Chronik 27/2026 Rückblick
Wichtige Schlagzeilen Woche 27 des Jahres 2026
29. Juni
Die Ukraine verstärkte zuletzt ihre Angriffe gegen die russische Ölindustrie und
brachte Russland damit in Bedrängnis. Präsident Putin rief wegen
Versorgungsproblemen beim Treibstoff zur Krisensitzung.
29. Juni
Israel meldete die Zerstörung eines unterirdischen Tunnels der Hisbollah-Miliz
im Südlibanon. Die Anlage war laut Armee mit Waffen bestückt und habe als
Ausgangspunkt für Angriffe gedient.
29. Juni
Estnische Grenzschützer entdeckten in der Ostsee erstmals ein russisches
LNG-Schiff, das mit Maschinengewehren bewaffnet war. Experten werteten das als
Reaktion Russlands auf ukrainische Drohnenangriffe.
29. Juni
Mitte Mai wurden mehrere Fälle des Hantavirus bei Passagieren einer Kreuzfahrt
nachgewiesen. Nun gab die Weltgesundheitsorganisation Entwarnung, das Virus
hatte sich nicht weiter ausgebreitet.
29. Juni
Nach einem Anschlag in Karachi griff Pakistan wieder Ziele in Afghanistan an.
Dabei sollten Terroristen getötet worden sein. Die Taliban-Regierung sprach
hingegen von Zivilisten und kündigte Vergeltung an.
29. Juni
Bei Schüssen in einer Mutter-Kind-Einrichtung im niedersächsischen Stade starben
sechs Menschen. Es gab mehrere Verletzte. Die Polizei nahm den mutmaßlichen
Schützen fest. Die Polizei vermutete einen Sorgerechtsstreit als Hintergrund der
Tat. Die Opfer arbeiteten in der Einrichtung.
29. Juni
Mit milliarden schweren Investitionen wollte Südkorea seine Weltmarktstellung in
der Chip- und KI-Branche festigen. Umgerechnet insgesamt 569 Milliarden Euro
sollten in Fabriken und Rechenzentren fließen.
29. Juni
Eine Entscheidung des Supreme Court setzte Präsident Trump in seinem Kampf um
ein schärferes Wahlrecht Grenzen.
29. Juni
In Venezuela wurden nach den verheerenden Erdbeben inzwischen 1719 Tote und 5034
Verletzte registriert. Da noch Zehntausende Menschen vermisst wurden, wurden
weitere Opfer befürchtet. Die USA erweiterten ihre Hilfszusagen.
30. Juni
Nach einer 3:4 Niederlage im Elfmeterschießen schied die deutsche
Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in der ersten K.-o.-Runde aus.
30. Juni
Trotz der jüngsten gegenseitigen Angriffe sollten die Gespräche zwischen den USA
und Iran offenbar wie geplant stattfinden. Laut US-Präsident Trump gab es heute
ein Treffen in Doha. Unklar war, mit wem er sprach.
30. Juni
Spätestens ab morgen dürften die Spritpreise steigen, denn der Tankrabatt lief
aus. Verbraucherschützer warnten die Mineralölkonzerne vor überhöhten
Preissprüngen. Verkehrsminister Schnieder wollte die Situation sehr genau
beobachten.
30. Juni
Die Stimmenauszählung war langwierig und das Ergebnis war knapp. Im vierten
Anlauf gewann Keiko Fujimori die Präsidentenwahl in Peru. Nur wenige Stimmen
trennten sie vom Linkspolitiker Sanchez.
30. Juni
Auch im Juni blieb die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt schwach. Die
Zahl der Arbeitslosen war nur leicht gesunken.
30. Juni
Außenminister Wadephul begann heute einen mehrtägigen Besuch in Südamerika. Er
wollte stabile Partner für neue Abkommen finden. Denn während Europa noch
Absichtserklärungen unterschrieb, war China längst da.
30. Juni
In einem Wohnhaus im Fürstentum Monaco wurde gestern Abend ein Sprengsatz
gezündet. Drei Menschen wurden dabei verletzt. Medienberichten zufolge sollte
ein Oligarch aus der Ukraine das Ziel gewesen sein.
30. Juni
Nach dem Fußball-Triumph über Deutschland kam Paraguay aus dem Jubeln nicht mehr
heraus. Die Regierung erklärte Dienstag spontan zum Nationalfeiertag. Das ganze
Land sollte feiern, so Präsident Pena.
30. Juni
Weltweit wuchsen die Privatvermögen, vor allem die der ohnehin schon Reichen.
Das zeigte ein Bericht der Bank UBS. In Deutschland besaßen die reichsten 3,9
Prozent im vergangenen Jahr fast die Hälfte des Gesamtvermögens.
30. Juni
Die Inflation verlor in Deutschland an Tempo. Im Juni lagen die
Verbraucherpreise um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach 2,6
Prozent im Mai, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
30. Juni
Ex-Kanzler Olaf Scholz hatte eine neue Aufgabe. Er übernahm den Vorsitz der
neuen Nord-Süd-Kommission. Das Gremium wurde von der Bundesregierung einberufen,
um die internationale Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern.
30. Juni
Seit Monaten gab es in der britischen Regierung Streit um den Haushalt für die
Verteidigung. Nun sollte er um 15 Milliarden Pfund erhöht werden. Doch Kritiker
hielten die Investitionen weiter für zu gering, um das Land kriegstüchtig zu
machen.
30. Juni
In Litauen ernannte Präsident Nauseda den Sozialdemokraten Sinkevicius zum neuen
Ministerpräsidenten. Er war zuvor vom Parlament gewählt worden. Sinkevicius
versprach Stabilität in „schwierigen Zeiten“.
30. Juni
Wer in den USA geboren wird, bekommt automatisch die Staatsbürgerschaft. Trump
wollte das ändern und scheiterte nun vor dem Supreme Court. In einem anderen
Urteil hingegen wurden Trumps Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport
gebilligt.
30. Juni
Mit dem Raketenabwehrsystem „Arrow“ wollte die
Bundeswehr eine Lücke in der
Luftverteidigung schließen. Kaufbeuren sollte ein weiterer Standort werden.
30. Juni
Knapp eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela stieg die Zahl der
Todesopfer auf mindestens 1 943. Etwa 10 000 Personen wurden noch vermisst. Doch
es wurden auch weiter Menschen gerettet, zuletzt ein dreijähriger Junge.
Juli 2026, W27
1. Juli
Mit dem Ende des Tankrabatts könnten heute die Spritpreise weiter steigen.
Bereits am Dienstag waren Benzin und Diesel deutlich teurer geworden. Ohne die
17-Cent-Steuerentlastung dürfte sich dieser Trend um 12 Uhr fortsetzen.
1. Juli
Die Zustimmung für die Republikaner von Donald Trump ging zurück. Wohl auch
deshalb kündigte der US-Präsident nun einen ungewöhnlichen Schritt an. Vor den
Midterms sollte ein Parteitag neuen Schwung geben.
1. Juli
In der Nähe der griechischen Stadt Thessaloniki war ein Waldbrand ausgebrochen.
Zwei Menschen kamen ums Leben. Die Feuerwehr kämpfte auch aus der Luft gegen die
Flammen. Bisher war das Land glimpflich durch die Waldbrandsaison gekommen.
1. Juli
Ab heute mussten Besucher bis zu 12 Euro Eintritt für den Kölner Dom zahlen.
Erhalt und Sanierung der Kathedrale kosteten jedes Jahr Millionen. Die
Ticketpreise sollten das jetzt mitfinanzieren.
1. Juli
Die Meerestemperatur im Juni war noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Das
ermittelte der EU-Klimadienst. Bei etwa 21 Grad lag die durchschnittliche
Temperatur. Forscher rechneten mit Folgen nicht nur für die Meere.
1. Juli
Die Inflation war deutlich gesunken. Doch Ökonomen warnten, dass die
Energiekrise nachwirken und erst mit Verzögerung bei Konsumgütern, Lebensmitteln
und Dienstleistungen ankommen könnte.
1. Juli
Laut Statistischem Bundesamt war die Geburtenrate auf den tiefsten Wert seit
fast 30 Jahren gefallen, auf 1,32 Kinder pro Frau. In beinahe allen
Bundesländern wurden 2025 weniger Kinder geboren als im Vorjahr.
1. Juli
Das Vertrauen der Europäer in die EU war aktuell so groß wie lange nicht mehr,
so das Ergebnis der Umfrage Eurobarometer. Die weltpolitische Lage sorgte
allerdings für Verunsicherung.
1. Juli
Das Kabinett beschloss das „Reservestärkungsgesetz“. Es sollte helfen, die Zahl
der Reservisten bis zum Jahr 2025 auf 200 000 zu erhöhen. Kritik kam aus der
Wirtschaft.
1. Juli
Heftiger Regen überschwemmte Teile Ghanas und der Elfenbeinküste. Mindestens 24
Menschen kamen ums Leben. Besonders betroffen waren Bewohner von Häusern, die
illegal an Wasserläufen gebaut wurden.
1. Juli
Die Entspannung im Iran-Konflikt dämpfte die Inflation. Die Verbraucherpreise in
der Eurozone stiegen im Juni um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das nahm
der EZB den Druck, die Zinsen rasch weiter anzuheben.
1. Juli
In der belgischen Hauptstadt Antwerpen kamen bei einem Brand in einer Wohnanlage
mindestens fünf Menschen ums Leben. Die Ursache für den Brand war noch unklar.
1. Juli
Die Ukraine weitete ihre Drohnenangriffe auf Russland aus, auch auf Moskau und
St. Petersburg. Das Auswärtige Amt verschärfte deshalb seine Reisewarnung und
warnte zudem vor der Gefahr willkürlicher Festnahmen durch russische Behörden.
1. Juli
Victor Willis, der „Polizist“ der Band Village People, starb im Alter von 74
Jahren. Er war Leadsänger und Mitgründer der Band, die mit Hits wie „Y.M.C.A.“
und „In the Navy“ bekannt wurde.
1. Juli
Im ersten Halbjahr deckten erneuerbare Energien 58 Prozent des Stromverbrauchs
in Deutschland ab. Zu diesem Rekordwert trugen vor allem Wind und Sonne bei. Das
gesetzlich verankerte Ziel war aber noch nicht erreicht.
2. Juli
Die Spitzen von CDU. CSU und SPD verständigten sich nach ARD-Informationen auf
ein umfassendes Paket für Wachstum und Beschäftigung, darunter auch auf eine
Reform der Einkommenssteuer. Einzelheiten wollten sie am Vormittag vorstellen.
2. Juli
Das rohstoffreiche Algerien wählte ein neues Parlament und die Opposition
hoffte, dass die neue Volksvertretung mehr Einfluss ausüben würde. Doch das
Interesse an der Wahl schien sich in Grenzen zu halten.
2. Juli
Bis zu 1,6 Millionen Tonnen Kriegsmunition lagen am Grund von Nord- und Ostsee.
Giftige Stoffe belasteten die Umwelt und gelangten in die Nahrungskette. Ein
Kompetenzzentrum in Rostock sollte nun die Bergung voranbringen.
2. Juli
Erst vergangene Woche hatte die Bundesregierung den Einstieg beim
Rüstungskonzern KNDS angekündigt. Nun verschob das deutsch-französische
Unternehmen seinen Börsengang. Hintergrund waren Verluste bei Rüstungsaktien.
2. Juli
Die Nachfrage nach Mikrochips stieg weltweit und Infineon eröffnete ein neues
Werk in Dresden. Die Fabrik galt als eine der modernsten Produktionsstätten für
Halbleiter und festigte die internationale Bedeutung Sachsens als
Technologie-Standort.
2. Juli
Die erzkonservative Piusbruderschaft hatte gegen den Willen und trotz Warnung
des Papstes neue Bischöfe geweiht. Nun schloss der Vatikan die gesamte Gruppe
aus der katholischen Kirche aus. Sämtliche Priester wurden exkommuniziert.
2. Juli
In neun Bundesländern starteten am Wochenende die Sommerferien. Auf den
Autobahnen drohte Stau, auch durch zahlreiche Baustellen und Hitzeschäden.
2. Juli
Die Ukraine wurde in der vergangenen Nacht wieder Ziel von heftigen russischen
Luftangriffen. In Kiew wurden mehrere Wohnhäuser und ein Hotel komplett
zerstört. Nach Behördenangaben gab es mindestens 27 Todesopfer.
3. Juli
Ein US-Berufungsgericht begrenzte die Haftdauer von Migranten ohne Anhörung auf
90 Tage. Die Entscheidung könnte Tausende Menschen betreffen, die in Staaten wie
Texas und Louisiana inhaftiert waren.
3. Juli
Mercedes-Beschäftigte in Deutschland protestierten heute gegen den verschärften
Sparkurs des Autobauers. Aufgerufen hatte dazu die IG Metall. Die Gewerkschaft
warnte die Branche vor weiteren Aktionen.
3. Juli
Bei dem schweren Erdbeben in Venezuela starben nicht nur Tausende Menschen. Auch
die Infrastruktur wurde schwerbeschädigt. Ein Wiederaufbaufonds sollte jetzt
helfen.
3. Juli
Die deutsche Förderung klimafreundlicher Autos kam auch chinesischen Autobauern
zugute. Das sorgte für Kritik an der Bundesregierung, brachte aber auch die
Energiewende voran.
3. Juli
Julian Nagelsmann war nicht mehr Bundestrainer. Nach dem frühen WM-Aus der
Fußball-Nationalmannschaft trat er von seinem Posten zurück. Als Nachfolger
wurde Jürgen Klopp gehandelt, mit dem der DFB nun in die Verhandlungen gehen
wollte.
3. Juli
Im Südwesten Pakistans stürzte ein Reisebus in eine Schlucht. Nach
Behördenangaben kamen mindestens 40 Menschen ums Leben. Der Bus war überfüllt.
Die Ursache für das Unglück war noch unklar.
3. Juli
Bei einer Explosion in Monaco wurden am Montag drei Menschen schwer verletzt.
Nun wurde eine 39-jährige Ukrainerin aus Deutschland per internationalem
Haftbefehl gesucht. Die Spuren führten auch nach Hessen.
3. Juli
Der Automarkt in Deutschland kam in Schwung. Vor allem die Nachfrage nach
Fahrzeugen mit Elektromotor stieg. Der chinesische Hersteller BYD verkaufte im
Juni viermal so viele Autos wie im Vorjahr.
4. Juli
Wochenlang wurde über eine Hochzeit der Musikerin Taylor Swift und des
Football-Profis Kelce spekuliert. Nun haben sich die beiden Stars mitten in
Manhattan vor Hunderten, teils prominenten Gästen, das Ja-Wort gegeben.
4. Juli
Mehrere Tage sollte in Iran an verschiedenen Orten der getötete oberste Führer
Ali Chamenei gefeiert werden. Das iranische Regime versuchte die größtmögliche
Inszenierung, aber nicht alle wollten mitmachen. Sein Sohn und Nachfolger wurde
bei den Trauerfeuern nicht gesichtet, was Spekulationen über seinen
Gesundheitszustand anheizte.
4. Juli
Temperaturen von mehr als 38 Grad beeinträchtigten die Jubiläumsfeiern in
Washington und anderen Städten der USA. Eine Parade wurde abgesagt, nachdem
mehrere Menschen kollabiert waren. Tausende Haushalte waren infolge der Hitze
ohne Strom.
4. Juli
Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden als AfD-Chefs wiedergewählt. Beim
Bundesparteitag in Erfurt konnte Weidel ihr Ergebnis von vor zwei Jahren leicht
verbessern. Chrupalla hingegen büßte Stimmen ein.
4. Juli
Laut Polizei protestierten mehr als 30 000 Menschen in Erfurt gegen den
Bundesparteitag der AfD. Auf einigen Zufahrtsstraßen zum Tagungsort galt ein
Demonstrationsverbot, das vom Oberverwaltungsgericht bestätigt wurde.
5. Juli
In Venezuela schwand die Hoffnung, nach dem Erdbeben noch Überlebende zu finden,
obwohl Helfer und Rettungskräfte weiter suchten. Die Zahl der bestätigten
Todesopfer lag mittlerweile bei fast 3 000.
5. Juli
Das Wetter überschattete die Feierlichkeiten zum 250. Gründungstag der USA in
Washington. Nach Absagen von Veranstaltungen wegen extremer Hitze verzögerte
sich auch eine Rede des Präsidenten Trump, in der er vor allem sich selbst
feierte.
5. Juli
Das Altersvorsorgedepot sollte das Rentensystem entlasten und für viele Menschen
zugänglich sein. Doch Experten bezweifelten, dass mit dem neuen Depot soziale
Gerechtigkeit hergestellt wurde.
5. Juli
Der Großbrand in einem Industriegebiet in Stuttgart war mittlerweile unter
Kontrolle. Für die Feuerwehr war es der größte Einsatz der letzten Jahre. Die
Löscharbeiten blieben kompliziert.
5. Juli
In mehreren südeuropäischen Ländern breiteten sich Waldbrände weiter aus. Nahe
dem griechischen Thessaloniki brannte eine Recyclingfabrik, in den französischen
Pyrenäen sollten Anwohner ihre Häuser verlassen.
Ereignisse 28/2026
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