Sportchronik  - Hamburger Fußball-Star Uwe Seeler

Die Formel 1
Die 14. Formel-1-Saison begann 1963 pünktlich am 26. Mai. Bis zum 28. Dezember gaben die Fahrer
alles auf den verschiedenen Strecken, um die wichtigen Punkte für den eigenen Rennstall zu erobern. Am Ende konnte sich Jim Clark durchsetzen, der mit 54 Punkten außer Konkurrenz stand. In seinem Lotus-Climax ließ er die anderen Fahrer dominant auf der Strecke. Zweiter wurde der ehemalige Meister Graham Hill von BRM. Mit lediglich 29 Punkten war er weit entfernt von einer reellen Chance. Sein amerikanischer Teamkollege Richie Ginther erreichte mit ebenfalls 29 Punkten den dritten Platz. Clark brachte dem Team Lotus mit seiner grandiosen Leistung den Titel des Konstrukteur-Weltmeisters ein, während der Deutsche Gerhard Mitter es mit seinem Porsche nur unter ferner Liefen schaffte. Die 12 erfahrenen Punkte gelangten ihm nur zu Platz Sechs. Überraschend war allerdings sein dritter Platz beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring am 4. August 1963. Der Konstrukteurstitel ging im Formel 1 Jahr 1963 zum ersten mal an Lotus

Fußball
Die Fans des Hamburger SV waren schon lange vor dem DFB-Finale am 14. August 1963 in Hannover völlig aus dem Häuschen, denn der HSV hatte nur knapp den dritten Platz in den Spielen um den Deutschen Meistertitel verpasst. Nachdem sich die Hamburger Elf nun im Halbfinale mit 1 zu 0 Toren gegen die Herausforderer des Wuppertaler SV durchsetzen konnten, trafen sie im Finale auf die geheimen Favoriten: Borussia Dortmund. Die Dortmunder hatten zuvor in der Bundesliga aufgeräumt und sich im Finale mit einem klaren 3-zu-1-Sieg gegen den Mitanwärter - den 1. FC Köln – durchgesetzt. Im DFB-Finalspiel dann die Überraschung: Borussia Dortmund unterliegt dem Hamburger SV klar mit 3:0. Die Menge im Volksparkstadion in Hamburg war kaum zu halten, als Uwe Seeler ein Tor nach dem anderen schoss. Uwe Seeler wurde in der ersten Bundesligasaison !963/64 Torschützenkönig. Die Dortmunder waren auf dem Platz oft chancen- und auch ratlos.
Bei der Borussia Mönchengladbach erhielt ein gewisser Günter Netzer einen Profivertrag.

Radsport
Beim diesjährigen Giro d'Italia waren die Sieger wieder allesamt aus dem Gastgeberland Italien. Die Italiener schienen die 4058 Kilometer lange Strecke gut zu kennen und meisterten die 21 Etappen besser als die anderen Mitstreiter. So fuhr Franco Balmamion nach 116 Stunden, 50 Minuten und 16 Sekunden im Ziel ein und lies seinen Landsmann Vittorio Adorni auf dem zweiten Platz zurück. Als Dritter kam Giorgio Zancanaro mit 3 Minuten Verspätung im Ziel an. Kurz danach starteten die Teilnehmer der 50. Tour de France am 23. Juni. Die 130 Teilnehmer hatten hart mit den 21 Etappen zu kämpfen, welche sie über anstrengende 4137 Kilometer führte. Dementsprechend kamen auch nur 76 Fahrer an. Als erster fuhr erneut der Franzose Jacques Anquetil im Ziel ein. Er brauchte 113 Stunden, 30 Minuten und 5 Sekunden und errang zum dritten Mal in Folge den Siegertitel der Tour. Zweiter wurde Federico Bahamontes - der dritte Platz ging an José Perez-Frances.
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