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August 1939 -

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Wichtige Ereignisse im August 1939

1. August
Über Norddeutschland fanden drei Tage lang Luftmanöver statt. General der Flieger Helmut Felmy hatte die Leitung über die Manöver.
1. August
Im Deutschen Reich wurden dem Weizenmehl Typ 812 statt vier Prozent Kartoffelmehl zehn Prozent Roggenmehl beigemischt.
1. August
Die Salzburger Festspiele 1939 wurden mit dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss eröffnet.
2. August
Mit Gedenkfeiern an den Kriegsbeginn 1914 wurde der Tag der deutschen Wehrmacht im Deutschen Reich begangen.
2. August
Die Hochschulen in Böhmen und Mähren wurden zum 1. September durch Führer-Erlass vom Deutschen Reich übernommen.
2. August
Reichsorganisationsleiter Robert Ley legte den Grundstein für das Berliner Wohnviertel Charlottenburg-Nord mit 11 500 Wohnungen für 40 000 Menschen.
3. August
In Moskau erläuterte der deutsche Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg Außenkommissar Wjatscheslaw M. Molotow die deutsche Bereitschaft zur Anerkennung sowjetischer Interessen im Baltikum und in Polen.
3. August
Der Diplomat und Dramatiker Jean Giraudoux wurde von Frankreichs Kabinett zum Generalkommissar für Information berufen.
3. August
Die Junkers Ju 52 „Hans Loeb“ der Deutschen Lufthansa AG stürzte auf dem Rückflug nach Berlin in Rangun ab.
4. August
Beim Danziger Senat protestierte Polens Generalkommissar Marjan Chodacki gegen Behinderungen der in Danzig tätigen polnischen Zollbeamten.
4. August
Der Führerrat des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen (NSRL) teilte mit, dass ab der Fußball Gau Ligasaison 1939/40 über Meisterschaft und Abstieg bei Punktegleichheit nicht mehr das Torverhältnis, sondern die Tordifferenz entscheiden sollte.
5. August
Reichsamtsleiter Paul Walter wurde zum Beauftragten für die Leistungssteigerung im deutschen Kohlebergbau ernannt.
5. August
Eine 26-köpfige britisch-französische Militärdelegation reiste von Tilbury in Essex nach Leningrad ab.
5. August
Die niederländische Kronprinzessin Juliana brachte ihre zweite Tochter zur Welt. Sie wurde Irene Emma Elisabeth getauft.
6. August
Marschall Edward Rydz-Smigly sagte anlässlich der 25-Jahr-Feier der Gründung der polnischen Legion, das jahrhundertelang mit Polen verknüpfte Danzig sein die „Lunge des polnischen Wirtschaftsorganismus“.
6. August
Hermann Lang auf Mercedes-Benz wurde am Großglockner Deutscher Automobil-Bergmeister vor Hans Stuck und Hermann P. Müller, beide auf Auto-Union.
7. August
Generalfeldmarschall Hermann Göring und sieben britische Industrielle, darunter der Konservative Charles F. Spencer, verabredeten auf dem Sönke Nissen Koog in Nordfriesland, sich um deutsch-britische Regierungskontakte zu bemühen.
7. August
Nach 14 Besprechungen mit der sowjetischen Führung verließ der britische Sonderbotschafter William Strang Moskau.
8. August
In der Pressekonferenz des Reichspropagandaministeriums erging die folgende Presseweisung: „Die polnischen Greuel gegenüber Volksdeutschen sind nach wie vor auf der zweiten Seite zu bringen“.
8. August
Irland berief seinen Botschafter in Berlin Charles Bewley wegen seiner angeblich profaschistischen Haltung ab.
8. August
Die Biennale in Venedig begann mit der Aufführung des Films „Robert Koch, der Bekämpfer des Todes“.
9. August
Staatssekretär Ernst Freiherr von Weizsäcker warnte Polens Geschäftsträger in Berlin, Stefan Fürst Lubomirski, vor Übergriffen auf Danzig.
9. August
Jan de Geer, der Führer der Christlich-Historischen Union der Niederlande, bildete als Nachfolger des am 27. Juli gestürzten Hendrikus Colijn ein neues Kabinett.
9. August
Der spanische Staatschef Francisco Franco Bahamonde verkündete ein Gesetz über die Umgestaltung der spanischen Regierung, das seinen Einfluss erhöhte.
9. August
Regisseur Karl Ritter begann mit den Dreharbeiten für den Film „Legion Condor“ über den Spanischen Bürgerkrieg. Bei Kriegsausbruch wurde das Projekt wegen des Bedarfs an Flugzeugen gestoppt.
10. August
Ein Führer-Erlass über die Stiftung des Spanien-Kreuzes, des Ehrenkreuzes für Spanien-Hinterbliebene und des Schutzwall-Ehrenzeichens wurde im Reichsgesetzblatt veröffentlicht.
10. August
Miroslaw Arciszweki, der Unterstaatssekretär im polnischen Außenministerium, übergab in Warschau dem deutschen Geschäftsträger Johann von Wühlisch die Antwort auf eine deutsche Note von Vortag.
10. August
Der nationalsozialistische Gauleiter Albert Forster bekannte sich bei einer Kundgebung auf dem Langen Markt in Danzig zum Deutschen Reich.
11. August
Führer Adolf Hitler empfing in Berchtesgaden Carl Jacob Burckhardt, den Hohen Kommissar des Völkerbundes in Danzig.
12. August
Das Oberkommando der Wehrmacht und die Reichsjugendführung veröffentlichten eine Vereinbarung über 14-tägige Geländeausbildungen von Absolventen der Führerschulen der Hitlerjugend (HJ).
12. August
Die Regierung der Sowjetunion eröffnete Militärgespräche mit Briten und Franzosen.
12. August
In Frankfurt am Main lief der Dresdener Rudolf Harbig mit 46,0 Sek Weltrekord über 400 m.
13. August
Der italienische Außenminister Galeazzo Ciano Graf von Cortelazzo beendete seine dreitägigen Konsultationen mit der deutschen Reichsregierung.
13. August
Im Deutschen Reich begannen die Eintragungen in die Volkskartei, die bis zum 19. August dauerten.
14. August
Führer Adolf Hitler erklärte in Berchtesgaden vor hohen Militärs das britische Hilfsversprechen für Polen sei nicht ernst gemeint.
14. August
Das Gemälde „L’Indifferent“ von Antoine Watteau, das am 13. Juni gestohlen worden war, war wieder im Louvre in Paris.
15. August
Auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer in Schlesien stürzten 13 Sturzkampfbomber vom Typ Junkers Ju 87 des 1. Sturzkampfgeschwaders 76 ab.
15. August
Indische Einheiten verstärkten die britischen Truppen am Suezkanal.
15. August
In Berlin wurde der Film „Es war eine rauschende Ballnacht“ von Carl Froelich mit Zahrah Leander, Marika Rökk, Hans Stüwe, Leo Slezak u. a. uraufgeführt.
16. August
Das Infanterieregiment 19 in München feierte den 25. Jahrestag des Eintritts von Adolf Hitler als Kriegsfreiwilliger in das 16. Bayerische Infanterieregiment „List“.
16. August
Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop beauftragte den deutschen Botschafter in Moskau, Friedrich Werner Graf von der Schulenburg der UdSSR das deutsche Interesse an einem 25-jährigen Nichtangriffspakt vorzutragen.
16. August
Vor dem 21. Zionistischen Weltkongress in Genf beklagte Chaim Weizmann, der Vorsitzende der Jewish Agency, die Weigerung der Briten, 100 000 jüdische Flüchtlinge nach Palästina einreisen zu lassen.
17. August
In Moskau vertagte Verteidigungsminister Kliment J. Woroschilow das Gespräch mit der britisch-französischen Delegation auf den 21. August.
17. August
Polen sperrte den sog. Kleinen Grenzverkehr zum Deutschen Reich. Nach deutschen Angaben waren bisher 76 000 Volksdeutsche aus Polen geflohen.
17. August
Die neunte Durchführungsverordnung zum Luftschutzgesetz verpflichtete die deutschen Hausbesitzer, im Häusern ohne Luftschutzkeller behelfsmäßige Luftschutzmaßnahmen vorzunehmen.
18. August
In Danzig marschierte erstmals die SS-Heimwehr auf.
18. August
Das Reichsinnenministerium verpflichte Ärzte und Hebammen, den Gesundheitsämtern alle „idiotischen, missgebildeten oder gelähmten“ Neugeborenen zu melden.
20. August
In Berlin wurde mit Datum vom 19. August ein deutsch-sowjetisches Handels- und Kreditabkommen unterzeichnet. Es gewährte der UdSSR einen Warenkredit in Höhe von 200 Millionen Reichsmark.
20. August
Führer Adolf Hitler regte in einem Telegramm an den sowjetischen Parteichef Josef W. Stalin an, Außenminister Joachim von Ribbentrop am 22. oder 23. August in Moskau zu empfangen.
21. August
Bei der Wiederaufnahme der Gespräche mit der britisch-französischen Militärmission schlug der sowjetische Verteidigungsminister Kliment J. Woroschilow, eine Vertagung bis zum Eintreffen einer polnischen Stellungnahme vor.
21. August
In den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Arnsberg und Münster wurde in der ersten von drei Nächten verdunkelt.
22. August
Führer Adolf Hitler betonte vor hohen Offizieren der deutschen Wehrmacht seinen Willen zum Krieg.
22. August
Großbritannien ließ Führer Adolf Hitler wissen, der am Vortag bekanntgegebene deutsch-sowjetische Pakt werden am britischen Beistand für Polen nichts ändern.
22. August
Die polnische Telegrafen Agentur meldete, der deutsch-sowjetische Parkt habe hier „keinen großen Eindruck gemacht“.
24. August
Generalfeldmarschall Hermann Göring teilte dem polnischen Botschafter Josef Lipski mit, das „Haupthindernis für die Beseitigung der deutsch-polnischen Spannungen bilde die Allianz Polen-Großbritannien“.
24. August
Generalfeldmarschall Hermann Göring bat den mit ihm befreundeten schwedischen Industriellen Birger Dahlerus, mit London Kontakt aufzunehmen.
24. August
US-Präsident Franklin D. Roosevelt rief Führer Adolf Hitler und den polnischen Staatspräsidenten Ignacy Moscicki zum Frieden auf. Eine ähnliche Botschaft erhielt Viktor Emanuel III. von Italien.
25. August
Führer Adolf Hitler empfing den britischen Botschafter Neville Meyrick Henderson.
25. August
Um 15.02 Uhr befahl Führer Adolf Hitler der Wehrmacht den Angriff auf Polen für den 26. August um 4.30 Uhr.
25. August
Das Linienschiff „Schleswig-Holstein“ lief um 16 Uhr zum Freundschaftsbesuch in Danzig ein.
25. August
Führer Adolf Hitler empfing um 17 Uhr Frankreichs Botschafter Robert Coulondre.
25. August
Italiens Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini teilte Führer Adolf Hitler brieflich mit, dass Italien nicht Krieg führen könne.
25. August
Führer Adolf Hitler stoppte kurz nach 18 Uhr den Angriff auf Polen.
28. August
In Berlin übergab der britische Botschafter Neville Meyrick Henderson die Antwort seiner Regierung auf die deutschen Angebote.
28. August
Die Grenze zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich wurde geschlossen.
29. August
Das Reichspropagandaministerium wies die Presse an: „Das Maß der Herausstellung der polnischen Terrormeldungen ist für das Ausland der Maßstab, an dem man die Festigkeit der deutschen Haltung misst … Es ist gleichgültig, was von diesen Meldungen geglaubt wird“.
29. August
Führer Adolf Hitler erklärte dem britischen Botschafter Neville Meyrick Henderson seine Bereitschaft zu Verhandlungen, falls am 30. August ein polnischer Unterhändler in Berlin erscheinen.

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