Wichtige Ereignisse im April 1993

6. April
Als neues Mitglied wurde Tadschikistan in die UNESCO aufgenommen.
8. April
Die Vereinten Nationen nahmen Mazedonien als neues Mitglied in das Staatenbündnis auf.
16. April
Der UN-Sicherheitsrat errichtete mit der Resolution 819 eine Schutzzone im Bosnienkrieg um Srebrenica. Zwei Jahre später fand in dieser Schutzzone das „Massaker von Srebrenica“ statt. Dabei wurden ungefähr 8.000 Bosniaken umgebracht.
19. April
Nach 51 Tagen unternahm das FBI den Versuch, mit Pionierpanzern CS-Gas in eine Siedlung in Waco (St. Lennan County, US-Bundesstaat Texas) zu leiten, in der sich die Anhänger der „Branch Davidians“ (Abspaltung der Siebenten-Tags-Adventisten) verschanzt hatten. Anhänger der Sekte hatten einen Brand gelegt. Durch das Feuer und durch Schussverletzungen kamen 76 Davidianer ums Leben. Zwei Jahre später nahm Timothy MCVeigh den Jahrestag zum Anlass, eine Lastwagenbombe vor einem Bundesgebäude in Oklahoma Cita zu zünden, womit er 168 Menschen umbrachte.
20. April
Der Musikmanager Lou Pearlman gründete die „Backstreet Boys“, deren erstes Album 1996 erschien.
21. April
Neues Mitglied im Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde Mazedonien.
24. April
In Großbritannien wurde der NatWest Tower (heute Tower 42), der mit 183 Metern derzeit das höchste Gebäude der City Londons war, bei einem Terroranschlag der Provisional Irish Republican Army schwer beschädigt. Ein Mensch wurde dabei getötet, etwa 50 weitere Personen erlitten Verletzungen.
24. April
In Indien trat der im Jahr 1992 vom Parlament angenommene 73. Zusatzartikel zur Verfassung in Kraft. Damit wurde den Institutionen der dezentralen Regierungsform „Panchayati Raj“ Verfassungsrang verliehen.
24. April
Im Hafen von Konstanz am Bodensee wurde die neun Meter hohe und 18 Tonnen schwere „Statue der Imperia“ des Bildhauers Peter Lenk aufgestellt. Sie ist eine satirische Erinnerung an das Konzil von Konstanz. Die Statue stellt eine üppige Kurtisane dar, deren Ausstrahlung eindeutig erotisch ist.
25. April
Im Rahmen der Verfassungskrise war von dem russischen Präsidenten Boris Jelzin ein Volksreferendum zur Wirtschaftspolitik der Regierung durchgesetzt worden, das mit 58,1 Prozent der Stimmen angenommen wurde.
25. April
In Übereinstimmung mit der neuen äthiopischen Regierung wurde nach einem Referendum die unabhängige Republik Eritrea ausgerufen.
26. April
Vom Kennedy Space Center in Florida (USA) brachte die Raumfähre Columbia die STS-55 ins All. Die STS-55 war eine Mission zur Durchführung von Spacelab-Versuchen.
27. April
Im Jemen fanden zum ersten Mal demokratische und geheime Wahlen statt.
28. April
Zwischen Deutschland und Usbekistan wurde ein Kulturabkommen geschlossen, das am 20. Februar 2002 in Kraft trat.
29. April
Zwischen Deutschland und Estland wurde der Grundlagenvertrag unterzeichnet.
30. April
Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) mit Sitz in der Schweiz veröffentlichte ein Statement, in welchem bekannt gegeben wurde, dass das World Wide Web für jedermann frei zugänglich sein werde.
30. April
Die Tennisspielerin Monica Seles wurde bei einem Attentat in Hamburg schwer verletzt. Der Steffi-Graf-Verehrer warf die Spielerin durch eine Messerattacke aus ihrer Laufbahn.
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