6. Juli
Zum Christopher Street Day in Köln gingen mehr als
eine Million Menschen auf die Straße. Sie
demonstrierten für die Rechte der LGBTQ-Community.
6. Juli
In Venezuela stieg laut Behörden die Zahl der Opfer
des Erdbebens auf 3 300 an. Interimspräsidentin
Rodriguez verteidigte ihre Regierung gegen Kritik.
6. Juli
Beim Gipfel in Ankara stand die NATO vor einem
Wendepunkt. Das Bündnis rang mit US-Präsident Trumps
Drohungen und seiner Forderung nach erhöhten
Verteidigungsausgaben.
6. Juli
China und Russland führten regelmäßig Militärübungen
durch. Von heute an wollten beide eine Woche lang
zusammen proben. China hatte nach eigenen Angaben
auch eine Rakete im Pazifik abgefeuert. Länder in
der Region zeigten sich besorgt.
6. Juli
Im Süden Europas kämpften Einsatzkräfte gegen
Waldbrände. Besonders angespannt war die Lage in
Südfrankreich. Tausende Menschen wurden in
Sicherheit gebracht. Auch Griechenland, Spanien und
Portugal waren betroffen.
6. Juli
Im Mai erhielten deutsche Industrieunternehmen mehr
Aufträge als Experten das im Vorfeld erwartet
hatten. Doch viele Ökonomen warnten vor allzu großem
Optimismus. Und es blieben viele Herausforderungen.
6. Juli
In Iran dauerten die Trauerfeierlichkeiten des vor
vier Monaten getöteten Obersten Führers Ali Chamenei
noch mehrere Tage. Heute wurde der Sarg durch die
Hauptstadt Teheran gefahren.
6. Juli
Bei einer Gefängnisrevolte in Sri Lanka wurden
mindestens 25 Menschen getötet und rund 100
verletzt. Einsatzkräfte suchten das Gelände der
Haftanstalt in Negombo nach weiteren Opfern ab.
6. Juli
Nicht nur aus der Opposition kam Kritik an den
Haushaltsplänen der Regierung. Die Industrie nannte
den Anstieg von Ausgaben und Schulden „alarmierend“.
Klimaschützer warfen Minister Klingbeil vor, den
Klimafonds zu „plündern“.
6. Juli
Nach dem Aus der Ampel-Koalition arbeitete
Ex-Vizekanzler Habeck zunächst in den USA als
Gastdozent. Jetzt nahm er kurz nach Ablauf der
Anzeigepflicht einen mutmaßlich lukrativen
Beraterjob bei einer dänischen
Investmentgesellschaft an.
7. Juli
Der Kieler Marineschiffbauer TKMS erhielt einen
Milliardenauftrag aus Kanada vor dem NATO-Gipfel. Er
sollte bis zu zwölf U-Boote liefern.
Verteidigungsminister Pistorius hatte sich für den
Deal stark eingesetzt. Für das Unternehmen war es
der größte U-Boot-Auftrag in seiner Geschichte.
7. Juli
Es hatte nicht gereicht für Team USA, und das trotz
Trumps Intervention nach der Rotsperre für
Stürmerstar Balogun. Weltweit gab es für Trumps
Einmischung Kritik, nicht so in den USA.
7. Juli
Nach Bibliotheken und Bäckereien wollte auch der
Einzelhandel eine Möglichkeit zur Ladenöffnung am
Sonntag erstreiten. Unterstützung bekam er vom
Wirtschaftsausschuss des Bundestags. Kirchen und
Gewerkschaften sahen den Vorstoß kritisch.
7. Juli
In China waren bei heftigen Unwettern mehrere
Menschen gestorben und viele wurden noch vermisst.
Die Lage blieb angespannt. Am Wochenende sollte ein
Taifun Taiwan treffen.
7. Juli
In Deutschland wurden zuletzt mehr als 3000
Start-ups gegründet. Jede dritte neue Firma hatte
dabei einen KI-Bezug. Ein Kernfusions-Start-up aus
München erreichte nun eine Milliardenbewertung.
7. Juli
Die Ukraine griff Russland offenbar mit Hunderten
Drohnen an. Ein Großteil davon sollte die Hauptstadt
Moskau angesteuert haben. In anderen Regionen
brachen Brände in Industrieanlagen aus. Ein Toter
wurde gemeldet.
7. Juli
In der Bundesregierung gab es Pläne für eine
staatliche Gasreserve. Sie sollte einen 30-tägigen
Ausfall der größten Importinfrastruktur auffangen.
Finanziert werden sollten die milliardenhohen Kosten
über eine neue Umlage.
7. Juli
Ein Gericht in Prag lehnte die Beschwerden der
Rechtsextremistin Liebich ab. Damit durfte sie an
Deutschland ausgeliefert werden. In den nächsten
Tagen sollte sie voraussichtlich nach Chemnitz
gebracht werden.
7. Juli
Die israelfeindliche Organisation Samidoun war in
Deutschland seit November 2023 verboten. Doch erst
seit wenigen Monaten verschwand deren Website
teilweise auf Initiative der Landesmedienanstalten.
7. Juli
Während eines Besuchs des französischen Präsidenten
Macron in Syrien gab es zwei Explosionen. Macrons
Büro teilte mit, der Präsident sei in Sicherheit und
setze seinen Besuch fort.
7. Juli
Ein Berufungsgericht bestätigte die Verurteilung der
französischen Politikerin Le Pen. Die Sperre für
öffentliche Ämter wurde zwar verkürzt, sie musste
aber eine Fußfessel tragen. Le Pens
Präsidentschaftskandidatur 2027 war damit fraglich.
Sie wollte jedoch an ihrer
Präsidentschaftskandidatur festhalten.
7. Juli
In der Straße von Hormus drohte ein Flüssiggastanker
nach Beschuss zu explodieren. Mindestens ein
weiteres Schiff war nach britischen Informationen
von einem Geschoss getroffen worden. Katar machte
Iran dafür verantwortlich.
7. Juli
Die Bundesregierung wollte die Informationsfreiheit
in Deutschland einschränken. Dagegen formierte sich
jetzt großflächig Protest, etwa von Journalisten,
Verlegern und NGOs. Auch aus der SPD kam Kritik an
den Plänen.
7. Juli
Nach Vorwürfen wegen nicht offengelegter Spenden
ging Nigel Farage in die Offensive. Er wollte sein
Abgeordnetenmandat im britischen Unterhaus abgeben
und dann erneut bei der Nachwahl kandidieren.
Jegliches Fehlverhalten bestritt er.
7. Juli
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Streeck,
stellte den Drogenbericht 2025 vor. Demnach starben
2150 Menschen an den Folgen ihres Konsums. Viele der
Opfer waren noch keine 30 Jahre alt.
7. Juli
Ungarns öffentlich-rechtlicher Sender M1 galt unter
Ex-Ministerpräsident Orban als Sprachrohr der
Regierung. Am Dienstag war das Programm über Stunden
ausgesetzt. Stattdessen lief eine Entschuldigung für
Lügen in der Orban-Zeit.
8. Juli
Mitten in Manhattan musste ein Gebäude mit 37
Stockwerken geräumt werden. Metallstreben waren
verbogen und Stützpfeiler waren eingeknickt. Es
drohte offenbar ein Teileinsturz. In der Nähe liegen
viele Touristenattraktionen. Nach Evakuierungen und
Notreparaturen wurde das Gebäude nun wieder für
stabil erklärt.
8. Juli
Marine Le Pen trieb den Machtkampf mit der Justiz
auf die Spitze. Der Stammwählerschaft dürfte das
gefallen. Doch andere Wähler dürfte sie damit
verprellen, und die bräuchte sie, um an die Macht zu
kommen.
8. Juli
Die Waffenruhe im Iran-Krieg blieb brüchig. Die USA
griffen erneut Ziele im Iran an. Dies sei die
Reaktion auf iranische Attacken auf Handelsschiffe.
Zudem wurden Ölsanktionen wieder in Kraft gesetzt.
Iran seinerseits reagiert mit Angriffen.
8. Juli
Die Menschen in Deutschland kauften Brot, Brötchen
und andere Backwaren immer häufiger im Supermarkt
oder beim Discounter statt in klassischen
Bäckereien. Das machte vielen traditionellen
Betrieben zu schaffen und viele mussten aufgeben.
Die Bäckerei-Insolvenzen stiegen um 40 Prozent.
8. Juli
Beim NATO-Gipfel sorgten diverse Äußerungen des
US-Präsidenten für Unmut. Trump erhob auch erneut
Anspruch auf Grönland. Dänemark reagierte deutlich.
NATO-Chef Rutte sah die Einigkeit des Bündnisses
jedoch nicht in Gefahr.
8. Juli
US-Präsident Trump erklärte das Rahmenabkommen und
die Waffenruhe mit Iran für hinfällig. Die Gespräche
könnten aber weitergehen. Zuvor hatte es erneut
gegenseitige Angriffe gegeben.
8. Juli
Schon länger kritisierte US-Präsident Trump den
NATO-Partner Spanien wegen zu geringer
Verteidigungsausgaben und mangelnder Unterstützung
im Iran-Krieg. Nun kündigte er an, den Handel zu
stoppen. Das dürfte aber schwierig werden.
8. Juli
Die Zahl der Angriffe auf Bahn-Beschäftigte war
weiter gestiegen. Laut Zahlen des Innenministeriums
waren es zuletzt im Schnitt 5,5 Angriffe pro Tag.
8. Juli
An einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau kam
es zu einem Großeinsatz der Polizei. Mehrere
Personen wurden verletzt. Es gab Hinweise auf eine
Amoktat. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger wurde
festgenommen.
8. Juli
Am Freitag sollte das Gesundheits-Sparpaket der
Koalition beschlossen werden. Doch die Grünen
reichten einen Eilantrag dagegen in Karlsruhe ein.
Auch Linke und AfD wollten das Verfassungsgericht
anrufen.
8. Juli
Die italienische Großbank UniCredit sicherte sich
mit ihrem Aktientauschangebot mehr als 44 Prozent an
der Commerzbank. Eine Übernahme wurde damit zwar
wahrscheinlicher, doch es gab noch Hürden.
8. Juli
Trotz anhaltender Spannungen zwischen den USA und
anderen NATO-Partnern kam es beim Gipfel in Ankara
nicht zum großen Bruch. Präsident Trump trug die
Gipfelerklärung mit, die aus fünf zentralen Punkten
bestand. Die Ukraine sollte Milliardenhilfen
erhalten, Europa sollte einen größeren Teil der
Lasten übernehmen, es sollte Milliarden-Deals für
die Rüstungsindustrie geben, die Verbündeten
stimmten zu, dass Iran niemals eine Kernwaffe
besitzen dürfe, und riefen Iran auf, die Freiheit
der Schifffahrt in der Straße von Hormus
uneingeschränkt zu achten, und zuletzt bekannte man
sich zur Bündnispflicht.
9. Juli
Bundeskanzler Merz gab heute eine
Regierungserklärung im Bundestag ab. Es wurde
erwartet, dass er sowohl auf den NATO-Gipfel als
auch auf die von den Koalitionsspitzen beschlossenen
Reformen einging.
9. Juli
Die Sparpläne bei VW könnten vier Werke in
Deutschland betreffen: Emden, Hannover, Zwickau und
Neckarsulm. In den betroffenen Regionen wuchs die
Sorge vor den Folgen.
9. Juli
China war, trotz verlorener Marktanteile, der
wichtigste Markt für VW. Dort machte der deutsche
Autobauer vieles anders als in der Heimat. Die Lücke
zur Konkurrenz wurde dort wieder kleiner.
9. Juli
Bis zu 145 Milliarden Dollar wollte Meta im
laufenden Jahr für die KI-Infrastruktur ausgeben.
Ein Teil davon floss nun in den Bau eines
Rechenzentrums in der kanadischen Provinz Alberta.
Dort gab es günstiges Erdgas.
9. Juli
Zwei Hitzewellen und Höchstwerte bei den
Meerestemperaturen. Der Juni 2026 brach gleich
mehrere Rekorde und war somit der heißeste Juni in
Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen. Der
EU-Klimadienst Copernicus warnte vor weitreichenden
Folgen.
9. Juli
Mehrere Regionen in China kämpften mit schweren
Unwettern. Es gab viele Todesopfer. Besonders
betroffen war aktuell der Süden, wo ein Damm brach.
Und es drohte bereits der nächste Taifun.
9. Juli
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke wurde mit
dem Georg-Büchner-Preis, eine der wichtigsten
Auszeichnungen für deutschsprachige Literatur,
ausgezeichnet. Die Jury bezeichnete ihre Romane als
„brillante Kunst“.
9. Juli
Bis Ende Juni waren in Deutschland rund 5100
Menschen an den Folgen der extremen Hitze gestorben.
Das ergaben Berechnungen des Robert Koch-Instituts.
Die Zahl übertraf schon jetzt die Werte ganzer
Vorjahre.
9. Juli
Nach den Einzelhandelsumsätzen und
Industrieaufträgen legten auch die deutschen Exporte
im Mai erneut zu, vor allem in die USA. Ökonomen
schöpften wieder Hoffnung für die schwächelnde
Wirtschaft.
9. Juli
Washington stimmte dem Verkauf von „Tomahawk“-Marschflugkörpern
an Deutschland zu. Diese Einigung wurde von
Bundeskanzler Merz in seiner Regierungserklärung
verkündet.
9. Juli
Die britische Sängerin Bonnie Tyler starb im Alter
von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Portugal. Zu
ihren bekanntesten Hits gehörten „Total Eclipse of
the Heart“ und „Lost in France“.
9. Juli
Das Bundesverfassungsgericht wies Eilanträge gegen
die geplante Verabschiedung der Gesundheitsreform
zurück. Grüne und Linke hatten einen Stopp der
Reform erreichen wollen. Auch das
Gebäudemodernisierungsgesetz durfte beschlossen
werden.
10. Juli
Der Bundestag beschloss ein Gesetz zur finanziellen
Entlastung von Ländern und Kommunen. Es sah für hoch
verschuldete Städte und Gemeinden einen jährlichen
Zuschuss von rund einer Milliarde Euro bis 2029 vor.
10. Juli
In Venezuela stieg die Zahl der Toten nach dem
schweren Erdbeben auf 3889. Die WHO warnte nun vor
der schlechten Gesundheitsversorgung im Land. Davon
gingen inzwischen die größten Risiken für die
Überlebenden aus.
10. Juli
In China kamen bei einem Brand in einer Schuhfabrik
mindestens 28 Menschen ums Leben. Die Ursache war
bislang unklar. Trotz strenger Auflagen für Betriebe
kam es in China immer wieder zu schweren
Industrieunglücken.
10. Juli
Nach dem 0:2 gegen Frankreich bei der Fußball-WM saß
die Enttäuschung bei Marokko-Frans tief. In
Düsseldorf warfen Vermummte Böller und
Molotow-Cocktails. Drei Polizisten wurden verletzt.
10. Juli
Der Kraftstoffmangel in Russland verschärfte sich.
Die Preise stiegen. Wer konnte, tankte im Ausland.
Zwar wollte der Kreml beruhigen, doch die Schlangen
vor den Tankstellen sprachen eine andere Sprache.
10. Juli
Japans Monarchie ging der Nachwuchs aus. Deshalb
sollte die Thronfolge künftig auch durch Adoption
gesichert werden können. Frauen, wie der beliebten
Prinzessin Aiko, blieb der Kaiserthron hingegen
weiter verwehrt.
10. Juli
Der Bundestag stimmte für Einsparungen bei der
gesetzlichen Krankenversicherung. Ausgabenbremsen
und höhere Zahlungen sollten Beitragserhöhungen
verhindern. Nun stimmte auch der Bundesrat zu.
10. Juli
Berlins regierender Bürgermeister wollte bei der
nächsten Wahl nicht mehr antreten, blieb aber bis
September im Amt. Er räumte ein, dass er rund um den
großen Stromausfall in der Hauptstadt im Januar
„kommunikative Fehler“ gemacht habe.
10. Juli
Während eines Ryanair-Fluges von Griechenland nach
Deutschland zerbrach ein Fenster. Berichten zufolge
wurde ein Passagier beinahe aus dem Flugzeug
herausgesogen. Doch der Vorfall ging offenbar
glimpflich aus.
10. Juli
Der Bundestag verabschiedete ein neues
Bundespolizeigesetz. Die 55 000 Beamten sollten mehr
Möglichkeiten erhalten, Personen zu überwachen und
Drohnen abzuwehren. Außerdem sollte in bestimmten
Fällen eine Live-Gesichtserkennung möglich sein.
11. Juli
Bei einem Feuer in Andalusien starben mindestens
zwölf Menschen, darunter offenbar auch Briten.
11. Juli
Wer der türkischen Oppositionspartei CHP angehörte
und ein Amt ausübte, riskierte viel. Viele
Mandatsträger wurden in den vergangenen Jahren
verhaftet.
11. Juli
Das Rahmenabkommen war aufgekündigt, es gab immer
wieder Angriffe, doch die USA wollten mit dem Iran
weiterverhandeln. Teheran müsse zusichern, dass die
Straße von Hormus ohne Gefahren passierbar sei.
11. Juli
Eigentlich sollte Deutschland im Jahr 2045
klimaneutral sein. Doch führende Vertreter aus
Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik forderten nun
mehr Zeit. Deutschland sollte das europäische Datum
2050 übernehmen.
11. Juli
Das Autofahren in Belgien sollte künftig Geld
kosten. Alle drei Regionen des Landes einigten sich
auf eine Mautplakette für Pkw, für Belgier wie auch
für Ausländer. Die Kosten sollten sich je nach
Fahrzeug unterscheiden.
11. Juli
Anfang der Woche war „Gavi“ noch ein Supertyphon.
Jetzt steuerte der Wirbelsturm etwas abgeschwächt
auf Taiwan und China zu. Die Behörden waren dennoch
alarmiert und riefen Hunderttausende auf, sich in
Sicherheit zu bringen.
11. Juli
Die britische Polizei nahm einen 26-jährigen Briten
fest. Er sollte die rechtskonservative Ministerin
Ann Widdecombe ermordet haben. Die 78-Jährige war am
Donnerstag tot aufgefunden worden. Das Motiv war
weiter unklar. Der Verdächtige wurde später wieder
auf freien Fuß gesetzt.
11. Juli
In Srebrenica fand eines der größten Massaker seit
dem Zweiten Weltkrieg statt. Soldaten ermordeten
dort vor 31 Jahren mehr als 8000 Bosnier. Bis heute
suchten Angehörige nach Spuren der Opfer.
11. Juli
Nigerias Bevölkerung sollte voraussichtlich in den
kommenden 25 Jahren um 120 Millionen Menschen
wachsen. Laut der UN könnte in den 2050er Jahren
fast jedes zehnte Kind weltweit in dem
westafrikanischen Land geboren werden.
11. Juli
In Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt,
war es lange Zeit weitverbreitet, viele Kinder zu
haben. Doch die Geburtenrate ging deutlich zurück.
11. Juli
Nach einem Böschungsbrand war die wichtige
Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln bis
mindestens Samstagnachmittag gesperrt. Im Nah- und
Fernverkehr kam es deshalb zu Umleitungen und
Verspätungen. Die Polizei ermittelte wegen
Brandstiftung.
12. Juli
Der kriselnde Autobauer VW musste sparen. Mehr als
100 000 Stellen könnten wegfallen und Standorte
waren in Gefahr. Konzernchef Blume sagte nun, er
sehe „intelligentere Lösungen“ statt
Werksschließungen.
12. Juli
Zehntausende Migranten verließen Südafrika aus Angst
vor fremdenfeindlicher Gewalt. Viele kehrten in
Länder wie Malawi oder Simbabwe zurück. Sie konnten
nur das Nötigste mitnehmen und standen in ihrer
Heimat vor dem Nichts.
12. Juli
Die extreme Hitzewelle trieb die Menschen in Seen,
Flüsse und ans Meer. Als Folge gab es laut DLRG im
Juni so viele Badetote (99) wie seit mehr als 20
Jahren nicht zum Start des Sommers.
12. Juli
Nach eigenen Angaben startete das US-Militär neue
Angriffe auf Iran. Hintergrund war eine Attacke der
iranischen Revolutionsgarde auf ein Containerschiff
in der Straße von Hormus. Iran erklärte die Meerenge
für gesperrt.
12. Juli
Der Taifun „Gavi“ hielt die Menschen in vielen
Teilen Ostasiens an diesem Wochenende in Atem. Auf
den Philippinen kamen 17 Menschen in dem Wirbelsturm
ums Leben. Auf der Insel Taiwan gab es zahlreiche
Verletzte.
12. Juli
Die wichtige Bahnstrecke Köln–Düsseldorf wurde
offenbar durch einen Sabotageakt lahmgelegt. Im Netz
tauchte ein Bekennerschreiben der linksextremen
Gruppe „Angry Birds“ auf. Inzwischen war die Strecke
wieder offen.
12. Juli
Der US-Senator Lindsey Graham starb nach „kurzer,
schwerer Krankheit“. Er war erst Gegner und danach
Verbündeter Trumps.
12. Juli
Das neue Parlament Syriens kam zu seiner ersten
Sitzung zusammen.
12. Juli
Fast zwölf Stunden lang hielt ein Mann in einem
Supermarkt im Süden Berlins eine Frau als Geisel.
Spezialkräfte der Polizei schritten schließlich ein
und überwältigten den Täter. Über die Hintergründe
war noch nichts bekannt.
12. Juli
In mehreren Bundesländern kämpfte die Feuerwehr
gegen Brände. Teilweise führten wenige Funken bei
der Ernte zu Großeinsätzen. Auch in Wäldern war
wegen der Trockenheit besondere Vorsicht geboten.
12. Juli
Tennisprofi Alexander Zverev verpasste den ersten
deutschen Wimbledon-Sieg im Männer-Einzel seit
Michael Stich 1991. Der French-Open-Sieger verlor
das Endspiel gegen den italienischen
Titelverteidiger Jannik Sinner mit 7:6, 6:7, 3:6 und
4:6.
12. Juli
Palästinensischen Medienberichten zufolge waren bei
israelischen Angriffen in Gaza mehrere Menschen
getötet worden, trotz geltender Waffenruhe. Israels
Armee teilte mit, sie habe eine Hamas-Anlage ins
Visier genommen.