12. Januar
Im Süden Argentiniens wüteten seit Tagen heftige
Waldbrände. Die Regierung der Region sprach von
einer schweren Umweltkrise und ging von
Brandstiftung als Ursache des Feuers aus.
12. Januar
Um Deutschland besser vor Cyberkriminalität zu
schützen, wollte die Bundesregierung zukünftig enger
mit Israel auch bei Künstlicher Intelligenz und
Drohnenabwehr zusammenarbeiten.
12. Januar
Bundeskanzler Merz besuchte Indien, um die
politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu
stärken. Bei dem Vorhaben war Fingerspitzengefühl
angesagt.
12. Januar
Trinkwasserleitungen waren manchmal immer noch aus
Blei. Eine Änderung der Trinkwasserverordnung verbot
ab heute das giftige Schwermetall in Rohren,
Armaturen und Installationen.
12. Januar
In der Nacht wurden zum 83. Mal die Golden Globes
verliehen. Der Film „One Battle After Another“ mit
Leonardo DiCaprio und die Serie „Adolescence“ waren
die großen Gewinner.
12. Januar
Der politische Druck auf die US-Notenbank stieg.
Fed-Chef Powell machte Ermittlungen gegen ihn und
die Notenbank öffentlich, in denen es um angebliche
Falschaussagen ging. Er hielt dies allerdings für
einen Vorwand.
12. Januar
Tödliche Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau
lösten in den USA landesweite Proteste aus. Die
US-Regierung schickte nun 2000 weitere Einsatzkräfte
nach Minneapolis.
12. Januar
Elon Musk warf der Regierung in London Zensur und
ein „faschistisches“ Vorgehen vor. Hintergrund waren
Ermittlungen gegen Musks Chatbot Grok wegen
sexualisierter KI-Bilder. Zwei Länder in Asien
hatten ihn schon gesperrt.
12. Januar
Nach Sturmtief „Elli“ brachte jetzt Tief „Gunda“ vor
allem im Westen Schnee und gefrierenden Regen.
Einige Autobahnen waren am Morgen spiegelglatt. Die
Winterdienste waren im Dauereinsatz. Viele Schulen
blieben geschlossen.
12. Januar
US-Präsident Trumps Drohungen gegen Grönland sorgten
seit Tagen für Spannungen. Jetzt schlugen die
Europäer vor, die NATO-Präsenz in der Arktis zu
erhöhen, um Trumps Sicherheitsargumente zu
entkräften. Doch davon wollte der nichts wissen.
12. Januar
Fast täglich griff Russland die Energieinfrastruktur
der Ukraine an. In den Großstädten des Landes waren
viele Menschen ohne Strom, wie nun in der Hafenstadt
Odessa. Und das bei zweistelligen Minusgraden.
12. Januar
Polens Ex-Justizminister Ziobro war offenbar nach
Ungarn geflohen und erhielt dort jetzt politisches
Asyl. In seiner Heimat wurden ihm zahlreiche
Straftaten vorgeworfen.
12. Januar
Die Märkte in China und den USA bremsten den
VW-Konzern und Mercedes. Beide verzeichneten 2024
unterschiedlich deutliche Absatzrückgänge.
13. Januar
Bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Rubio in
Washington sprach sich Bundesaußenminister Wadephul
für härtere Sanktionen gegen den Iran aus. Derweil
wollte US-Präsident Trump Handelspartner Teherans
mit 25 Prozent Zoll belegen.
13. Januar
Der dänische Energiekonzern Ørsted baute vor der
US-Ostküste einen großen Windpark. Im Dezember
stoppte die Trump-Regierung das gewaltige Projekt.
Jetzt kippte ein US-Gericht diesen Baustopp.
13. Januar
Erst gab es einen Raketenbeschuss auf Charkiw, dann
kamen die Drohnen. Die Regionalbehörden sprachen von
einem russischen Doppelschlag, der auf
Feuerwehrleute und Rettungskräfte zielte. Vier
Menschen kamen dabei ums Leben.
13. Januar
Das Unwort des Jahres 2025 war „Sondervermögen“.
Laut Jury war der Begriff irreführend und verdeckt
seine wahre Bedeutung, nämlich die Schuldenaufnahme.
Auf Platz zwei landete das
„Zustrombegrenzungsgesetz“.
13. Januar
Mit einer Bundeswehrpräsenz in Grönland wollte der
Reservistenverband die US-Übernahmepläne ausbremsen.
Der Verband sah darin auch Chancen für die
Bundeswehr und für Europa.
13. Januar
Der Einzelhandelsriese ALDI plante in den USA 180
neue Filialen. Dabei profitierte der deutsche
Discounter auch von der Wirtschaftspolitik des
US-Präsidenten Trump.
13. Januar
Die Zahl der Organspenden in Deutschland lag 2025
auf dem höchsten Stand seit 2012. Dennoch blieb die
Warteliste voll. Rund 8200 Menschen warteten auf ein
Spenderorgan.
13. Januar
Mit den Ermittlungen gegen Jerome Powell wuchsen die
Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Nun
solidarisierten sich führende Zentralbankchefs mit
Powell, der immer wieder von US-Präsident Trump
angegriffen wird.
13. Januar
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff wollte am
27. Januar von seinem Amt zurücktreten. Einen Tag
später sollte CDU-Landeschef Schulze im Landtag zu
seinem Nachfolger gewählt werden.
14. Januar
Seit 40 Jahren regierte in Uganda Präsident Yoweri
Museveni. Morgen trat er zur Wiederwahl an. Seine
Konkurrenten wurden drangsaliert. Nun wurde offenbar
auch der Internetzugang abgeschaltet.
14. Januar
Aus dem Aufzeichnungen den europäischen
Klimadienstes Copernicus ging hervor, dass 2025 das
dritwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in
Jahr 1998 war. Es war nur minimal kühler als die
Rekordjahre 2023 und 2024.
14. Januar
Trotz des Zollstreits mit den USA und globaler
Handelskonflikte erreichte China 2025 einen Rekord
Überschuss im Außenhandel. Die Exporte legten
deutlich zu, während die Importe stagnierten.
14. Januar
Nach dem Tod einer 37-Jährigen bei einem Einsatz der
US-Einwanderungsbehörde ICE gab es erneut Proteste.
Zudem legten mehrere Staatsanwälte ihre Ämter
nieder, aus Protest gegen das Vorgehen der
Trump-Regierung bei den Ermittlungen zu dem Fall.
14. Januar
In der Nacht trafen russische Drohnen erneut die
ukrainische Energieversorgung. In Krywyj Rih waren
Zehntausende Menschen ohne Strom. Die russischen
Behörden meldeten Tote und Verletzte nach
ukrainischen Angriffen.
14. Januar
Die Menge der in Deutschland produzierten
Fertiglebensmittel wuchs. Besonders Nudelgerichte
waren laut Statistischem Bundesamt bei den
Verbrauchern beliebt.
14. Januar
Offizielle Angaben zu Opfern bei den Protesten im
Iran gab es nicht. Aktivisten in den USA gingen
inzwischen von mehr als 2500 Toten aus. Laut Amnesty
International drohte heute die erste Hinrichtung
eines Protestierenden.
14. Januar
In Thailand kamen bei einem Zugunglück mindestens 30
Menschen ums Leben und Dutzende wurden verletzt. Auf
einer Bahnstrecke, die ein Teil von Chinas
Prestigeprojekt „Neue Seidenstraße“ war, stürzte ein
Kran auf die Gleise.
14. Januar
Eisbohrkerne lieferten wertvolle Informationen über
die Entwicklung des Klimas in den vergangenen
Jahrtausenden. Deshalb wurden sie ab sofort in einem
Archiv in der Antarktis für die Nachwelt aufbewahrt.
14. Januar
Die USA verschärften ihre Einwanderungsregeln
weiter. Visaverfahren aus 75 Ländern wurden
ausgesetzt. Dabei ging es um dauerhafte Aufenthalte
von Menschen, etwa aus Somalia, dem Iran oder
Russland.
14. Januar
Im Streit um die Zukunft Grönlands sollten 13
deutsche Soldaten als Teil eines internationalen
Erkundungsteams nach Nuuk fliegen. Ziel war es, die
Rahmenbedingungen zur Sicherung der Region zu
erkunden.
14. Januar
Der Streit um Grönland konnte bei dem Treffen der
Außenminister Grönlands und Dänemarks mit
US-Vizepräsident Vance und US-Außenminister Rubio
nicht beigelegt werden. Der dänische Außenminister
Rasmussen sprach von einer „fundamentalen
Meinungsverschiedenheit“.
15. Januar
Zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen
Raumstation ISS kehrte eine Crew aufgrund eines
medizinischen Notfalls vorzeitig zur Erde zurück.
Eine Raumkapsel begann am Abend die Rückreise.
15. Januar
In Rom starben im vergangenen Jahr dreimal so viele
Menschen im Straßenverkehr wie in Berlin. Nun sollte
Tempo 30 im historischen Zentrum Menschenleben
schützen.
15. Januar
Die Bundespolizei ging offenbar konsequenter gegen
die russische Schattenflotte vor. Bundespolizisten
verwehrten mehreren russischen Schiffen die Fahrt
durch das deutsche Küstenmeer.
15. Januar
Im Gazastreifen stimmten Palästinensergruppen der
Mitgliederliste für eine Übergangsregierung zu. Die
USA wollten jetzt die zweite Phase des Friedensplans
einleiten. Doch viele Fragen waren weiter ungeklärt.
15. Januar
Im vergangenen Jahr nahm die irreguläre Migration in
die EU deutlich ab. Dies ging aus Zahlen der
Grenzschutzagentur Frontex hervor. Diese führte das
auch auf Migrationsabkommen zurück.
15. Januar
Nach zwei Rezessionsjahren in Folge war die deutsche
Wirtschaft im vergangenen Jahr wieder leicht
gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,2
Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das
Statistische Bundesamt mitteilte.
15. Januar
Um die Versorgungssicherheit mit Strom zu
gewährleisten, sollten in Deutschland neue
Gaskraftwerke gebaut werden. Die Regierung wollte
das fördern und noch 202 Kraftwerke für zwölf
Gigawatt ausschreiben.
15. Januar
Die venezolanische Oppositionsführerin Machado
konnte US-Präsident Trump bei ihrem Besuch im Weißen
Haus offenbar nicht für sich gewinnen. Trump hielt
sie weiterhin für ungeeignet, ihr Land zu führen.
16. Januar
Venezuelas Übergangspräsidentin Rodriguez zeigte
sich in ihrer Rede an die Nation selbstbewusst. Das
Land habe keine Scheu, den USA diplomatisch
entgegenzutreten, sagte sie.
16. Januar
Australien hatte als erstes Land weltweit eine
Altersbeschränkung für die Nutzung von
Social-Media-Portalen eingeführt. Und schon die
ersten Wochen zeigten, dass die Betreiber sich an
das Verbot hielten und Millionen Accounts
deaktiviert hatten.
16. Januar
Nach der Feuerkatastrophe von Crans-Montana standen
die Walliser Behörden in der Kritik. Bei der
Untersuchung der Brandursache könnte es Versäumnisse
gegeben haben. Italien leitete inzwischen eigene
Ermittlungen ein.
16. Januar
In einem symbolischen Schritt übergab die
venezolanische Oppositionsführerin ihre
Friedensnobelpreis-Medaille dem US-Präsidenten. An
Trumps Meinung, wer Venezuela führen sollte, änderte
das offenbar nichts.
16. Januar
Angesichts Tausender Toter bei den Protesten im Iran
hatte US-Präsident Trump dem Land mehrfach mit einem
militärischen Eingreifen gedroht. Nun verlegten die
USA laut Medienberichten einen Flugzeugträger in die
Region.
16. Januar
Die Preise für Lebensmittel waren seit 2020 um rund
ein Drittel gestiegen. Trotzdem schenkte die Politik
dem Thema lange wenig Beachtung. Jetzt kam mit einem
Vorschlag der SPD, dass der Einzelhandel
Grundnahrungsmittel freiwillig günstig anbieten
sollte, etwas Bewegung in die Sache.
16. Januar
Mit der Verhängung des Kriegsrechts hatte Südkoreas
Ex-Präsident Yoon 2024 eine Staatskrise ausgelöst.
Jetzt wurde er in einem ersten Prozess zu fünf
Jahren Haft verurteilt. In einem weiteren Prozess
drohte ihm ein hohes Strafmaß.
16. Januar
Nach monatelangen Verhandlungen zwischen den USA und
Taiwan gab es eine Einigung. Die Importzölle für
taiwanesische Produkte wurden gesenkt. Taiwan
unterstützte dafür Investitionen in den USA.
16. Januar
Seit Tagen gab es in der Region rund um den
Krüger-Nationalpark in Südafrika Überschwemmungen.
Dabei kamen mindestens zehn Menschen ums Leben.
Jetzt wurde der Nationalpark vorsorglich gesperrt.
16. Januar
Spezialkräfte nahmen zwei mutmaßliche Islamisten an
den Flughäfen Hannover und Stuttgart fest. Sie
sollten eine schwere staatsgefährdende Gewalttat
geplant haben. Laut Staatsanwaltschaft wollten sie
nach Syrien ausreisen.
16. Januar
In den Monaten November und Dezember sank die
Inflationsrate auf 1,8 Prozent, wofür vor allem
niedrige Energiepreise verantwortlich waren. Einige
Dienstleistungen wurden teurer.
16. Januar
Im Streit um Grönland drohte US-Präsident Trump
Gegnern seiner Pläne mit neuen Zöllen. Im Bundestag
rief Verteidigungsminister Pistorius zur
militärischen Stärkung Europas auf.
17. Januar
Heute trat das Hochseeschutzabkommen der Vereinten
Nationen in Kraft. Es schuf die völkerrechtliche
Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Hohen See
und den Schutz ihrer Artenvielfalt.
17. Januar
Angesichts der angespannten Lage im Iran und einer
möglichen US-Militäraktion rief die europäische
Flugsicherheitsbehörde EASA Airlines auf, den
Luftraum über der islamischen Republik zu meiden.
Auch über Nachbarländern gelte Vorsicht.
17. Januar
Kurz nach der Präsidentenwahl in Uganda gingen
Sicherheitskräfte offenbar gegen die Opposition vor.
Mehrere Wahlhelfer sollten getötet und der
Oppositionsführer entführt worden sein. Die Polizei
widersprach.
17. Januar
In Chats von ChatGPT konnte künftig Werbung
auftauchen. Das kündigte die Betreiberfirma OpenAI
in San Francisco an. Die KI-Firma suchte schon
länger Möglichkeiten, mit ihrem Chatbot Geld zu
verdienen.
17. Januar
Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen
lud die Polizei die Besitzer der etwa 3000
betroffenen Schließfächer zur Befragung ein. Einige
von ihnen wollten die Bank verklagen.
17. Januar
In Syrien wuchs die Angst vor einer Eskalation der
Kämpfe zwischen der neuen Zentralregierung und den
Kurden. Regierungstruppen drangen in weitere
strategisch wichtige Orte ein. Es ging um
Machtverteilung, Land und Rohstoffe.
17. Januar
Die Autozulieferer in Argentinien zitterten wegen
des EU-Mercosur-Abkommens. Sie befürchteten eine
massive Konkurrenz aus Europa. Die könnte viele
Arbeitsplätze kosten.
17. Januar
Trotz anhaltender Kämpfe in Gaza läutete die
US-Regierung Phase zwei der Waffenruhe ein. Ein
sogenannter Friedensrat sollte eine zentrale Rolle
bei der Umsetzung spielen. US-Präsident Trump
ernannte dessen Mitglieder.
17. Januar
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen unterschrieb
in Paraguay das Mercosur-Abkommen. Nach 26 Jahren
Verhandlungen war dies ein wichtiger Schritt, aber
noch lange nicht der Abschluss.
17. Januar
Ein US-Bezirksgericht schränkte die Befugnisse von
ICE-Beamten im Großraum Minneapolis ein. So war etwa
die Verhaftung friedlicher Demonstranten nicht mehr
erlaubt. Mehrere Demonstranten hatten bereits im
Dezember Klage eingereicht.
17. Januar
Der oberste Führer des Iran, Chamenei, machte die
USA für die Massenproteste im Iran verantwortlich.
Sie seien damit für Tausende Tote verantwortlich.
Schah-Sohn Pahlavi rief seine Landsleute zu neuen
Protesten auf.
17. Januar
In Kopenhagen demonstrierten Tausende Menschen gegen
Trumps Übernahmepläne für Grönland. Auch eine Gruppe
von US-Parlamentariern war vor Ort. Auf der Insel
nahmen indes europäische Soldaten ihre
Erkundungsmission auf.
17. Januar
Die EU erhoffte sich, durch das heute unterzeichnete
Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen
Mercosur einen neuen Markt erschlossen zu haben. Es
ging um Wachstum und auch darum, China die Stirn zu
bieten.
17. Januar
Seit Wochen sorgten außergewöhnlich starke
Regenfälle im südlichen Afrika für schwere
Überschwemmungen. Die Zahl der Todesopfer stieg und
viele Menschen wurden noch vermisst.
17. Januar
Wegen des Streits um Grönland kündigte US-Präsident
Trump Strafzölle gegen insgesamt acht europäische
Länder, darunter Deutschland, an. Die Aufschläge von
zehn Prozent sollten ab dem 1. Februar gelten.
18. Januar
Bei Lawinenabgängen in Österreich kamen acht
Menschen ums Leben. Weitere wurden teils schwer
verletzt. Rettungskräfte waren mit einem
Großaufgebot im Einsatz.
18. Januar
Bei einer Gala in Berlin wurden die Europäischen
Filmpreise verliehen. Gewinner des Abends war das
Drama „Sentimental Value“. Der deutsche
Oscar-Hoffnungsträger „In die Sonne schauen“ wurde
enttäuscht.
18. Januar
Aus Israel kam Kritik an dem Friedensrat für Gaza,
weil die Türkei und Katar darin eingebunden werden
sollten.
18. Januar
In Portugal fand heute die erste Runde der
Präsidentenwahl statt. Es wurde ein Nachfolger für
Präsident Marcelo Rebelo de Sousa gesucht. Der
Rechtspopulist Ventura sollte gute Chancen haben.
18. Januar
Der Grönland-Kurs von US-Präsident Trump war in den
USA bei vielen Menschen unbeliebt. Die nun
angekündigten Zölle sorgten für neue Kritik. Die
Demokraten wollten mithilfe einzelner Republikaner
die Strafmaßnahme stoppen.
18. Januar
Die syrische Armee stieß weiter in bislang von
Kurden kontrollierte Gebiete vor und setzte dabei
auch auf arabische Milizen. Übergangspräsident
al-Scharaa wollte offenbar schnelle Landgewinne. Er
sagte aufgrund der innenpolitischen Lage seinen
geplanten Deutschlandbesuch ab.
18. Januar
Acht Staaten, denen US-Strafzölle drohten, warnten
vor einer Eskalation des Grönland-Streits. Die
Truppenentsendung stelle keine Bedrohung dar.
Unterdessen beendete die Bundeswehr ihren
Grönland-Einsatz.
18. Januar
Außenminister Wadephul kündigte eine europäische
Antwort auf die von US-Präsident Trump angekündigten
neuen Zölle an. Er glaubte nicht, dass das bereits
gebilligte Zollabkommen tatsächlich in Kraft treten
würde.
18. Januar
Erstmals nannte ein Regierungsvertreter des Iran
nach den landesweiten Protesten eine konkrete Zahl
an Todesopfern und sprach von 5000 Toten. Der
oberste Führer Chamenei äußerte sich ähnlich. Andere
Schätzungen fielen deutlich höher aus.
18. Januar
Im Norden Südafrikas riefen die Behörden nach
heftigen Regenfällen und Überschwemmungen den
nationalen Katastrophenfall aus. Mindestens 30
Menschen starben und Tausende Häuser wurden
beschädigt.
18. Januar
Der frühere ARD-Korrespondent Friedhelm Brebeck
starb im Alter von 91 Jahren. Er hatte mit seinem
analytischen Blick und großer Nähe zu den Menschen
über Jahrzehnte den Auslandsjournalismus geprägt.
18. Januar
Die syrische Regierung gab eine Waffenruhe mit den
Kurden bekannt. Die Truppen der kurdischen SDF-Miliz
sollten sich zurückziehen.
18. Januar
Wegen der von US-Präsident Trump angedrohten Zölle
bereitete die EU einen Sondergipfel vor und plante
offenbar Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro.
Außerdem wollte die EU möglicherweise das
"Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen" in
Kraft setzen. Die als "Bazooka des Handels"
bezeichnete Verordnung ermöglicht der EU die
Begrenzung von Warenimporten und Dienstleistungen.
18. Januar
In Spanien entgleisten zwei
Hochgeschwindigkeitszüge. Die Behörden sprachen von
zehn Toten und rund 100 Verletzten. Der Zugverkehr
auf der Strecke zwischen Madrid und Andalusien wurde
unterbrochen.