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Sportchronik 1967 - Tour de France mit Nationalteams

Formel-1
Die Teilnehmer der 18. FIA Formel-1-Weltmeisterschaft starteten am 2. Januar ihre ersten Rennen, um die Spitze der internationalen Formel-1-Ranking. In diesem Jahr schafften es aber wieder nicht die Favoriten Jim Clark und John Surtees, sondern die beiden Teamkollegen Denis Hulme und Jack Brabham in ihren Brabham-Boliden an die Spitze der Rankings. Hulme, der mit 51 Punkten erster der Weltrangliste wurde, ließ seinen Teamkollegen Brabham mit 46 Punkten nur knapp auf dem zweiten Platz zurück. Jim Clark schaffte es in seinem Lotus-Ford und 41 Punkten auf Platz Drei und auch Graham Hill schaffte es mit 15 Punkten nur unter ferner Liefen. Das Team Brabham gewann 1967 zum zweiten Mal die auch die Konstrukteursweltmeisterschaften. Noch erwähnenswert waren da die Leistungen des Mexikaners Pedro Rodriguez, der es mit seinem Cooper-Maserati immerhin auf den sechsten Platz brachte.
Radsport
Die Rennsportsaison begann in diesem Jahr am 20. Mai, als die Fahrer des Giro d'Italia ihren Ritt über die 3781 Kilometer lange Strecke begannen. 130 tapferer Sportler traten an - von ihnen schafften es aber nur 70 ins Ziel in Mailand.
Besonders die Etappe, welche die Fahrer zu den Drei Zinnen hinaufführte, machte starke Probleme und wurde letztlich wegen starkem Schneefall nicht gewertet. Erster wurde der Italiener Felice Gimondi, der nach 101 Stunden, fünf Minuten und 34 Sekunden als Erster im Ziel ankam. Mit drei Minuten Verspätung schaffte es sein Landsmann Franco Almamion auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Franzose Jacques Anquetil. Die 54. Tour de France startete wenig später und trumpfe mit einer 4780 Kilometer mächtigen Strecke auf. An der Tour nahmen 130 Rennfahrer teil - 88 klassifizierten sich. Es war die erste Tour in der wieder Nationalteams teilnahmen und keine Markenteams. Touren-Sieger war Roger Pingeon, der nach 136 Stunden, 53 Minuten und 50 Sekunden im Ziel ankam. Zweiter wurde Julio Jiménez und der dritte Platz ging an Franco Balmamion. Jan Janssen schaffte es nur auf den fünften Platz.

Fußball
In der Bundesliga stritten sich derweil die Mannschaften des TSV 1860 München mit der Eintracht Braunschweig um den ersten Platz. Borussia Dortmund war zwar eine Weile mit von der Partie, verlor aber zunehmend an Punkten. Am Ende setzten sich die Braunschweiger mit 49 zu 27 Toren durch und verwiesen damit den TSV 1860 München auf den zweiten Platz. Die Borussen mussten mit dem dritten Platz vorlieb nehmen und FC Bayern München schaffte es mit 62 zu 47 Toren nur auf den sechsten Platz. Ganz anders sah es hingegen beim DFB-Pokal aus. Hier konnten die Bayern überzeugen und gewannen gleich das ganze Turnier. Sie verteidigten damit ihren Titel, was zuvor nur dem Karlsruher SC in den Jahren 1955/56 gelungen war. Zudem nahmen die Bayern den Nürnbergern den Europapokal ab. Sie setzten sich mit 1 : 0 gegen Glascow durch.
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