Was war wann >> Das 18. Jahrhundert >> 1700 >> 1703

1700 1701 1702 1703 1704 1705 1706 1707 1708 1709
Das geschah 1703 Chronik
1703 gründete Zar Peter der Große Sankt Petersburg, das spätere Leningrad, nach seinem Sieg gegen die Schweden an der Mündung der Newa und in England beginnt der Bau des Buckingham Palasts.
Frankreich versucht Österreich-Ungarn durch innerpolitische Querelen zu schwächen, um den Erbfolgekrieg für sich zu entscheiden. Mittels französischer Unterstützung erhebenden sich die Ungarn zu einem Aufstand. Bayern steht auf Seiten der Franzosen und erobert das nördliche Südtirol. Fernab von Europa fordert in Tokio ein Erdbeben 200.000 Tote.
<< Das war 1702

Das war 1704 >>

Im Jahre 1703
Der Buckingham-Palast wird gebaut
Gründung von Petrosawodsk ider Hauptstadt der Republik Karelien in Russland
Der "Vorfall von Edirne" findet statt, in dem Aufständische den Scheichülislam Feyzullah Efendi ermorden und Sultan Mustafa II. absetzen
Bayerische Truppen des Kurfürsten Max II. Emanuel fallen im Spanischen Erbfolgekrieg in Tirol ein
Guillaume Amontons entdeckt den Einfluss der Temperatur auf den Gasdruck und das Volumen
27. Mai
Zar Peter der Große gründet Sankt Petersburg. Er legt im Krieg gegen die Schweden mit dem Bau einer Festung an der Newa den Grundstein für die Stadt.
12. Juli
Auf der Langen Brücke zum Berliner Stadtschloss wird das von Andreas Schlüter entworfene Reiterstandbild des Großen Kurfürsten feierlich enthüllt.
8. August
Die Wiener Zeitung erscheint mit ihrer ersten Ausgabe.
15. November
In der Schlacht am Speyerbach setzen sich während des Spanischen Erbfolgekriegs die Franzosen unter ihrem Feldherrn Tallard gegenüber einem hessisch-holländischen Entsatzheer des Reichs für die belagerte Festung Landau durch. Ihr Sieg führt umgehend zur Kapitulation der Festung.
25. November
Über die Britischen Inseln fegt der schwerste Sturm, über den dort je berichtet worden ist. Der Orkan mit Geschwindigkeiten bis zu 120 mph dauert bis zum 2. Dezember an. Insgesamt etwa 8.000 Menschen kommen ums Leben, zahlreiche Schiffe gehen unter und tausende Eichen kippen um.
26. November
Während eines besonders heftigen, als Großer Sturm in die Geschichte eingegangenen Sturms sinken vor der englischen Küste zwölf Kriegsschiffe der Royal Navy und eine unbekannte Anzahl von Handelsschiffen. Dabei sterben über 1.500 Seeleute der Royal Navy und wahrscheinlich viele hundert, wenn nicht über tausend Handelsschiffmatrosen.
27. Dezember
Im Methuenvertrag erwirbt England das Recht, uneingeschränkt Textilien nach Portugal zu exportieren, während umgekehrt Portugal England exklusiv mit Wein beliefern darf.
31. Dezember
Erdbeben bei Tokio, Japan. Zerstörung von Odawara, Tokio und anderen Städten, etwa 150.000 Tote