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 Deutsche Bahn - Streik und Entschädigungen

Im Jahr 2023 zahlte die Deutsche Bahn ihren Kunden wegen unpünktlicher Züge Entschädigungen von 132 Millionen Euro. Ursachen für die Verspätungen waren Baustellen, Unwetter und Streiks. Das Geld fehlte nun für dringend notwendige Modernisierungen. Am 24. Januar 2024 lief einer der längsten Bahnstreiks. Der Personenverkehr war ebenfalls betroffen. Im Tarifstreit unterbreitete die Lokführergewerkschaft GDL einen Einigungsvorschlag, der laut Bahn allerdings „so nicht umsetzbar sei“.
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Wichtige Schlagzeilen im Januar 2024


26. Januar
Weil der slowakische Ministerpräsident Fico eine für organisierte Kriminalität zuständige Sonderstaatsanwaltschaft abschaffen wollte, sah die Opposition den Rechtsstaat bedroht und mobilisierte Tausende Demonstranten.
26. Januar
Außenministerin Baerbock wollte die Friedensbemühungen im Sudan-Konflikt voranbringen. Nach einem Treffen mit Kenias Präsident William Ruto stellte sie einen Fünf-Punkte-Plan vor.
26. Januar
Obwohl Menschenrechtsexperten die Hinrichtung eines US-Sträflings durch Stickstoff bis zuletzt zu stoppen versuchten, wurde die Hinrichtung durchgeführt. Die UN und die EU kritisierten die Methode scharf.
26. Januar
In Deutschland verringerte sich der Verkauf von Zigaretten weiter. Seit 1991 hatte sich die Zahl der versteuerten Zigaretten mehr als halbiert. Beliebter wurden Wasserpfeifen und Liquids für E.Zigaretten.
26. Januar
Die deutschen Verbraucher konsumierten deutlich weniger, während die Neigung zu sparen stieg. Das ging aus dem GfK-Konsumklima-Index hervor.
26. Januar
Weil Südafrika Israel Völkermord im Gazastreifen vorwarf, lief beim Internationalen Gerichtshof ein langwieriges Verfahren. Aber schon heute wurde über einen Eilantrag, den Militäreinsatz sofort zu beenden, entschieden.
26. Januar
Nach der mühevollen Einigung auf den Haushalt 2024, bedroht bereits jetzt eine Lücke von 15 Milliarden Euro den Haushalt für 2025.
26. Januar
Im Jahr 2015 verursachte ein Dammbruch in einer Mine in Brasilien eine der schlimmsten Umweltkatastrophen des Landes. 19 Menschen kamen ums Leben und ein ganzer Fluss wurde verseucht. Die Bergbaukonzerne wurden jetzt zu einer Entschädigung in Milliardenhöhe verurteilt.
26. Januar
Aufgrund der Huthi-Attacken auf Handelsschiffe führen weniger Schiffe durch das Rote Meer. Die Vereinten Nationen warnten vor den Folgen für das Welthandeln, denn mit dem Suezkanal waren derzeit drei globale Handelsrouten gestört.
26. Januar
Mit einer Kampagne von mehr als 50 000 gefälschten Nutzerkonten und mehr als einer Million deutschsprachiger Tweeds sollte Russland versucht haben, mehr Unmut gegen die deutsche Ampel-Regierung zu schüren.
27. Januar
Der ehemalige US-Präsident Trump verlor zum zweiten Mal vor Gericht gegen die Autorin E. Jean Carroll. Er musste eine Entschädigung von 83 Millionen Dollar zahlen. Im ersten Prozess war er bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden.
27. Januar
Die Belegschaften der Lufthansa-Tochter Discover Airlines beendeten ihren 24-stündigen Ausstand um Mitternacht. Die Gewerkschaften VC und Lifo zeigten sich zufrieden, drohten aber bereits mit „erhöhtem Druck“ auf die Arbeitgeber.
27. Januar
Nachdem die Türkei dem NATO-Beitritt Schwedens zugestimmt hatte, stimmte die US-Regierung dem Verkauf von F-16-Kampfjets an die Türkei zu. Beide Seiten hatten den Rüstungsauftrag im Streit um Schwedens NATO-Beitritt als Druckmittel genutzt.
27. Januar
Am Freitagabend hatte ein Geiselnehmer auf dem Münsterplatz in Ulf sechs Menschen in seine Gewalt gebracht. Das wurde von der Deutschen Presse-Agentur unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet.
27. Januar
Mitarbeiter des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge wurden verdächtigt, in den Angriff der Hamas auf Israel verwickelt gewesen zu sein. Deutschland und die USA drückten ihre „tiefste Besorgnis“ aus. Die USA und andere Länder stoppten ihre Zahlungen an die UN-Organisation. Auch Deutschland wollte vorerst keine neuen Gelder bewilligen.
27. Januar
Die neu gegründete Partei des Bündnisses Sahra Wagenknecht hatte ihren ersten Parteitag. Der Blick ging zur Europawahl und auf die Festsetzung des Programms der Partei. Der Entwurf übte u. a. Kritik an der „Regelungswut“ der EU.
27. Januar
Die Boeing 737-9-Max durfte nach den Untersuchungen über die herausgebrochene Kabinenwand bei einem Start in den USA wieder starten.
27. Januar
In den USA wurde Bayer wegen des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup erneut zu 2,25 Milliarden Dollar Schadensersatz verurteilt. Der Konzern wollte in Berufung gehen.
27. Januar
Wegen der wachsenden Widerstände gegen seine Reformpläne in der Bevölkerung und um eine Mehrheit im Parlament zu erhalten, strich der argentinische Präsident Javier Milei die Renten- und Steuerreform.
27. Januar
Am 5. Februar sollten erneut Verhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn stattfinden. Daher sollte der Bahnstreik am frühen Montagmorgen enden. Laut der Bahn sollte bis Anfang März eine Einigung erzielt werden.
28. Januar
Die Ukraine deckte deinen Betrug bei Waffenbeschaffungen auf. Beteiligt daran waren Beamte des ukrainischen Verteidigungsministeriums und Manager eines Waffenlieferanten. Es ging um Mörsergranaten im Wert von 40 Millionen US-Dollar.
28. Januar
Nordkorea verschärfte die Spannungen zu Südkorea weiter, indem es zum dritten Mal in diesem Jahr mehrere „nicht identifizierte“ Marschflugkörper abfeuerte.
28. Januar
In Finnland fanden heute Präsidentschaftswahlen statt. Eine Stichwahl war zu erwarten, um den Amtsnachfolger von Präsident Sauli Niinistö zu finden. Das Thema des Wahlkampfes drehte sich um die sicherheitspolitische Lage.
28. Januar
In Deutschland sanken die Immobilienpreise und die Bauzinsen. Auch waren doppelt so viele Objekte auf dem Markt, wie vor zwei Jahren. Das bot Kaufinteressenten einen großen Verhandlungsspielraum.
28. Januar
Das weltweit größte Kreuzfahrschiff, das „Icon of the Seas“ stach in Miami in Florida erstmals in See. Das Schiff war 20 Etagen hoch, hatte sieben Pools, einen Wasserfall an Bord und wurde mit Flüssiggas betrieben.
28. Januar
Zur Sorge westlicher Staaten brachte der Iran laut der Nachrichtenagentur IRNA drei Satelliten gleichzeitig ins All.
28. Januar
In Istanbul wurde bei einem Schusswaffenangriff in einer katholischen Kirch ein Mann getötet. Über die Hintergründe war noch nichts bekannt, doch die Täter schienen sich dem Opfer gezielt genähert zu haben.
28. Januar
Mit einer klaren Stellungnahme gegen Rechtspopulismus wollte die SPD sich aus dem Umfragetief befreien. Kanzler Scholz sollte die SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley im Europawahlkampf unterstützen.
28. Januar
Die FDP wollte bei der Europawahl auf Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermanns setzen. FDP-Chef Lindner bezeichnete sie als „Eurofighterin“ und sprach von einer Kampfansage.
28. Januar
Deutschland befand sich wegen der metallischen Rohstoffe, die für Windräder, Solaranlagen oder E-Autos gebraucht werden, und die es größtenteils importieren muss, in einer gefährlichen Abhängigkeit von China und anderen Ländern.
28. Januar
Im ostthüringischen Saale-Orla-Kreis gewann der CDU-Kandidat Herrgott mit 52,4 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Kandidaten Uwe Thrum.
28. Januar
Bei einem Drohnenangriff in Jordanien in der Nähe der syrischen Grenze wurden drei US-Soldaten getötet und viele weitere wurden verletzt. US-Präsident Biden machte vom Iran unterstützte militante Gruppen dafür verantwortlich.
28. Januar
Medienberichten zufolge wollte die türkische Erdogan-Partei AKP einen Ableger in Deutschland gründen, um bei der Europawahl antreten zu können. Politiker mehrerer Parteien zeigten sich alarmiert.
28. Januar
Auch an diesem Sonntag fanden im gesamten Bundesgebiet wieder Proteste gegen Rechtsextremismus statt. Der größte Protest mit 60 000 Menschen fand in Hamburg statt.
28. Januar
Bei der Wahl in Finnland führte laut Hochrechnungen der Konservative Alexander Stubb knapp vor dem Grünen Haavisto. Die beiden mussten wohl in die Stichwahl.

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