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Chronik 52/2025  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 52 des Jahres 2025


22. Dezember
Die US-Küstenwache verfolgte Medienberichten zufolge erneut einen Öltanker in internationalen Gewässern vor Venezuela. Es war bereits der dritte Vorfall. Zwei weitere Schiffe hatte die US-Regierung schon unter ihre Kontrolle gebracht.
22. Dezember
Internationale Pharmakonzerne hatten sich gegenüber US-Präsident Trump verpflichtet, ihre Medikamente in den USA künftig billiger anzubieten. Was gut für die Menschen in Amerika war, könnte sich in Europa ins Gegenteil verkehren.
22. Dezember
Im Jahr 2025 registrierte das Bundeskriminalamt über Deutschland mehr als 1000 verdächtige Drohnenflüge. Das erstmals erstellte Lagebild zeigte laut Präsident Münch auch, dass die Akteure dahinter schwer zu ermitteln waren.
22. Dezember
Kurz nach der Löschung mehrerer Daten aus den Epstein-Akten tauchte unter anderem ein Foto des US-Präsidenten wieder auf. Die Löschung habe nichts mit Trump zu tun gehabt, betonte das US-Justizministerium
22. Dezember
China führte Zölle auf Milchprodukte aus der EU ein. Offiziell, weil sie der heimischen Produktion schaden. Doch die Entscheidung galt auch als Vergeltung für die Zusatzzölle, die die EU auf chinesische E-Autos eingeführt hatte.
22. Dezember
Wieder wurde in Moskau ein General getötet. Unter seinem Auto war ein Sprengsatz explodiert. Der Getötete war für die operative Ausbildung zuständig.
22. Dezember
Nach vierjähriger Sperrung war die Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid wieder eröffnet worden. Bundeskanzler Merz und weitere Regierungsmitglieder waren bei der Zeremonie dabei. Sie lobten den Bau, der schneller als geplant fertig wurde.
22. Dezember
Der britische Sänger Chris Rea starb im Alter von 74 Jahren. Rea wurde unter anderem mit dem Weihnachtshit „Driving Home for Christmas“ weltberühmt.
23. Dezember
US-Präsident Trump kündigte den Ausbau der US-Kriegsmarine an. Bei einer Pressekonferenz schwärmte er von der Schlagkraft der neuen Schiffe, die offenbar vergleichsweise groß ausfallen sollten. Die Klasse sollte seinen Namen tragen.
23. Dezember
US-Präsident Trump ernannte einen Sondergesandten für Grönland und sorgte damit umgehend für neue Spannungen. Dänemark, zu dem die riesige rohstoffreiche Insel gehörte, forderte eine Erklärung und wollte den US-Botschafter einbestellen.
23. Dezember
Die Spannungen zwischen Venezuela und den USA verschärften sich weiter. US-Präsident Trump legte seinem Amtskollegen Maduro nun den Rücktritt nahe. Der UN-Sicherheitsrat tagte heute in einer Dringlichkeitssitzung.
23. Dezember
Die Regierung im Jemen und die Huthi-Miliz einigten sich auf den Austausch von fast 3000 Gefangenen. Die islamistische Miliz wollte auch saudische und sudanesische Staatsbürger freilassen.
23. Dezember
Zum vierten Mal in Folge stiegen in Deutschland die Preise für Wohnimmobilien. Sowohl Wohnungen als auch Häuser wurden erneut deutlich teurer. Städte waren genauso betroffen wie ländliche Gebiete.
23. Dezember
In Gießen verletzte ein Mann mit einem Auto mehrere Menschen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm versuchten Mord vor und wies ihn in eine forensische Klinik ein. Terrorverdacht bestand nicht.
23. Dezember
Die britische Königsfamilie feierte Weihnachten traditionell auf ihrem Landsitz Sandringham und bediente sich dabei einer deutschen Tradition. Ausgeladen in diesem Jahr waren Ex-Prinz Andrew und seine Ex-Frau Fergie.
23. Dezember
Russland griff die Ukraine weiter an. Bei eisiger Kälte nahm Moskau verstärkt die Energieinfrastruktur ins Ziel. Die ukrainische Armee gab indes eine strategisch wichtige Ortschaft in der Region Donezk auf.
23. Dezember
1,5 Millionen Menschen nutzten die Lebensmittelspenden der Tafel in diesem Jahr, unter ihnen waren immer mehr Kinder. Die Nachfrage war so hoch, dass ein Drittel aller Tafeln Wartelisten oder Aufnahmestopps hatte.
23. Dezember
Da sich in Frankreich das Parlament nicht auf einen Haushalt für 2026 einigen konnte, wurde jetzt ein Notgesetz verabschiedet, damit der Staat eingeschränkt handlungsfähig bleiben konnte.
24. Dezember
In seiner Weihnachtsansprache appellierte Bundespräsident Steinmeier an die Menschen in Deutschland, mutig zu sein und das Licht in der Dunkelheit zu sehen.
24. Dezember
US-Präsident Trump hatte die Nationalgarde schon in mehrere demokratisch regierte Städte geschickt. Die Pläne für Chicago durchkreuzte nun der Oberste Gerichtshof. Doch Trump hatte schon die nächste Stadt im Blick.
24. Dezember
Kurz vor Weihnachten bezog Papst Leo XIV. deutlich Stellung zum Krieg in der Ukraine. Heute feierte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche seine erste Christmette im Petersdom.
24. Dezember
Wegen des wachsenden Drucks auf Venezuela bekamen die USA im UN-Sicherheitsrat viel Kritik zu hören. Vor allem China und Russland wurden deutlich. Die Europäer blieben zurückhaltender.
24. Dezember
Wegen angeblicher Zensur verhängte die US-Regierung Sanktionen gegen Gruppen, die sich gegen Hass im Netz engagieren. Von den Reisebeschränkungen waren auch deutsche Aktivistinnen und ein ehemaliger EU-Kommissar betroffen.
24. Dezember
In den neu veröffentlichten Epstein-Akten tauchte eine brisante Aussage über den US-Präsidenten auf, nämlich, dass er gerne „junge, attraktive Mädchen“ begrapsche. Das US-Justizministerium sprach von einer Fälschung und warnte vor weiteren „Unwahrheiten“.
24. Dezember
In Kalifornien wurde über Weihnachten ein heftiger Sturm erwartet. Zahlreiche Häuser mussten evakuiert werden. Der US-Wetterdienst empfahl, Reisen zu überdenken.
24. Dezember
Der Schauspieler Uwe Kockisch starb im Alter von 81 Jahren. Er war vor allem bekannt in seiner Rolle als Kommissar in der ARD-Krimireihe „Donna Leon“.
24. Dezember
Bei Sicherheitsgarantien, Armeestärke und EU-Mitgliedschaft waren sich laut Präsident Selenskyj die Ukraine und die USA bei Teilen des Friedensplans einig. Es gab aber noch offene Fragen und eine Antwort aus Moskau fehlte bisher.
24. Dezember
Zum zweiten Mal in dieser Woche erschütterte eine Explosion die russische Hauptstadt. Behörden zufolge kamen zwei Polizisten und ein weiterer Mann ums Leben. Laut Ermittlern wurde ein Sprengkörper gezündet.
25. Dezember
Papst Leo XIV. Feierte mit einer religiös geprägten Predigt seine erste Christmette vor mehr als 10 000 Gläubigen im und vor dem Petersdom. Weihnachten sei ein Fest der Hoffnung, so der Papst.
25. Dezember
In den vergangenen zwei Jahren waren die Weihnachtsfeierlichkeiten in Bethlehem stark eingeschränkt. In diesem Jahr kamen wieder Tausende in die Stadt und jubelten Kardinal Pizzaballa zu. Dieser rief zu einem „Weihnachten voller Licht“ auf.
25. Dezember
Nach wochenlanger Auszählung der Stimmen stand nun Nasry Asfura als Sieger der Präsidentenwahl in Honduras fest. Er war der Wunschkandidat von US-Präsident Trump, der dem Land mit dem Entzug von Finanzhilfen gedroht hatte.
25. Dezember
Dem US-Bundesstaat Kalifornien drohte ein heftiger Sturm mit Sturmböen, Starkregen und Erdrutschgefahr. Für die Metropole Los Angeles und weitere Bezirke wurde der Notstand ausgerufen. Zehntausende waren ohne Strom. Mindestens zwei Menschen starben.
25. Dezember
Auf einem Bahnübergang in Dortmund prallte ein ICE auf ein Auto. Der 75 Jahre alte Fahrer des Autos hatte wahrscheinlich versucht, die Halbschranke zu umfahren, so die Polizei. Er wurde leicht verletzt.
25. Dezember
Im Epstein-Skandal waren offenbar mehr als eine Million neuer Dokumente aufgetaucht. Das US-Justizministerium sprach von einer „Entdeckung“. Inhalt und Herkunft der neuen Unterlagen waren bislang unklar.
25. Dezember
Auch an Weihnachten gab es im Krieg gegen die Ukraine keine Atempause. Kiew griff in der Nacht Öltanks in der russischen Stadt Temrjuk an. In der Ukraine wurden mehrere Menschen durch russische Angriffe getötet.
25. Dezember
Der Late-Night-Moderator Colbert galt als scharfer Kritiker des US-Präsidenten. Nun griff Trump ihn erneut an und nannte ihn einen „erbärmlichen Versager“, den man „einschläfern“ sollte. Colberts Sendung sollte bald eingestellt werden.
25. Dezember
Die türkische Polizei nahm mehr als 100 angebliche IS-Terroristen fest. Sie sollten während der Weihnachts- und Neujahrszeit Anschläge gegen Nichtmuslime geplant haben.
26. Dezember
Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland waren so niedrig wie noch nie. Aus Sicht von BA-Chefin Nahles gab es keine Gruppe von Arbeitnehmern, die vor Jobverlust gefeit war. Besonders schlechte Aussichten hatten Berufseinsteiger.
26. Dezember
Die USA flogen in Nigeria Luftangriffe auf mutmaßliche Stellungen der Terrorgruppe „Islamischer Staat“. Trump begründete dies mit dem Vorgehen der Islamisten gegen Christen. Laut Nigeria waren die Angriffe Teil einer Sicherheitskooperation.
26. Dezember
Deutschland wollte sich vorerst nicht an einer internationalen Stabilisierungstruppe im Gazastreifen beteiligen, sagte Außenminister Wadephul. Eine solche Mission müsse im Ernstfall auch militärisch Sicherheit durchsetzen.
26. Dezember
Das Heilige Jahr 2025 neigte sich dem Ende zu. Als äußeres Zeichen wurden nach und nach die Heiligen Pforten der vier Papstbasiliken geschlossen. Den Anfang machte die Pforte in Santa Maria Maggiore.
26. Dezember
Der Deutsche Richterbund beklagte den mangelnden Einsatz der Bundesländer gegen Geldwäsche. Es gab zu wenig Staatsanwälte und zu viele offene Verfahren. Jährlich werde in Deutschland die Herkunft von rund 100 Milliarden Euro verschleiert.
26. Dezember
Heftige Unwetter führten im US-Bundesstaat Kalifornien zu Überschwemmungen und Schlammlawinen. Im Süden war weiterhin mit Starkregen und Sturm zu rechnen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.
26. Dezember
In einer alawitischen Moschee in der syrischen Stadt Homs wurden während des Freitagsgebets mehrere Menschen bei einer Explosion getötet und verletzt. Wer die Bombe gelegt hatte, war noch unklar.
26. Dezember
Die Surfwelle auf dem Münchner Eisbach wurde in einer nächtlichen Aktion wieder aufgebaut. Zuvor hatte der Surf Club München die „unerfüllbaren Auflagen“ der Stadt kritisiert.
26. Dezember
Vor seiner geplanten USA-Reise beriet sich der ukrainische Präsident Selenskyj mit Verbündeten, darunter Kanzler Merz und NATO-Generalsekretär Rutte. Anschließend betonte er, Europa müsse weiter an einem Strang ziehen.
27. Dezember
Nach 75 Jahren drohte dem beliebten Radiosender der israelischen Armee „Galatz“ das Aus. Der Sender sollte geschlossen werden, was von der Opposition als weiterer Versuch, die Medien zu kontrollieren, kritisiert wurde.
27. Dezember
Wegen der hohen Energie- und Arbeitskosten ging der Arbeitgeberverband Gesamtmetall von dem weiteren Abbau Zehntausender Stellen im neuen Jahr aus. Die Regierung müsse mehr gegen EU-Bürokratie tun.
27. Dezember
Der britische Musiker Perry Bamonte starb im Alter von 65 Jahren. Er war über Jahrzehnte Multi-Instrumentalist der britischen Rockband The Cure.
27. Dezember
In Nordosten der USA war der Flugverkehr wegen Sturmwarnungen und Schneefall stark beeinträchtigt. Hunderte Flüge wurden annulliert, ausgerechnet im Weihnachtsverkehr. Für viele Bundesstaaten galten Unwetterwarnungen.
27. Dezember
Thailand und Kambodscha vereinbarten eine Waffenruhe und beendeten damit wochenlange Grenzgefechte. Mehrere Sicherheitsmaßnahmen sollten ein Wiederaufflammen des Konflikts verhindern.
27. Dezember
Ein Verein aus Genua sollte mehrere Millionen Euro an Spendengeldern für den Gazastreifen an die Terrorgruppe Hamas weitergeleitet haben. Die italienische Polizei nahm landesweit sieben Personen fest.
27. Dezember
Weiße Weihnachten hatten 2025 nur die wenigsten Deutschen, doch für alle war es ziemlich kalt. Laut dem Deutschen Wetterdienst waren es im Schnitt die kältesten Weihnachtstage seit 2010. Am Samstag war es dann vielerorts spiegelglatt auf den Straßen.
28. Dezember
In Großbritannien wurde die Wehrpflicht in den 1960er Jahren abgeschafft. Wegen der wachsenden Bedrohungen wollte das Vereinigte Königreich nun einen freiwilligen Wehrdienst testen.
28. Dezember
Im Kosovo wurde heute zum zweiten Mal in diesem Jahr gewählt. Zehn Monate lang fand der linksnationale Premier Kurti keinen Koalitionspartner. Die Opposition sah ihn als Spalter, er selbst strebte die absolute Mehrheit an.
28. Dezember
Der Umsatz mit biologisch erzeugten Lebensmitteln überschritt nach einem Bericht des Bauernverbandes 2025 deutlich die Marke von 18 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren die Bioeigenmarken der Handelsketten.
28. Dezember
Der Ätna auf Sizilien spuckte Asche und meterhohe Lavafontänen. Laut Behörden hatte die Aktivität derzeit keine Auswirkungen auf den Betrieb des Flughafens Catania. Die Warnstufe für die Luftfahrt wurde angehoben.
28. Dezember
Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot starb im Alter von 91 Jahren. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war sie die meistfotografierte Frau ihrer Zeit. Sie hatte sich danach jahrzehntelang dem Tierschutz gewidmet und damit auch für Kritik gesorgt.
28. Dezember
Als erstes Land erkannte Israel die abtrünnige Region Somaliland als Staat an. Das sorgte international für Kritik. Am Montag wollte sich der UN-Sicherheitsrat damit befassen.
28. Dezember
Myanmar wählte heute in drei Phasen ein neues Parlament. Beobachter sprachen von einer Scheinwahl, mit der die Junta ihre vor knapp fünf Jahren brutal erlangte Macht legitimieren möchte.
28. Dezember
Der Wintersturm „Johannes“ sorgte in Skandinavien für drei Tote und zehntausende Haushalte ohne Strom. Der Wind hatte inzwischen nachgelassen, aber es gab immer noch Probleme.
28. Dezember
Der ukrainische Präsident Selenskyj stimmte sich vor seinem Treffen mit Trump mit Verbündeten aus Europa und Kanada ab. Diese sagten ihm erneut Unterstützung zu. Russland behauptete unterdessen, weitere Gebiete erobert zu haben.
28. Dezember
Der Schauspieler Peter Sattmann starb im Alter von 77 Jahren. Er war vor allem aus dem Fernsehen unter anderem durch Gastauftritte in „Tatort“ und „Der Alte“ bekannt. Er hatte sich aber auch als Theaterregisseur und Autor einen Namen gemacht.
28. Dezember
Zum Leidwesen der Surfer wurde die Rampe für die Eisbachwelle in München von der Feuerwehr wieder abgebaut.
28. Dezember
Der Plan, über den Selenskyj und Trump heute sprechen wollten, umfasste 20 Punkte und könnte laut Selenskyj die Grundlage für künftige Vereinbarungen zu Beendigung des Krieges mit Russland bilden. US-Präsident Trump telefonierte unterdessen mit Kremlchef Putin. Der Inhalt des Gesprächs blieb jedoch unklar.
28. Dezember
In Myanmar wurde nur dort gewählt, wo die Militärjunta die Macht hatte, was der kleinere Teil des Landes war. Der Junta-Chef nannte die Wahl „frei und fair“, während die UN von „absurdem Theater“ sprach. Die Beteiligung an der Wahl war eher gering.
28. Dezember
Ersten Umfragen zufolge lag die Partei von Ministerpräsident Kurti im Kosovo vorn. Ob es für eine Alleinregierung reichte, war derzeit noch nicht ganz klar. Die Wahl folgte auf eine monatelange Regierungskrise.
28. Dezember
US-Präsident Trump sagte nach seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, es habe „große Fortschritte“ gegeben. Auch der äußerte sich lobend. Beide nannten aber keine Details.

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