Amokfahrt in Berlin
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Juni 2022 - Amokfahrt in Berlin

Bei einer Amokfahrt am 8. Juni 2020 in Berlin am Kurfürstendamm in der Nähe des Breitscheidplatzes wurde eine Frau getötet und über 30 Personen  zum Teil schwer verletzt. Der Täter, ein 29-jähriger Deutsch-Armenier fiel schon mehrfach psychologisch auf. Da es  Anzeichen für eine paranoide Schizophrenie des Täters gäbe, wurde dieser in eine Psychiatrie eingewiesen und ein terroristischer Anschlag oder ein Verkehrsunfall ausgeschlossen.


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Wichtige Ereignisse im Juni 2022


8. Juni
Im Kleinwalsertal in Österreich wurden mehr als 100 Schüler und Lehrer aus Deutschland aus Bergnot in Sicherheit gebracht. Offenbar hatten die Lehrer die Route falsch eingeschätzt.
8. Juni
Im Südwesten Pakistans kam ein Bus von einer engen Bergstraße ab und stürzte in eine Schlucht. Dabei starben nach offiziellen Angaben 22 Menschen. Die Hintergründe des Unglücks waren noch unklar.
8. Juni
In Süd-Chorasan im Iran entgleiste auf der Nord-Süd-Eisenbahn 50 Kilometer hinter Tabas der Nachtzug von Maschhad nach Yazd. Dabei kamen mindestens 21 Menschen ums Leben.
8. Juni
Der Streit über das iranische Atomprogramm spitzte sich zu. Der Iran kündigte an, zwei Überwachungskameras der Internationalen Atomenergiebehörde in einer Urananreicherungsanlage abzubauen. Die USA reagierten besorgt.
9. Juni
Seit 2019 liefen Betrugsermittlungen gegen Ex-US-Präsident Donald Trump. Jetzt gab es nach viel Hin und Her einen Termin für seine Aussage. Trump beklagte eine „Hexenjagd“. Er hatte nur noch wenig Zeit, Widerspruch einzulegen.
9. Juni
Seit dem Massaker von Uvalde entbrannte der Streit über das US-Waffenrecht erneut. Das demokratisch dominierte Repräsentantenhaus stimmte jetzt für Verschärfungen. Der Senat dürfte sie aber blockieren.
9. Juni
Die Europäische Zentralbank beendete ihre Anleihenkäufe. Im Juli wollte sie ihre Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte anheben. Das wäre die erste Erhöhung seit über einem Jahrzehnt.
9. Juni
Das Parlament in Polen löste die Disziplinarkammer auf. Der Schritt war eine Bedingung für EU-Corona-Hilfen. Das EU-Parlament verwies aber auf anhaltende Verletzungen der Rechtsstaatlichkeit.
9. Juni
Ab dem nächsten Jahr gehörten die Schweiz und Mosambik dem UN-Sicherheitsrat an, beide zum ersten Mal. Auch Japan, Malta und Ecuador wurden als nicht ständige Mitglieder gewählt. Fünf andere Länder, Norwegen, Irland, Kenia, Indien und Mexiko schieden aus.
9. Juni
Als erstes Land in Asien gab Thailand Marihuana für den medizinischen und industriellen Gebrauch frei. Aus wirtschaftlichen Gründen wollte das zuständige Ministerium eine Million Setzlinge verteilen.
9. Juni
Beim Absturz eines Hubschraubers des Typs Agusta A119 im Grenzgebiet zwischen der Toskana und der Emilia-Romagna kamen alle sechs Passagiere und der Pilot ums Leben.
10. Juni
Bei der Gründungsversammlung des Schriftstellerverbandes PEN Berlin wurden Eva Menasse und Deniz Yüzel zu deren Sprechern gewählt.
10. Juni
In der kleinen Gemeinde Smithsburg im US-Bundesstaat Maryland wurden drei Menschen in einer Firma erschossen. Der Tatverdächtige wurde bei einer Schießerei mit der Polizei verletzt und anschließend festgenommen.
10. Juni
Das Robert Koch-Institut registrierte innerhalb eines Tages knapp 78.000 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 318,7 gegenüber 276,8 am Vortag.
10. Juni
Das geplante Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro wurde nun auch vom Bundesrat genehmigt und nahm damit die letzte Hürde.
10. Juni
Die US-Inflationsrate stieg im Mai weiter an. Die Verbraucherpreise langen 8,6 Prozent höher als vor einem Jahr. Das war der höchste Wert seit 1981-
10. Juni
Einige Insider beim Vatikan sahen im päpstlichen Terminkalender Anzeichen dafür, dass Papst Franziskus über einen Rücktritt nachdenkt. Fest steht aber bisher nur, dass der Papst gesundheitlich angeschlagen ist.
11. Juni
Nach Angaben des ukrainischen Präsidentenberaters Arestowytsch wurden bislang etwa 10 000 ukrainische Soldaten getötet.
11. Juni
Im U-Boot-Streit zwischen Frankreich und Australien wollte Australien den französischen Konzern jetzt mit 555 Millionen Euro entschädigen.
11. Juni
In Oslo in Norwegen wurde das neue Nationalmuseum eröffnet.
11. Juni
Zum Ende des Amerika-Gripfels verabschiedeten 20 Länder auf Initiative des US-Präsidenten Biden eine Erklärung zur Migration. Ziel war es, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern und illegale Migration zu bekämpfen.
12. Juni
In Sachen fanden Landratswahlen statt.
12. Juni
In Frankreich fand die erste Runde der Parlamentswahlen statt. Es zeichnete sich eine deutliche niedrigere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren.
12. Juni
Am Freitag hatte ein mutmaßlich psychisch kranker Täter in der Hochschule in Hamm vier Menschen mit einem Messer attackiert. Ein 30-jähriger Lehrbeauftragter starb am späten Samstagnachmittag.
12. Juni
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hatte sechs Marder-Panzer so weit modernisiert, dass sie exportiert werden könnten. Nun muss die Bundesregierung entscheiden, wann und ob sie an die Ukraine geliefert werden sollten.
12. Juni
Republikaner und Demokraten im US-Senat einigten sich auf einen Vorschlag zur Reform des Waffenrechts. Vorgesehen waren nur kleine Änderungen. Doch es wäre das erste Mal seit Jahren, dass die Waffengewalt politische Folgen hätte.
12. Juni
Beim ersten Durchgang der Parlamentswahlen in Frankreich lagen das Bündnis von Präsident Macron und die Allianz der Linken-Politiker Melenchon laut ersten Prognosen gleichauf. Im zweiten Wahlgang wurde allerdings mit einem klaren Sieg Macrons gerechnet.
13. Juni
Beim ersten Durchgang der Parlamentswahl in Frankreich lag das Lager von Präsident Macron hauchdünn vor dem neuen Linksbündnis des Politikers Jean-Luc Mélenchon. Macrons Lager hat aber bessere Chancen für den entscheidenden zweiten Wahlgang.
13. Juni
Bei den Landratswahlen in Sachsen lag die CDU an der Spitze. In sechs Landkreisen war ein zweiter Wahlgang nötig, ebenso bei einigen Bürgermeisterwahlen, so unter anderem bei der Wahl des Oberbürgermeisters in Dresden. Die AfD blieb hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.
13. Juni
Die Bundeswehr sollte ein territoriales Führungskommando in Berlin bekommen, das direkt dem Ministerium unterstellt ist. Damit könnten Entscheidungen in Zukunft schneller getroffen werden.
13. Juni
Die DHL erhöhte zum 1. Juli die Paketpreise für Privatkunden sowohl für den nationalen als auch für den internationalen Versand. Damit reagierte das Unternehmen nach eigenen Angaben auf gestiegene Kosten.
13. Juni
Die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster präsentierte die Studie zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen im Bistum Münster.
13. Juni
Die angekündigte Zinswende der Europäischen Zentralbank entlastete die Bankkunden. Auch die Deutsche Bank stellte das Ende von Negativzinsen in Aussicht. Hunderte andere Institute könnten folgen.
13. Juni
Nach einem deutlichen Rückgang im April beantragten im Mai wieder mehr Unternehmen in Deutschland Insolvenz. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren die Probleme der Firmen durch staatliche Hilfen abgefedert worden.
14. Juni
Die bisher umstrittene Hans-Insel zwischen Kanada und dem zum Königreich Dänemark gehörenden Grönland wurde mit einem Grenzvertrag geteilt. Beide Länder erhielten eine rund 1,2 km lange Landgrenze.
14. Juni
Nach monatelangen Drohungen wollte London die mit Brüssel vereinbarte Brexit-Reglung für Nordirland einseitig ändern. Die EU kündigte Konsequenzen an. Ein Handelskrieg schien nicht ausgeschlossen.
14. Juni
Das Robert-Koch-Institut meldete 105 840 Neuinfektionen. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz stieg von 331,8 auf 447,3-
14. Juni
Bei einem Angriff auf ein Dorf in Burkina Faso töteten Mitglieder einer militanten Gruppe, mutmaßlich Dschihadisten, mindestens 79 Menschen.
14. Juni
Gazprom lieferte 40 Prozent weniger Gas durch die Pipieline Nordstream 1. Als Grund dafür wurden Reparaturarbeiten angegeben. Laut der Bundesregierung drohten keine Versorgungsengpässe.
14. Juni
Im Yellowstone Nationalpark in den USA sorgten starke Überschwemmungen für Verwüstungen. Besucher mussten evakuiert werden. Einige Ortschaften waren nicht mehr erreichbar.
14. Juni
Mit einem 5:2 Erfolg gegen Italien in der Nations League verabschiedete sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die Sommerpause. Sie hat nun wieder beste Aussichten auf den Sieg in der Gruppe 3.
15. Juni
Wegen einer technischen Störung bei der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide wurde der Schweizer Luftverkehr bis auf Weiteres gesperrt.
15. Juni
Die IG-Metall und die Arbeitgeber der Stahlbranche einigten sich auf eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent. Die Tarifkommission der IG-Metall musste noch zustimmen.
15. Juni
Im Streit um die Zollvorschriften für Nordirland leitete die EU ein Verfahren gegen die britische Regierung ein. London wollte einseitige Änderungen am Nordirland-Protokoll vornehmen. Dieses Vorgehen verstoße gegen Internationales Recht.
15. Juni
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, dass die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer im Februar 2020 gemachten Äußerung anlässlich der Wahl von Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten das Recht der AfD auf Chancengleichheit verletzte.
15. Juni
Nach ukrainische Angaben griffen russische Truppen in Luhansk aus mehreren Richtungen gleichzeitig an. Der US-Präsident stellte der Ukraine neben militärischer auch humanitäre Hilfe in Aussicht.
15. Juni
Die EU war auf der Suche nach Alternativen zu russischem Gas und wurde im Nahen Osten fündig. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen unterzeichnete mit Israel und Ägypten eine Erklärung für ein Gasabkommen.
15. Juni
Das Bundeskabinett wollte 10 Jahre nach dem Bundeswehreinsatz in Bosnien und Herzegowina wieder Soldatinnen und Soldaten in das Land entsenden. Der Bundestag musste noch zustimmen.
16. Juni
Bundeskanzler Olaf Scholz reise in Begleitung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsidenten Mario Draghi nach Kiew.
16. Juni
Tschechien, die Slowakei und Österreich meldeten, dass der russische Energiekonzern Gazprom verringerte Gasmengen lieferte. In Deutschland war die gelieferte Mengen auf 40 Prozent der technischen Kapazität gesunken.
16. Juni
Die Schweizer Notenbank hob überraschend die Zinsen an. Auch die Bank of England straffte die Geldpolitik weiter. Die Währungshüter waren durch die hohe Inflation unter Zugzwang geraten.
16. Juni
Die Zahl der Vertriebenen verdoppelte sich weltweit innerhalb eines Jahrzehnts auf einen Höchststand. Die Vertreibung schritt schneller vorn, als Lösungen für Flüchtlinge gefunden wurden, hieß es im neuen Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.
16. Juni
In Thüringen fanden am Donnerstag Razzien in der Neonazi-Szene statt. Polizei, Zoll und Landeskriminalamt durchsuchten Wohnungen und Geschäftsräume. Unter anderem wurden Drogen und Schusswaffen beschlagnahmt. Mehrere Personen wurden festgenommen, davon Mitglieder der rechtsextremen „Turonen“.
16. Juni
In Berlin wurde die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International mit dem Karl-Wilhlm-Fricke-Preis ausgezeichnet.
17. Juni
In Shanghai in der Volksrepublik China lief der Flugzeugträger „Fujian“ vom Stapel. Er gilt als Zeichen von Chinas wachsender militärischer Macht.
17. Juni
Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz für seine Telefonate mit dem russischen Präsidenten Putin kritisiert worden war, verteidigte er dieses und kündigte weitere an. Es sei notwendig, mit Putin zu sprechen.
17. Juni
In Riesa fand ein Parteitag der AfD statt, um eine neue Spitze zu wählen. Die Partei stand nach mehreren Wahlniederlagen unter Druck, allen voran der Bundesvorsitzende Chrupalla.
17. Juni
Zum Abschluss ihrer Verhandlungen einigte sich die Welthandelsorganisation darauf, dass Covid-Impfstoff in mehr Ländern hergestellt werden kann und dass Subventionen für illegale Fischerei verboten werden.
17. Juni
Großbritannien bestätigte die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange an die USA. Dort drohten ihm bis zu 175 Jahre Haft.
17. Juni
Nach der Einschränkung der Gaslieferungen an Deutschland liefert Russland nun kein Erdgas mehr an Frankreich per Pipeline. Auch bei Italien und der Slowakei wurde weiter gekürzt.
17. Juni
Die EU-Kommission empfahl, die Ukraine und die Republik Moldau offiziell zu EU-Beitrittskandidaten zu ernennen. Das erklärte Kommissionspräsidentin von der Layen, die allerdings auch Reformen in beiden Ländern forderte.
18. Juni
In Kassel begann die 15. Documenta, die bis zum 25. September dauert.
18. Juni
In Kiel begann die Kieler Woche, die bis zum 26. Juni dauert. Sie wurde durch den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) offiziell eröffnet.
18. Juni
Auf dem AfD-Parteitag in Riesa wurde Tino Chrupalla als Parteichef wiedergewählt. Er erhielt 53 Prozent der abgegebenen Stimmen. Zweite Vorsitzende wurde Alice Weidel. Sie erhielt 67 Prozent der Stimmen.
18. Juni
In Indien und Bangladesch kamen durch Überschwemmungen und schwere Unwetter viele Menschen ums Leben. Millionen weitere mussten ihre Häuser verlassen. Die Behörden rechneten für das Wochenende mit einer Verschlechterung der Lage.
18. Juni
In Europa herrschte derzeit eine Hitzewelle. In Deutschland könnte der bisherige Rekord fallen. In Frankreich sprach man von einer „wirklichen Ausnahmesituation“. In Spanien kam es zu mehreren Waldbränden.
19. Juni
In Frankreich fand die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Laut ersten Prognosen hat das Lager von Präsident Macron wohl die absolute Mehrheit im Parlament verloren. Die Opposition mit dem Bundnis von Linkspolitiker Melenchon erhält mehr Einfluss.
19. Juni
In Kolumbien fand eine Stichwahl zur Präsidentschaftswahl zwischen Gustavo Petro und Rudolfo Hernandez statt.
19. Juni
Der Waldbrand bei Treuenbrietzen in Brandenburg geriet außer Kontrolle. Die Ortsteile Tiefenbrunnen, Frohnsdorf und Klausdorf wurden evakuiert. Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Einsatzleitung musste ihr Lagezentrum räumen.
19. Juni
In Cottbus war ein Temperaturrekord von 39,2 Grad gemessen worden. Auch in anderen Teilen Deutschlands und Südeuropas blieb die Hitzewelle bestehe. Zum Wochenanfang sollte es ein erste Abkühlung geben.

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