Was war wann? 1700 >> 1707
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Das geschah 1707
Aus der Vereinigung von England und Schottland ging im Jahre 1707 das Vereinigte Königreich von Großbritannien hervor durch den „act of union“.
Act of Union
Das Zarenreich hing immer noch im großen nordischen Krieg und wurde innerpolitisch durch die Kosakenaufstände gegen die Zarenherrschaft geschwächt. Der Schwede Karl XII. ändert daraufhin seine Angriffspläne gegen Moskau ab, sein neues Ziel war die Ukraine. Die Haager Erklärungen aus dem großen nordischen Krieg sichern Preußen die Neutralität Norddeutschlands zu. Die Neutralität bracht Preußen freie Hand in den Erbfolgekrieg
gegen die Franzosen einzugreifen. Während Preußen sich auf europäischem Parkett tummelte, brach in Ostpreußen eine Pestepidemie aus. Die Franzosen unter Marschall Villars sind zwischenzeitlich schon bis Schwaben und Franken vorgedrungen. Österreich wird immer schwächer und Joseph I. verliert Ungarn und somit die ungarische Krone.
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Im Jahre 1907
Das Lao Emperium von Lan Xang endet und spaltet sich in die Königreiche Vientiane, Luang Prabang und Champasak.
1. Januar
Johann V. wird König von Portugal.
16. Februar
Im schottischen Parlament wird über den Act of Union abgestimmt. Mit 110:69 Stimmen wird der Vereinigungsvertrag mit England gebilligt. Eine Reihe von Abgeordneten hat sich bestechen lassen oder erhofft sich mit dem „Ja“ Entschädigungen für das fehlgeschlagene Darién-Projekt.
3. März
Tod des Großmogul Aurangzeb von Indien Das Mogulreich wird nieder geschlagen.
13. März
Die militärische Stärke der Truppen Prinz Eugens von Savoyen führt im Spanischen Erbfolgekrieg nach der Schlacht von Turin zur Generalkapitulation Frankreichs. König Ludwig XIV. verzichtet auf alle Besitzansprüche in Italien mit Ausnahme Neapels.
29. März
Wilhelm Hyacinth, Prinz von Oranien und Regent von Nassau-Siegen, wird von der Bevölkerung von Siegen aus der Stadt und dem Amt gejagt
25 April
Im spanischen Erbfolgekrieg  wird die alliierte Armee von der Bourbon Armee besiegt
29. April
Vereinigung des schottischen Parlaments mit dem englischen. Von nun an führt das Vereinigte Königreich den Namen Großbritannien.
1. Mai
Act of Union: Durch die Vereinigung der Königreiche England (mit dem Fürstentum Wales 1536) und Schottland entsteht das Königreich Großbritannien
22. August
Schwedens König Karl XII. bricht im Großen Nordischer Krieg zu einem Feldzug gegen Russland auf. Doch die Russen weichen geschickt einer Schlacht aus.
1. September
Altranstädter Konvention, Kaiser Joseph I. gewährt Glaubensfreiheit in Schlesien.
22. Oktober
Strandung von vier Schiffen eines Geschwaders der Royal Navy unter Admiral Sir Cloudesley Shovell auf den Scilly-Inseln wegen Navigationsfehlern. Es gibt ca. 1.600 Tote und nur 26 Matrosen überleben
23. Oktober
Das nach dem Act of Union neu gebildete britische Parlament tritt zu seiner ersten Sitzung zusammen.
28. Oktober
Erdbeben mit einer Stärke von 8,4 eines der stärksten Japans, das inklusive eines Tsunamis 30.000 Tote forderte
27. September
Der französische, in Marburg lehrende Physikprofessor Denis Papin befährt mit einem durch Wasserdampf angetriebenen Ruderradschiff die Fulda zwischen Kassel und Hann. Münden.
16. Dezember
In London findet die erste Sitzung der Gelehrtengesellschaft Society of Antiquaries of London statt. Die Mitglieder wollen sich um Altertümer und Kulturgüter des Landes kümmern.
16. Dezember
Hōei-Ausbruch des Fuji, vermutlich vom vorangegangen Erdbeben ausgelöst, dessen Asche weite Teile der südlichen Kantō-Ebene bedeckte
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