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Chronik 19/2026  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 19 des Jahres 2026


4. Mai
Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff auf dem Weg von Argentinien nach Kap Verde gab es drei Tote. Laut WHO waren mindestens drei weitere Passagiere erkrankt. Sie untersuchte den Vorfall.
4. Mai
Laut US-Präsident Trump sollten die USA am Morgen mit der Befreiung von Schiffen in der Straße von Hormus beginnen. Geholfen werde Schiffen aus Ländern, die nicht in den Krieg verwickelt seien. Für Teheran wäre das ein Verstoß gegen die Waffenruhe.
4. Mai
Die Metropolitan Opera in New York steckte in akuter Geldnot. Ein 200-Millionen-Euro-Deal mit Saudi-Arabien war geplatzt. Jetzt erwog der Intendant, Kunstwerke und Namensrechte zu verkaufen.
4. Mai
In Armenien fand das achte Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft über Sicherheit und Wirtschaft statt, allerdings ohne Bundeskanzler Merz. Merz ließ sich von Frankreichs Präsident Macron vertreten.
4. Mai
Die US-Armee wollte 5000 Soldaten aus der Oberpfalz abziehen. Nach BR-Informationen handelte es sich dabei um die sogenannte Stryker-Brigade aus Vilseck.
4. Mai
Trumps Ankündigung, Tausende Soldaten aus Deutschland in die USA zurückzuholen, rief auch Europa auf den Plan. EU-Vertreter und Staatschefs forderten bei einem Gipfeltreffen in Armenien mehr Eigenverantwortung in der Sicherheitspolitik.
4. Mai
Russland verkündete für den 8. und 9. Mai eine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine auf Anordnung von Präsident Putin. Die Ukraine reagierte und kündigte ihrerseits eine Feuerpause an, die allerdings früher begann.
4. Mai
Die USA wollten Schiffe aus dem Persischen Golf eskortieren und die Blockade der Straße von Hormus beenden. Iran drohte mit Angriffen und attackierte die Golfstaaten. Trotz Waffenruhe spitzte sich die Lage wieder zu.
4. Mai
Die USA wollten im UN-Sicherheitsrat für eine Resolution zur Sicherung der Straße von Hormus werben. Darin sollte der Iran aufgefordert werden, seine Angriffe und Drohungen einzustellen. Irans Streitkräfte verteidigten ihre Angriffe auf die Emirate.
5. Mai
In der Leipziger Innenstadt fuhr ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge. Zwei Personen starben. Die Behörden sprachen von einer „Amokfahrt“. Der Fahrer wurde festgenommen.
5. Mai
Die Pulitzer-Preise galten als weltweit wichtigste Auszeichnung im Journalismus. In diesem Jahr wurden sie vorwiegend für die Berichterstattung zur US-Regierung unter Trump, etwa zur Einwanderungspolitik, verliehen.
5. Mai
Nach Angaben der US-Armee leiteten Kriegsschiffe zwei US-Handelsschiffe durch die Straße von Hormus und wehrten dabei iranischen Beschuss ab. Viele Reedereien zögerten angesichts der Gefahr noch.
5. Mai
In China wurde ein Großteil der weltweit verkauften Feuerwerkskörper produziert. Nun kam es in einer Feuerwerksfabrik in der Stadt Liuyang zu einer schweren Explosion, bei der mindestens 26 Menschen ums Leben kamen.
5. Mai
Das Ändern von Wahlkreisen hatte in den USA Tradition. Beide großen Parteien griffen zu diesem umstrittenen Mittel, um sich mehr Mandate zu verschaffen. Ein Gerichtsurteil könnte den Republikanern jetzt Vorteile verschaffen.
5. Mai
Erneut griff Iran die Vereinigten Arabischen Emirate an. Eine Ölanlage wurde getroffen. Als Reaktion kündigten die VAE an, die eigene Rüstungsindustrie zu stärken.
5. Mai
Rechtsextreme und Sozialdemokraten stürzten in Rumänien die pro-westliche Regierung. Das Parlament setzte Regierungschef Ilie Bolojan durch ein Misstrauensvotum ab.
5. Mai
Wegen sinkender Nachfrage nach Covid-Impfstoffen kündigte das Biotechnologie-Unternehmen BioN-Tech Standortschließungen und den Abbau von bis zu 1860 Stellen an.
6. Mai
Wegen mehrerer Infektionen mit dem Hantavirus hatte Kap Verde einem Kreuzfahrtschiff das Anlegen verweigert. Nun durfte die „Hondius“ nach Spanien. An Bord des Schiffes waren drei Passagiere gestorben.
6. Mai
Nach nur einem Tag wollte US-Präsident Trump die Schutzmaßnahmen für Schiffe in der Straße von Hormus kurzzeitig aussetzen. In dieser Zeit sollte geprüft werden, ob ein Abkommen mit Iran geschlossen werden könnte.
6. Mai
Nach NDR-Recherchen kassierten viele Augenärzte von ihren Patienten bei Grauer-Star-OPs viel Geld für angebliche „Premiumlinsen“, die eigentlich die Kassen bezahlen. Außerdem bewarben sie fragwürdige Laser-Operationen.
6. Mai
Seit dem Morgen liefen Durchsuchungen der Polizei bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppen „Deutsche Jugend voran“ und „Jung und Stark“. Es ging um den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
6. Mai
Der Lkw-Bauer Daimler Truck litt im ersten Quartal unter der Schwäche seines wichtigsten Marktes USA. Das Konzernergebnis sackte um 80 Prozent ab. Nun sollte ein Sparprogramm helfen.
6. Mai
Der Zoll kontrollierte seit dem Morgen Paketzusteller-Firmen im ganzen Bundesgebiet. Tausende Beamte waren in den Verteilzentren großer Dienstleister im Einsatz. Dabei ging es vor allem um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.
6. Mai
Rund sechs Wochen nach der Landtagswahl unterzeichneten CDU und SPD in Rheinland-Pfalz den Koalitionsvertrag. Ein zentrales Vorhaben betraf die Bildungspolitik.
6. Mai
Irans Außenminister Araghtchi reiste zu Gesprächen nach Peking. Kommende Woche wurde Trump dort erwartet. Bei beiden Besuchen sollten der Krieg gegen Iran und die Straße von Hormus Thema sein.
6. Mai
Der Gründer des Nachrichtensenders CNN, Ted Turner, starb im Alter von 87 Jahren. Turner hatte CNN im Jahr 1980 gegründet und damit den ersten Sender geschaffen, der rund um die Uhr Nachrichten sendete.
7. Mai
In Schottland und Wales fanden Parlamentswahlen statt und in England fanden in 136 Councils Kommunalwahlen und 6 Bürgermeisterwahlen statt.
7. Mai
Schlechte Umfragewerte und Schlagzeilen über internen Streit überschatteten den Jahrestag der schwarz-roten Bundesregierung. Bundeskanzler Merz rief im Kabinett zum Zusammenhalt auf. In einem Interview gab er sich auch selbstkritisch.
7. Mai
Israel griff trotz Waffenruhe einen Vorort von Beirut an. Dabei sollte ein Kommandeur der Terrororganisation Hisbollah getötet worden sein.
7. Mai
Erst drohen, dann beschwichtigen. US-Präsident Trump sah gute Chancen auf ein Abkommen mit dem Iran. Laut Trump hatte das Land zugestimmt, keine Atomwaffen anzustreben.
7. Mai
Der Umstieg auf klimafreundliche Verfahren kann für Industrieunternehmen teuer werden. Die Bundesregierung erhielt nun die Zustimmung der EU für die finanzielle Förderung der Unternehmen.
7. Mai
Ein geringes Wirtschaftswachstum und ukrainische Drohnen bis nach Sibirien setzten Russlands Präsidenten Putin unter Druck. Seine Zustimmungswerte sanken und selbst aus den eigenen Reihen kam Kritik.
7. Mai
Erneut waren in Lettland zwei Drohnen nahe der Grenze zu Russland abgestürzt. Ein Flugkörper beschädigte Öltanks in der Stadt Rezekne. Es könnte sich um ukrainische Drohnen handeln, die Ziele in Russland treffen sollten.
7. Mai
In China wurden zwei ehemalige Verteidigungsminister wegen Korruption zum Tode verurteilt. Das entschied ein Militärgericht. Die Exekution der beiden Generäle war dennoch unwahrscheinlich.
7. Mai
Angesichts internationaler Spannungen wollte Deutschland die Zusammenarbeit mit Kanada vertiefen. Dazu diente auch der Besuch von Bundesfinanzminister Klingbeil. Durch mehr Kooperation sollten beide Länder profitieren.
7. Mai
US-Präsident Trump forderte die Europäische Union zur Umsetzung eines im vergangenen Jahr vereinbarten Handelsabkommens auf. Sollte dies nicht bis zum 4. Juli geschehen, drohte er mit neuen Strafzöllen.
7. Mai
Mit einem 3:1 Sieg gegen Sporting Braga zog der FC Freiburg erstmals in der Vereinsgeschichte in ein europäisches Endspiel ein. Dort sollte Freiburg auf den englischen Klub Aston Villa treffen.
8. Mai
Ein US-Handelsgericht erteilte US-Präsident Trump mit seinem Urteil, dass seine globalen Zehn-Prozent-Zölle unrechtmäßig seien, einen herben Rückschlag. Grundlage für die Zölle war ein Gesetz aus dem Jahr 1974, das laut Gericht falsch ausgelegt wurde.
8. Mai
Trotz Waffenruhe attackierten die USA und der Iran einander in der Straße von Hormus. Die US-Seite strebte nach eigenen Angaben keine Eskalation an. Das Regime in Teheran sah das anders.
8. Mai
Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten weniger Öl-Export und kaum Touristen. Das Image hatte durch den Iran-Krieg gelitten. Hinzu kamen wachsende Spannungen mit den Nachbarn am Golf. Der Druck wuchs, sich zu positionieren.
8. Mai
Die Commerzbank plante einen zusätzlichen Stellenabbau von 3000 Stellen und versuchte damit, die Übernahmepläne der italienischen Großbank UniCredit zu durchkreuzen. Auch die Ziele bis 2030 hatte das Institut deutlich angehoben.
8. Mai
Die umstrittene Entlastungsprämie kam vorerst nicht. Der Bundesrat stimmte der steuerfreien Zahlung von bis zu 1000 EUR nicht zu. Streitpunkt waren die hohen Kosten.
8. Mai
Die ersten Ergebnisse bei den Kommunalwahlen in England zeigten, dass es schlecht aussah für die Labour-Partei von Premier Starmer. Einen Rücktritt schloss er dennoch aus. Grund zum Feiern hatten hingegen die Rechtspopulisten.
8. Mai
Das bulgarische Parlament hat Rumen Radev zum Ministerpräsidenten gewählt. Die Erwartungen an ihn waren hoch. Nach zahlreichen vorgezogenen Parlamentswahlen in den vergangenen Jahren sehnten sich die Menschen nach Stabilität.
8. Mai
Der britische Naturforscher, Moderator und Nationalheld, Sir David Attenborough, wurde heute 100 Jahre alt.
8. Mai
Mindestens drei Menschen kamen beim Ausbruch des indonesischen Vulkans Dukono ums Leben. Sie waren trotz Verbots auf dem Berg unterwegs. Der Dukono gehörte zu den aktivsten Vulkanen des Landes.
8. Mai
Die Folgen der Zollpolitik von US-Präsident Trump zeigten sich an den deutschen Ausfuhren. Die Exporte in die USA gingen stark zurück. Mehr exportierten die Firmen dagegen in andere EU-Staaten.
8. Mai
Das iranische Militär erklärte die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet. Vor der iranischen Insel Charg erstreckte sich möglicherweise ein Ölteppich mit einem Ausmaß von etwa 45 Quadratkilometern.
9. Mai
Wegen des Iran-Kriegs waren die Preise für Kerosin stark gestiegen. Die deutschen Flughäfen rechneten daher mit Flugstreichungen im Sommer. Mehr als 20 Millionen Passagiere könnten im schlimmsten Fall betroffen sein.
9. Mai
In der Ukraine zeichnete sich im fünften Kriegsjahr ein neues Selbstbewusstsein ab. Obwohl das Land von den russischen Angriffen erschöpft war, sprachen Intellektuelle immer offener von einem möglichen Sieg.
9. Mai
Die britische Regierungspartei Labour erlitt bei den Kommunalwahlen massive Verluste. Manche sahen gar das Ende der Partei gekommen. In Wales und Schottland siegten Unabhänigkeitsparteien.
9. Mai
Péter Magyar übernahm heute das Amt von Viktor Orbán in Ungarn und die Europaflagge spielte dabei eine große Rolle. In Ungarn sollte vieles anders werden, was sich auch an Magyars Ministerwahl zeigte.
9. Mai
Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen war es nicht gelungen, eine mehrheitsfähige Koalition zu bilden. Jetzt wurde ihr bisheriger Bündnispartner Poulsen mit der Regierungsbildung beauftragt.
9. Mai
Heute am Europatag, feierte die EU die europäische Einigung. Doch den 27 Mitgliedsstaaten fehlte es an Beschlussfähigkeit. Immer lauter wurde der Ruf nach einem Ende des Prinzips der Einstimmigkeit.
9. Mai
In Venedig wurde die 61. Biennale eröffnet. Die Eröffnung fand nach den Streitigkeiten über die Teilnahme Russlands und Israels ohne Feier und ohne Jury statt. Der Auftakt wurde von Protesten und politischen Konflikten begleitet.
9. Mai
Mit der traditionellen Militärparade in Moskau erinnerte Russland an den Sieg über Nazi-Deutschland. Die Liste ausländischer Gäste war kurz. Im Krieg gegen die Ukraine galt eine dreitägige Waffenruhe, verkündet von US-Präsident Trump.
9. Mai
New Yorks Bürgermeister Mamdani wollte Reiche stärker zur Kasse bitten. In einem viralen Video warb er für eine Luxussteuer auf Zweitwohnungen. Milliardär Griffin fühlte sich dadurch bloßgestellt und drohte, Investitionen abzuziehen.
9. Mai
Ab 2028 sollten ICEs von Berlin über Kopenhagen und Göteborg bis nach Norwegen fahren. Die Strecke wäre eine der längsten Bahnverbindungen Europas.
9. Mai
Etwa 20000 Seeleute saßen seit zwei Monaten im Persischen Golf fest. Die Unsicherheit, wie es weitergehen sollte, war groß, und auch die Angst. Mehrere Besatzungsmitglieder wurden bereits bei Angriffen getötet.
9. Mai
In Baden-Württemberg stimmten die CDU und die Grünen dem Koalitionsvertrag zu und machten so den Weg frei für eine Neuauflage der grün-schwarzen Landesregierung.
9. Mai
Die Initiative „Berlin autofrei“ war mit ihrem Volksbegehren gescheitert. Für einen Volksentscheid fehlten der Initiative etwa 35 000 Unterschriften. Auch das Volksbegehren „Berlin werbefrei“ dürfte scheitern.
10. Mai
Der ehemalige Präsident Brasiliens, Bolsonaro, sollte für mehr als 27 Jahre ins Gefängnis. Doch das Parlament wollte die Haftstrafe drastisch kürzen. Nun stoppte das Oberste Gericht das Gesetz.
10. Mai
Deutschland hatte seine Ressourcen für 2026 rechnerisch schon heute verbraucht. Das zeigten Auswertungen des Global Footprint Network. Umweltverbände kritisierten, dass noch immer zu viel Öl, Gas und Kohle genutzt wurde.
10. Mai
Kremlchef Putin benannte Altkanzler Schröder, der als sein Freund galt, als bevorzugten europäischen Vermittler. Die Bundesregierung wies den Vorschlag offenbar bereits zurück.
10. Mai
Rund um das ehemalige ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl brannte seit mehreren Tagen der Wald. Ukrainischen Angaben zufolge waren russische Drohnen der Auslöser. Radioaktive Gefahr drohte aktuell nicht.
10. Mai
In Damaskus, der Hauptstadt Syriens, standen Verantwortliche des Assad-Regimes vor Gericht. Viele aus der früheren Führungsriege waren geflohen.
10. Mai
US-Präsident Trump lehnte die Antwort Irans auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges ab. Israels Premierminister Netanjahu betonte zuvor, dass der Krieg gegen Iran noch nicht vorbei sei.

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