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Türkische Rüstungsindustrie boomt

Die türkische Rüstungsindustrie erlebte mit der Produktion von Flugzeugträgern, Kampfjets, Drohnen und Kampfhubschraubern derzeit einen regelrechten Boom. Die Unternehmen exportierten in 170 Länder der Welt und die Branche wollte weiter wachsen. Mittlerweile ist die Türkei bei unbemannten Flugkörpern zu einer Macht geworden, und zählt in diesem Sekment zu den drei führenden Anbietern in der Welt. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan will die Technik in allen Bereichen vorantreiben.
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Wichtige Ereignisse im November 2023


15. November
Die Unions-Fraktion war mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich. Die Regierung durfte Haushaltsmittel für den Kampf gegen Corona nicht für den Klimaschutz verwenden. Es ging um 50 Milliarden Euro.
15. November
Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte einen „Reichsbürger“ zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft. Er hatte 2022 auf Polizisten erschossen, die seine Wohnung durchsuchen wollten, um ihm eine Pistole abzunehmen.
15. November
Viele Jahre standen bei den Beziehungen zwischen der EU und den sogenannten AKP-Staaten wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Ein neues Abkommen mit der Gruppe aus 79 afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten sollte die Zusammenarbeit erweitern.
15. November
Nach dem Karlsruher Haushaltsurteil wollte die Regierung ihre Vorhaben zur Energiewende prüfen. Der Zeitplan für den Haushalt 2024 stand aber nicht infrage. Rufe nach einem Ende der Schuldenbremse wurden lauter.
15. November
Arbeitskräftemangel und fehlende Fachkräfte. Damit war inzwischen die gesamte EU konfrontiert. Und der Mangel verschärfte sich. Die EU-Kommission startete deshalb eine Stellen-Plattform für Talente von außerhalb.
16. November
US-Präsident Biden und Chinas Staatschef Xi tragen nahe San Francisco zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr zusammen. Zu besprechen gab es viel, von jahrelangen Handelsstreitigkeiten bis hin zum Krieg in Nahost.
16. November
Der Marschflugkörper „Taurus“ könnte der Ukraine helfen, die russische Nachschubversorgung der Krim zu stören. Kanzler Scholz lehnte eine Lieferung ab. Die Union machte nun Druck mit einem Antrag im Bundestag.
16. November
Nach dem US-Repräsentantenhaus stimmte auch der US-Senat einem Übergangshaushalt zu und wendete somit den Stillstand der Regierungsgeschäfte ab. Weiter verhandelt wurde trotzdem, weil zentrale Regierungswünsche ausgeklammert wurden.
16. November
Die USA und China gingen aufeinander zu. Bei ihrem Treffen nahmen sich US-Präsident Biden und sein Kollege Xi viel Zeit. Die großen Streitthemen ließen sich zwar nicht klären, doch man wollte wieder mehr miteinander sprechen, auch auf Militär-Ebene.
16. November
In Deutschland waren noch nie so viele Menschen erwerbstätig wie in diesem Sommer. Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche gingen mehr als 46 Millionen einer beruflichen Tätigkeit nach.
16. November
Im Rahmen von Ermittlungen gegen das „Islamische Zentrum Hamburg“ gab es seit dem Morgen eine umfangreiche Razzia. 54 Objekte in sieben Bundesländern wurden durchsucht. Der Verfassungsschutz beobachtete de Verein schon lange.
16. November
Das spanische Parlament wählte den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Sanchez wieder als Regierungschef. Die Mehrheit für den Sozialdemokraten war aber an eine Amnestie für katalanische Separatisten geknüpft.
16. November
Finnland warf Russland vor, Migranten ohne gültige Papiere über die Grenze zu schleusen. Deshalb wurden vier Grenzübergänge geschlossen. Auch Estland registrierte Migranten, denen Russland die Weiterreise gestattet hatte.
16. November
Der Bundestag erklärte mit einer breiten Mehrheit die Republik Moldau und Georgien u sicheren Herkunftsstaaten. Sollte der Bundesrat ebenfalls zustimmen, könnten Asylbewerber aus den beiden osteuropäischen Ländern einfacher abgeschoben werden.
16. November
Der außenpolitische Ausschuss des türkischen Parlaments vertagte eine Entscheidung über den NATO-Beitritt Schwedens. Abgeordnete der Regierungspartei von Präsident Erdoğan hatten Zweifel an der Umsetzung von Zusagen aus Stockholm angemeldet.
16. November
Ein mit rund 550 Menschen besetzter ICE rammte zwischen Hamburg und Bremen eine Regionalbahn. Es gab keine Verletzte bei dem Unfall, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Passagiere mussten aber evakuiert werden.
17. November
Der Bundestag verlängerte die Energiepreisbremsen. Damit blieben die Strom- und Gaspreise für Privathaushalte bis Ende März 2024 für einen Großteil des Verbrauchs gedeckelt. Die Union wollte eine Klage gegen das Sondervermögen für die Energiepreisbremsen prüfen.
17. November
Die IBM-Werbung auf X wurde offenbar neben Inhalten mit nationalsozialistischer Ideologie platziert. IBM stoppte einen Millionen-Anzeigeetat. Und X-Besitzer Musk zog neue Vorwürfe auf sich, antisemitischen Ansichten Gehör zu verschaffen.
17. November
Der inhaftierte russische Kremlkritiker Nawalny wurde mit dem Bambi der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen würdigte ihn für „seine Hingabe für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“.
17. November
Der 20-stündige Streik der Lockführergewerkschaft GDI war zu Ende. Seit dem frühen Morden lief der Bahnverkehr wieder nahezu ohne Einschränkungen. Aber der Tarifkonflikt war längst nicht beigelegt und weitere Streiks waren möglich.
17. November
Die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants und Cafés sollte im kommenden Jahr wieder auf 19 Prozent steigen. Darauf hatte sich die Ampelkoalition geeinigt. Die Gastronomiebranche befürchtete eine Pleitewelle.
17. November
Der Haushaltsausschuss des Bundestages stellte mehr Finanzmittel für das BAföG zur Verfügung. Außerdem wurden geplante Kürzungen beim Bundesfreiwilligendienst zurückgenommen.
17. November
Die deutsche Industrie musste einen deutlichen Rückgang der Aufträge verkraften. Das schwächelnde Exportgeschäft mit China belastete. Besonders in zwei Branchen schmolz das Auftragspolster.
17. November
Mit milliardenschweren Entlastungen für Unternehmen wollte die Ampelkoalition die schwächelnde Konjunktur ankurbeln. Die Opposition stimmte im Bundestag geschlossen gegen das sogenannte Wachstumschancengesetz. Kritik kam auch von den Ländern.
17. November
In Oberbayern streifte ein ICE auf der Fahrt von Ingolstadt nach München einen Regionalzug. Mindestens sieben Personen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Es war bereits der zweite Bahnunfall binnen weniger Tage.
18. November
Der türkische Präsident wurde in Berlin von Kanzler Scholz empfangen. Gleich zu Beginn prallten ihre Positionen zu Nahost aufeinander. Erdoğan forderte eine Waffenruhe in Gaza, Scholz betonte das Existenzrecht Israels.
18. November
Nach einem Eklat um Nazi-Inhalte beim Twitter-Nachfolger X kehrten weitere große Werbekunden der Online-Plattform von Musk den Rücken. Und das Weiße Haus warf dem Tesla-Chef vor, Antisemitismus zu verbreiten.
18. November
Liberia zählte zu den ärmsten Ländern der Welt. Nun bahnte sich nach einer engen Stichwahl um das Präsidentenamt ein Machtwechsel an. Amtsinhaber und Ex-Weltfußballer Weah warnte vor einer Spaltung.
18. November
Die Staats- und Regierungschefs der asiatisch-pazifischen Region (APEC) fanden bei ihrem Gipfel keine gemeinsame Linie zu den Kriegen in der Ukraine und in Nahost. Grund war die Zusammensetzung der Gruppe.
18. November
Mehr als Hunderttausend Menschen gingen in Madrid gegen eine Amnestie für katalanische Separatisten auf die Straße. Regierungschef Sanchez wurde dabei massiv angefeindet. Zweifel an seinen Plänen gab es auch in der EU.
18. November
Massive russische Drohnenangriffe sorgten in der Ukraine in mehr als 400 Orten für Stromausfälle. Bereits im vergangenen Winter hatte Russland die ukrainische Energie-Infrastruktur ins Visier genommen.
18. November
Angehörige der seit sechs Wochen von der Hamas verschleppten Geiseln und Zehntausende Unterstützer forderten Israels Regierungschef Netanyahu auf, einen Deal zur Freilassung einzugehen. Ihr Protestmarsch erreichte jetzt Jerusalem.
18. November
In Berlin demonstrierten rund 4 100 Menschen gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Dabei wurde auch die Politik des türkischen Präsidenten Erdoğan kritisiert. Der Protest verlief bis auf einzelne Festnahmen störungsfrei.

Rückblick November 2023

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