Länderinfo Griechenland Geschichte

Griechenland hat eine große antike Geschichte. Diese zeugt z.B. auch von der Entstehung der ersten Hochkulturen Europas. Zwischen 3200 und 2000 v. Chr. fanden sich Beweise erster kykladischer Kulturen auf den Ägäischen Inseln.
Diese wurden von den Minoern (2600-1500 v. Chr.) abgelöst. Danach kamen u.a. die Mykener (1500-1150 v. Chr.). Von 750 bis 490 v. Chr. „wuchsen“ die ersten Stadtstaaten heran (Delphi, Olympia).
Es entwickelte sich ein wirtschaftlicher Aufschwung – zu dem wurden im Mittelmeerraum und am Schwarzen Meer weitere Kolonien aufgebaut. Zentren werden: Sparta, Korinth und Athen.
Zwischen 492 und 479 v. Chr. wüteten die Perserkriege – hier waren die Griechen erfolgreich und siegten!
Athen war damit stärkste Macht in der Ägäis. Kurz darauf gab es den Peloponnesischen Krieg – mit dem Ergebnis, dass alle griechischen Stadtstaaten absolut geschwächt wurden. Der Hellenismus „hielt Einzug“ - zwischen 338 und 146 v. Chr.! Phillip II. unterwarf mit seiner Armee das gesamte Gebiet Griechenlands.
Dessen Sohn – der berühmte Alexander der Große – begann, sein Weltreich zu begründen. Kurz danach fiel der Startschuss für die Römische Zeit (bis 395 n. Chr.).
Bis 1204 entsteht die Oströmisch-byzantinische Zeit mit der Reichshauptstadt Konstantinopel. Bis 1453 eroberten die Franken das Land – Griechenland teilte sich in kleinere Reiche auf. Dann eroberten die
Türken die Reichshauptstadt und herrschten während des 15. Und 16. Jahrhunderts über Land und Leute. Der „Griechische Aufstand“ (1821-1829) diente der Unabhängigkeit der Griechen – die hatten genug von der Fremdherrschaft der Osmanen.
Der
25. März 1821 markierte den Beginn dieser Revolution - er ist heute ein Nationalfeiertag der Griechen.
Nach vielen Kriegen zwischen
1881 und 1920 war das Festland Griechenlands endlich befreit. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Griechenland von Italien angegriffen – außerdem wurde es von deutschen Truppen besetzt. Danach folgte der Bürgerkrieg: dieser begann im Juni 1946 und endete im Oktober 1949. Rhodos und Dodekanes gingen zurück an Griechenland.
 In der Zeit von
1967 und 1974 fand ein Militärputsch statt – anschließend herrschte hier eine Militärdiktatur (im griechischen Sprachgebrauch auch „Die Junta“).
Bereits im
April 1967 kam es hier zum Putsch des Militärs und zur Machtübernahme. Die Regierung wurde abgesetzt – führender Kopf wurde Georgios Papadopoulos.
1974 gelang es, die Militärregierung zu stürzen – es wurde die Republik ausgerufen. Nach fünf Jahren wurde Andreas Papandreou griechischer Präsident – mit der Panhellenischen Sozialistischen Partei (PASOK).
Seit
1981 gehört Griechenland zur Europäischen Union. 1990 ging bei den Bundestagswahlen die „Neue Demokratie“ als stärkste Partei hervor. Konstantinos Mitsokakis wurde neuer Ministerpräsident.
Zwei Jahre später gelang es noch einmal Andreas Papandreou (PASOK) diesen „Job“ zu übernehmen.
1996 hieß der neue Ministerpräsident Kostas Simitis – er wurde im Jahre 2000 wiedergewählt. Amtierender Ministerpräsident von Griechenland ist Kostas Karamanlis – er ist mit 47 Jahren der jüngste Premierminister in der Geschichte des Landes.
Übrigens: heute zieht Griechenland jährlich Millionen Urlauber und Gäste aus aller Welt an. Die einzigartige Inselwelt des Landes lässt (fast) keinen Urlaubswunsch mehr offen!

Auch das Festland ist sehr beliebt bei den Touristen: die abwechslungsreichen Landschaften und auch Küstenstreifen, wunderschöne Buchten und Strände – kleine traditionelle Dörfer und hochmoderne Ferienanlagen.
Ebenfalls im Interesse der Gäste hier: die kulturhistorische Bedeutung Griechenlands. Aufgrund dessen haben gerade Bildungs- und Studienreisen in den vergangenen Jahren merklich angezogen!
Viele erkunden dabei vor allem die griechische Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Aber auch immer mehr Aktivurlauber kommen hier her! Der Grund dafür: die äußerst günstigen Wasser- und Windverhältnisse.
Die Angebote sind genauso spannend wie vielfältig: River-Rafting, Meereskajak, Trekking, Mountain-Biking, Klettern, Reiten, Wandern oder Golf spielen.
Allerdings gibt es auch die Urlauber, die die Naturnähe und Ruhe Griechenlands einfach nur genießen wollen und sich die Sonne auf den „Pelz“ scheinen lassen. Gelegenheiten gibt es hier schließlich unendlich viele: ganz so, wie jeder mag!

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