19. Januar
Bei der Präsidentschaftswahl in Portugal kam es zu
einer Stichwahl zwischen dem Sozialisten Seguro und
dem Rechtspopulisten Ventura. Nach ersten
Auszählungen lagen die beiden Politiker in der
ersten Runde der Wahl vorn.
19. Januar
China wollte in London eine neue Botschaft bauen,
auf einem riesigen Areal mitten in der Innenstadt.
Das sorgte für Proteste unter anderem von Menschen,
die aus Hongkong geflohen waren.
19. Januar
Die Zoll-Pläne von US-Präsident Trump wurden selbst
von den Republikanern als „unmoralisch“ und
„lächerlich“ bezeichnet. Die Eskalation im
Grönland-Streit mit Zöllen gegen Verbündete sorgte
für Unverständnis.
19. Januar
In der Mitte und im Süden Chiles brachen Waldbrände
aus. Mindestens 18 Menschen verloren ihr Leben.
Zehntausende mussten ihre Häuser verlassen.
Präsident Boric rief den Notstand in der zentralen
Region Biobío und im angrenzenden Nuble aus.
19. Januar
Amnesty Deutschland und der Berliner Flüchtlingsrat
riefen am Sonntag zu einer Demonstration für die
Rechte der Menschen im Iran auf. Mindestens 2000
Menschen nahmen daran teil.
19. Januar
Auch in Los Angeles demonstrierten am Wochenende
ausgewanderte Iraner gegen das Regime im Iran.
19. Januar
Trotz des anhaltenden Exportbooms wuchs Chinas
Wirtschaft im vierten Quartal so langsam wie seit
drei Jahren nicht mehr. Ökonomen machten dafür die
schwache Binnennachfrage verantwortlich.
19. Januar
Eine Förderung von bis zu 6000 Euro für neue E-Autos
sollte der deutschen Autoindustrie Rückenwind
verschaffen. Für Plug-in-Hybride sollte es kleinere
Zuschüsse geben.
19. Januar
Die Geburtenrate in China sank auf die niedrigste
Rate seit der Gründung der Volksrepublik. Die
Bevölkerung schrumpfte auch seit Jahren, was ein
großes Problem für die chinesische Wirtschaft
darstellte.
19. Januar
Im vierten Quartal stiegen die Angebotsmieten in
Deutschland um 4,5 Prozent, also doppelt so stark
wie die allgemeine Teuerung. Immer mehr Mietverträge
waren befristet.
19. Januar
In Davor startete das Weltwirtschaftsforum mit dem
diesjährigen Motto „Geist des Dialogs“. Obwohl das
nur bedingt auf US-Präsident Trump zutraf,
dominierte er die Agenda.
19. Januar
In einem Brief an Norwegens Regierung schrieb
US-Präsident Trump, dass er, weil er den
Friedensnobelpreis nicht erhalten hatte, nun die
Interessen der USA in den Vordergrund rücken wollte
und weiterhin Grönland für die USA beanspruche.
19. Januar
Japans Premierministerin Takaichi wollte schon am
Freitag das Parlament auflösen, weil ihre knappe
Mehrheit nicht für ihre ehrgeizigen Reformpläne
ausreichte.
19. Januar
Bei einem 24 Stunden dauernden Feuer in einem
pakistanischen Einkaufszentrum in Karatschi kamen
mindestens 26 Menschen ums Leben. Mehr als 70
Menschen wurden noch vermisst.
19. Januar
Bei einem schweren Unfall eines Sammeltaxis kamen in
Südafrika mindestens zwölf Kinder ums Leben. Das
Taxi war auf dem Schulweg offenbar mit einem
Lastwagen zusammengestoßen.
19. Januar
Die USA boten Deutschland die Mitgliedschaft in
US-Präsident Trumps „Friedensrat“ an. Der sollte
sich nicht nur um Gaza kümmern, sondern um alle
Krisen weltweit. Wer eine Milliarde Dollar zahlte,
durfte unbefristet dabei sein.
19. Januar
Der italienische Modeschöpfer Valentino starb im
Alter von 93 Jahren in Rom. Er galt als einer der
weltweit bedeutendsten Designer der Haute Couture.
19. Januar
Am frühen Morgen gab es im Ruhrgebiet auf der A 42
aufgrund von Glatteis eine Massenkarambolage mit 26
Fahrzeugen. Eine Person wurde schwer verletzt.
19. Januar
Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka kam es zu
den schwersten Schneefällen seit Jahrzehnten. Auf
der Halbinsel galt der Ausnahmezustand.
19. Januar
Dänemark und Grönland schlugen eine NATO-Mission für
Grönland vor. Nach einem Gespräch in Brüssel wurden
allerdings keine Einzelheiten bekannt gegeben.
20. Januar
Die Regierung in Bulgarien war bereits
zurückgetreten. Es gab noch keinen Termin für
Neuwahlen, aber Präsident Radew wollte sich von
seinem Amt zurückziehen, aber nicht aus der Politik.
20. Januar
Von der Küste bis in die Alpen erstrahlte der Himmel
in Rot und Grün. An vielen Orten in Deutschland
konnten am Abend und in der Nacht Polarlichter
beobachtet werden. Grund dafür war ein starker
Sonnensturm.
20. Januar
Mindestens 40 Menschen, darunter der Lokführer,
starben bei einem schweren Zugunglück in der Nähe
von Córdoba. Die Ursache für das Unglück war noch
unklar. Die Regierung ordnete Staatstrauer an. Die
Menschen in der Region zeigten große Solidarität.
Laut dem Auswärtigen Amt waren möglicherweise auch
deutsche Staatsangehörige unter den Betroffenen des
Zugunglücks.
20. Januar
Warnstreiks im öffentlichen Dienst sorgten für
erhebliche Verkehrsbehinderungen. In Norddeutschland
waren wichtige Tunnel und Brücken betroffen.
Autofahrer mussten mit Sperrungen, Umleitungen und
Wartezeiten rechnen.
20. Januar
Die syrische Übergangsregierung meldete den Ausbruch
von mehr als 100 Häftlingen aus einem IS-Gefängnis.
Die kurdischen Kräfte, die das Gefängnis
kontrollierten, sprachen sogar von einer deutlich
höheren Anzahl.
20. Januar
Zahlreiche Strände in und um Sydney in Australien
wurden wegen Haiangriffen gesperrt. Obwohl
Hai-Attacken eigentlich selten waren, gab es seit
dem Wochenende im Bundesstaat New South Wales
mehrere Attacken.
20. Januar
US-Präsident Trump erneuerte seinen Anspruch auf
Grönland und kündigte während des
Weltwirtschaftsforums in Davos Gespräche an. Im
Konflikt um Grönland gebe es „kein Zurück“.
20. Januar
Aus einer privaten, von Trump veröffentlichten
Textnachricht von Frankreichs Präsident Macron ging
hervor, dass dieser dem US-Präsidenten ein weiteres
G-7-Treffen mit Beteiligung Russlands und Dänemarks
vorgeschlagen hatte.
20. Januar
Deutschlands Exporte in die USA, vor allem Autos und
Autoteile, waren im vergangenen Jahr massiv
geschrumpft. Damit erreichte US-Präsident Trump mit
seiner Zollpolitik genau das, was er erreichen
wollte.
20. Januar
In Ost-Jerusalem begann die Zerstörung der
UNRWA-Zentrale durch israelische Einsatzkräfte. Das
UN-Hilfswerk sprach von einer Missachtung des
Völkerrechts.
20. Januar
Aktuelle Daten gaben Anlass zur Hoffnung für die
deutsche Wirtschaft. In diesem Jahr könnte es trotz
aller politischen Unsicherheiten wieder
aufwärtsgehen, wenn auch Risiken blieben.
20. Januar
Vor dem EU-Parlament protestierten Tausende Bauern
gegen das Mercosur-Abkommen der EU.
21. Januar
Nach dem Zugunglück in Südspanien kam es etwa 40 km
von Barcelona entfernt erneut zu einem tödlichen
Unfall im Bahnverkehr. Der Lokführer kam ums Leben
und mehr als 30 Menschen wurden verletzt, vier davon
schwer.
21. Januar
Das US-Militär brachte in der Karibik erneut einen
Tanker unter seine Kontrolle. Begründet wurde das
mit einem Verstoß gegen die US-Ölblockade gegen
Venezuela. Es war das siebte Schiff, das die USA in
der Region übernommen hatten.
21. Januar
Außenminister Wadephul besuchte Kenia und Äthiopien.
Er sah Afrika als Schlüsselpartner für Deutschland
an, wobei Kenia einer der engsten Partner für
Deutschland sei.
21. Januar
Japan setzte weiter auf Atomenergie und fuhr das
weltgrößte Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa wieder
hoch. Die Anlage war nach der Fukushima-Katastrophe
2011 vom Netz genommen worden.
21. Januar
Der Täter des Anschlages auf Japans
Ex-Regierungschef Abe im Jahr 2022 legte vor Gericht
ein Geständnis ab und wurde zu lebenslanger Haft
verurteilt.
21. Januar
Der frühere südkoreanische Premierminister Han wurde
zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt. Laut Gericht
hatte er an der Staatskrise mitgewirkt, die
Ex-Präsident Yoon durch die Verhängung des
Kriegsrechts ausgelöst hatte.
21. Januar
In Brandenburg wurden zwei mutmaßliche Unterstützer
der pro-russischen „Volksrepubliken Donezk und
Lugansk“ festgenommen. Die Bundesanwaltschaft warf
ihnen die Unterstützung ausländischer
terroristischer Vereinigungen vor.
21. Januar
Der Polizeibehörde Europol gelang ihre bislang
größte Operation gegen synthetische Drogen. Auch in
Deutschland wurden mehrere Labore aufgedeckt.
21. Januar
In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos
hielt US-Präsident Trump unbeirrt an seinem Kurs für
Grönland fest. Er sprach sich für Verhandlungen aus,
schloss den Einsatz des Militärs jedoch aus.
Außerdem ging er hart ins Gericht mit der NATO und
Europa. Er redete über eine Stunde lang, stellte
dabei viele Falschbehauptungen, vor allem über
Grönland und die NATO, auf. Auch einige ältere
Falschaussagen wurden wieder erwähnt.
22. Januar
US-Präsident Trump zog die Strafzoll-Drohung gegen
Deutschland und andere europäische Länder zurück. Er
habe sich mit NATO-Generalsekretär Rutte auf einen
Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über
Grönland und die Arktis geeinigt.
22. Januar
Nach einem schweren Erdrutsch auf einem Campingplatz
am Mount Maunganui in Neuseeland wurden mehrere
Menschen vermisst, darunter vermutlich auch Kinder.
In mehreren Regionen im Land herrschte wegen starker
Regenfälle Notstand.
22. Januar
Beim Weltwirtschaftsforum zeichnete Bundeskanzler
Merz ein düsteres Bild eines Zeitalters der
Großmächte. Eine neue Ära habe begonnen, doch Europa
könne diese mitgestalten. Und Deutschland wolle zum
Fortbestand der NATO beitragen.
22. Januar
Der ukrainische Präsident Selenskyj reiste zu einem
Treffen mit US-Präsident Trump nach Davos. Die USA
zeigten sich optimistisch. Selenskyj selbst wollte
Fortschritte sehen. Zurückhaltung kam allerdings aus
Russland.
22. Januar
Im Namen des Friedens stellte US-Präsident Trump die
internationale Ordnung auf den Kopf. Heute gründete
er in Davos seinen neuen „Friedensrat“ und forderte
damit die Vereinten Nationen heraus.
22. Januar
Der Oberste Gerichtshof der USA bezog klar Position.
Eine Mehrheit der Richter schien bereit, den Antrag
Trumps auf die Entlassung von Fed-Direktorin Lisa
Cook abzulehnen.
22. Januar
Mit der Übernahme der Kontrolle bei TikTok in den
USA wuchs das Medienimperium des Milliardärs Larry
Ellison rasant weiter. Kritiker warnten vor einer zu
großen Nähe zu US-Präsident Trump.
22. Januar
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
reichte seinen Rücktritt offiziell ein. „Zum Wohle
des Landes“ wollte er sein Amt am kommenden Dienstag
an seinen Nachfolger Sven Schulze übergeben.
22. Januar
Der Austritt der USA aus der
Weltgesundheitsorganisation trat heute in Kraft.
Damit wurde eine große Lücke hinterlassen, die China
nutzen könnte, um seine eigene Macht auszubauen.
22. Januar
Seit gestern Abend bekämpfte die Feuerwehr einen
Großbrand auf dem Bogensee-Areal bei Wandlitz in
Brandenburg. Das Gelände, das einst Goebbels, FDJ
und SED beherbergte, gehörte der Stadt Berlin und
verfiel zusehends.
22. Januar
Im sauerländischen Arnsberg nahm die Polizei drei
Personen fest, die eine Farbattacke auf das
Privatflugzeug von Bundeskanzler Merz geplant
hatten. Unter den Festgenommenen war ein bekanntes
Gesicht des Klimaprotests.
22. Januar
Die Nominierten für die Oscars 2026 wurden bekannt
gegeben. Die größten Gewinnchancen wurden demnach
dem Vampir-Horrorfilm „Blood & Sinners“ eingeräumt,
der 16 Nominierungen erhielt. Das war ein Rekord in
der fast hundertjährigen Geschichte der Oscars.
23. Januar
US-Präsident Trump warnte die iranische Führung vor
weiteren Hinrichtungen. Man werde die Region genau
beobachten. Eine „riesige Flotte“ sei unterwegs. Er
hoffe, dass man sie nicht einsetzen müsse.
23. Januar
Die EU wollte nach der Debatte mit den USA in der
Arktis mehr Präsenz zeigen. Beim Sondergipfel ging
es auch darum, wie man künftig mit Präsident Trump
umgehen sollte. Ein weiteres Thema war das
Mercosur-Abkommen.
23. Januar
Es kam Bewegung in die Verhandlungen über ein Ende
des Krieges in der Ukraine. Nach dem Empfang des
US-Sondergesandten Witkoff im Kreml trafen sich
heute nach langer Zeit wieder russische und
ukrainische Unterhändler in Abu Dhabi unter
Vermittlung der USA.
23. Januar
Deutschland und Italien wollten künftig
wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. Kanzler Merz
besuchte deshalb Regierungschefin Meloni in Rom.
Doch nicht in allem war man sich einig. Ein Beispiel
war Trumps „Friedensrat“.
23. Januar
Im Streit um die US-Besitzansprüche auf Grönland
deutete sich eine Lösung an. Dänemark und Grönland
zeigten sich erleichtert, betonten aber erneut, dass
es im Hinblick auf Souveränität nichts zu verhandeln
gab.
23. Januar
Donald Trump verklagte die Großbank J. P. Morgan und
deren Chef Jamie Dimon auf Schadensersatz.
Hintergrund war die Schließung von Trumps Konten
nach dem Sturm seiner Anhänger auf das US-Kapitol.
23. Januar
Deutschland hatte weltweit die zweitgrößten
Goldreserven. Ein Großteil davon wurde in den USA
gelagert. Das könnte wegen Donald Trump zum Problem
werden.
23. Januar
Die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann starb
im Alter von 76 Jahren. Sie wurde in der DDR berühmt
durch ihr Kinderlied „Traumzauberbaum“.
23. Januar
Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe verzeichneten im
November ein deutliches Auftragsplus. Ökonomen sahen
das als positives Zeichen, auch für die deutsche
Konjunktur.
23. Januar
Die USA erwarteten an diesem Wochenende einen der
vermutlich schwersten Winterstürme seit Jahren mit
Temperaturen bis zu minus 45 Grad.
24. Januar
In Minneapolis gingen erneut Tausende gegen das
Vorgehen der US-Einwanderungspolizei ICE auf die
Straße. Hunderte Geschäfte beteiligten sich zudem an
einem Streik. Die Demonstranten forderten den Abzug
der ICE-Beamten.
24. Januar
Das US-Militär griff im östlichen Pazifik erneut ein
mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot an. Zwei
Menschen wurden dabei getötet. Eine Person
überlebte, teilte das Militär mit.
24. Januar
Kanadas Premier Carney ließ sich von Drohungen aus
den USA nicht beeindrucken. In einer gefeierten Rede
auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bot er Donald
Trump die Stirn.
24. Januar
Die Regierung von US-Präsident Trump veröffentlichte
ihre neue Verteidigungsstrategie. Die USA sahen ihre
Priorität in den umliegenden Regionen und nicht in
Europa.
24. Januar
Mindestens ein Mensch starb. Hunderttausende waren
erneut ohne Wärme und Wasser. Ungeachtet laufender
Verhandlungen für ein Ende des Krieges setzte
Russland seine Angriffe in der Ukraine fort. Vor
allem Kiew meldete massiven Beschuss.
24. Januar
In den Vereinigten Arabischen Emiraten verhandelten
Russland, die Ukraine und die USA erneut über einen
möglichen Frieden in der Ukraine. Dabei beharrte
Russland auf seinen Forderungen.
24. Januar
Heftige Regenfälle führten auf der indonesischen
Insel Java zu einem schweren Erdrutsch. Mindestens
acht Menschen starben und Dutzende wurden noch
vermisst.
24. Januar
In Afghanistan wurden durch anhaltenden Regen und
Schneefälle viele Häuser zerstört. Mehr als 60
Menschen starben.
24. Januar
Die Äußerungen von US-Präsident Trump zur Leistung
der NATO-Partner in Afghanistan lösten scharfe
Kritik aus mehreren Ländern aus. Auch
Bundesverteidigungsminister Pistorius meldete sich
zu Wort.
24. Januar
In Düsseldorf gingen fast 20 000 Menschen gegen das
islamische Regime im Iran auf die Straße. Die
Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
24. Januar
Auf spiegelglatten Straßen in Teilen
Nordrhein-Westfalens gab es in der Nacht und am
Morgen mehrere Unfälle. Im Kreis Paderborn kamen auf
der A44 drei Menschen ums Leben. Mindestens zehn
weitere wurden verletzt.
25. Januar
Erneut wurde in Minneapolis ein Mensch bei einem
Einsatz gegen mutmaßliche illegale Einwanderer
getötet. Die Wut im Bundesstaat war groß. Die Eltern
des Mannes erhoben schwere Vorwürfe. Die Demokraten
drohten mit Konsequenzen. Nach Darstellung der
Regierung handelte der Beamte in Notwehr, woran es
allerdings massive Zweifel gab.
25. Januar
Chinas Verteidigungsministerium leitete Ermittlungen
gegen den ranghöchsten General ein. Zhang Youxia
verstieß angeblich gegen „Parteidisziplin und
Gesetz“.
25. Januar
Ohne Seil oder Sicherheitsnetz bestieg der
Extremkletterer Alex Honnold in Taiwan ein 500 Meter
hohes Gebäude. Die lebensgefährliche Aktion wurde
live gestreamt und heftig kritisiert.
25. Januar
Die USA verkündeten offiziell den Austritt aus der
Weltgesundheitsorganisation. Washington warf der
UN-Behörde zahlreiche Versäumnisse vor. WHO-Chef
Ghebreyesus sprach von „falschen Informationen“.
25. Januar
Der Wetterdienst in den USA hatte vor katastrophalen
Auswirkungen für mehr als die Hälfte der Bevölkerung
gewarnt. Inzwischen waren wegen eines Wintersturms
Hunderttausende ohne Strom. An vielen Flughäfen ging
gar nichts mehr.
25. Januar
In Myanmar endete die letzte Runde der dreistufigen
Parlamentswahl. Kritiker sprachen von einer
„Scheinwahl“, denn die Militärjunta hatte bereits
sichergestellt, dass sie eine parlamentarische
Mehrheit erhielt.
25. Januar
Der Deutsche Wetterdienst sagte für Teile
Deutschlands Neuschnee und Frost voraus. Vom Süden
bis in den Norden seien erschwerte Bedingungen auf
den Straßen möglich.
25. Januar
Bei der Zweitliga-Begegnung gegen Dynamo Dresden kam
es in Magdeburg zu Ausschreitungen im Stadion und in
der Stadt. Mindestens 64 Polizisten wurden laut
Innenministerium verletzt.
25. Januar
Der Comedian Gerd Knebel starb im Alter von 72
Jahren. Er war bekannt für seinen Humor und seine
Kreativität als ein Teil des Duos „Badesalz“ aus
Hessen.
25. Januar
Der heftige Wintersturm in den USA betraf
mittlerweile 190 Millionen Bewohner. In mindestens
20 Bundesstaaten galt der Notstand. Bei mehr als
einer Million Kunden kam es zu Stromausfällen. Mehr
als 11 000 Flüge wurden gestrichen.