Chronik 26/2026 Rückblick
Wichtige Schlagzeilen Woche 26 des Jahres 2026
22. Juni
Für die Golfstaaten war der Krieg im Iran ein Fiasko. Er brachte ihnen einen
aggressiven Nachbarn, kaum Unterstützung durch die USA und einen massiven
Schaden am Image als Touristenmagnet. Nun wollten sie daraus Lehren ziehen.
22. Juni
Noch vor einem Jahr traten sie als beste Freunde auf. Doch dann kamen der
Konflikt um Papst Leo XIV und der Iran-Krieg. Nun gab es dicke Luft zwischen
US-Präsident Trump und Italiens Ministerpräsidentin Meloni.
22. Juni
Vor allem in Berlin und Brandenburg musste die Feuerwehr gestern immer wieder
wegen Starkregen und umgeknickter Bäume ausrücken. Nun wurde es wieder heiß. Die
nächste Hitzewelle kam.
22. Juni
Die erste Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran war zu Ende. Ein
erstes Ergebnis gab es offenbar auch. Es sollten Arbeitsgruppen gebildet werden.
Zudem entstand ein Kommunikationskanal, um Missverständnisse in Zukunft zu
vermeiden.
22. Juni
De la Espriella wollte hart gegen Kriminalität vorgehen und kündigte ein Ende
von Friedensgesprächen an. Nun dürfte er der neue Präsident Kolumbiens werden.
In der Stichwahl lag er nach Auszählung fast aller Stimmen vorn.
22. Juni
Deutschland und Frankreich erzielten eine Einigung zur Beteiligung des Bundes am
deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS. Mit einem Anteil in Höhe von 40
Prozent zogen beide Länder nun gleich.
22. Juni
Nach innerparteilichem Druck gab der britische Premierminister Starmer seinen
Rücktritt als Chef der Labour-Partei bekannt. Premier wollte er bleiben, bis ein
Nachfolger gefunden war. Der stand bereits in den Startlöchern.
22. Juni
Vor gut einem Monat brach das Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo
aus. Inzwischen war die Zahl der bestätigten Fälle auf mehr als 1000 gestiegen.
Laut Experten war der Höhepunkt der Epidemie noch nicht erreicht.
22. Juni
Vertreter der Kommunen schlugen Alarm. Bis 2028 rechneten sie jährlich mit
Defiziten von jeweils knapp 30 Milliarden Euro, auch weil Bund und Länder ihnen
immer mehr Kosten aufdrückten.
22. Juni
In Zuge der Friedensgespräche zwischen den USA und Iran sanken die Ölpreise. Das
machte sich auch an den Tankstellen bemerkbar. Vor allem Diesel war deutlich
günstiger als zuletzt. Bald lief jedoch die Steuersenkung aus.
22. Juni
Der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan starb im Alter von 100 Jahren. Er führte
die Fed fast zwei Jahrzehnte lang und prägte damit die Weltwirtschaft.
22. Juni
Wie erwartet gewann die Partei von Amtsinhaber Abiy Ahmed die Parlamentswahl in
Äthiopien. Jüngste Großprojekte könnten dabei geholfen haben.
22. Juni
Der Musikproduzent Clive Davis starb im Alter von 94 Jahren. Er verhalf Janis
Joplin, Santana, Bruce Springsteen, Billy Joel und Whitney Houston zu
Mega-Karrieren.
23. Juni
In Rumänien scheiterte die Regierungsbildung, weil das Parlament den
pro-westlichen Politiker Adrian Vestea als Regierungschef ablehnte. Damit
verlängerte sich die politische Krise in dem EU-Land. Der Staatspräsident musste
nun einen neuen Kandidaten finden.
23. Juni
Der britische Premierminister Starmer war zurückgetreten, zehn Jahre nach dem
Brexit.
23. Juni
Elektro- und Hybridautos trieben den Automarkt in der EU im Mai weiter an.
Volkswagen blieb zwar mit Abstand Marktführer, verkaufte aber weniger. Und die
chinesischen Konkurrenten holten langsam auf.
23. Juni
Die Vorschläge der Rentenkommission waren offiziell und die Bundesregierung
wollte zügig handeln. Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas kündigten eine
vollständige Umsetzung der Empfehlungen an.
23. Juni
Mit dem Ausscheiden der Babyboomer verlor der deutsche Arbeitsmarkt bis 2040
rund 30 Prozent der heutigen Erwerbstätigen. Das zeigten Daten des Statistischen
Bundesamts. Jüngere konnten das nicht ausgleichen.
23. Juni
Mit vermehrten Angriffen wollte die Ukraine die russisch besetzte Krim weiter
isolieren. Auch heute gab es Attacken. Auf der Halbinsel wurden dadurch die
Versorgungsengpässe immer akuter. Insbesondere Treibstoff wurde knapp.
23. Juni
Im ersten Halbjahr 2026 gab es einer Studie zufolge in Deutschland so viele
Pleiten wie zuletzt vor 13 Jahren. Besonders hart hatte es den
Dienstleistungssektor getroffen.
23. Juni
Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland so viel geklaut wie noch nie. 2025
wurden Waren im Wert von 4,33 Milliarden Euro gestohlen. Täter waren Kunden,
Lieferdienste und die Mitarbeitenden selbst.
23. Juni
In der türkischen Hauptstadt Ankara waren zwei Wochen vor dem NATO-Gipfel mehr
als 200 Personen festgenommen worden. Die Razzia galt laut Polizei radikalen
Islamisten und Linksradikalen. Lokale Medien zeichneten ein anderes Bild.
23. Juni
In Brüssel führte eine Taliban-Delegation erstmals Gespräche mit der
EU-Kommission. Es ging um Abschiebungen und mehr Diplomaten der Islamisten in
Europa. Menschenrechtsgruppen kritisierten das Treffen scharf.
23. Juni
Eine Woche Strandurlaub oder mal in die Berge fahren. Ein Fünftel der Menschen
in Deutschland konnte sich das laut Statistischem Bundesamt nicht leisten. In
anderen EU-Ländern waren sogar noch mehr Menschen betroffen.
23. Juni
Nach der Absichtserklärung zwischen den USA und Iran fuhren wieder mehr Schiffe
durch die Straße von Hormus. Aber der Streit über mögliche Durchfahrtsgebühren
gefährdete einen dauerhaften Frieden, ebenso wie die Frage von Atomkontrollen.
23. Juni
Europa ächzte weiter unter der Hitze. In Spanien galt fast überall eine
Hitzewarnung. Frankreich erlebte den heißesten Tag seit Beginn der Messungen.
Und in Deutschland könnte am Freitag ein Rekord fallen.
24. Juni
Der Iran-Krieg hatte die Spannungen zwischen den USA und vielen europäischen
NATO-Partnerstaaten verdeutlicht. Beim Treffen von NATO-Generalsekretär Rutte
mit US-Präsident Trump gab es daher viel Gesprächsstoff.
24. Juni
Die IT-Störung bei der Deutschen Bahn war nach Unternehmensangaben behoben. Der
Zugverkehr lief wieder an, aber es kam zu Folgeverspätungen und kurzfristigen
Fahrtausfällen.
24. Juni
Rund drei Wochen nach dem US-Repräsentantenhaus stimmte auch der US-Senat gegen
Iran-Einsätze. Auch vier Republikaner unterstützten die Resolution.
24. Juni
Bald wollte die Bundesnetzagentur über den Einstieg von Italo ins deutsche
Schienennetz entscheiden. Italiens Erfahrungen zeigten, dass mehr Wettbewerb für
Bahnkunden bessere Qualität und niedrigere Preise bedeuten könnten.
24. Juni
Bei den deutschen Nachrichtendiensten häuften sich Verdachtsfälle von
Ausspähung. Beim BND und beim Verfassungsschutz sah man sich zunehmend im Fokus
russischer Geheimdienste und verschärfte die Sicherheitsmaßnahmen.
24. Juni
An Teilen der Tragflächen von Airbus A380 waren Risse entdeckt worden. Die
Europäische Luftfahrtbehörde EASA ordnete deshalb Kontrollen an. Betroffen waren
Maschinen von Emirates und Qantas.
24. Juni
In Südafrika gingen seit Wochen fremdenfeindliche Gruppen auf die Straße. Dabei
kam es immer wieder zu gewalttätigen Angriffen auf Ausländer. Viele von ihnen
wollten Südafrika nun verlassen.
24. Juni
Die Hitzewelle in weiten Teilen Europas hielt an. In Italien galt für viele
Städte die Warnstufe Rot. In Frankreich waren Zehntausende Haushalte ohne Strom
und in Großbritannien könnte heute der Hitzerekord geknackt werden.
24. Juni
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbesserte sich laut
ifo-Geschäftsklimaindex im Juni leicht. Hintergrund waren die Friedenssignale im
Iran-Krieg. Die Straße von Hormus bereitete jedoch weiter Sorgen.
24. Juni
Die Ukraine setzte ihre Angriffe auf die Infrastruktur Russlands fort. Nun wurde
die Stromversorgung der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim unterbrochen. Moskau
nutzte die Krim als Nachschubbasis.
24. Juni
Etwa 17,3 Millionen Menschen in Deutschland lebten im Jahr 2025 allein. Das
teilte das Statistische Bundesamt jetzt mit. Besonders häufig betraf das
Menschen über 65.
24. Juni
Viele Güterzüge standen nach der bundesweiten Störung bei der Bahn weiter still.
Der zuständige Verband bezeichnete die Lage als „extrem angespannt“ und rechnete
mit mehreren Tagen, bis sich die Situation normalisieren würde.
24. Juni
Die Bundesanwaltschaft ermittelte wegen möglicher Sabotage an deutschen
Gasspeichern durch russische Geschäftsleute. In Berlin und Frankfurt wurden
deshalb Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.
24. Juni
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un stellte ein neues Kriegsschiff in Dienst. Das
Land plante, pro Jahr zwei große Zerstörer zu bauen, die mit Atomwaffen bestückt
werden konnten, und sprach von Selbstverteidigung.
24. Juni
Die Internationale Atomagentur plante Inspektionen iranischer Atomanlagen, doch
Iran hatte noch nicht zugestimmt. Gespräche über Zeitpläne liefen. Hintergrund
war die Kontrolle von hoch angereichertem Uran.
24. Juni
Frankreich verzeichnete erstmals einen Ebola-Fall. Betroffen war laut Behörden
ein Arzt, der zuvor in der Demokratischen Republik Kongo war. Dort wurden
inzwischen mehr als 1000 Infizierte gezählt.
24. Juni
Der Rechtsruck in Südamerika setzte sich fort. In Kolumbien gewann mit de la
Espriella ein weiterer rechtsgerichteter Politiker die Präsidentschaftswahl. Der
linke Kandidat Cepeda räumte seine Niederlage ein.
24. Juni
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 nahe der Gemeinde Moron erschütterten die
Küstenregion von Venezuela sowie ihre Hauptstadt Caracas. Mindestens 164
Menschen starben und mindestens 971 weitere wurden verletzt.
25. Juni
Die E5-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen waren
sich in vielen Themen einig, vor allem bei der Ukraine. Beim Treffen im Berliner
Kanzleramt wurde auch der britische Premier Starmer verabschiedet.
25. Juni
Nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran waren die Ölpreise massiv
gefallen. Doch der Rückgang könnte übertrieben sein. Viele Länder mussten ihre
geleerten Öllager jetzt wieder auffüllen.
25. Juni
Der monatelange Krieg gegen Iran hinterließ Lücken in den Rüstungsbeständen des
US-Militärs. Die wollte die Regierung auffüllen und forderte dafür beim
US-Kongress die Freigabe eines zusätzlichen Militäretats von 88 Milliarden
Dollar.
25. Juni
Der Auftakt sollte pompös werden. Die USA feierten ihren 250. Jahrestag. Doch
nachdem viele Stars ihren Auftritt abgesagt hatten, war Präsident Trump das
Alternativprogramm. Der Andrang war übersichtlich.
25. Juni
Nach dem schweren Erdbeben in Venezuela war das ganze Ausmaß der Schäden noch
unklar. Die Zahl der Toten stieg nach offiziellen Angaben auf mindestens 164.
Informationen aus der am stärksten betroffenen Region fehlten noch.
25. Juni
Die französische Marine setzte im Mittelmeer zum fünften Mal einen aus Russland
kommenden Öltanker fest. Laut Präsident Macron wurde er verdächtigt, zur
russischen Schattenflotte zu gehören.
26. Juni
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verlor im letzten WM-Gruppenspiel mit
1:2 gegen Ecuador. Trotz der Niederlage zog die DFB-Auswahl als Gruppenerster in
die K.-o.-Phase ein.
26. Juni
In Venezuela war die Zahl der Erdbebentoten auf mindestens 235 gestiegen.
Mehrere Länder boten ihre Hilfe an. Auch Einsatzkräfte aus Deutschland
bereiteten sich vor.
26. Juni
Das US-Abschiebegefängnis „Alligator Alcatraz“ in den Sümpfen Floridas wurde
nach knapp einjährigem Betrieb geschlossen. Das teilte der republikanische
Gouverneur DeSantis mit. Die Einrichtung stand wegen ihrer schlechten
Haftbedingungen in der Kritik.
26. Juni
Als erster britischer Monarch legte König Charles III. seine Steuerzahlungen
offen. Außerdem kündigte er an, nach Abschluss der Renovierungen nicht mehr im
Buckingham-Palast wohnen zu wollen.
26. Juni
Der US-Elektroautohersteller Tesla wollte seine Produktion im Werk Grünheide
stärker als ursprünglich geplant ausbauen. Im April wurden bereits 1000 neue
Mitarbeiter angekündigt. Nun sollten weitere 1000 dazukommen.
26. Juni
Das Landgericht Magdeburg verurteilten den Angeklagten Taleb A., der 2024 mit
einem Mietwagen auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg raste, zu einer
lebenslangen Haftstrafe. Er habe aus persönlichen Motiven heraus gehandelt.
26. Juni
Auf Bitte der ukrainischen Regierung wollte die EU-Kommission den automatischen
Schutzstatus für ukrainische Männer zwischen 23 und 60 Jahren beenden. Die
Mitgliedsstaaten musste noch zustimmen.
26. Juni
Der VW-Vorstand plante offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt.
Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100 000 Arbeitsplätze gestrichen
werden. Der Aufsichtsrat sollte am 9. Juli darüber beraten.
26. Juni
Russlands Bevölkerung schrumpfte seit Jahren rapide. Deshalb propagierte
Präsident Putin seit Jahren das Kinderkriegen. Doch weder finanzielle Anreize
noch verschärfte Abtreibungsregeln brachten Erfolg.
26. Juni
Russland und die Ukraine tauschten jeweils 160 Gefangene aus. Die ukrainischen
Angriffe gingen unterdessen weiter. Russland rief auf der besetzten Krim den
Ausnahmezustand aus.
26. Juni
In Deutschland wurden erstmals in einem Juni mehr als 40 Grad gemessen. In
Saarbrücken wurden laut Deutschem Wetterdienst 41,1 Grad aufgezeichnet. Auch
andere Stationen übertragen den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019.
26. Juni
Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben in Venezuela stieg auf 920. Tausende
wurden noch vermisst.
26. Juni
Mit den Temperaturen stiegen derzeit auch die Strompreise kräftig an. Vor allem
für Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch in den Abendstunden wurde die
Hitze zum Kostenrisiko.
26. Juni
John Bolton, der ehemalige Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, räumte den
unsachgemäßen Umgang mit Geheimdokumenten ein und bekannte sich schuldig. Das
Strafmaß sollte in Oktober verkündet werden. Ein Deal könnte eine Haftstrafe
verhindern.
26. Juni
Im Streit um Digitalsteuern für US-Konzerne wie Apple drohte US-Präsident Trump
den Europäern erneut mit Strafzöllen. Im Zentrum stand vor allem Frankreich. Die
EU reagierte scharf auf die Drohungen.
26. Juni
Israel und der Libanon unterzeichneten ein Rahmenabkommen zur Beendigung der
Kämpfe. US-Außenminister Rubio sprach von einem ersten Schritt auf einem
schwierigen Weg. Die Pro-Iranische Hisbollah drohte mit einem Bürgerkrieg.
27. Juni
Während die Rettungsarbeiten nach dem schweren Erdbeben in Venezuela andauern,
gab es dort mehrere Nachbeben. Mindestens 50 000 Menschen galten als vermisst.
Inzwischen waren erste Hilfskräfte aus dem Ausland eingetroffen.
27. Juni
Die USA flogen Luftangriffe gegen Iran. Dies wurde angeordnet, nachdem ein
Handelsschiff in der Straße von Hormus von einer iranischen Drohne getroffen
wurde. Iran griff nach eigenen Angaben daraufhin US-Stützpunkte an.
27. Juni
Die Vorbereitungen zum NATO-Gipfel Anfang Juli in der Türkei sorgten für
Aufruhr. Bereits ab Sonntag galt in ganz Ankara ein Versammlungsverbot.
Zahlreiche türkische Journalisten wurden nicht zum Gipfel zugelassen.
27. Juni
In Peking flog ein Kleinflugzeug in das höchst Gebäude der Stadt. Fast einen Tag
lang schwiegen die Behörden zu dem Vorfall. Nun bestätigten sie den Tod des
Piloten. Aufnahmen des Absturzes im Internet wurden gelöscht.
27. Juni
In der russischen Millionenstadt Wolgograd schlugen ukrainische Flugkörper ein.
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj wurde ein Rüstungsbetrieb
mit „Flamingo“-Marschflugkörpern getroffen.
27. Juni
Am zweiten Tag in Folge wurde laut vorläufigen Daten des Deutschen
Wetterdienstes ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen. An der Wetterstation
Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt war es 41,5 Grad heiß.
27. Juni
Zehntausende feierten in Budapest bei der Pride-Parade. Es war der erste Umzug
seit der Abwahl von Regierungschef Orban, der die Parade untersagt hatte. An die
neue Regierung richteten die Teilnehmer Appelle.
28. Juni
Lange gab es Proteste gegen die serbische Regierung. Nun kündigte Präsident
Vucic seinen Rücktritt und Neuwahlen an. Nach den vergangenen vorgezogenen
Wahlen hatte sich kaum etwas geänder.t
28. Juni
Nach dem verheerenden Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana wurden immer neue
Einzelheiten bekannt. Die Kritik am Rettungseinsatz wuchs und die
Staatsanwaltschaft nahm dazu Ermittlungen auf.
28. Juni
Die zweite Nacht in Folge griffen die USA Ziele im Iran an. Grund war ein
erneuter iranischer Angriff auf einen Frachter. Teheran griff im Gegenzug
US-Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait an. Die Spannungen am Golf nahmen
zu.
28. Juni
Erneut gab es einen Hitzerekord. In einem Ort in Sachsen sank die Temperatur in
der Nacht nicht unter 29,4 Grad. Bis dahin war die heißeste Nacht 2003, als der
Wert 2,2 Grad unter dem aktuellen lag.
28. Juni
Frankreich meldete einen Anstieg der Todesfälle während der Hitzewelle. Der
Deutsche Wetterdienst warnte auch heute vor extremer Hitze. Vor allem im Osten
Deutschlands sollte es heiß werden.
28. Juni
Die Deutsche Lena Schätte erhielt den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr
im Wettlesen vorgetragener Test über die Freundschaft zweier übergewichtiger
Schülerinnen sei von „existenzieller Wucht“, hieß es in der Laudatio.
28. Juni
In der Nähe der französischen Stadt Nancy stürzte ein Kleinflugzeug ab. Alle elf
Insassen starben. An Bord war eine Gruppe von Fallschirmspringern. Die Maschine
vom Typ „Pilatus“ war in Deutschland registriert.
28. Juni
In mehreren Teilen Deutschlands kämpften Feuerwehren gegen Waldbrände.
Mancherorts erschwerten Kampfmittelrückstände die Einsätze. Es kam zu
Explosionen. Böige Winde ließen die Feuer immer wieder auflodern.
28. Juni
In Deutschland wurde am dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert
gemessen. Der Deutsche Wetterdienst meldete einen vorläufigen Wert von 41,7 Grad
im brandenburgischen Neißemünde-Coschen an der polnischen Grenze.
28. Juni
Der ugandische Armeechef und Präsidentensohn Kainerugaba stoppte den Betrieb
verschiedener Medien. Der konkrete Grund war unklar. Jedoch nahm die politische
Repression in Uganda allgemein immer mehr zu, vor allem durch Kainerugaba.
28. Juni
Noch immer wurden in Venezuela Überlebende aus den Trümmern geborgen. Die Hilfe
aus dem Ausland war zwar angelaufen, aber viele Bürger organisierten sich
selbst, denn sie fühlten sich von der Regierung allein gelassen.
Ereignisse 26/2026
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