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April 2023 - Ver.di rief zu Warnstreiks auf

Ver.di rief am 24. April 2023 die Beschäftigten mehrerer Verkehrsbetriebe für Mittwoch zu Warnstreiks auf. In fünf Bundesländern war mit Einschränkungen im Nahverkehr zu rechnen. Neben höheren Löhnen forderte die Gewerkschaft auch bessere Arbeitsbedingungen. Ver.di steht für Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und ist eine der größten Gewerkschaften in Deutschland. Sie wurde im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften gegründet und hat mehr als zwei Millionen Mitglieder.
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Was passierte April 2023


24. April
Die Software AG, Deutschlands zweitgrößtes Software-Unternehmen, sollte übernommen werden. Das Angebot des US-Investors Silver Lake dürfte erfolgreich sein.
24. April
Der Herrenmodehersteller Ahlers stellte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag. Damit ging ein weiteres Unternehmen aus de Modebranche mit bekannten Marken pleite.
24. April
Die Schauspielerin Karin Gregorek starb in Berlin im Alter von 81 Jahren. Sie spielte unter anderem die Nonne Felicitas Meier in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“.
24. April
In der Region Hannover erfasste an einem Bahnübergang ein Zug ein Auto. Die drei Insassen des Autos kamen ums Leben. Laut Polizei war der Fahrer offenbar weitergefahren, obwohl die Halbschranke an dem Übergang geschlossen war.
24. April
Bei der Landtagswahl im Salzburg kamen die Kommunisten aus dem Stand auf mehr als elf Prozent. Auch die FPÖ schaffte große Zugewinne, wurde aber nicht stärkste Kraft.
24. April
Auf dem Grundstück eines mutmaßlichen Sektenführers in Kenia wurden mindestens 73 Leichen gefunden. Der Mann sollte seine Anhänger angewiesen haben, sich zu Tode zu hungern.
24. April
Die Große Koalition in Berlin stand. Zweieinhalb Monate nach der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus hatte nach der SPD auch die CDU den gemeinsamen Koalitionsvertrag gebilligt. Beide Seiten präsentierten inzwischen ihre Regierungsmannschaft.
25. April
Der Heizungshersteller Viessmann aus Hessen stand Medienberichten zufolge vor dem Verkauf an den US-Konzern Carrier Global. Die Firma war einer der größten Produzenten von Wärmepumpen in Deutschland.
25. April
Vor dem Hintergrund eskalierender Bandengewalt in Haiti forderte UN-Generalsekretär Antonio Guterres internationales Einschreiten. Medien berichtete von Revierkämpfen und öffentlichen Lynchmorden.
25. April
Im Streit um die Heizungspläne war das letzte Wort noch längst nicht gesprochen, trotz Koalitionsausschuss und Kabinettsbeschluss. Die FDP meldete Korrekturbedarf an, ebenso die SPD.
25. April
In Deutschland gab es so wenige Apotheken wie seit 40 Jahren nicht mehr. Im März fiel ihre Zahl unter 18 000 Filialen, wie aus Daten der Apothekerverbände hervorgeht.
25. April
Tausende Ureinwohner Brasiliens demonstrierten bei einem Protestmarsch für mehr Schutz ihrer Lebensräume und Traditionen. Besonders der Amazonas sollte geschützt werden. Doch die Abholzung ging rapide weiter.
25. April
Im Sudan begann in der Nacht eine 72-stündige Waffenruhe. Während westliche Staaten hofften, dass diese auch hält, evakuierten sie weiterhin Ausländer. Die Bundeswehr flog bislang etwa 500 Menschen aus.
25. April
Deutsche Unternehmen blickten so zuversichtlich auf den Außenhandel wie seit Ausbruch des russischen Kriegs gegen die Ukraine nicht mehr. Vor allem die USA und China kurbelten die Nachfrage nach Exportgütern an.
25. April
Seit zehn Jahren war Deutschland an militärischen und polizeilichen Einsätzen in Mali beteiligt. Dennoch blieb die Lage im Land katastrophal. Die Kosten betrugen bis Mai 2024 mehr als vier Milliarden Euro.
25. April
Laut Statistischem Bundesamt stieg der Frauenanteil in einigen traditionell überwiegend von Männern gewählten Berufen deutlich an. Und in einigen Bereichen hat sich das Geschlechterverhältnis sogar umgekehrt.
25. April
US-Präsident Biden gab seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 bekannt. Der 80-Jährige war bereits jetzt der älteste amtierende Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
25. April
Die Abgabenlast auf Löhne und Gehälter in Deutschland war im internationalen Vergleich weiterhin hoch. Steuern und Abgaben belasteten die Einkommen so stark wie in fast keinem anderen Industrieland.
25. April
Wegen des Verdachts auf Planung eines islamistischen Angriffs nahm die Polizei in Hamburg einen 28.-jährigen Syrer fest. Gemeinsam mit seinem Bruder sollte er einen Sprengstoffanschlag auf zivile Zile vorbereitet haben.
25. April
Auch für das vergangene Jahr wies die schwer angeschlagene Adler Group einen Milliardenverlust aus. Das Management versuchte weiter, das Unternehmen ohne eine Zerschlagung zu sanieren.
25. April
Die EU-Kommission gab den Startschuss für ein neues Verfahren, um niedrigere Gaspreise in der EU zu erzielen und die Versorgungssicherheit in diesem Winter zu sichern. Unternehmen konnten ab sofort ihren Gasbedarf anmelden.
25. April
Der US-Sänger und Entertainer Harry Belafonte starb im Alter von 96 Jahren. Bekannt wurde er unter anderem mit dem Hit „Banana Boat Song“. Belafonte galt als Wegbereiter für schwarze Künstler in den USA.
25. April
Der Autobauer Mercedes-Benz zog sich vollständig aus Russland zurück und verkaufte seine Anteile an russischen Tochtergesellschaften. Aber eine Rückkehr war nicht ausgeschlossen.
25. April
Ein niederländisches Gericht stoppte die geplanten Gasbohrungen im Wattenmeer vorerst. Die Insel Borkum hatte mit Umweltverbänden dagegen geklagt. Die Pläne waren aber nicht endgültig vom Tisch.
25. April
Russland wollte seine Beteiligung an der Internationalen Raumstation ISS trotz Spannungen mit dem Westen bis 2028 fortsetzen.
26. April
Bislang unbekannte Papiere aus dem Kreml beschrieben, wie Russland im Baltikum offenbar Einfluss zurückgewinnen wollte. Experten zufolge lief die Taktik Moskaus bislang aber ins Leere.
26. April
Im August 2021 kamen mehr als 180 Menschen ums Leben, als ein Selbstmordattentäter den Kabuler Flughafen ins Visier nahm, wo Tausende versuchten, den Taliban zu entkommen. Der Hintermann wurde nun getötet.
26. April
In einer Pressekonferenz hatte der südafrikanische Präsident Ramphosa mitgeteilt, man wollte den Internationalen Strafgerichtshof verlassen. Nun ruderte die regierende Partei ANC zurück. Es habe einen „Kommunikationsfehler“ gegeben.
26. April
Das Geschäft war besiegelt. Der Heizungsbauer Viessmann verkaufte seine Klimatechniksparte für zwölf Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier Global. Wirtschaftsminister Habeck wollte die Übernahme prüfen.

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