Mensch und Gesellschaft


Arbeit und Berufe
Arbeit gehört zum Leben. Damit verdient der Mensch seinen Lebensunterhalt und verbringt die meiste Zeit des Tages damit. Wer das Glück hat, einen Beruf auszuüben, der ihm Spaß macht, der sogar noch Berufung ist, ist in einer besonders guten Situation. Arbeitslosigkeit ist für jedes Land ein wirtschaftliches Dilemma. Zudem erfüllt Berufstätigkeit das Gefühl, in der Gesellschaft gebraucht zu werden.

Genussmittel
Der Begriff Genussmittel wird als solches nur in Deutschland verwendet. In anderen Ländern werden  Begriffe wie Luxusessen, Stimulanzmittel und ähnliche verwendet. Die Brüder Grimm nannten in ihrem Wörterbuch diese Produkte "Lebensmittel, deren Verzehr dem Genuss dienen".


Organisationen
Unabhängig davon, ob es sich um Hilfe oder um Verbrechen handelt – es finden sich Menschen auf organisierte Weise zusammen, um ihren Interessen eine Struktur zu geben. Innerhalb solcher Vereinigungen gibt es Hierarchien und Regeln, an die sich alle Mitglieder halten sollten. Außerdem wird das Ziel der Gemeinsamkeit miteinander organisiert und ausgeführt. Innerhalb der Organisationsstrukturen gibt es Entscheidungsträger, die mit dem Mitgliederzuspruch bevollmächtigt werden.

Justiz, Gesetze und Verträge
Eine Gesellschaft funktioniert nur mit entsprechenden Gesetzen, einer gut organisierten Justiz und Verträgen, die die wichtigsten, auch außenpolitischen Vereinbarungen, enthalten. Ein demokratisches Rechtssystem ist die Grundlage für das menschliche Verhalten innerhalb eines Staates, ebenso für die Bestrafungen von Verfehlungen jedweder Art. Entsprechend der gesellschaftlichen Entwicklung können bestehende Gesetze verändert und angepasst werden. Verträge regeln die Beziehungen zwischen den Ländern auf unterschiedlichen Gebieten.


Religionen
Bei allen Völker gibt es Glaubensbekenntnisse, die sich in den Weltreligionen niederschlagen. Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum und Hinduismus sind die verbreiteten Religionen, die sich in ihren Grundlagen unterscheiden, was nicht selten zu Glaubensstreitigkeiten führt. Letztendlich ist jede Religion der Glaube an eine überirdische Kraft, die die Lebensregeln vorgibt und wie beispielsweise im Christentum in der Bibel aufgezeichnet sind.  


Sport und Freizeit
Die Tätigkeiten, die der Mensch in seiner Freizeit tut, sind sehr vielfältig. Freizeitgestaltung an sich ist eine wichtige Gegenaktivität zur Berufstätigkeit und dient der Entspannung und dem Kraft-Auftanken. In der Freizeit ist der Mensch an keine Termine und anderweitige Verpflichtungen gebunden, sondern kann seine Zeit so ausfüllen, wie es ihm Spaß macht. Terminliche Verpflichtungen allerdings sind bei der Ausübung der meisten Sportarten erforderlich, zumal viele Sportler nicht nur Freizeitsport, sondern Leistungssport betreiben.
Spiel und Spaß
Heutzutage steht bei den meisten Freizeitaktivitäten der Spaß im Vordergrund. Auf Neudeutsch: Fun. Nicht nur Kinder spielen. Viele Spiele, besonders Gesellschaftsspiele, werden in Gruppen gespielt. Familien oder eigens organisierte Spiele-Abende sind ein soziales Beisammensein, wobei der Spaß und das gemeinsame Spiel im Vordergrund stehen. Gemeinsam Spaß zu haben ist ein wichtiger Beitrag, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Zusammen musizieren, Tanzen gehen oder gemeinsam Sport treiben und vieles mehr gehören dazu.
Traditionen, Bräuche und Jahresfeste
Egal, ob es sich um gesetzliche Feiertage oder Ereignisse wie Weihnachten oder Ostern handelt; Tatsache ist, dass die meisten Menschen sich darauf freuen. Verbunden ist damit auch ein großer kommerzieller Aufwand, der den Händlern gerade recht ist. Selbst im Faschingstreiben machen die Geschäfte ihren Schnitt. Der eigentliche Sinn mancher Feste geht dabei sogar ein wenig verloren.
Geschichte der Völker
Seit Menschengedenken haben sich soziale Gruppierungen untereinander abgegrenzt, was im Laufe der Zeit zu Staatenbildungen führte. Diese entwickelten ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gesetze. Es gab eigene Sprachen und vor allem einen Anspruch auf das von ihnen besiedelte Gebiet. Dabei blieb es nicht immer friedlich. Durch historische Veränderungen – eine davon war die Völkerwanderung – kam es auch zum Aussterben von Völkern, von denen heute nur noch ihre architektonischen und kulturellen Hinterlassenschaften zeugen.
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