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Januar 2024 - Milliardenschäden

Laut einem Bericht des Rückversicherer Munich Re vom 9. Januar 2024 verursachten Naturkatastrophen im vergangenen Jahr Schäden von 250 Milliarden Dollar und forderten zehntausende Menschenleben. In Nordamerika und in Europa gab es so hohe Gewitterschäden wie noch nie. Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof stellte am selben Tag in Essen einen Insolvenzantrag. Es war der dritte Insolvenzantrag binnen drei Jahren. Ziel war es nun, einen neuen Eigentümer zu finden.
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Wichtige Ereignisse im Januar 2024


9. Januar
Die israelische Armee meldete, einen Raketenexperten der Hamas in Syrien getötet zu haben. In TEL Aviv und anderen Städten in Israel wurde ein Raketenalarm ausgelöst.
9. Januar
Präsident Daniel Noboa verhängte in Ecuador den Ausnahmezustand wegen verbreiteter Gewalt in Gefängnissen und der Flucht eines Drogenbosses. Der Ausnahmezustand galt zunächst für 60 Tage.
9. Januar
Ex-US-Präsident Trump wollte heute ein Berufungsgericht in Washington davon überzeugen, dass er Immunität genießt und nicht wegen seines Versuchs, das Wahlergebnis 2020 zu kippen, belangt werden kann. Dabei hatte er die kommende Wahl fest im Blick.
9. Januar
Nach Behördenangaben wurden bei einem Gondelabsturz im Ötztal in Österreich vier Menschen schwer verletzt. Ein Baum war auf das Tragseil einer Gondel der Acherkogelbahn gefallen.
9. Januar
Laut dem EU-Klimawandeldienst Copernicus wurde im vergangenen Jahr ein neuer Höchstwert bei den globalen Temperaturen erreicht. Der Wert lag 1,48 Grad höher als der Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900.
9. Januar
Laut dem Statistischen Bundesamt starben 2023 etwa vier Prozent weniger Menschen als 2022. Die Sterbezahlen im Januar und Dezember waren im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit dennoch auffällig hoch.
9. Januar
In Frankreich wurde Gabriel Attal mit 34 Jahren der jüngste Premierminister in der jüngeren Geschichte Frankreichs. Er war bislang Bildungsminister.
10. Januar
Seit dem frühen Morgen lief bundesweit der Streik der Lokführer im Personenverkehr der Bahn. Bis zum Freitagabend galt ein Notfahrplan der Deutschen Bahn. Bundesverkehrsminister Wissing rief beide Seiten zu Verhandlungen auf.
10. Januar
Eigenen Angaben zufolge musste der inhaftierte Kremlkritiker Nawalny für sieben Tage in Isolationshaft. Seine Unterstützer riefen zum Jahrestag seiner Verhaftung zu Protesten auf. Nawalny zeigte sich erstmals seit seiner Verlegung in einem Video.
10. Januar
Der US-Amerikaner James Kottak war rund 20 Jahre lang ein Teil der Scorpions. Nun starb der ehemalige Schlagzeuger im Alter von 61 Jahren. Die Band würdigte ihn als „wunderbaren Menschen“ und „großartigen Musiker“.
10. Januar
Forschungsinstitute waren sich einig, dass der erhoffte Aufschwung im Baugewerbe noch auf sich waten ließ und die Bauwirtschaft auch in den kommenden Jahren nur langsam wachsen würde.
10. Januar
Zwei verurteilte PiS-Abgeordnete hatten beim polnischen Präsidenten Duda Schutz gesucht, kamen aber jetzt doch beide ins Gefängnis. Einer der beiden trat in den Hungerstreik.
10. Januar
In den USA kamen bei schweren Unwettern mindestens vier Menschen ums Leben. Im Süden wüteten Wirbelstürme und im Nordosten fiel in Hunderttausenden Haushalten und Unternehmen der Strom aus.
10. Januar
Die Kaufkraft der Deutschen wird 2024 als Folge der hohen Lohnabschlüsse steigen. Allerdings würde die Inflation einen Gutteil davon auffressen.
10. Januar
Das norwegische Parlament stimmte für den Abbau seltener Erden vor seiner Küste. Umweltaktivisten und Forscher warnten vor den Folgen.
10. Januar
Bei einer Attacke auf ein US-Schiff im Roten Meer wurden 18 Drohnen und drei Raketen abgefangen. Das war der bislang größte Angriff der Huthi-Rebellen im Roten Meer.
10. Januar
US-Außenminister Blinken hielt sich zu Gesprächen in Ramallah auf. Er betonte, dass die USA die Schaffung eines Palästinenserstaates, allerdings nur an der Seite Israels unterstützen würden. Er und Palästinenserpräsident Abbas waren sich nicht in allen Punkten einig.
10. Januar
Der ehemalige Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler und der frühere Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek erhielten das Bundesverdienstkreuz.
10. Januar
Bei einem Besuch in Litauen warb der ukrainische Präsident Selenskyj um mehr Hilfe bei der Flugabwehr. Die Regierung Litauens plante eine millionenschwere Militärhilfe für Kiew.
11. Januar
In den USA fand erneut eine TV-Debatte der beiden republikanischen Präsidentschaftskandidaten Nikki Haley und Ron DeSantis statt. Donald Trump trat stattdessen bei Fox News auf.
11. Januar
Die Staatsschulden stiegen in den ersten drei Quartalen 2023 an aufgrund teurer Energiehilfen, fast dreifacher Zinsausgaben und den Kosten für das Deutschlandticket.
11. Januar
Außenministerin Baerbock rief China angesichts der Aggressionen im Südchinesischen Meer dazu auf, das Völkerrecht einzuhalten. Die Region sollte durch zusätzliche Unterstützung der Philippinen beim Küstenschutz stabilisiert werden.

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