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Biografie Kevin Costner Lebenslauf
Der Schauspieler – Produzent und Regisseur Kevin Costner ist in Lynwood/Kalifornien am 18. Januar 1955 zur Welt gekommen . Sein Vater William (hat deutsche Wurzeln) arbeitete in einem Elektrobetrieb – seine Mutter Sharon war Sozialarbeiterin (hat irische Wurzeln). Costner selbst war schon während seiner Schulzeit kreativ – er war Mitglied in einem Kirchenchor und schrieb sogar selbst Gedichte. Und das tat damals nicht gerade jeder „männliche“ Jugendliche. Vielleicht war Kevin auch deshalb eher ein
Außenseiter und Tagträumer!? Eines seiner größten Hobbys war der Sport: Basketball – Baseball und American Football (viel später kam dann noch Golf dazu). 1978 machte Kevin Costner seinen Collegeabschluss und studierte an der California State University Wirtschaft - danach war er im Marketingbereich beschäftigt. Costner heiratete zu dieser Zeit seine große Jugendliebe Cindy Silvia. Weil er seinen Wunsch, Schauspieler zu werden, in die Tat umsetzen wollte, gab er seinen Job kurzerhand auf und zog nach Hollywood. Doch anstelle von großen Studios und der Karriere als Schauspieler, musste sich Costner erst einmal als Lastwagen- und Busfahrer das nötige Geld verdienen (auch seine Frau jobbte für den Lebensunterhalt). Sein Filmdebüt hatte Kevin Costner 1974 in einer Komödie mit Softsex-Szenen „Sizzle Beach“, was „Heißer Strand“ bedeutet. Interessant ist, dass der Film wohl so schlecht war, dass er erst nach dem Costner bekannt war, veröffentlicht wurde: ganz 12 Jahre nach Entstehung, also 1986. Costner war nach dem Beach-Film eher enttäuscht von der Schauspielerei und fragte sich, ob dies wirklich der Job wäre, den er die nächsten Jahre machen möchte!? Er blieb aber dabei. Anfang der 1980er war er in dem Film „Der große Frust“ zu sehen – oder auch nicht. Denn seine gedrehten Szenen fielen damals dem Schnitt zum Opfer. 1985 sollte es dann aber endlich mal klappen. Costner bekam eine Hauptrolle in dem erfolgreichen Western „Silverado“ – er erntete dafür gute Kritiken und kam auch beim Kinopublikum richtig gut an. Zwei Jahre später (1987) gelang ihm dann der große Durchbruch – in dem Brian de Palma-Film „Die Unbestechlichen“ konnte er neben Schauspielgrößen wie Sean Connery und Robert DeNiro sein Können zeigen. Costner spielt darin den enthusiastischen und smarten Polizisten Elliot Ness, der sich den Versuch zutraut, dem großen Al Capone das Handwerk zu legen. Kurz darauf kam dann schon „Es gibt kein Zurück“ – 1989 erschien der Film „Feld der Träume“. Costner überzeugte Kritiker und Fans mit seinem jungenhaften Charme – der kam einfach richtig gut an! 1990 produzierte Costner in Eigenregie (eigene Produktionsfirma) den Western „Der mit dem Wolf tanzt“ – hier spielte er auch die Hauptrolle. Der Film wurde ein weltweiter Erfolg und war immerhin für 12 Oscars nominiert – sieben davon bekam er auch! Auch in den 1990er Jahren hatte Kevin Costner echte Schauspielerfolge: z.B. mit dem Abenteuerfilm „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) – „JFK – Tatort Dallas“ – „Bodyguard (mit Whitney Houston)“ (1992) und „Perfect World“ (1993). Im Jahre 1994 ließ sich Kevin Costner von seiner Frau Cindy Silva scheiden – immerhin nach 16 gemeinsamen Ehejahren. Aus dieser Ehe haben die beiden drei gemeinsame Kinder. Ein finanzieller Misserfolg wurde dann aber der von Costner 1994 produzierte Film „Waterworld“ – hier spielte er auch die Hauptrolle. Der Film floppte schon am Premierenabend - und zahlreiche Kinos wollten den Film kurz danach nicht mehr in den Top-Zeiten zeigen. Dabei blieb es aber nicht - ein weiterer Misserfolg wurde 1997 „The Postman“ – immerhin bekam Costner für den „schlechtesten Film des Jahres“ die Goldene Himbeere! Wirklich große (Kassen)Erfolge sind seitdem leider nicht erfolgt: „Message in a Bottle“ (1999) – „Thirteen Days“ (2000) oder „Open Range“ (2003). 2004 heiratete Costner das zweite Mal: die deutsche Modedesignerin Christine Baumgartner – beide haben zwei weitere Kinder zusammen. Im Jahre 2007 folgte Costner als Serienmörder in „Mr. Brooks“. Ganz aktuell will er für einen US-amerikanischen Fernsehsender eine Western-Miniserie produzieren. Hier wird er wie gewohnt als Produzent auftreten – und wer weiß, vielleicht führt Costner auch bei einer der Episoden die Regie oder tritt sogar wieder vor die Kamera!?
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