Wichtige Ereignisse im August 1998

4. August
Bei einer Gasexplosion in einem Wohnhaus im Berliner Stadtteil Steglitz starben sieben Menschen. Ein 13-jähriger, der ebenfalls getötet wurde, hat vermutlich das Unglück ausgelöst.
5. August
in Bagdad kündigte der irakische Staatschef Saddam Hussein an, dass sein Land die Zusammenarbeit mit den UN-Waffeninspektoren einstellen würde, um gegen die seit acht Jahren bestehenden Sanktionen der Vereinten Nationen zu protestieren. Dadurch spitzte sich die Irak-Krise erneut zu.
6. August
In Griechenland wurden die Waldbrände durch starken Wind wieder angefacht. Auf der Halbinsel Attika waren bereits mehr als 100.000 ha Wald-, Busch- und Ackerland vernichtet worden.
9. August
In Nagasaki wurde der Opfer des Atombombenabwurfs vor 53 Jahren gedacht. Dabei wurde zur Abschaffung aller Nuklearwaffen aufgerufen. Der Ministerpräsident Japans, Keizo Obuchi, forderte Indien und Pakistan auf, dem Atomwaffensperrvertrag bedingungslos beizutreten.
13. August
Von Baikonur startete zum vorletzten Mal eine Raumsonde zur russischen Raumstation „Mir“. Neben zwei Kosmonauten war auch der frühere Berater des russischen Präsidenten Boris Jelzin, Juri Baturin, an Bord. Die „Mir“ sollte Mitte 1999 aufgegeben werden.
15. August
In der nordirischen Stadt Omagh kamen bei einem Bombenanschlag 28 Menschen, darunter 9 Kinder und 13 Frauen ums Leben.
16. August
Der frühere Chef der DDR-Staatssicherheit, Erich Mielke, musste sich wegen der Todesschüsse an der innerdeutschen Grenze nicht mehr vor Gericht verantworten. Das Verfahren gegen den 90-Jährigen wurde wegen andauernder Verhandlungsunfähigkeit eingestellt.
18. August
Drei Tage nach seinem Amtsantritt verursachte Paraguays Präsident Raul Cubas Grau eine schwere innenpolitische Krise herauf durch die Begnadigung und Freilassung des umstrittenen Generals Lino Cesar Oviedo.
19. August
Laut einem Bericht des Statistischen Bundesamtes bezogen in Deutschland bezogen Ende 1997 etwa drei Millionen Menschen, etwa 3,6 Prozent der Bevölkerung, Sozialhilfe. Die Zahl der Menschen, die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten, stieg danach im vergangenen Jahr in ganz Deutschland um 7,1 Prozent, in den neuen Bundesländern sogar um 24 Prozent.
21. August
In Johannesburg in Südafrika wurde der frühere Präsident Pieter Willem Botha wegen Missachtung der Wahrheitskommission zur Aufklärung von Verbrechen unter dem Apartheidregime zu einer Geldstrafe von 3000 DM verurteilt. Der 82-jährige Botha, der zwischen 1978 und 1989 als Staatsoberhaupt die Rassentrennungspolitik unterstützte, hatte mehrere Vorladungen der Kommission ignoriert.
23. August
Der russische Präsident Boris Jelzin entließ überraschend den Premierminister Sergei Kirijenko nach nur fünf Monaten im Amt.
24. August
In Frankfurt am Main erhielt die türkische Verlegerin Ayse Nur Zarakolu den erstmals verliehenen Menschenrechtspreis der internationalen Verleger Union. Die mit 10.000 DM dotierte Auszeichnung wurde aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der UN-Menschenrechts Erklärung geschaffen.
25. August
Der Palästinenser Abu Nida, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, wurde in Ägypten festgenommen. Er wurde von den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Griechenland, Israel und mehreren arabischen Ländern sowie von der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO gesucht. Die PLO beschuldigte Abu Nidal, einen Mordanschlag auf ihren Vorsitzenden Jasir Arafat geplant zu haben.
26. August
In Peking gab die chinesische Regierung bekannt, dass bei den seit Juli anhaltenden Überschwemmungen bisher über 3000 Menschen gestorben waren.
27. August
In Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida explodierte eine Trägerrakete vom Typ Delta-3 mit einem Kommunikationssatelliten an Bord kurz nach dem Start. Eine Woche zuvor war eine Trägerrakete vom Typ Titan-4, die einen US-Aufklärungssatelliten ins All transportieren sollte, beim Start verunglückt.
29. August
In Quito verunglückte eine kubanische Verkehrsmaschine nach mehreren vergeblichen Startversuchen auf dem Flughafen von Quito. 79 Menschen kamen ums Leben.
30. August
Die palästinensische Autonomiebehörde ließ erstmals in ihrer vierjährigen Amtszeit zwei Todesurteile vollstrecken. Zwei verurteilte Mörder, die dem palästinensischen Geheimdienst angehört haben sollten, wurden durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Militärgerichte verhängten seit Regierungsantritt von Präsident Jasir Arafat bereits 20 Todesurteile. Arafat hatte die Bestätigung stets verweigert.

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