Chronik 22/2026 Rückblick
Wichtige Schlagzeilen Woche 22 des Jahres 2026
25. Mai
Die Konservativen gewannen die Parlamentswahl in Zypern. Große Zugewinne
verzeichnete die extreme Rechte und auch neue Parteien zogen ins Parlament in
Nikosia ein.
25. Mai
In den USA kosteten Live-Konzerte die Fans oftmals ein kleines Vermögen. Wegen
schlechter Verkaufszahlen sagten immer häufiger Künstler ihre Auftritte ab.
25. Mai
Im Ringen um eine Vereinbarung im Iran-Krieg ging es seit Tagen hin und her.
Laut US-Außenminister Rubio lag nun ein „ziemlich solides Angebot“ auf dem
Tisch. Teheran ging dagegen nicht von einer schnellen Einigung aus.
25. Mai
Heute begann für viele Muslime aus aller Welt der Hadsch. Die Zahl der
angereisten Gläubigen übertraf in diesem Jahr sogar die aus dem Vorjahr. Dabei
hatte es wegen des Iran-Kriegs vorab Warnungen gegeben.
25. Mai
Am Freitag hatte der türkische Präsident Erdoğan die Schließung der liberalen
Bilgi-Universität in Istanbul angekündigt. Es folgten Proteste von Studierenden
und Zusammenstöße mit der Polizei. Jetzt nahm Erdoğan den Schritt zurück.
25. Mai
Matt Brittin trat sein Amt als BBC-Chef an. Er stand vor gewaltigen Aufgaben.
BBC musste sparen, weswegen etwa 2000 Stellen wegfallen sollten. Auch beim
Programm sollte es Änderungen geben.
25. Mai
Laut Weltgesundheitsorganisation stieg die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle im
Osten der Demokratischen Republik Kongo auf mehr als 900. Die Eindämmung des
aktuellen Virus-Stammes galt als schwierig.
25. Mai
Die erste Enzyklika eines Papstes galt als wegweisend. Leo XIV stellte darin
Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt. Er forderte strenge Richtlinien und
warnte vor einem „neuen Kolonialismus“ durch die Tech-Konzerne.
26. Mai
Seit Beginn des Iran-Kriegs blockierte die Regierung im Land den Zugang zum
internationalen Internet. Nun ordnete Präsident Peseschkian die Freischaltung
an. Es blieb jedoch offen, wann diese erfolgen sollte.
26. Mai
Kinderlose Arbeitnehmer sollten nach dem Plan von Ministerin Warken künftig mehr
in die Pflegeversicherung einzahlen müssen als bisher.
26. Mai
Inmitten von Verhandlungen griff das US-Militär Ziele im Süden Irans an. Laut
USA wurden Raketenstellungen sowie Boote attackiert, die Minen verlegen
sollten.. Es habe sich um „Selbstverteidigungsmaßnahmen“ gehandelt.
26. Mai
Nach dem massiven Angriff auf Kiew am Wochenende drohte Moskau mit einer neuen
Attacke und rief ausländische Diplomaten auf, die Stadt zu verlassen. Doch die
Ukraine und die-EU-Vertretung wollten sich nicht einschüchtern lassen.
26. Mai
So warm war es in Großbritannien und Frankreich im Mai noch nie. Die Behörden
meldeten die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen. In Frankreich
starben bereits sieben Menschen.
26. Mai
Der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs alarmierte die Währungshüter der EZB.
Eine Zinserhöhung im Juni wurde immer wahrscheinlicher.
26. Mai
Im belgischen Buggenhout stieß ein Schulbus mit einem Zug zusammen. Laut
Regierungsangaben starben vier Menschen, darunter zwei Kinder. Wie es zu dem
Unfall kam, war noch nicht bekannt.
26. Mai
Die Bundesregierung bestellte den russischen Botschafter ein wegen der jüngsten
russischen Angriffe auf Kiew sowie der Drohungen gegen dortige ausländische
Botschaften und Organisationen. Auch die EU stellte einen russischen Diplomaten
ein.
26. Mai
Eine Hitzewelle hatte weite Teile Westeuropas im Griff. Anders als in Frankreich
und Großbritannien gab es in Deutschland bislang keinen Temperaturrekord für den
Monat Mai. In Regensburg war es mit 34 Grad am wärmsten.
27. Mai
In Kongo kämpften Ärzte und Hilfsorganisationen gegen Ebola. Doch es fehlte an
Nahrung, Unterkünften und medizinischer Versorgung. Gekürzte Hilfsgelder
verschärften die Lage in einem Gesundheitssystem am Limit.
27. Mai
US-Präsident Trump erlitt im Streit um Wahlkreiszuschnitte, die seine
Republikaner begünstigten, Niederlagen. In South Carolina blockierten
demokratische und republikanische Senatoren eine neue Wahlkreisaufteilung. In
Alabama stoppte ein Gericht eine Neuordnung.
27. Mai
In Deutschland gab es bereits afghanische Diplomaten der Taliban. Nun sollten
sie auch in weitere EU-Staaten entsandt werden. Als Gegenleistung boten die
Taliban Zusammenarbeit bei Abschiebungen an.
27. Mai
Im US-Bundesstaat Washington schlug ein mehrere Millionen Liter fassender Tank
mit flüssigen Chemikalien leck. Mindestens eine Person kam ums Leben, weitere
Menschen waren verletzt oder wurden noch vermisst.
27. Mai
Israel griff den neuen Führer der Hamas, Odeh, im Gazastreifen an. Bei einem
Luftangriff auf Gaza-Stadt wurden mehrere Menschen getötet, laut Israels Militär
auch der neue Chef der Terrororganisation. Sein Tod wurde mittlerweile von der
Hamas bestätigt.
27. Mai
Der historische Arbeitskampf beim Elektronikkonzern Samsung wurde endgültig
abgewendet. Die 48 000 Beschäftigten wollten nicht streiken, denn die Mehrheit
stimmte für das Angebot der Geschäftsführung, einen Rekord Bonus.
27. Mai
Kanada war für Deutschland ein zentraler Partner. Beim Besuch von
Verteidigungsminister Pistorius stand ein milliardenschwerer U-Boot-Deal im
Vordergrund. Doch Pistorius war nicht nur als Handelsreisender dort.
27. Mai
Die deutsche Luft- und Raumfahrtbranche verzeichnete so hohe Umsätze wie noch
nie. Auch die Mitarbeiterzahl kletterte auf einen Höchststand. Hintergrund waren
deutlich mehr Rüstungsaufträge.
27. Mai
Die NASA konkretisierte ihre Pläne zum Bau einer Mondbasis in den 2030er Jahren
und erteilte erste Aufträge an Unternehmen.
27. Mai
Nach Litauen und Polen erweiterte Frankreich bilateral mit Norwegen seinen
atomaren Schutzschild auf diese drei Länder in einem Verteidigungsabkommen, für
den Fall, dass Russland militärisch angreifen sollte.
28. Mai
Andris Kulbergs wurde zum Ministerpräsidenten von Lettland gewählt.
28. Mai
Der Krieg mit dem Iran dauerte inzwischen drei Monate und wurde für die
Weltwirtschaft zunehmend zum Problem. Dabei war sich US-Präsident schnell
sicher, den Krieg praktisch schon gewonnen zu haben. Jetzt wirkte er ratlos.
28. Mai
Die Lage in der Ukraine und in Nahost war zuletzt eskaliert. Über die Reaktion
der EU sprachen die Außenminister in Zypern. Einen EU-Chefunterhändler für die
Ukraine sollte es vorerst nicht geben.
28. Mai
Fünf Goldsucher wurden nach mehr als einer Woche lebend in einer überfluteten
Höhle in Laos entdeckt. Bald sollte die Rettungsaktion starten. Doch was war mit
den zwei weiterhin vermissten Männern?
28. Mai
Vor einem Jahr begrub ein Gletschersturz das Dorf Blatten im Schweizer
Lötschertal unter sich. Etwa 300 Bewohner verloren fast alles. Zum ersten Mal
durften sie nun zurück und einige wollten ihr Zuhause neu aufbauen.
28. Mai
Die USA griffen nach Regierungsangaben den Iran erneut an. Ziel war ein
Militärgelände in Bashar Abbas. Die Angriffe seien „zurückhaltend und rein
defensiv“ gewesen. Iran reagierte mit Vergeltungsangriffen.
28. Mai
Hitzewellen wurden für Unternehmen zum Kostenfaktor. Der Kreditversicherer
Allianz Trade warnte vor Verlusten von rund 112,5 Milliarden Euro für die
deutsche Wirtschaft bis 2030.
28. Mai
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnete in München ihr erstes
Bildungszentrum außerhalb Israels. Zudem war eine kleinere Außenstelle in
Leipzig geplant.
28. Mai
Die Löhne in Deutschland stiegen im ersten Quartal erneut stärker als die
Preise. Vor allem Geringverdienende profitierten. Doch die höhere Inflation
könnte die Kaufkraft bald wieder schmälern.
28. Mai
Drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs war die Stimmung im Land düster. Die
Hoffnung auf einen Regimewechsel war verflogen, der Druck der Herrscher auf die
Bevölkerung war massiv. Und dazu kamen große wirtschaftliche Sorgen.
28. Mai
Bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Schweden vereinbarten
beide Länder die Lieferung von Kampfflugzeugen. Kiew wollte 20 moderne „Gripen“-Jets
kaufen und Schweden spendete 16 ältere Modelle.
28. Mai
Am Bahnhof der Schweizer Stadt Winterthur griff ein Mann drei Passanten mit
einem Messer an und verletzte sie. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Die
Behörden gingen von einem Terrorakt aus.
28. Mai
In der Türkei gingen die Behörden hart gegen die Oppositionspartei CHP vor. Die
Bundesregierung äußerte sich irritiert, vermied aber offene Kritik. Ein
wichtiger Partner sollte nicht verärgert werden.
28. Mai
Ende Februar begannen die USA und Israel den Krieg gegen Iran. Drei Monate
später sahen Experten Iran vor einem Dilemma, US-Präsident Trump in der Falle
und Israel im Schwebezustand.
28. Mai
Die wegen Terrorgefahr abgesagten Taylor-Swift-Konzerte in Wien sorgten 2024
weltweit für Schlagzeilen. Nun wurde ein 21-Jähriger zu 15 Jahren Haft
verurteilt. Er plante damals unter anderem einen Anschlag auf die
Konzertbesucher.
29. Mai
Die USA und Iran standen Berichten zufolge kurz vor einem Rahmenabkommen zur
Beendigung des Kriegs. Doch noch fehlte offenbar das Ja der politischen
Führungen. Die Waffenruhe zwischen den Ländern war ohnehin brüchig.
29. Mai
Die spanische Regierungspartei von Ministerpräsident Sanchez stand wegen
Korruptionsvorwürfen unter Druck. Vor allem Ermittlungen gegen Ex-Regierungschef
Zapatero lösten ein mittleres politisches Erdbeben aus.
29. Mai
Amazon-Gründer Bezos wollte mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin Elon
Musk Konkurrenz machen. Vor dem Start explodierte bei einem Test die Rakete „New
Glenn“ des Unternehmens in Cape Canaveral am Boden.
29. Mai
Die UN erhoben schwere Vorwürfe gegen Israels Sicherheitskräfte wegen
sexualisierter Gewalt. Die israelische Regierung reagierte empört und wollte den
Kontakt zu UN-Generalsekretär Guterres abbrechen.
29. Mai
Nach einem Chemie-Unfall auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im
US-Bundesstaat Washington wurden weitere Tote geborgen. Die Zahl der Toten lag
damit bei acht. Drei Arbeiter wurden noch vermisst.
29. Mai
Gut 10 Milliarden Euro fror die EU während der Amtszeit von Ungarns
Ex-Regierungschef Orban ein. Dessen Nachfolger Magyar setzte sich nun in Brüssel
für die Freigabe der Gelder ein. Die Gelder wurden freigegeben und
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bescheinigte dem Land „große
Fortschritte“, forderte aber weitere Veränderungen.
29. Mai
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank in diesem Monat zum ersten Mal
seit Dezember unter drei Millionen. Von einem Aufwärtstrend war trotzdem keine
Rede. Gleichzeitig blieben in Unternehmen mehr Stellen offen.
29. Mai
Mit einer Protestaktion wollten morgen Anwohner die Brennerautobahn A13
lahmlegen. Sie wollten ein Zeichen setzen gegen das massive Verkehrsaufkommen
und die Folgen. Von der Politik fühlten sie sich alleingelassen.
29. Mai
Im NATO-Land Rumänien schlug nahe der ukrainischen Grenze eine Drohne in ein
Wohnhaus ein. Rumänien machte Russland für den Vorfall verantwortlich. Die EU
reagierte empört. Die NATO sicherte Unterstützung zu.
29. Mai
Die Teuerungsrate in Deutschland sank im Mai überraschend leicht. Nach Angaben
des Statistischen Bundesamts lag sie bei 2,6 Prozent. Ein Grund dürfte, wenn
auch nur von kurzfristigem Effekt, der Tankrabatt sein.
30. Mai
US-Präsident Trump erlitt vor Gericht eine Niederlage. Laut Urteil durfte er dem
Kennedy Center nicht seinen Namen geben.
30. Mai
In Malta fanden heute vorgezogene Parlamentswahlen statt. Premier Abela hatte
diese aufgrund der aktuellen geopolitischen Spannungen kurzfristig angekündigt.
30. Mai
Meistens herrschte entlang des Flusses Euphrat enorme Dürre. Doch aktuell werden
Dörfer und Ernten von Hochwasser bedroht.
30. Mai
Gewitter und Starkregen sorgten vor allem in Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen für viele Einsätze von Rettungskräften.
30. Mai
Im September wollte Frankreich einen freiwilligen Wehrdienst einführen. Um einen
Eindruck von der Armee zu erhalten, mussten all Franzosen zwischen 16 und 25
Jahren einen „Tag der Verteidigung und Bürgerpflicht“ absolvieren.
30. Mai
Der Shangri-La-Dialog war die wichtigste Sicherheitskonferenz Asiens.
US-Verteidigungsminister Hegseth forderte dort mehr Eigenverantwortung der
indopazifischen Länder und sandte eine Spitze an Westeuropa.
30. Mai
Die FDP wählte einen neuen Parteivorsitzenden. Wolfgang Kubicki setzte sich beim
FDP-Parteitag gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch,
die überraschend gegen ihn kandidiert hatte.
30. Mai
Die Film-Editorin und Oscar-Preisträgerin Marcia Lucas starb im Alter von 80
Jahren. Sie prägte als Film-Editorin einige der ikonischsten Momente der
Star-Wars-Filme.
31. Mai
Die US-Armee teilte mit, erneut ein Schiff auf dem Weg nach Iran gewaltsam
gestoppt zu haben. Eine Rakete sei auf die „Lian Star“ abgefeuert worden.
31. Mai
In Paris wurde der Champions-League-Sieg von Paris Saint Germain ausgelassen
gefeiert. Nach massiven Ausschreitungen im Vorjahr war die Polizei mit etwa 8000
Kräften im Einsatz. Es gab zahlreiche Festnahmen und einige Zwischenfälle.
31. Mai
Heute wählte Kolumbien einen neuen Präsidenten. Amtsinhaber Petro trat nicht
mehr an. Zuletzt hatte die Gewalt im Land wieder zugenommen, was die Wahl auch
zur Abstimmung über Petros Weg des „vollständigen Friedens“ machte.
31. Mai
Bei den Verhandlungen über eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und
Iran gab es offenbar weitere Verzögerungen. US-Präsident Trump war laut Medien
unzufrieden mit dem bisher abgestimmten Deal und auch Iran wollte
Nachbesserungen.
31. Mai
Die Zahl der jungen Menschen in Deutschland, die rauchten oder vapten, stieg.
Gesundheitspolitiker forderten, die Tabaksteuer anzuheben. Auch die WHO
appellierte zum heutigen Weltnichtrauchertag, die junge Generation besser zu
schützen.
31. Mai
Bei den Kämpfen gegen die Hisbollah-Miliz rückte Israel im Südlibanon weiter
vor. Nun nahmen die Streitkräfte die strategisch und symbolisch wichtige Burg
Beaufort ein und hissten dort erstmals seit 26 Jahren die israelische Flagge.
31. Mai
Knapper als gedacht, errang die Regierungspartei von Premier Abela in Malta den
Wahlsieg.
31. Mai
Laut Atomenergiebehörde IAEA wurde eine Wand des AKW Saporischschja in der
Ukraine mutmaßlich durch eine Drohne beschädigt. Erhöhte Strahlung wurde aber
nicht gemessen. Russland und die Ukraine machten sich gegenseitig Vorwürfe.
31. Mai
Nach einer Explosion in einem Munitionslager in Myanmar kamen mindestens 50
Menschen ums Leben. Dutzend weitere wurden verletzt. Offenbar detonierte durch
ein Versehen Sprengstoff, der für den Bergbau vorgesehen war.
31. Mai
Im Osten von Bayern knickten Strommasten um und ein Blitz schlug in ein Haus
ein. In Mittelfranken stürzten Bäume auf Häuser und Straßen. Noch immer galt
eine Unwetterwarnung.
Ereignisse 23/2026
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