Juli 1923 -

Kalender Juli 1923
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Wichtige Ereignisse im Juli 1923

1. Juli
Die Reichsbahn und die Reichspost erhöhten die Tarife und Gebühren. Die Post und Telegrafen Gebühren wurden verdreifacht, die Fernsprechgebühren verfünffacht. Die Reichsbahntarife stiegen im Güterverkehr um 250 Prozent und im Personenverkehr um 300 Prozent (1. und 2. Klasse) bzw. 200 Prozent (3. und 4. Klasse).
1. Juli
An der Devisenbörse wurde der US-Dollar mit 160 400 Mark notiert.
1. Juli
In Kassel wurde das erste Tapetenmuseum eröffnet.
1. Juli
Der schwedische Kronprinz Gustav Adolf verlobte sich in London mit Lady Louise Mountbatten, einer Tochter von Ludwig Alexander Lord Mountbatten, Marquess Milfort Haven.
2. Juli
Papst Pius XI. verurteilte in einem Schreiben an den Nuntius in Berlin die Sabotageakte während des passiven Widerstandes.
2. Juli
Die britische Zeitung „The Observer“ bezeichnete die britisch-französischen Beziehungen als gespannt. Die britische Regierung verurteilte die französische Ruhrpolitik und war an Verhandlungen mit dem Deutschen Reich interessiert.
2. Juli
Der Völkerbundsrat untersuchte gemäß dem britischen Antrag die Lage im Saargebiet, das nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages (1919) unter französischer Verwaltung stand. Die Anwesenheit französischer Truppen wurde als vertragswidrig bezeichnet.
3. Juli
Als Konsequenz auf das Bombenattentat auf den belgischen Militärzug am 30. Juni verhängten die Besatzungsbehörden verschärfte Grenzsperren zwischen dem besetzten Ruhr- und Rheingebiet und dem unbesetzten Deutschen Reich.
3. Juli
Der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini plädierte für die beschleunigte Lösung der Reparationsfrage, die im Interesse der wirtschaftlichen Lage in Europa zu wünschen wäre. Dafür sei u. a. der Rückzug Frankreichs aus dem Ruhrgebiet notwendig.
3. Juli
Erstmals überstiegen die Tageseinnahmen der Berliner Straßenbahnbetriebe eine Milliarde Mark.
3. Juli
Hugo von Hofmannsthal gab den zweiten Teil2 des „Deutschen Lesebuches“ heraus.
4. Juli
In London kam es wegen der Herabsetzung der Löhne am 1. Juli zu einem wilden Dock Arbeiterstreik. 6000 Arbeiter befanden sich im Ausstand.
4. Juli
Der Luxusliner „Leviathan“ verließ New York. Das größte und luxuriöste Schiff der Welt trat seine Jungfernfahrt über den Atlantik an.
4. Juli
Die Berliner Stadtverordnetenversammlung erhöhte die Hundesteuer. Für den ersten Hund eines Haushaltes sind nunmehr 48 000 Mark, für den zweiten 72 000 Mark und für den dritten 96 000 Mark jährlich zu entrichten.
4. Juli
Der Leipziger Insel Verlag veröffentlichte „Michael Bakunin und die Anarchie“ von Ricarda Huch.
5. Juli
Nach dem Abschluss des deutsch-sowjetischen Lieferabkommens nahm die Sowjetunion den Getreideexport auf. Vereinbart war die Lieferung von rund 328 Millionen Kilogramm Getreide an das Deutsche reich.
5. Juli
Reichskanzler Cuno empfing Nuntius Pacelli zur Besprechung der Ruhrfrage. Cuno verurteilte die Sabotage, erklärte sie jedoch mit der berechtigten Erregung in der Bevölkerung.
5. Juli
Wegen seiner Beziehungen zu den Faschisten wurde der Berufsverband der italienischen Seeleute aus dem internationalen Transportarbeiterverband ausgeschlossen.
5. Juli
Die deutsche Bevölkerung ist sehr besorgt wegen der schnellen Preissteigerung vor allem für Grundnahrungsmittel. In Berlin kostete ein Brot 12 500 Mark.
5. Juli
Der preußische Landtag verabschiedete das Gesetz über die freiwillige Berufsschule.
6. Juli
Die Reichsdruckerei in Berlin lieferte die ersten 500 000 Mark Scheine an die Reichsbank. Die Banknote über eine Million Mark wurde in Kürze herausgegeben.
6. Juli
In Berlin befanden sich 90 000 Metallarbeiter im Ausstand, weil sie die von der Gewerkschaft ausgehandelte Lohnerhöhung angesichts der täglich steigenden Preise nicht akzeptierte.
6. Juli
Nach der Billigung durch das sowjetische Zentralexekutivkomitee trat die erste Verfassung der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) in Kraft. Zum Vorsitzenden der ersten Unionsregierung (Rat der Volkskommissare der UdSSR) wurde Wladimir I. Lenin gewählt.
6. Juli
Der deutsche Reichstag erhöhte eine Reihe von Steuern, u. a. die Biersteuer, um die inflationsbedingt steigenden Ausgaben des Deutschen Reiches zu decken.
7. Juli
Nachdem der Deutsche Reichstag verschiedene Gesetze, u. a. über den Ersatz der durch die Ruhrbesetzung entstandenen Schäden an Privatvermögen, verabschiedet hatte, vertagte sich das Parlament auf unbestimmte Zeit.
8. Juli
Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Strelitz musste die SPD und die DDP starke Verluste zugunsten der Kommunisten, der bürgerlichen Rechte (DNVP8DVP) und den Deutsch-Völkischen, die erstmals drei Sitze gewannen, hinnehmen.
8. Juli
Auf der Berliner Straße Unter den Linden landete ein Flugzeug vom Typ D 284. Der Pilot Antonius Rab aus Breslau erklärte, ein Motorversagen habe ihn zu einer Notlandung gezwungen und er habe sich dafür die breiteste Straße ausgesucht.
8. Juli
Der Großindustrielle Adolf Kirdorf starb in München im Alter von 78 Jahren.
9. Juli
Das Münchener Volksgericht verurteilte den Schriftsteller Georg Fuchs nach vierwöchiger Verhandlung zu 12 Jahren Zuchthaus wegen hochverräterischer Unternehmungen. Der Mitangeklagte Johann Munk erhielt eine Gefängnisstrafe von anderthalb Jahren.
9. Juli
In Lausanne einigten sich die Alliierten und die Türkei über die Räumung Konstantinopels (heute Istanbul), das zur Zeit von britischen Truppen besetzt war.
9. Juli
Ein US-Dollar war derzeit 180 000 Mark wert.
9. Juli
Für einen Liter Vollmilch mussten in Berlin 4000 Mark gezahlt werden.
10. Juli
In Italien legte Luigi Sturzo sein Amt als Parteiführer der italienischen Popolari (Partito Popolare Itanliano) nieder. Damit die Opposition gegen den Faschismus beendet. Angeblich hatte Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini den Vatikan gedrängt, Sturzo zum Rücktritt zu bewegen.
10. Juli
Über London tobte in der vergangenen Nacht ein sechsstündiges Gewitter. Die Blitzschläge zerstörten 14 Häuser und setzten die Telefonzentrale außer Betrieb.
10. Juli
In London wurde der ägyptische Prinz ali Kamel Fhami Bey, der Präsident der Nationalpartei, von seiner Frau erschossen.
11. Juli
Im besetzten Ruhrgebiet waren laut Reichsregierung 80 000 französische und 7000 belgische Soldaten und außerdem 10 000 bzw. 1000 Eisenbahner stationiert. 92 Menschen wurden getötet und über 70 000 ausgewiesen. 169 Schulen wurden beschlagnahmt, davon waren 50 000 Schüler betroffen.
11. Juli
Der sächsische Landtag nahm gegen die bürgerlichen Stimmen die neue Gemeindeordnung an. Sie sah eine radikale Umwandlung der bisherigen Verwaltungsordnung vor.
11. Juli
Der österreichische Nationalrat billigte die Wahlreform, die die Mandatszahl von 183 auf 165 verringerte.
11. Juli
Die Besatzungstruppen konnten nach deutschen Angaben nur knapp das Doppelte mehr an Kohlen aus dem Ruhrgebiet holen als in den zwei Januarwochen freiwillig geliefert wurde.
12. Juli
Weil sie die politische Unzuverlässigkeit der Reichswehr unterstütze, griff Sachsens Ministerpräsident Erich Zeigner (SPD) die Reichsregierung scharf an.
12. Juli
Die Stadt Barmen (Wuppertal) wurde vorübergehend von einer französischen Armee-Einheit besetzt.
12. Juli
Premierminister Stenley Baldwin forderte im britischen Unterhaus die Beendigung der Ruhrbesetzung, weil die Alliierten weniger Reparationen als vor der Besetzung erhalten hätten und zudem das Deutsch Reich in ein wirtschaftliches Chaos treibe, was die Aussicht auf Reparationszahlungen noch mehr verringere.
12. Juli
Der Reichswirtschaftsrat unterbreitet Vorschläge zur Verhinderung des weiteren Mark-Sturzes.
13. Juli
Hermann Ehrhardt, einer der Freikorpsführer des Kapp-Putsches, gelang die Flucht aus der Untersuchungshaft in Leipzig.
13. Juli
Überschwemmungen in Nordspanien verwandelten die Umgebung Saragossas in einen See. Die Bahnverbindung nach Barcelona wurde unterbrochen.
13. Juli
Zwischen der Regierung und Arbeno wurde ein Zusatzabkommen unterzeichnet, nach dem die Reichsregierung zwei Drittel der unproduktiven Lohnkosten trägt, wenn die Produktion in der Eisen- und Stahlindustrie unter 50 Prozent der letzten Vorjahresmonate sinken würde.
14. Juli
Der Reparationsvertrag mit dem Deutschen Reich wurde vom Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (heute Jugoslawien) ratifiziert. Das Deutsche Reich verpflichtete sich zur Lieferung von Eisenbahnmaterial.
14. Juli
„Die Ungeborenen – Geschichten von unerfüllter Liebe“ von Walter Bloem und die Essays „Erscheinungen“ von Herbert Eulenberg erschienen.
15. Juli
Als erste türkische Frau wurde die Frau von Mustafa Kemal Pascha, dem Vorsitzenden der Nationalversammlung in Angora (heute Ankara) in die Nationalversammlung gewählt.
15. Juli
Am 13. Deutschen Turnfest in München nahmen mehrere hunderttausend Menschen Teil. Es fand vom 13. bis zum 18. Juli statt. Die Nationalsozialisten machten durch Demonstrationen auf sich aufmerksam.
16. Juli
Der Flugverkehr München-Budapest wurde eröffnet. In Wien mussten die Passagiere umsteigen.
16. Juli
Der Dollarkurs stieg unaufhaltsam an. Derzeit war der US-Dollar 195 000 Mark wert.
17. Juli
Im bayerischen Landtag fand eine heftige Debatte wegen des Fuchs-Machhaus-Prozesses statt. Der SPD-Abgeordnete Alwin Saenger kritisierte die „unverständliche Milde“ des Urteils und griff die Polizei an, weil sie den französischen Agenten Augustin Richert habe entkommen lassen.
17. Juli
Das Institut für Krebsforschung in der Berliner Charité erhielt eine neue Abteilung für experimentelle Zellforschung, die Krebsbehandlungsmethoden erforschen sollte.
17. Juli
Die Franzosen besetzten die Hamborner Thyssen Werke wegen nicht bezahlter Kohlensteuern und beschlagnahmten die Kohlen- und Koksvorräte.
18. Juli
Die Reichsregierung gab eine öffentliche Stellungnahme zu der Möglichkeit eines Bürgerkrieges ab. Die Mehrheit der Bevölkerung war gegen eine gewaltsame Auseinandersetzung. Die Reichsregierung würde „alle Machtmittel rücksichtslos einsetzen“.
18. Juli
Vor allem die SPD forderte im bayerischen Landtag die Aufhebung der bayerischen Notverordnung vom 11. Mai, da sie einseitig gegen die Linken eingesetzt wurde. Viele Redner verurteilten den Versuch der Nationalsozialisten, das Deutsche Turnfest zu stören.
18. Juli
Italien gab das Programm zur Italianisierung Südtirols bekannt.
18. Juli
Die Rheinlandkommission verbot den Deutschen Katholikentag in Köln.
19. Juli
Trotz der Warnungen der Gewerkschaften dauerte der wilde Streik der Londoner Dockarbeiter an. Die Arbeitgeber begannen, unorganisierte Arbeiter einzustellen.
20. Juli
Reichsarbeitsminister Heinrich Brauns (Zentrum) erließ Richtlinien für die Löhne in der Privatindustrie. Die Löhne sollten anhand des Lebenshaltungsindexes angepasst werden. Die Lohnauszahlung sollte in möglichst kurzen Zeiträumen erfolgen.
20. Juli
Der posteigene Sender Königswusterhausen begann mit der regelmäßigen Ausstrahlung eines eigenen Rundfunkprogramms.
20. Juli
Die britische Regierung bemühte sich um eine gemeinsame Haltung der Alliierten in der Reparationsfrage. Sie schlug u. a. vor, dass unabhängige Sachverständige die deutsche Zahlungsfähigkeit prüfen sollten. Frankreich und Belgien lehnten den Vorschlag am 29. Juli ab.
21. Juli
Die Separatistenführer Joseph Smeets, Hans Adam Dorten und Joseph Friedrich Matthes gründeten einen Zusammenschluss ihrer Bewegungen, die Rheinische Vereinigung.
21. Juli
Das renommierte Institute of Economics aus New York kam in einem Finanzgutachten zu dem Schluss, dass das Deutsche Reich zurzeit keine Reparationen zahlen könnte.
21. Juli
Dem US-amerikanischen Fliegerleutnant Russel Maugham misslang zum zweiten Mal der Transkontinental Flug über die USA. Maugham musste wegen eines Motorschadens 598 Meilen (ca. 962 km) vor San Francisco landen. Jedoch hatte er mit 15 Stunden einen Rekord im Dauerfliegen aufgestellt.
21. Juli
Zum 65. Geburtstag des impressionistischen Malers Lovis Corinth veranstaltete die Berliner Nationalgalerie eine Corinth-Ausstellung.
22. Juli
In Hamburg besuchte Reichspräsident Friedrich Ebert das argentinische Schulschiff „Presidente Sarmiento“.
22. Juli
Der Franzose Henri Pélissier siegte bei der Tour de France, die am 24. Juni angefangen hatte. Er wurde in Frankreich begeistert gefeiert.
23. Juli
Aufgrund wiederholter Unruhen wegen der Teuerungen, erließ die preußische Regierung ein Verbot von Versammlungen unter freiem Himmel.
23. Juli
General Max Hoffmann, der Kommandeur der deutschen Ostfront im Weltkrieg, veröffentlichte in der Zeitung „Manchester Guardian“ seine Kriegserinnerungen.
23. Juli
Der Labour Abgeordnete Ramsey MacDonald warnte im britischen Unterhaus vor erneuter Aufrüstung.
23. Juli
Für einen US-Dollar wurden derzeit 350 000 Mark gezahlt.
24. Juli
Prinzessin Margarethe von Hohenlohe-Öhringen, eine Freundin des Freikorpsführers Hermann Ehrhardt, wurde vom Staatsgerichtshof in Leipzig wegen Begünstigung von Hochverrat und Meineids zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.
24. Juli
In Lausanne unterzeichneten die Türkei auf der einen Seite und Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (heute Jugoslawien) auf der anderen Seite den Friedensvertrag von Lausanne (Orientfrieden).
25. Juli
Die italienische Kammer billigte die von den Faschisten vorgelegte Wahlreform, die ein die größte Partei bevorzugendes Prämiensystem vorsah.
25. Juli
In London lieferten sich die streikenden Dockarbeiter und die Polizei heftige Kämpfe, nachdem die Streikenden versucht hatten, neu angeworbene unorganisierte Arbeiter an der Arbeit zu hindern.
25. Juli
In Bayern wurden kommunistische Kundgebungen verboten.
25. Juli
An der Devisenbörse stürzte die Mark weiter ab. Der US-Dollar stieg bis auf 600 000 Mark an.
25. Juli
Die Bevölkerung des Deutschen Reiches litt unter einer zunehmenden Lebensmittelknappheit. Der Kartoffelverkauf in Berlin musste unter Polizeischutz stattfinden, weil sich die Händler dem Ansturm der Kunden nicht gewachsen fühlten.
25. Juli
Luise Kautsky gibt Rosa Luxemburgs „Briefe an Karl und Luise Kautsky“ heraus.
26. Juli
Die Reichsbank ließ täglich zwei Millionen Banknoten drucken.
26. Juli
Das Reichswohnungsmangelgesetz nahm Neubauten von der öffentlichen Bewirtschaftung aus.
27. Juli
Die sächsische Regierung interpretierte die Erklärung der Reichsregierung über die Gefahr eines Bürgerkrieges so, dass eine solche Gefahr aus Sachsen und Thüringen drohte, und protestierte dagegen.
27. Juli
Mit 87 gegen 75 Stimmen bei acht Enthaltungen verabschiedete die belgische Kammer das umstrittene Gesetz über die Flamisierung der Universität in Gent.
28. Juli
Reichspräsident Friedrich Ebert und die Reichsregierung richteten an die wegen der katastrophalen Wirtschaftslage beunruhigte Bevölkerung einen Aufruf zur Ruhe und Ordnung. Gleichzeitig appellierten sie eindringlich an die Landwirtschaft, so schnell wie möglich die Ernteerträge (Kartoffeln) zu liefern.
28. Juli
Vertreter der Kleinen Entente, dem Bündnissystem zwischen Tschechoslowakei, Rumänien und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (heute Jugoslawien) trafen in Sinaja in Rumänien zusammen.
28. Juli
In der neuen Aula der Universität von Berlin fand eine sehr gut gesuchte Protestkundgebung gegen das „französische Vorgehen an Rhein, Ruhr und Saar“ statt.
29. Juli
In Berlin fand eine aufsehenerregende Pazifisten Kundgebung statt. Einer der Redner war der Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein.
30. Juli
Bei einer Besprechung mit Reichskanzler Wilhelm Cuno in Berlin gaben die Führer der deutschen Gewerkschaften ihm zu verstehen, dass die das Vertrauen in seine Regierung verloren hatten.
30. Juli
Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) wies die Zweifel des SPD-Organs „Vorwärts“ an der Verfassungstreue der Reichswehr scharf zurück.
30. Juli
Erstmals überschritt der US-Dollar die Millionengrenze. Ein US-Dollar war jetzt 1,1 Millionen Mark wert.
31. Juli
Obwohl er als zwielichtiger Spekulant bekannt war, wurde Jakob Schapiro in den Aufsichtsrat der Benz AG gewählt und verfügte nun über 40 Prozent der Aktien.
31. Juli
In Kreiensen kamen 52 Menschen bei einem schweren Eisenbahnzusammenstoß ums Leben.
31. Juli
Im vergangenen Monat war der durchschnittliche Stand des US-Dollar 349 000 Mark.

Wer hat im Juli 1923 Geburtstag >>


Juli 1923 in den Nachrichten
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