Wichtige Ereignisse im Juni 1998

2. Juni
In Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida startete die US-Raumfähre „Discovery“ zu ihrem letzten Besuch der russischen Raumstation „Mir“. Sie sollte den Astronauten Andrew Thomas abholen, der als letzter Amerikaner fünf Monate lang auf der Raumstation gearbeitet hatte. Kurz vor dem Start ereignete sich an Bord der Raumstation erneut eine Computerpanne.
4. Juni
In Denver im US-Bundesstaat Colorado verurteilte ein Bundesrichter Terry Nichols zu lebenslanger Haft. Nichols war der zweite Hauptangeklagte im Prozess um den Bombenanschlag von Oklahoma City, bei dem am 19. April 1995 168 Menschen getötet worden waren. Der Haupttäter Timothy McVeigh war bereits zum Tode verurteilt worden.
7. Juni
Die Schweizer Stimmbürger lehnten rechtliche Einschränkungen bei der Gentechnologie ab.
11. Juni
Bei dem Festakt zur 150-jährigen Geschichte der deutschen Katholikentage appellierte Bundespräsident Roman Herzog an die Katholische Kirche, in der staatlichen Schwangerschaftsberatung zu bleiben.
13. Juni
Die Blockade der Brenner-Autobahn, die Umweltschützer und Anwohner wegen der zunehmenden Belastung der Alpenregion durch den ständig wachsenden Lkw-Verkehr, vorgenommen hatten, wurde nach 30 Stunden beendet.
14. Juni
In Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah gewann das Basketballteam der Chicago Bulls zum dritten Mal in Folge und zum sechsten Mal in den 90er Jahren den Titel der nordamerikanischen Profiliga NBA. Die Bulls verdankten den Titel vor allem Superstar Michael Jordan, der mit 45 Punkten der mit Abstand beste Werfer auf dem Feld war.
16. Juni
Der 82-jährige Gründer des südkoreanischen Hyundai-Konzerns, Chung Ju Yung, überquerte mit 50 Lastwagenladungen mit 500 Rindern als Geschenk die Grenze nach Nordkorea.
17. Juni
In Luxemburg einigten sich die EU-Umweltminister auf eine Aufteilung der bei der Klimakonferenz in Kioto 1997 von den 15 EU-Staaten versprochenen achtprozentigen Reduzierung von Treibhausgasen. Demnach musste Deutschland den Ausstoß von sechs Klima-schädigenden Treibhausgasen bis spätestens 2012 um 21 Prozent verringern.
18. Juni
Laut Beschluss des brandenburgischen Landesverfassungsgerichts musste die Niederlausitzer Sorben Gemeinde Horno dem Braunkohlebergbau weichen. Ab dem Jahr 2003 begann die Lausitzer Braunkohle AG dort mit dem Abbau von 240 Millionen Tonne Kohle.
19. Juni
Der Bundestag billigte mit großer Mehrheit die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Bosnien. Deutschland stellte der SFOR-Friedenstruppe weiterhin 3000 Soldaten zur Verfügung.
20. Juni
Bei vorgezogenen Parlamentswahlen in der Tschechischen Republik gingen die von Milos Zeman geführten Sozialdemokraten (CSSD) als Gewinner hervor.
23. Juni
Im süditalienischen Salerno gelang zwei Gangsterbossen eine spektakuläre Flucht aus einer Turnhalle, die zu einem Gerichtssaal umgebaut worden war. Sie gelangten während der laufenden Verhandlung durch einen von Helfern gegrabenen Tunnel ins Freie.
24. Juni
Auf Beschluss des Bundestages konnte der genetische Fingerabdruck zur Erweiterung der Gen-Kartei künftig auch bei bereits verurteilten Straftätern genommen und gespeichert werden.
26. Juni
Auf ihrem Parteitag in Leipzig bekannte sich die FDP zur Fortsetzung der Koalition mit der CDU/CSU nach der Bundestagswahl.
28. Juni
In Algerien wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung der drei Tage zuvor von islamistischen Extremisten ermordete Sänger Lounes Matoub in seinem Heimatdorf in der Nähe der Stadt Tizi-Ouzou beigesetzt.

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