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Was geschah im August 1983

1. August
Der CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß forderte Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) zum Rücktritt auf. Lambsdorff hatte den von Strauß an die DDR vermittelten Milliardenkredit wiederholt kritisiert.
2. August
Der Irak und Jordanien einigten sich auf eine Korrektur ihrer Grenzen. Jordanien erhielt ein rund 50 km2 großes Gebiet zurück, das der Iran 1958 besetzt hatte. Auf dem Gelände befanden sich ein Militärflugplatz und weitere Einrichtungen im Wert von mehr als 40 Millionen DM.
3. August
In Tunis begann eine dreitägige Konferenz des Zentralrates der palästinensischen Befreiungsbewegung PLO. Auf der Tagung sollten die andauernden Richtungskämpfe innerhalb der Organisation beigelegt werden.
4. August
Der hessische Landtag beschloss seine Auflösung mit den Stimmen von CDU und SPD, um Neuwahlen am 25. September zu ermöglichen.
5. August
In Obervolta übernahm der ehemalige Ministerpräsident des Landes, Hauptmann Thomas Salikara, nach einem Putsch die Macht.
6. August
Der bisherige Präsident Shehu Shagari gewann die Präsidentschaftswahlen in Nigeria. Die Opposition sprach von Wahlmanipulation. Bei den Gouverneurswahlen eine Woche später kam es zwischen Anhängern verschiedener Parteien zu Unruhen, bei denen mehr als 70 Menschen starben.
7. August
In der finnischen Hauptstadt Helsinki begannen die 1. Leichtathletik-Weltmeisterschaften, an denen 1572 Sportler teilnahmen. Die Weltmeisterschaften dauerten bis zum 14. August 1983.
8. August
Bei einem Militärputsch in Guatemala wurde der Präsident Efraín Ríos Montt wegen Unzurechnungsfähigkeit seines Amtes enthoben. Sein Nachfolger wurde der bisherige Verteidigungsminister Óscar Humberto Mejía Víctores.
9. August
Der ehemalige Staatschef der Türkei, Süleyman Demirel, und einige andere türkische Politiker veröffentlichten einen Protest gegen die Unterstützung des Westens für die Militärregierung von General Kenan Evren. Sie waren der Meinung, dass Europa und die USA bei dem Kampf der Türkei um Demokratie gegen das Militärregime nicht neutral bleiben dürften.
10. August
Im Bürgergriff im Tschad griff Frankreich mit Fallschirmjägern und Kampfflugzeugen ein.
11. August
Zum Schutz der Nebelwälder und der einzigartigen Flora und Fauna des Landes wurde in Peru der Río-Abiseo-Nationalpark errichtet.
12. August
Von der japanischen Regierung wurde ein Programm entwickelt, um der japanischen Wirtschaft langfristig zu helfen. Laut Plan soll die Wirtschaft bis 1990 um vier Prozent wachsen. Auch die Inflation und die Arbeitslosigkeit sollen auf jeweils zwei bis drei Prozent im Jahresdurchschnitt fallen.
13. August
Die Regierung von Liberia wollte wieder diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen. Sie waren auf arabischen Druck hin 1973 während des Jom-Kippur-Krieges abgebrochen worden. Am 25. August unterzeichneten der liberianische Präsident Samuel Kanyon Doe und Israels Ministerpräsident Menachem Begin in Tel Aviv ein Abkommen zur Zusammenarbeit. Es sah israelische Hilfsleistungen auf den Gebieten Landwirtschaft und Medizin und bei der Modernisierung der Verkehrswege vor.
14. August
Während eines Besuches von US-Präsident Ronald Reagan in La Paz griff der der mexikanische Staatspräsident Miguel de la Madrid Hurtado die US-amerikanische Mittelamerikapolitik an.
15. August
Rudi Völler vom SV Werder Bremen wurde von den deutschen Sportjournalisten zum „Fußballer des Jahres“ gewählt.
16. August
Eine Studie der Europäischen Gemeinschaft besagte, dass jährlich 450 Milliarden US-Dollar (1224 Milliarden DM) für Waffen ausgegeben wurden. Hauptkäufer der Waffen aus Ost und West waren Länder der dritten Welt.
17. August
Die USA gaben in einem Bericht des Justizministeriums erstmals zu, dass sie die Flucht des ehemaligen Gestapo-Chefs von Lyon, Klaus Barbie, nach Bolivien ermöglicht hatten.
18. August
Zwischen Polen und westlichen Gläubigerbanken wurde die Umschuldung von 2,6 Milliarden US-Dollar (7 Milliarden DM), die noch 1983 fällig wurden, vereinbart.
19. August
Brasilien beantragte bei seinen Gläubigerländern die Umschuldung seiner Verpflichtungen.
20. August
Der Arafat-treue PLO-Vertreter Mamun Mreisch wurde in Rom auf einer Straße von zwei unbekannten Tätern erschossen.
21. August
Die UdSSR präsentierte den Vereinten Nationen den Entwurf eines Vertrages über einen Gewaltverzicht im Weltraum. Danach sollten alles Staaten auf die Herstellung von Anti-Satelliten-Systemen verzichten und schon vorhandener „Killersatelliten“ abschaffen.
22. August
UN-Generalsekretär Pérez de Cuellar traf in Südafrika mit Premier Pieter Willem Botha zusammen. Sie sprachen über die Erüllung der Resolution 435 des UNO-Sicherheitsrates von 1978, damit die Unabhängigkeit Namibias beschleunigt werden könnte. Südafrikanische Truppen hatten 1996 Namiba besetzt. Eine endgültige Einigung konnte nicht erzielt werden.
23. August
In einer Sporthalle in Peking wurde bei einer Massenkundgebung die Hinrichtung von 30 Kriminellen angekündigt. Mit den Todesurteilen wollen die chinesischer Behörden gegen die zunehmende Kriminalität im Lande vorgehen.
24. August
Die Bundesregierung verabschiedete einen Entsorgungsbericht, der die Entsorgung von radioaktivem Müll auf längere Zeit sichern sollte.
25. August
In Berlin (West) wurde am Kurfürstendamm ein Anschlag auf das „Maison de France“ durch die OAAS (Arm oft he Arab Revolution) verübt. Die OAAS ist eine Terrorgruppe, die von Illich Ramirez Sanchez, alias Carlos, geleitet wurde.
26. August
In einem Interview mit der Zeitung „Prawda“ bot der sowjetische Partei- und Staatschef Juri W. Andropow die Verschrottung der SS-20-Raketen im europäischen Teil der UdSSR bis auf 162 Stück an. Das ist fast genau die Zahl an Mittelstreckenraketen, die Frankreich und Großbritannien besitzen.
27. August
In Washington fand eine Demonstration mit rund 250.000 Menschen statt Es ging dabei um die Rechte der schwarzen Minderheit, Arbeit, Frieden und Abrüstung. Die Demonstration fand anlässlich des 20. Jahrestages einer Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King statt. In der berühmten Rede stellte Martin Luther King seine Vision von einem Amerika ohne Rassendiskriminierung dar.
28. August
Der Schweizer Künstler Harald Nägeli, der als „Sprayer von Zürich“ gekannt war und international gesucht wurde, wurde in Puttgarden festgenommen.
29. August
Diktator Augusto Pinochet Ugarte hob den Ausnahmezustand in Chile auf Drängen der Opposition im Lande auf.
30. August
Der türkische Asylant Cemal Kemal Altun, um dessen Auslieferung die Türkei ersucht hatte, beging Selbstmord, indem er aus dem sechsten Stock des Berliner Verwaltungsgerichts sprang.
31. August
Laut dem US-Amerikanischen Amt für Statistik war die Weltbevölkerung von Mitte 1982 bis Mitte 1983 bisher am stärksten angewachsen.

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