Internationale Grüne Woche eröffnet. Auf der weltgrößten Agrarmesse waren 1636 Aussteller aus 55 Ländern vertreten. Die Grüne Woche dauerte bis zum 30. Januar.
20. Januar
USA 2005 – In Washington fand unter großen Sicherheitsvorkehrungen die Vereidigung von George W. Bush für dessen zweite und zugleich letzte Amtszeit als US-amerikanischer Präsident statt. In seiner Antrittsrede hatte Bush angekündigt, dass er Freiheit auch in „die dunkelsten Ecken der Welt“ bringen wolle.
20. Januar
Ukraine 2005 – Der Wahlsieg von Wiktor Juschtschenko war vom Obersten Gericht der Ukraine nach der Wiederholungswahl für endgültig erklärt worden. Alle Klagen von Wiktor Janukowytsch waren abgewiesen worden.
20. Januar
Österreich 2005 – Es war eine Einigung zur Reform der umstrittenen Chefarztpflicht erzielt worden.
21. Januar
Berlin 2005 – Der Visa-Untersuchungsausschuss des Bundestages hatte mit gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Rot-Grün und den Unionsparteien seine Arbeit aufgenommen. Gegenstand war die Überprüfung der umstrittenen Visa-Vergabepraxis in Osteuropa.
21. Januar
Dresden 2005 – Die rechtsextreme NPD hatte mit ihrer Weigerung, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, im sächsischen Landtag einen Eklat ausgelöst. Zuvor war von der NPD in einer Debatte zum Gedenken an die Bombardierung Dresdens 1945 der Begriff „Bomben-Holocaust“ benutzt worden.
21. Januar
Irak 2005 – Bei enem Bombenanschlag auf eine Moschee in Bagdad waren mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere etwa 40 Menschen waren verletzt worden.
21. Januar
USA 2005 – Die ersten beiden Ministerkandidaten für das zweite Kabinett von Präsident George W. Bush waren vom US-Senat bestätigt worden. Die künftige Außenministerin Condoleezza Rice musste noch bis Mittwoch warten. Die Abstimmung war verschoben worden.
22. Januar
Fußball 2005 – Der Berliner Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer hatte seinen Rücktritt erklärt. Er hatte bundesweit einen Skandal ausgelöst mit seinem am 27. Januar nachgereichten Geständnis, dass er in Zusammenarbeit mit Wettbetrügern Pokal- und Punktspiele manipuliert habe.
22. Januar
München 2005 – In der bayerischen Landeshauptstadt war der ermordete Modeunternehmer Rudolpf Moshammer beigesetzt worden.
22. Januar
BRD 2005 – In Göttingen hatte sich die von SPD-Abweichlern und Gewerkschaften gegründete „Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ (WASG) als neue Partei konstituiert und den Namen ASG beschlossen. Eigenen Angaben zufolge hatte die Bewegung derzeit bundesweit rund 6.300 Mitglieder.
22. Januar
UNO 2005 – Im japanischen Kobe war mit der Annahme einer Absichtserklärung nach fünf Tagen die Konferenz der Vereinten Nationen zum Katastrophenschutz zu Ende gegangen. Die rund 4.500 Experten und Regierungsvertreter aus 168 Ländern hatten u. a. den Aufbau von Frühwarn-Systemen für Tsunami-Flutwellen für den Indischen Ozean auf den Weg bringen wollen.
23. Januar
BRD 2005 – Zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Al-Qaida waren bei einer Razzia in Mainz und Bonn festgenommen worden. Die Männer, ein Iraker und ein Palästinenser, standen unter dem Verdacht, Selbstmordanschläge im Irak geplant zu haben.
23. Januar
Ukraine 2005 – Der Reformpolitiker Wiktor Juschtschenko war in Kiew als neuer Staatspräsident vereidigt worden. Tags darauf hatte er die bisherige Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko zur Regierungschefin ernannt.
23. Januar
Sachsen-Anhalt 2005 – In Sachsen-Anhalt war ein Referendum über die Ausweitung der Kinderbetreuung an mangelnder Beteiligung gescheitert. Es waren nur 26,4 Prozent der Wahlberechtigten zur Abstimmung gegangen. Es sollte darüber entschieden werden, ob künftig auch Kinder arbeitsloser Eltern ganztags in die Kinderkrippe und den Kindergarten gehen könnten. Der bundesweit einmalige Rechstanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder wurde 2003 aus Kostengründen eingeschränkt.
23. Januar
Göttingen 2005 – In der Nacht war die Spitze eines der beiden Kirchtürme der gotischen Johanneskirche ausgebrannt. Für den 72,5 m hohen Turm bestand nun Einsturzgefahr. Am Folgetag waren zwei Schüler aus der Universitätsstadt als Brandstifter festgenommen worden. Sie waren 15 bzw. 19 Jahre alt.
23. Januar
BRD 2005 – Als von der Neuapostolischen Kirche unabhängige Gemeinschaft hatte die Apostolische Gemeinschaft ihr 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festgottesdienst gefeiert, an dem ca. 1.200 Besucher in den Messehallen Niederrhein in Rheinberg (Nordrhein-Westfalen) zugegen waren.
24. Januar
Indonesien 2005 – Auf der ost-indonesischen Insel Sulawesi hatte ein Erdbeben der Stärke 6,2 die Furcht vor einer neuen Flutwelle ausgelöst.
24. Januar
BRD 2005 – Für rund 200 Millionen Euro hatte der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt-Quelle den größten Teil seiner Logistik-Sparte an die Deutsche Post-Tochter DHL verkauft. Der Verkauf war Teil des Sanierungskonzeptes.
24. Januar
UNO 2005 – Die UNO-Vollversammlung hatte mit einer Sondersitzung in New York zum ersten Mal die Befreiung der NS-Konzentrationslager gewürdigt. Anlass war der 60. Jahrestg der Befreiung der letzten Überlebenden des Lagers Auschwitz-Birkenau durch die Sowjetarmee am 27. Januar 1945 gewesen.
24. Januar
BRD 2005 – Die FDP-Politikerin Ulrike Flach hatte ihre Ämter als Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wissenschaft und Technologie sowie als stellvertretende Vorsitzende der NRW-FDP niedergelegt. Grund war massive öffentliche Kritik an Zahlungen des Siemens-Konzerns.
24. Januar
BRD 2005 – Der Darmstädter Wirtschaftsprofessor und Sozialexperte Bernd Rürup war einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklunjg gewählt worden. Als Vorsitzender „Wirtschaftsweisen“ war Rürup Nachfolger des zurückgetretenen Regensburger Ökonomen Wolfgang Wiegand.
24. Januar
BRD 2005 – In Berlin hatte ein Kleiner Parteitag der CDU den bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion Volker Kauder einstimmig zum neuen Generalsekretär als Nachfolger des im Dezember 2004 wegen einer Gehaltsaffäre (RWE-Affäre) zurückgetretenen Laurenz Meyer gewählt. Nachfolger von Kauder in der Fraktion wurde einen Tag später der Rechtspolitiker Norbert Röttgen.
25. Januar
Indien 2005 – Im westindischen Bundesstaat Maharahtra waren bei einer Massenpanik am Mandher-Devi-Tempel während eines Hindu-Pilgerfestes nach Polizei-Angaben mindestens 300 Menschen zu Tode getrampelt worden. Bei den meisten Opfern hatte es sich um Frauen und Kinder gehandelt. Die Ursache war ein Brand in einer Marktstraße der Hindu-Pilgerstätte, die von rund 300.000 Pilgern bevölkert wurde.
25. Januar
Europa 2005 – Der neue ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko hatte in einer Rede vor dem Europarat in Straßburg das Interesse seines Landes an einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union bekundet. Zuvor hatte Juschtschenko den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau getroffen.
25. Januar
Fußball 2005 – Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland würden gut ein Drittel der 3,2 Millionen Eintrittskarten in den freien Verkauf gehen.
25. Januar
Deutschland 2005 – Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder seine Scham über den millionfachen Mord an Juden bekannt und eindringlich zum Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen. Er betonte, dass es die Pflicht aller Demokraten sei, der Hetze der Neonazis und ihrem Leugnen der Nazi-Verbrechen entschieden entgegenzutreten.
25. Januar
BRD/USA 2005 – Von Infineon waren drei Halbleiterwerke geschlossen worden. Das betraf Berlin, München und Longmont (US-Bundesstaat Colorado).
25. Januar
Deutschland/Fußball 2005 – In einem Benefiz-Spiel zugunsten der Flutopfer in Südasien hataten sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und ein internationales Auswahl-Team der Bundesliga 2:2 getrennt. In Gelsenkirchen waren rund 50.000 Zuschauer bei dieser Partei in der Arena „Auf Schalke“ dabeigewesen. Es waren rund 4,6 Millionen Euro an Spenden gesammelt worden.
25. Januar
BRD 2005 – Neuer Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU war Norbert Röttgen aus Meckenheim bei Bonn geworden.
25. Januar
München 2005 – Bei den Verhandlungen mit der IG Metall hatte der Münchener Siemens-Konzern eine Ausweitung der Arbeitszeiten für 8.000 Beschäftigte der Vertriebs- und Serviceorganisation in Deutschland durchgesetzt. Ab dem 1. April sollten die Betroffenen bei gleichem Lohn zwei Studen pro Woche mehr und damit 37 Stunden mehr arbeiten. Im Gegenzug wurden die Arbeitsplätze bis 2009 gesichert. Außerdem waren 12.000 zuvor in Servicegesellschaften ausgelagerte Mitarbeiter wieder in den Konzern eingegliedert worden.
26. Januar
USA 2005 – Mindestens elf Menschen waren nördlich der kalifornischen Stadt Los Angeles bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Ein Selbstmordkandidat, der sein Fahrzeug auf den Gleisen geparkt hatte, verursachte die Kollision zweier Personenzüge. Er konnte später verhaftet werden.
26. Januar
Asien 2005 – In mehreren asiatischen Ländern gedachten die Menschen einen Monat nach der Flutkatastrophe der Todesopfer. In der besonders schwer getroffenen indonesischen Provinz Aceh hatten die ersten Schulen wieder geöffnet.
26. Januar
Irak 2005 – Im Irak waren 37 US-Soldaten ums Leben gekommen, mehr als an irgendeinem anderen Tag seit Kriegsbeginn im März 2003. Beim Absturz eines Transporthubschraubers waren 31 Soldaten nahe der Grenze zu Jordanien umgekommen. Vier weitere US-Soldaten waren bei Gefechten in der Unruheprovinz Anbar und einer in der Nähe der Stadt Duluija getötet worden. Ein Soldat Opfer eines Bombenanschlags in der Hauptstadt Bagdad geworden.
26. Januar
USA 2005 – Der Senat bestätigte Condoleezza Rice mit großer Mehrheit als US-Außenministerin.
26. Januar
Sudan 2005 – In der westsudanesischen Krisen-Provinz waren rund 100 Menschen beim Angriff auf ein Dorf getötet worden. 10.000 Menschen waren auf der Flucht.
26. Januar
Schweiz 2005 – Zur Eröffnung des 35. Weltwirtschaftsforums in Davos hatte der französische Staatspräsident Jacques Chirac mehr Solidarität mit den armen Ländern der Welt gefordert. Er regte die Schaffung einer internationalen Steuer an, um den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids zu finanzieren.
26. Januar
Brasilien 2005 – Zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum hatten sich in Porto Alegre Globalisierungskritiker zum 5. Weltsozialforum versammelt.
26. Januar
BRD 2005 – Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass künftig die Bundesländern selbst über die Erhebung von Studiengebühren entscheiden können. Die Verpflichtung der Länder auf dem Grundsatz der Gebührenfreiheit des Studiums wurde für nichtig erklärt.
27. Januar
BRD 2005 – Bis 2009 sollten in Brandenburg rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut werden.
27. Januar
BRD 2005 – Die Gedenkstunde im Bundestag zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau war von Appelle zum verstärkten Kampf gegen den Neofaschismus bestimmt worden. Mit dem NPD-Skandal im sächsischen Landtag war für alle sichtbar geworden, dass wieder Neonazis in einem deutschen Parlament säßen, sagte Parlamentspräsident Wolfgang Thierse.
27. Januar
BRD 2005 – An der Gedenkstätte Auschwitz hatten sich ehemalige Häftlinge sowie Staats- und Regierungschefs und hochrangige Vertreter von rund 40 Staaten getroffen. Sie erinnerten an die bis zu 1,5 Millionen Opfer, die im damals deutsch besetzten Polen von den Nationalsozialisten ermordet worden waren.
27. Januar
Vietnam 2005 – In Vietnam waren innerhalb eines Monats zehn Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Ein 32-jähriger Mann aus der Provinz Phu Tho war das letzte Opfer. Forscher gingen in neuen Studien aus den USA und Thailand davon aus, dass das Vogelgrippe-Virus höchstwahrscheinlich von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
27. Januar
Gazastreifen 2005 – Aus der ersten Kommunalwahl im Gazastreifen war die radikal-islamische Hamas-Bewegung als Sieger hervorgegangen. Die Hamas hatte in den zehn Gemeinden 77 der 118 zu vergebenden Sitze erringen können.
27. Januar
München 2005 – Nach mehr als zwölf Jahren an der Spitze des Konzerns hatte Heinrich von Pierer als Siemens-Vorstandsvorsitzender in den Aufsichtsrat gewechselt. Seine Nachfolge als Vorstandschef hatte Klaus Kleinfeld angetreten. Ihm kam die Aufgabe zu, u. a. die wirtschaftlich angeschlagene Handy-Sparte auf Erfolgskurs zu bringen.
27. Januar
USA 2005 – Gillette war durch den US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble übernommen worden. Durch diese Transaktion wollte Procter & Gamble seine Position vor Unilever sichern. Das Volumen der Transaktion hatte bei rund 57 Milliarden US-Dollar gelegen. Erwartet wurde die Streichung von 6.000 der insgesamt 140.000 Arbeitsplätzen.
28. Januar
BRD 2005 – Einer Ankündigung von Siemens zufolge sollten 1.350 Stellen in der Festnetzsparte Comunications gestrichen werden.
28. Januar
BRD/Irak 2005 – In 14 Staaten hatte für tausende Exil-Iraker die erste freie Parlamentswahl seit 1953 begonnen. In Deutschland ließen sich 26.500 Frauen und Männer in die Wählerlisten einschreiben.
28. Januar
International 2005 – Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich in Davos (Schweiz) auf dem Weltwirtschaftsforum für die Einführung einer internationalen Spekulationssteuer ausgesprochen. Damit sollten der Kampf gegen Aids und die Armut speziell in Afrika finanziert werden. Seit längerem diskutierte die Finanzwelt eine solche Abgabe nach einem Konzept des Nobelpreisträgers James Tobin.
28. Januar
Europäische Union 2005 – Die Europäische Union beabsichtigte, härter gegen Neonazis und Rechtsextremisten vorzugehen. Sie hatte dabei, nach den Worten des Ratsvorsitzenden, Luxemburgs Justizminister Luc Frieden, auch ein Verbot von NS-Symbolen in Betracht gezogen.
28. Januar
Österreich 2005 – Der Wehrdienst beim österreichischen Bundesheer war durch Weisung von Minister Günther Platter ab 2006 auf sechs Monate verkürzt worden.
28. Januar
BRD 2005 – Experten zufolge war die Zahl der Arbeitslosen im Januar erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik auf mehr als 5 Millionen gestiegen.
29. Januar
Irak 2005 – Bei mehreren Anschlägen kamen einen Tag vor der Wahl im Irak elf Menschen ums Leben und weitere vier Menschen erlitten Verletzungen.
29. Januar
Afghanistan 2005 – Im Südwesten Afghanistans waren neun Soldaten durch eine Landmine der Taliban ums Leben gekommen.
29. Januar
Indien 2005 – Die Bevölkerung der indischen Konflikt-Region Kaschmir konnte erstmals seit 1977 wieder Gemeindevertretungen wählen. Auch Frauen konnten bei den Kommunalwahlen erstmals kandidieren. Für sie war ein Drittel der Gemeinderatssitze reserviert.
29. Januar
Taiwan/China 2005 – Erstmals seit dem Ende des chinesischen Bürgerkrieges 1949 gab es für die Dauer von drei Wochen für Geschäftsreisende wieder Verkehrsflugzeuge direkt zwischen Taiwan und der Volksrepublik China. Bislang musste stets eine Zwischenlandung in den Sonderverwaltungszonen Macau oder Hongkong erfolgen. Anlass war das chinesische Neujahrsfest.
29. Januar
Tennis 2005 – Zum zweiten Mal nach 2003 hatte Serena Williams die Australien Open der Tennisprofis gewonnen. Die 23-Jährige hatte in Melbourne 2:6, 6:3 und 6:0 gegen Lindsay Davenport (beide USA) gewonnen. Für Williams war es der siebte Grans-Slam-Einzeltitel ihrer Laufbahn.
29. Januar
Skisport 2005 – Der Skiläufer Bode Miller aus den USA war Weltmeister im Super-G im italienischen Bormio geworden.
29. Januar
Literatur 2005 – Im Alter von 80 Jahren war der israelische Satiriker, Journalist und Schriftsteller Ephraim Kishon in Meistersrüte (Appenzell Innerrhoden, Schweiz) gestorben. Der Literat ungarischer Herkunft war am 23. August 1924 in Budapest geboren worden.
30. Januar
Irak 2005 – An der ersten freien Wahl einer Nationalversammlung seit 1953 hatten sich ungeachtet der Gewaltdrohungen von Extremisten rund 60 Prozent registrierten Wähler beteiligt. Die Bevölkerungsgruppe der Sunniten war den Wahllokalen größtenteils ferngeblieben. Außer dem Nationalkonvent, der eine Verfassung erarbeiten sollte, waren 18 Provinzräte für das Kurdengebiet gewählt worden.
30. Januar
Israel 2005 – Etwa 130.000 Menschen hatten in Jerusalem gegen die von Ministerpräsident Ariel Scharon angekündigte Räumung aller jüdischen Siedlungen im Gazastreifen und vier weiterer Siedlungen im Westjordanland demonstriert. Neben Siedlern und orthodoxen Juden waren unter den Demonstranten auch Vertreter von Scharons Likud-Partei.
30. Januar
Baden-Württemberg 2005 – Mit einer Großinvestition beim deutsch-amerikanischen Autokonzern DaimlerChrysler war das Golfemirat Dubai eingestiegen und war mit einer etwa zweiprozentigen Beteiligung zum drittgrößten Aktionär nach der Deutschen Bank (10,4 Prozent) und Kuwait (7,2 Prozent) geworden.
30. Januar
Skisport 2005 – Die schwedische Skiläuferin Anja Pärson war im italienischen Bormio Weltmeisterin im Super-G geworden.
30. Januar
International 2005 – Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hatte ein Festhalten an der seit Dezember 2004 vereinbarten Förderquote von 27 Millionen Barrel pro Tag (1 Barrel = 159 l) vereinbart.
30. Januar
BRD 2005 – Die ARD hatte die 1000. Folge der Vorabendserie „Lindenstraße“ ausgestrahlt.
30. Januar
Radsport 2005 – Zum dritten Mal war die deutsche Radsportlerin Hanka Kupfernagel CycloCross-Weltmeisterin geworden.
31. Januar
Spanien 2005 – Zwei Menschen waren in Denia nahe Alicante durch einen Bombenanschlag der ETA verletzt worden.
31. Januar
International 2005 – Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hatte den jugoslawischen Ex-General Pavle Strugar wegen dessen Rolle bei der Bombardierung der kroatischen Stadt Dubrovnik 1991 zu acht Jahren Haft verurteilt.
31. Januar
Demokratische Republik Kongo 2005 – Von Dorfbewohnern wurde berichtet, dass im Nordosten des Kongos bewaffnete Gruppen mindestens 15 Menschen getötet und 34 entführt hatten.
31. Januar
USA/International 2005 – Nach der Veröffentlichung des Berichtes einer UN-Expertenkommission, der die Führung des Sudan und die mit ihr verbündeten Milizen Gewaltverbrechen gegen die Zivilbevölkerung in der Krisenregion Darfur bezichtigt hatte, war die Forderung nach Anrufung des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) in Den Haag erhoben worden.
31. Januar
Gazastreifen 2005 – Vor einer Schule war ein palästinensisches Mädchen ums Leben gekommen, ein zweites 7-jähriges Mädchen erlitt einen Handdurchschuss. Die Schüsse waren IDF-Angaben zufolge von palästinensischen Angreifern abgegeben worden sein.
31. Januar
USA 2005 – In Santa Maria (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte der Prozess gegen Pop-Star Michael Jackson wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs begonnen.
31. Januar
BRD 2005 – Das Bundeswirtschaftsministerium und mehrere große Unternehmen der IT-Branche – darunter der US-Softwarekonzern Microsoft – hatten die Initiative „Deutschland sicher im Netz“ für mehr Sicherheit im Internet gestartet.
31. Januar
Europäische Union/Kuba 2005 – Nach der Freilassung mehrerer im März 2003 inhaftierter politischer Gefangener durch die kubanischen Behörden hatte die Europäische Union ihre seinerzeit verhängten diplomatischen Sanktionen gegen Kuba ausgesetzt.
31. Januar
BRD 2005 – Im Streit um die künftige Ost-Förderung hatten die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer auf einer gesetzlichen Absicherung des zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Solidarpakts II, mit dem bis 2019 insgesamt 156 Milliarden Euro in die ostdeutschen Ländern fließen sollten, beharrt. Der Bund hatte eine gesetzliche Garantie für die Finanzhilfen abgelehnt, über deren Verwendung die Länder weiterhin weitgehend eigenständig entscheiden wollten.
Januar 2005 Deutschland in den Nachrichten
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