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Biografie Julia Roberts Lebenslauf Lebensdaten

Julia Fiona Roberts ist am 28. Oktober 1967 um 0:16 Uhr in Atlanta/Georgia (USA) geboren. Sie ist das jüngste von drei Kindern. Julia hat einen „großen“ Bruder (*1956) und eine Schwester (*1965). Die Eltern von Julia – Papa Walter und Mutti Betty Lou – hatten damals eine Schauspielschule für Kinder geleitet. Diese befand sich in der Innenstadt von Atlanta – an der Juniper Street 849. Zu dieser Zeit gab es in den meisten Schulen noch eine Rassentrennung – aber nicht in der, auf die Julia mit ihren Geschwistern ging. Ein Schüler war u.a. der afroamerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King. Die Eltern hatten finanzielle Engpässe und so lebte die gesamte Familie unter sehr schwierigen Verhältnissen. 1971 mussten Walter und Betty ihre Schauspielschule schließen – die beiden meldeten Konkurs an. Kurz
darauf zog die Familie in eine kleinere Wohnung an der 8th Street/Atlanta. Damit wieder Geld in die Kasse kommt, verkaufte der Vater von Julia ab sofort Staubsauer bei einer Einzelhandelskette. Die Ehe der Eltern blieb dabei wohl auf der Strecke: Mutter Betty reichte Anfang 1971 die Scheidung ein – im Januar 1972 wurden sie rechtskräftig voneinander geschieden.
Einige Monate später heiratete die Mutter von Julia einen Theaterkritiker. Dieser soll – laut Julias Bruder – ihn und die Schwestern geschlagen haben. 1983 trennte sich Betty wieder von ihrem zweiten Mann. Sie bezeichnete diese Ehe als großen Fehler. Damals wuchs Julia in Smyrna in Georgia auf. Mit 13 Jahren jobbte sie schon in einer Pizzeria, um ein wenig Taschengeld dazu zu verdienen. Zu dem nahm sie an verschiedenen Schönheitswettbewerben teil – sie schaffte es aber jedes Mal nicht in die Finalrunde. Am 3. Dezember 1977 verstarb der Vater von Julia – er war schwer erkrankt und hatte den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen können. Die Mutter hatte damals vor ihren Töchtern verheimlicht, dass der Vater im Krankenhaus im Sterben liegt – Julia und ihre Schwester Lisa hatten so keine Gelegenheit, ihren Vater dort zu besuchen. Sie waren so nur noch bei der Bestattung dabei. 1985 schloss Julia die High School ab und zog zu ihrer Schwester nach New York. Hier arbeitete sie u.a. für die Modelagentur Click. Später sagte sie darüber, dass sie diesen Job niemals wirklich gemocht hatte. Außerdem jobbte Julia
auch noch in einem Schuhladen und in einer Eisdiele! Julia versuchte es auch, an Schauspieljobs heran zu kommen. Sie meldete sich dafür bei einer Agentur an und nahm auch Sprechunterricht, um ihren Südstaatenakzent weg zu trainieren. Da sie den Unterricht aber nutzlos fand, hatte sie ihn kurzerhand wieder abgebrochen. 1986 war sie dann in der Komödie „Firehouse“ in einer Nebenrolle zu sehen – ca. 15 Sekunden lang. Da ihr großer Bruder schon Schauspieler war, „besorgte“ er ihr eine Rolle in „Blood Red – stirb für dein Land“ – ebenfalls 1986. Eine andere Rolle brachte ihr danach sogar 50.000 US-Dollar ein: „Pizza Pizza – Ein Stück Himmel“ (1987). Hier war Julia die erotisch wirkende Daisy Arujo – eine junge Frau mit portugiesischer Abstammung. Ein Jahr später (1988) drehte sie „Blutiger Spiegel“. Kurz darauf bekam sie Meningitis – sie wurde zur Behandlung in das Santa Monica Hospital eingeliefert. Nach der Entlassung kam „Magnolien aus Stahl“ – der in Louisiana gedreht wurde. Die Premiere für den Film startete im November 1989. Der Durchbruch sollte für Julia Roberts (natürlich) „Pretty Woman“ sein – hier spielte sie die Prostituierte Vivian Ward. Regie führte Garry Marshall, der sich Julia für diese Rolle auch vorgestellt hatte. Drehpartner war Richard Gere.
Die Dreharbeiten begannen im Juli 1989 – die Gage für Julia: 300.000 US-Dollar. Der Arbeitstitel für den Film hieß damals „3000“ – und während des Filmschnitts hatte sich der Regisseur für den Titelsong „Pretty Woman“ von Roy Orbison entschieden – und danach wurde später auch der Film benannt. US-Premiere war im März 1990. Interessant: die Kritiken waren nicht gerade überragend – dafür spielte der Film im ersten Jahr allein in den USA um die 180 Millionen Dollar ein. Julia Roberts wurde für ihre Rolle sowohl für den Golden Globe als auch für den Oscar nominiert – den Golden Globe bekam sie dann sogar! Glückwunsch dafür! Die Gage für den Film „Flatliners“ betrug dann immerhin 550.000 US-Dollar. Gedreht wurde dafür in Chicago (1989). In dieser Zeit erfuhr Julia auch, dass sie für „Magnolien aus Stahl“ für einen weiteren Golden Globe nominiert wurde. Diesen übrigens gewann sie dann auch im
Januar 1990. In dieser Zeit begann Julia eine Beziehung mit Schauspielkollege Kiefer Sutherland. Die beiden hatten sich beim Dreh zu „Flatliners“ kennen gelernt. Bei ihnen war sogar die Rede von Hochzeit – doch dann auf einmal war Schluss. Für „Der Feind in meinem Bett“ handelte Julia dann ´ne glatte Million US-Dollar als Gage aus. 1993 heiratete sie den Sänger Lyle Lovett. Aber auch hier war nach nur zwei Jahren wieder alles vorbei: sie wurden 1995 geschieden. Interessant: Julia war mit verschiedenen Schauspielern zusammen – u.a. mit Liam Neeson oder auch Daniel Day-Lewis. Böse Zungen behaupteten sogar, sie wäre mit der Hälfte von Hollywoods Männern ins Bett gestiegen! Ab 1998 bis 2001 teilte sie ihr Bett mit Benjamin Bratt (Schauspiel-Beau). Julia im Glück: die Liebhaber sahen gut aus – ihre Gagen stiegen enorm und selbst die Auszeichnungen für ihre Schauspielarbeit wurden immer besser: 2001 bekam sie den Oscar als beste Schauspielerin in dem Film „Erin Brockowich“. Übrigens: für diesen Streifen hatte Julia diesmal satte 15 Millionen US-Dollar bekommen – und damit war sie die erste Schauspielerin mit solch´ einer hohen Gage und eine der bestbezahlten Frauen Hollywoods. Seit Juli 2002 ist Julia mit dem Kameramann Daniel Moder verheiratet. Die beiden haben mittlerweile drei Kinder: Zwillinge Hazel Patricia und Phinneus Walter (*2004) und Sohnemann Henry Daniel (*2007). Julia lebt zurzeit mit ihrer Familie u.a. in New York, Los Angeles und New Mexiko. Übrigens: vor kurzem sagte die Schauspielerin, dass sie sich ein Leben ohne ihre drei Sprösslinge gar nicht mehr vorstellen könne. Zu dem sei sie „Mutter mit Leib und Seele“. Hört sich doch gut an, oder!?
Julia Roberts Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.
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Julia Roberts Movies
1987 - Firehouse
1988 - Satisfaction
1989 - Pizza Pizza – Ein Stück vom Himmel
1989 - Blood Red – Stirb für dein Land
1989 - Magnolien aus Stahl
1990 - Pretty Woman
1990 - Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben
1991 - Der Feind in meinem Bett
1991 - Entscheidung aus Liebe
1991 - Hook
1992 - The Player
1993 - Die Akte
1994 - Nichts als Ärger
1994 - Prêt-à-Porter
1995 - Power of Love
1996 - Mary Reilly
1996 - Michael Collins
1996 - Alle sagen – I love you
1997 - Die Hochzeit meines besten Freundes
1997 - Fletchers Visionen
1998 - Seite an Seite
1999 - Notting Hill
1999 - Die Braut, die sich nicht traut
2000 - Erin Brockovich
2001 - The Mexican
2001 - America’s Sweethearts
2001 - Ocean’s Eleven
2002 - Grand Champion
2002 - Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind
2002 - Voll Frontal
2003 - Mona Lisas Lächeln
2004 - Hautnah
2004 - Ocean's Twelve
2007 - Der Krieg des Charlie Wilson
2008 - Zurück im Sommer
2009 - Duplicity – Gemeinsame Geheimsache
2010 - Valentinstag
2010 - Eat, Pray, Love
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