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Chronik 3/2026  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 3 des Jahres 2026


12. Januar
Im Süden Argentiniens wüteten seit Tagen heftige Waldbrände. Die Regierung der Region sprach von einer schweren Umweltkrise und ging von Brandstiftung als Ursache des Feuers aus.
12. Januar
Um Deutschland besser vor Cyberkriminalität zu schützen, wollte die Bundesregierung zukünftig enger mit Israel auch bei Künstlicher Intelligenz und Drohnenabwehr zusammenarbeiten.
12. Januar
Bundeskanzler Merz besuchte Indien, um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken. Bei dem Vorhaben war Fingerspitzengefühl angesagt.
12. Januar
Trinkwasserleitungen waren manchmal immer noch aus Blei. Eine Änderung der Trinkwasserverordnung verbot ab heute das giftige Schwermetall in Rohren, Armaturen und Installationen.
12. Januar
In der Nacht wurden zum 83. Mal die Golden Globes verliehen. Der Film „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio und die Serie „Adolescence“ waren die großen Gewinner.
12. Januar
Der politische Druck auf die US-Notenbank stieg. Fed-Chef Powell machte Ermittlungen gegen ihn und die Notenbank öffentlich, in denen es um angebliche Falschaussagen ging. Er hielt dies allerdings für einen Vorwand.
12. Januar
Tödliche Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau lösten in den USA landesweite Proteste aus. Die US-Regierung schickte nun 2000 weitere Einsatzkräfte nach Minneapolis.
12. Januar
Elon Musk warf der Regierung in London Zensur und ein „faschistisches“ Vorgehen vor. Hintergrund waren Ermittlungen gegen Musks Chatbot Grok wegen sexualisierter KI-Bilder. Zwei Länder in Asien hatten ihn schon gesperrt.
12. Januar
Nach Sturmtief „Elli“ brachte jetzt Tief „Gunda“ vor allem im Westen Schnee und gefrierenden Regen. Einige Autobahnen waren am Morgen spiegelglatt. Die Winterdienste waren im Dauereinsatz. Viele Schulen blieben geschlossen.
12. Januar
US-Präsident Trumps Drohungen gegen Grönland sorgten seit Tagen für Spannungen. Jetzt schlugen die Europäer vor, die NATO-Präsenz in der Arktis zu erhöhen, um Trumps Sicherheitsargumente zu entkräften. Doch davon wollte der nichts wissen.
12. Januar
Fast täglich griff Russland die Energieinfrastruktur der Ukraine an. In den Großstädten des Landes waren viele Menschen ohne Strom, wie nun in der Hafenstadt Odessa. Und das bei zweistelligen Minusgraden.
12. Januar
Polens Ex-Justizminister Ziobro war offenbar nach Ungarn geflohen und erhielt dort jetzt politisches Asyl. In seiner Heimat wurden ihm zahlreiche Straftaten vorgeworfen.
12. Januar
Die Märkte in China und den USA bremsten den VW-Konzern und Mercedes. Beide verzeichneten 2024 unterschiedlich deutliche Absatzrückgänge.
13. Januar
Bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Rubio in Washington sprach sich Bundesaußenminister Wadephul für härtere Sanktionen gegen den Iran aus. Derweil wollte US-Präsident Trump Handelspartner Teherans mit 25 Prozent Zoll belegen.
13. Januar
Der dänische Energiekonzern Ørsted baute vor der US-Ostküste einen großen Windpark. Im Dezember stoppte die Trump-Regierung das gewaltige Projekt. Jetzt kippte ein US-Gericht diesen Baustopp.
13. Januar
Erst gab es einen Raketenbeschuss auf Charkiw, dann kamen die Drohnen. Die Regionalbehörden sprachen von einem russischen Doppelschlag, der auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte zielte. Vier Menschen kamen dabei ums Leben.
13. Januar
Das Unwort des Jahres 2025 war „Sondervermögen“. Laut Jury war der Begriff irreführend und verdeckt seine wahre Bedeutung, nämlich die Schuldenaufnahme. Auf Platz zwei landete das „Zustrombegrenzungsgesetz“.
13. Januar
Mit einer Bundeswehrpräsenz in Grönland wollte der Reservistenverband die US-Übernahmepläne ausbremsen. Der Verband sah darin auch Chancen für die Bundeswehr und für Europa.
13. Januar
Der Einzelhandelsriese ALDI plante in den USA 180 neue Filialen. Dabei profitierte der deutsche Discounter auch von der Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten Trump.
13. Januar
Die Zahl der Organspenden in Deutschland lag 2025 auf dem höchsten Stand seit 2012. Dennoch blieb die Warteliste voll. Rund 8200 Menschen warteten auf ein Spenderorgan.
13. Januar
Mit den Ermittlungen gegen Jerome Powell wuchsen die Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Nun solidarisierten sich führende Zentralbankchefs mit Powell, der immer wieder von US-Präsident Trump angegriffen wird.
13. Januar
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff wollte am 27. Januar von seinem Amt zurücktreten. Einen Tag später sollte CDU-Landeschef Schulze im Landtag zu seinem Nachfolger gewählt werden.
14. Januar
Seit 40 Jahren regierte in Uganda Präsident Yoweri Museveni. Morgen trat er zur Wiederwahl an. Seine Konkurrenten wurden drangsaliert. Nun wurde offenbar auch der Internetzugang abgeschaltet.
14. Januar
Aus dem Aufzeichnungen den europäischen Klimadienstes Copernicus ging hervor, dass 2025 das dritwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in Jahr 1998 war. Es war nur minimal kühler als die Rekordjahre 2023 und 2024.
14. Januar
Trotz des Zollstreits mit den USA und globaler Handelskonflikte erreichte China 2025 einen Rekord Überschuss im Außenhandel. Die Exporte legten deutlich zu, während die Importe stagnierten.
14. Januar
Nach dem Tod einer 37-Jährigen bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE gab es erneut Proteste. Zudem legten mehrere Staatsanwälte ihre Ämter nieder, aus Protest gegen das Vorgehen der Trump-Regierung bei den Ermittlungen zu dem Fall.
14. Januar
In der Nacht trafen russische Drohnen erneut die ukrainische Energieversorgung. In Krywyj Rih waren Zehntausende Menschen ohne Strom. Die russischen Behörden meldeten Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen.
14. Januar
Die Menge der in Deutschland produzierten Fertiglebensmittel wuchs. Besonders Nudelgerichte waren laut Statistischem Bundesamt bei den Verbrauchern beliebt.
14. Januar
Offizielle Angaben zu Opfern bei den Protesten im Iran gab es nicht. Aktivisten in den USA gingen inzwischen von mehr als 2500 Toten aus. Laut Amnesty International drohte heute die erste Hinrichtung eines Protestierenden.
14. Januar
In Thailand kamen bei einem Zugunglück mindestens 30 Menschen ums Leben und Dutzende wurden verletzt. Auf einer Bahnstrecke, die ein Teil von Chinas Prestigeprojekt „Neue Seidenstraße“ war, stürzte ein Kran auf die Gleise.
14. Januar
Eisbohrkerne lieferten wertvolle Informationen über die Entwicklung des Klimas in den vergangenen Jahrtausenden. Deshalb wurden sie ab sofort in einem Archiv in der Antarktis für die Nachwelt aufbewahrt.
14. Januar
Die USA verschärften ihre Einwanderungsregeln weiter. Visaverfahren aus 75 Ländern wurden ausgesetzt. Dabei ging es um dauerhafte Aufenthalte von Menschen, etwa aus Somalia, dem Iran oder Russland.
14. Januar
Im Streit um die Zukunft Grönlands sollten 13 deutsche Soldaten als Teil eines internationalen Erkundungsteams nach Nuuk fliegen. Ziel war es, die Rahmenbedingungen zur Sicherung der Region zu erkunden.
14. Januar
Der Streit um Grönland konnte bei dem Treffen der Außenminister Grönlands und Dänemarks mit US-Vizepräsident Vance und US-Außenminister Rubio nicht beigelegt werden. Der dänische Außenminister Rasmussen sprach von einer „fundamentalen Meinungsverschiedenheit“.
15. Januar
Zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS kehrte eine Crew aufgrund eines medizinischen Notfalls vorzeitig zur Erde zurück. Eine Raumkapsel begann am Abend die Rückreise.
15. Januar
In Rom starben im vergangenen Jahr dreimal so viele Menschen im Straßenverkehr wie in Berlin. Nun sollte Tempo 30 im historischen Zentrum Menschenleben schützen.
15. Januar
Die Bundespolizei ging offenbar konsequenter gegen die russische Schattenflotte vor. Bundespolizisten verwehrten mehreren russischen Schiffen die Fahrt durch das deutsche Küstenmeer.
15. Januar
Im Gazastreifen stimmten Palästinensergruppen der Mitgliederliste für eine Übergangsregierung zu. Die USA wollten jetzt die zweite Phase des Friedensplans einleiten. Doch viele Fragen waren weiter ungeklärt.
15. Januar
Im vergangenen Jahr nahm die irreguläre Migration in die EU deutlich ab. Dies ging aus Zahlen der Grenzschutzagentur Frontex hervor. Diese führte das auch auf Migrationsabkommen zurück.
15. Januar
Nach zwei Rezessionsjahren in Folge war die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr wieder leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
15. Januar
Um die Versorgungssicherheit mit Strom zu gewährleisten, sollten in Deutschland neue Gaskraftwerke gebaut werden. Die Regierung wollte das fördern und noch 202 Kraftwerke für zwölf Gigawatt ausschreiben.
15. Januar
Die venezolanische Oppositionsführerin Machado konnte US-Präsident Trump bei ihrem Besuch im Weißen Haus offenbar nicht für sich gewinnen. Trump hielt sie weiterhin für ungeeignet, ihr Land zu führen.
16. Januar
Venezuelas Übergangspräsidentin Rodriguez zeigte sich in ihrer Rede an die Nation selbstbewusst. Das Land habe keine Scheu, den USA diplomatisch entgegenzutreten, sagte sie.
16. Januar
Australien hatte als erstes Land weltweit eine Altersbeschränkung für die Nutzung von Social-Media-Portalen eingeführt. Und schon die ersten Wochen zeigten, dass die Betreiber sich an das Verbot hielten und Millionen Accounts deaktiviert hatten.
16. Januar
Nach der Feuerkatastrophe von Crans-Montana standen die Walliser Behörden in der Kritik. Bei der Untersuchung der Brandursache könnte es Versäumnisse gegeben haben. Italien leitete inzwischen eigene Ermittlungen ein.
16. Januar
In einem symbolischen Schritt übergab die venezolanische Oppositionsführerin ihre Friedensnobelpreis-Medaille dem US-Präsidenten. An Trumps Meinung, wer Venezuela führen sollte, änderte das offenbar nichts.
16. Januar
Angesichts Tausender Toter bei den Protesten im Iran hatte US-Präsident Trump dem Land mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht. Nun verlegten die USA laut Medienberichten einen Flugzeugträger in die Region.
16. Januar
Die Preise für Lebensmittel waren seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen. Trotzdem schenkte die Politik dem Thema lange wenig Beachtung. Jetzt kam mit einem Vorschlag der SPD, dass der Einzelhandel Grundnahrungsmittel freiwillig günstig anbieten sollte, etwas Bewegung in die Sache.
16. Januar
Mit der Verhängung des Kriegsrechts hatte Südkoreas Ex-Präsident Yoon 2024 eine Staatskrise ausgelöst. Jetzt wurde er in einem ersten Prozess zu fünf Jahren Haft verurteilt. In einem weiteren Prozess drohte ihm ein hohes Strafmaß.
16. Januar
Nach monatelangen Verhandlungen zwischen den USA und Taiwan gab es eine Einigung. Die Importzölle für taiwanesische Produkte wurden gesenkt. Taiwan unterstützte dafür Investitionen in den USA.
16. Januar
Seit Tagen gab es in der Region rund um den Krüger-Nationalpark in Südafrika Überschwemmungen. Dabei kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Jetzt wurde der Nationalpark vorsorglich gesperrt.
16. Januar
Spezialkräfte nahmen zwei mutmaßliche Islamisten an den Flughäfen Hannover und Stuttgart fest. Sie sollten eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant haben. Laut Staatsanwaltschaft wollten sie nach Syrien ausreisen.
16. Januar
In den Monaten November und Dezember sank die Inflationsrate auf 1,8 Prozent, wofür vor allem niedrige Energiepreise verantwortlich waren. Einige Dienstleistungen wurden teurer.
16. Januar
Im Streit um Grönland drohte US-Präsident Trump Gegnern seiner Pläne mit neuen Zöllen. Im Bundestag rief Verteidigungsminister Pistorius zur militärischen Stärkung Europas auf.
17. Januar
Heute trat das Hochseeschutzabkommen der Vereinten Nationen in Kraft. Es schuf die völkerrechtliche Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Hohen See und den Schutz ihrer Artenvielfalt.
17. Januar
Angesichts der angespannten Lage im Iran und einer möglichen US-Militäraktion rief die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA Airlines auf, den Luftraum über der islamischen Republik zu meiden. Auch über Nachbarländern gelte Vorsicht.
17. Januar
Kurz nach der Präsidentenwahl in Uganda gingen Sicherheitskräfte offenbar gegen die Opposition vor. Mehrere Wahlhelfer sollten getötet und der Oppositionsführer entführt worden sein. Die Polizei widersprach.
17. Januar
In Chats von ChatGPT konnte künftig Werbung auftauchen. Das kündigte die Betreiberfirma OpenAI in San Francisco an. Die KI-Firma suchte schon länger Möglichkeiten, mit ihrem Chatbot Geld zu verdienen.
17. Januar
Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen lud die Polizei die Besitzer der etwa 3000 betroffenen Schließfächer zur Befragung ein. Einige von ihnen wollten die Bank verklagen.
17. Januar
In Syrien wuchs die Angst vor einer Eskalation der Kämpfe zwischen der neuen Zentralregierung und den Kurden. Regierungstruppen drangen in weitere strategisch wichtige Orte ein. Es ging um Machtverteilung, Land und Rohstoffe.
17. Januar
Die Autozulieferer in Argentinien zitterten wegen des EU-Mercosur-Abkommens. Sie befürchteten eine massive Konkurrenz aus Europa. Die könnte viele Arbeitsplätze kosten.
17. Januar
Trotz anhaltender Kämpfe in Gaza läutete die US-Regierung Phase zwei der Waffenruhe ein. Ein sogenannter Friedensrat sollte eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielen. US-Präsident Trump ernannte dessen Mitglieder.
17. Januar
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen unterschrieb in Paraguay das Mercosur-Abkommen. Nach 26 Jahren Verhandlungen war dies ein wichtiger Schritt, aber noch lange nicht der Abschluss.
17. Januar
Ein US-Bezirksgericht schränkte die Befugnisse von ICE-Beamten im Großraum Minneapolis ein. So war etwa die Verhaftung friedlicher Demonstranten nicht mehr erlaubt. Mehrere Demonstranten hatten bereits im Dezember Klage eingereicht.
17. Januar
Der oberste Führer des Iran, Chamenei, machte die USA für die Massenproteste im Iran verantwortlich. Sie seien damit für Tausende Tote verantwortlich. Schah-Sohn Pahlavi rief seine Landsleute zu neuen Protesten auf.
17. Januar
In Kopenhagen demonstrierten Tausende Menschen gegen Trumps Übernahmepläne für Grönland. Auch eine Gruppe von US-Parlamentariern war vor Ort. Auf der Insel nahmen indes europäische Soldaten ihre Erkundungsmission auf.
17. Januar
Die EU erhoffte sich, durch das heute unterzeichnete Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Mercosur einen neuen Markt erschlossen zu haben. Es ging um Wachstum und auch darum, China die Stirn zu bieten.
17. Januar
Seit Wochen sorgten außergewöhnlich starke Regenfälle im südlichen Afrika für schwere Überschwemmungen. Die Zahl der Todesopfer stieg und viele Menschen wurden noch vermisst.
17. Januar
Wegen des Streits um Grönland kündigte US-Präsident Trump Strafzölle gegen insgesamt acht europäische Länder, darunter Deutschland, an. Die Aufschläge von zehn Prozent sollten ab dem 1. Februar gelten.
18. Januar
Bei Lawinenabgängen in Österreich kamen acht Menschen ums Leben. Weitere wurden teils schwer verletzt. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
18. Januar
Bei einer Gala in Berlin wurden die Europäischen Filmpreise verliehen. Gewinner des Abends war das Drama „Sentimental Value“. Der deutsche Oscar-Hoffnungsträger „In die Sonne schauen“ wurde enttäuscht.
18. Januar
Aus Israel kam Kritik an dem Friedensrat für Gaza, weil die Türkei und Katar darin eingebunden werden sollten.
18. Januar
In Portugal fand heute die erste Runde der Präsidentenwahl statt. Es wurde ein Nachfolger für Präsident Marcelo Rebelo de Sousa gesucht. Der Rechtspopulist Ventura sollte gute Chancen haben.
18. Januar
Der Grönland-Kurs von US-Präsident Trump war in den USA bei vielen Menschen unbeliebt. Die nun angekündigten Zölle sorgten für neue Kritik. Die Demokraten wollten mithilfe einzelner Republikaner die Strafmaßnahme stoppen.
18. Januar
Die syrische Armee stieß weiter in bislang von Kurden kontrollierte Gebiete vor und setzte dabei auch auf arabische Milizen. Übergangspräsident al-Scharaa wollte offenbar schnelle Landgewinne. Er sagte aufgrund der innenpolitischen Lage seinen geplanten Deutschlandbesuch ab.
18. Januar
Acht Staaten, denen US-Strafzölle drohten, warnten vor einer Eskalation des Grönland-Streits. Die Truppenentsendung stelle keine Bedrohung dar. Unterdessen beendete die Bundeswehr ihren Grönland-Einsatz.
18. Januar
Außenminister Wadephul kündigte eine europäische Antwort auf die von US-Präsident Trump angekündigten neuen Zölle an. Er glaubte nicht, dass das bereits gebilligte Zollabkommen tatsächlich in Kraft treten würde.
18. Januar
Erstmals nannte ein Regierungsvertreter des Iran nach den landesweiten Protesten eine konkrete Zahl an Todesopfern und sprach von 5000 Toten. Der oberste Führer Chamenei äußerte sich ähnlich. Andere Schätzungen fielen deutlich höher aus.
18. Januar
Im Norden Südafrikas riefen die Behörden nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen den nationalen Katastrophenfall aus. Mindestens 30 Menschen starben und Tausende Häuser wurden beschädigt.
18. Januar
Der frühere ARD-Korrespondent Friedhelm Brebeck starb im Alter von 91 Jahren. Er hatte mit seinem analytischen Blick und großer Nähe zu den Menschen über Jahrzehnte den Auslandsjournalismus geprägt.
18. Januar
Die syrische Regierung gab eine Waffenruhe mit den Kurden bekannt. Die Truppen der kurdischen SDF-Miliz sollten sich zurückziehen.
18. Januar
Wegen der von US-Präsident Trump angedrohten Zölle bereitete die EU einen Sondergipfel vor und plante offenbar Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro. Außerdem wollte die EU möglicherweise das "Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen" in Kraft setzen. Die als "Bazooka des Handels" bezeichnete Verordnung ermöglicht der EU die Begrenzung von Warenimporten und Dienstleistungen.
18. Januar
In Spanien entgleisten zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Die Behörden sprachen von zehn Toten und rund 100 Verletzten. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Madrid und Andalusien wurde unterbrochen.

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