9. März
Aufgrund des Iran-Krieges stieg der Ölpreis erstmals
seit Jahren über 100 Dollar. US-Präsident Trump
verteidigte die steigenden Energiepreise als
notwendigen Preis für Sicherheit und Frieden.
9. März
Die Zahl der Waffenimporte nach Europa war in den
vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Deutschland
überholte China als viertgrößten Exporteur. Auslöser
war vor allem der Krieg in der Ukraine.
9. März
In der Türkei begann der Prozess gegen den
abgesetzten Istanbuler Oberbürgermeister İmamoğlu.
Es ging um ein angebliches Korruptionsnetz. Viele
Türken hielten den Prozess gegen Erdoğans Rivalen
für politisch motiviert.
9. März
Die Einkommenslücke zwischen Ost und West war wieder
etwas gewachsen, auf zuletzt rund 5800 Euro.
Gleichzeitig schnitt die Wirtschaftspolitik der
Bundesregierung bei ostdeutschen Firmen schlechter
ab als bei westdeutschen.
9. März
Die deutsche Industrie startete schwach ins Jahr.
Die Aufträge sanken im Januar um 11,1 Prozent,
deutlich stärker als erwartet. Ökonomen sprachen von
einem Schock, sahen aber auch Sondereffekte durch
Großaufträge.
9. März
Wegen eines Großbrandes musste der Glasgower
Bahnhof, der größte Bahnhof Schottlands, geschlossen
werden. Die Löscharbeiten dauerten an. Es war noch
unklar, wann der Bahnverkehr wieder aufgenommen
werden könnte.
9. März
Der Rapper, Balendra Shah wurde neuer Regierungschef
Nepals. Er galt als Hoffnungsträger für die junge
Generation und sollte das Land reformieren.
9. März
Am frühen Morgen kam es in Lüttich in Belgien zu
einer Explosion vor einer Synagoge. Die
Bundesstaatsanwaltschaft prüfte einen
Terrorverdacht. Führende Politiker sprachen von
Antisemitismus.
9. März
Um die Ölversorgung sicherzustellen, sprachen die
G-7-Staaten über eine Freigabe von Ölreserven. Erste
Gespräche der Finanzminister ergaben, dass sie noch
nicht sofort angetastet werden sollten, die
Bereitschaft dazu allerdings vorhanden wäre.
9. März
Die NATO-Luftabwehr schoss erneut eine Rakete aus
Iran über der Türkei ab. Bundesaußenminister
Wadephul reiste für Gespräche nach Zypern, das zuvor
Ziel einer iranischen Rakete gewesen sein sollte.
9. März
Als die KI-Firma Anthropic ihre Systeme nicht
uneingeschränkt für die militärische Nutzung
freigeben wollte, stufte das Pentagon sie als
Sicherheitsrisiko ein. Die Firma wehrte sich dagegen
nun gerichtlich.
10. März
Der Axel-Springer-Verlag übernahm den britischen
Telegraph. Die Medienaufsicht überprüfte den Kauf.
Beobachter sahen gute Entwicklungsmöglichkeiten.
10. März
US-Präsident Trump sah den Krieg gegen Iran
weitgehend entschieden. Er kündigte an, bestimmte
Ölsanktionen auszusetzen. Kurz danach sanken die
Ölpreise deutlich.
10. März
Im vergangenen Jahr erlitt Volkswagen einen großen
Gewinneinbruch und erzielte das niedrigste Ergebnis
seit dem Dieselskandal. VW wollte weiter sparen und
wollte bis 2030 in Deutschland rund 50 000 Stellen
abbauen.
10. März
Der baden-württembergische CDU-Landesverband lehnte
den Rücktritt von CDU-Chef Hagel klar und einstimmig
ab.
10. März
Bei der Einreise nach Zypern wurde ein mutmaßlicher
Hamas-Waffenschmuggler gefasst. Er soll bei der
Planung von Anschlägen auf israelische oder jüdische
Einrichtungen in Deutschland und Europa beteiligt
gewesen sein.
10. März
Das Bundeskartellamt genehmigte ein
Gemeinschaftsprojekt des norwegischen
Rheinmetall-Konkurrenten Nammo Raufoss und des
deutschen Lenkflugkörper-Herstellers Diehl-Defence.
Die Zusammenarbeit fördere den Wettbewerb.
10. März
Die ehemalige Bundeskanzlerin Merkel gehörte zu den
ersten Empfängern des neuen Europäischen
Verdienstordens des Europaparlaments. Unter anderem
wurde damit ihr Beitrag zur europäischen Integration
gewürdigt.
11. März
Bei dem Brand eines Linienbusses kamen in der
Schweiz mindestens sechs Menschen ums Leben. Laut
Polizei könnte das Feuer vorsätzlich gelegt worden
sein.
11. März
Die Ukraine signalisierte Hilfe für die Golfstaaten.
Drohnen-Experten sollten ihr Wissen weitergeben und
Rüstungsfirmen wollten die Golfstaaten beliefern.
Doch Präsident Selenskyj sorgte sich auch um die
eigene Abwehr.
11. März
Bei der Straße von Hormus, die seit Beginn des
Krieges vom Iran blockiert wurde, haben die USA
offenbar iranische Boote zum Verlegen von Seeminen
attackiert. Nach Einschätzung der US-Militärs waren
Eskorten von Öltankern zu riskant.
11. März
Durch den Iran-Krieg stiegen die Energiepreise.
Ökonomen warnten vor einen Inflationsschub in
Europa. Die EZB dürfte dann schnell reagieren.
11. März
Porsche verzeichnete für das Jahr 2025 einen 91,4
Prozent Gewinneinbruch. Hintergründe waren das
schlechte China-Geschäft, US-Importzölle und ein
Schwenk bei der Strategie für E-Autos. Porsche
wollte sich nun neu aufstellen.
11. März
Iran meldete neue Angriffe auf Israel und die
Golfstaaten. Israel fuhr mit seinen Angriffen im
Libanon fort und traf offenbar ein Wohngebäude in
Beirut. Schiffe im Persischen Golf wurden von
Geschossen getroffen. Ein Kriegsende war nicht in
Sicht.
11. März
Der Energiekonzern Uniper wollte in diesem Jahr rund
300 Millionen Euro Dividende zahlen. Das war für den
deutschen Staat, der mehr als 99 Prozent der Anteile
hielt, eine gute Nachricht.
11. März
Bei den Kommunalwahlen in Bayern war die CSU klar
die stärkste Partei, allerdings mit dem niedrigsten
Wert seit 1952. Die Grünen verloren deutlich an
Stimmen und die SPD sank auf ein Rekordtief. Die AfD
gewann deutlich hinzu.
11. März
Deutschland wollte Teile seiner Ölreserve freigeben,
um den schnellen Preisanstieg auf den Märkten zu
dämpfen.
11. März
Der Rüstungshersteller Rheinmetall konnte seinen
Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr um rund 30
Prozent steigern, blieb damit aber hinter den
Erwartungen der Analysten zurück.
11. März
Die in Dresden gefundene Bombe aus dem Zweiten
Weltkrieg wurde erfolgreich entschärft.
Vorübergehend waren Teile der Innenstadt gesperrt.
Rund 18 000 Menschen mussten ihre Wohnungen
verlassen.
11. März
Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die iranischen
Angriffe auf die Golfstaaten. Die EU wollte den
Libanon mit 100 Millionen Euro humanitärer Hilfe
unterstützen.
12. März
Auch die USA gaben Teile ihrer Ölreserven frei, um
den massiven Anstieg des Ölpreises zu bremsen.
12. März
Der UN-Sicherheitsrat forderte den Iran auf, seine
Angriffe auf die Golfstaaten einzustellen. Iran sah
darin ein politisches Manöver der USA und Israels.
Doch zwei iranische Verbündete verzichteten auf ein
Veto.
12. März
Mit Chiles neuem Präsidenten Kast rückte das Land
weiter nach rechts. Kast hatte in seinem Wahlkampf
gegen Zuwanderer und Kriminalität gesetzt.
12. März
Der Iran-Krieg kostete die Tourismusbranche in den
Golfstaaten viele Millionen Dollar täglich.
Bedeutender als der finanzielle Verlust könnte
jedoch der Imageschaden für die Region sein.
12. März
Am ersten Tag des Streiks der Piloten fielen vor
allem in Frankfurt und München Hunderte Flüge aus.
Die Gewerkschaft sprach von einer stärkeren Wirkung
als erwartet.
13. März
Israel griff am Abend erneut die libanesische
Hauptstadt Beirut an. Der neue iranische Machthaber
Modschtaba Chamenei forderte Rache für die
Kriegstoten im Iran.
13. März
Im Irak wurde ein dort stationierter französischer
Soldat bei einem Drohnenangriff getötet. Mehrere
andere wurden verletzt. Präsident Macron verurteilte
den Angriff scharf.
13. März
Im Großraum Detroit fuhr ein Mann mit seinem
Fahrzeug in eine Synagoge. Das FBI ermittelte wegen
des Verdachts auf einen „gezielten Gewaltakt gegen
die jüdische Gemeinschaft“. Nach Polizeiangaben
wurde der Fahrer getötet.
13. März
Washington erlaubte wegen der gestiegenen
Energiepreise für 30 Tage den Kauf von russischem
Öl, das sich bereits auf Schiffen befand.
13. März
Seit Monaten unterband US-Präsident Trump
Öllieferungen nach Kuba. Dort gab es kaum noch
Energie für die Versorgung mit Strom, Lebensmitteln,
zum Kochen und Heizen.
13. März
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen war seit 2025
deutlich gestiegen. Sie erreichte damit den höchsten
Stand seit elf Jahren. Gleichzeitig meldeten auch
mehr Privatpersonen Insolvenz an.
13. März
Die russischen Angriffe auf die Ukraine dauerten an.
Kiew setzte weiter auf Hilfen und auf Deutschland.
Derzeit arbeitet die Bundesregierung an einem
Patriot-Paket für die Luftverteidigung.
13. März
In Rotterdam wurde vor einer Synagoge Feuer gelegt.
Wenig später wurden vier Verdächtige festgenommen.
Die jüdische Gemeinschaft und Politiker waren
schockiert.
13. März
Laut einer Studie hatten sich im Erzbistum Paderborn
mehr als 200 Geistliche an 489 Opfern vergangen.
Jetzt bat Erzbischof Bentz die Opfer sexualisierter
Gewalt um Verzeihung.
13. März
Die USA verstärkten ihr Militär im Nahen Osten und
schickten unter anderem 2 500 Marineinfanteristen in
die Region. Für Hinweise zum Aufenthaltsort von
Modschtaba Chamenei setzten die USA zehn Millionen
Dollar Belohnung aus.
14. März
Bundesverkehrsminister Schnieder wollte
Magnetschwebebahnen künftig im Nahverkehr mit U- und
Straßenbahnen einsetzen und sie vom Bund fördern
lassen.
14. März
Das Bundesinnenministerium wollte die Förderung für
unabhängige Asylberatung einstellen. Diese würden
dadurch im kommenden Jahr wohl finanzielle Probleme
bekommen.
14. März
Die USA griffen die iranische Insel Charg an. Laut
US-Präsident Trump würde „jedes militärische Ziel“
ins Visier genommen und zerstört werden. Fast alle
Ölexporte des Iran liefen über die Insel.
14. März
Russland beschoss die Ukraine erneut mit Raketen und
Marschflugkörpern. Dabei kamen im Großraum Kiew
mehrere Menschen ums Leben und mehrere wurden
verletzt. In Teilen der Hauptstadt fiel der Strom
aus.
14. März
Bei einer Explosion in Amsterdam wurde eine jüdische
Schule beschädigt. Die Bürgermeisterin sprach von
einem gezielten Angriff. Verletzt wurde niemand.
Erst gestern hatte es in Rotterdam einen Angriff auf
eine Synagoge gegeben.
14. März
US-Präsident Trump erlitt erneut eine gerichtliche
Niederlage. Ein Bundesrichter stoppte vorerst die
Ermittlungen gegen Notenbank-Chef Powell. Der
Richter vermutete, dass bewusst Druck ausgeübt
werden sollte.
14. März
In der irakischen Hauptstadt Bagdad wurde das
Gelände der US-Botschaft getroffen. Im Libanon
starben zwölf Menschen bei einem israelischen
Angriff. Der Iran-Krieg betraf zunehmend die ganze
Region.
14. März
In Brandenburg wurde der Koalitionsvertrag zwischen
SPD und CDU genehmigt. Die Minister sollten am
Mittwoch vereidigt werden. Regierungschef blieb
SPD-Politiker Woidke.
14. März
Serbien war zwar kein NATO-Mitglied, aber Partner
des Militärbündnisses. Nun kaufte das Land neuartige
Überschallraketen aus China als Reaktion auf
mutmaßliche Bedrohungen durch NATO-Staaten auf dem
Balkan.
14. März
Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas
starb im Alter von 96 Jahren in Starnberg. Er war
eine der einflussreichsten und bedeutendsten Stimmen
Deutschlands.
15. März
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bosnien und
Herzegowina war in einer existenzgefährdenden
Finanzkrise. Dahinter steckte die Absicht bosnischer
Serben, den Bestand des Gesamtstaates zu
unterminieren.
15. März
In Kuba gab es selten Proteste. Jetzt stürmte eine
Gruppe von Demonstranten ein Büro der
Kommunistischen Partei. Präsident Diaz-Canel
verurteilte die Proteste, zeigte aber ein gewisses
Verständnis.
15. März
Russland fehlten Millionen Arbeitskräfte. Jetzt
sollten mehr als 72 000 Menschen aus Indien trotz
Berichten über Ausbeutung und Diskriminierung in
diesem Jahr ins Land kommen.
15. März
Um die hohen Spritpreise zu senken, drang
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze auf eine
Senkung der Energiesteuer. Auch die SPD forderte
Entlastung. Man wollte am Montag mit den
Mineralölkonzernen „Klartext sprechen“.
15. März
Präsident Trump und sein Verteidigungsminister
Hegseth hatten sich immer wieder über kritische
Medienberichte zum Iran-Krieg beschwert. Nun drohte
die US-Medienaufsicht Sendern mit Lizenzentzug.
15. März
In vier Wochen sollten in Ungarn Parlamentswahlen
stattfinden. Umfragen sahen den Oppositionellen
Magyar vor Ministerpräsident Orban. Heute fanden in
Budapest Großdemonstrationen beider Kandidaten
statt.
15. März
Nach Jahren des Leerstands bewohnt Papst Leo XIV.
wieder die Papstwohnung am Petersplatz. Die Wohnung
wurde zehn Monate lang renoviert. Neben Kapelle und
Bibliothek hat der Papst offenbar auch einen
Fitnessraum.
15. März
Nach Angaben von Energieminister Miliband prüfte
Großbritannien die Möglichkeiten, die Straße von
Hormus zu sichern.
15. März
US-Präsident Trump forderte Unterstützung zur
Sicherung der Straße von Hormus. Bundesaußenminister
Wadephul sah jedoch derzeit keine Notwendigkeit
einer deutschen Beteiligung. Auch auf eine mögliche
Ausweitung einer EU-Mission blickte er skeptisch.
15. März
Die Bundesregierung wollte das Kartellrecht
verschärfen, um Preissprünge an den Tankstellen zu
verhindern. Das Wirtschaftsministerium legte ein
Maßnahmenpaket vor. Ein entsprechendes Gesetz wurde
nun in den Ministerien abgestimmt.
15. März
Trotz einer Waffenruhe kam es im Gazastreifen weiter
zu Gewalt. Palästinensischen Angaben zufolge gab es
sowohl dort als auch im Westjordanland Tote bei
israelischen Angriffen.
15. März
Spanien zog Einsatzkräfte seines Militärs
vorübergehend aus dem Irak ab. Iran lehnte die
Option möglicher Gespräche mit den USA über ein
Kriegsende ab. Großbritannien prüfte, wie es zur
Sicherung der Straße von Hormus beitragen könnte.