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Chronik 11/2026  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 11 des Jahres 2026


9. März
Aufgrund des Iran-Krieges stieg der Ölpreis erstmals seit Jahren über 100 Dollar. US-Präsident Trump verteidigte die steigenden Energiepreise als notwendigen Preis für Sicherheit und Frieden.
9. März
Die Zahl der Waffenimporte nach Europa war in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Deutschland überholte China als viertgrößten Exporteur. Auslöser war vor allem der Krieg in der Ukraine.
9. März
In der Türkei begann der Prozess gegen den abgesetzten Istanbuler Oberbürgermeister İmamoğlu. Es ging um ein angebliches Korruptionsnetz. Viele Türken hielten den Prozess gegen Erdoğans Rivalen für politisch motiviert.
9. März
Die Einkommenslücke zwischen Ost und West war wieder etwas gewachsen, auf zuletzt rund 5800 Euro. Gleichzeitig schnitt die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung bei ostdeutschen Firmen schlechter ab als bei westdeutschen.
9. März
Die deutsche Industrie startete schwach ins Jahr. Die Aufträge sanken im Januar um 11,1 Prozent, deutlich stärker als erwartet. Ökonomen sprachen von einem Schock, sahen aber auch Sondereffekte durch Großaufträge.
9. März
Wegen eines Großbrandes musste der Glasgower Bahnhof, der größte Bahnhof Schottlands, geschlossen werden. Die Löscharbeiten dauerten an. Es war noch unklar, wann der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden könnte.
9. März
Der Rapper, Balendra Shah wurde neuer Regierungschef Nepals. Er galt als Hoffnungsträger für die junge Generation und sollte das Land reformieren.
9. März
Am frühen Morgen kam es in Lüttich in Belgien zu einer Explosion vor einer Synagoge. Die Bundesstaatsanwaltschaft prüfte einen Terrorverdacht. Führende Politiker sprachen von Antisemitismus.
9. März
Um die Ölversorgung sicherzustellen, sprachen die G-7-Staaten über eine Freigabe von Ölreserven. Erste Gespräche der Finanzminister ergaben, dass sie noch nicht sofort angetastet werden sollten, die Bereitschaft dazu allerdings vorhanden wäre.
9. März
Die NATO-Luftabwehr schoss erneut eine Rakete aus Iran über der Türkei ab. Bundesaußenminister Wadephul reiste für Gespräche nach Zypern, das zuvor Ziel einer iranischen Rakete gewesen sein sollte.
9. März
Als die KI-Firma Anthropic ihre Systeme nicht uneingeschränkt für die militärische Nutzung freigeben wollte, stufte das Pentagon sie als Sicherheitsrisiko ein. Die Firma wehrte sich dagegen nun gerichtlich.
10. März
Der Axel-Springer-Verlag übernahm den britischen Telegraph. Die Medienaufsicht überprüfte den Kauf. Beobachter sahen gute Entwicklungsmöglichkeiten.
10. März
US-Präsident Trump sah den Krieg gegen Iran weitgehend entschieden. Er kündigte an, bestimmte Ölsanktionen auszusetzen. Kurz danach sanken die Ölpreise deutlich.
10. März
Im vergangenen Jahr erlitt Volkswagen einen großen Gewinneinbruch und erzielte das niedrigste Ergebnis seit dem Dieselskandal. VW wollte weiter sparen und wollte bis 2030 in Deutschland rund 50 000 Stellen abbauen.
10. März
Der baden-württembergische CDU-Landesverband lehnte den Rücktritt von CDU-Chef Hagel klar und einstimmig ab.
10. März
Bei der Einreise nach Zypern wurde ein mutmaßlicher Hamas-Waffenschmuggler gefasst. Er soll bei der Planung von Anschlägen auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa beteiligt gewesen sein.
10. März
Das Bundeskartellamt genehmigte ein Gemeinschaftsprojekt des norwegischen Rheinmetall-Konkurrenten Nammo Raufoss und des deutschen Lenkflugkörper-Herstellers Diehl-Defence. Die Zusammenarbeit fördere den Wettbewerb.
10. März
Die ehemalige Bundeskanzlerin Merkel gehörte zu den ersten Empfängern des neuen Europäischen Verdienstordens des Europaparlaments. Unter anderem wurde damit ihr Beitrag zur europäischen Integration gewürdigt.
11. März
Bei dem Brand eines Linienbusses kamen in der Schweiz mindestens sechs Menschen ums Leben. Laut Polizei könnte das Feuer vorsätzlich gelegt worden sein.
11. März
Die Ukraine signalisierte Hilfe für die Golfstaaten. Drohnen-Experten sollten ihr Wissen weitergeben und Rüstungsfirmen wollten die Golfstaaten beliefern. Doch Präsident Selenskyj sorgte sich auch um die eigene Abwehr.
11. März
Bei der Straße von Hormus, die seit Beginn des Krieges vom Iran blockiert wurde, haben die USA offenbar iranische Boote zum Verlegen von Seeminen attackiert. Nach Einschätzung der US-Militärs waren Eskorten von Öltankern zu riskant.
11. März
Durch den Iran-Krieg stiegen die Energiepreise. Ökonomen warnten vor einen Inflationsschub in Europa. Die EZB dürfte dann schnell reagieren.
11. März
Porsche verzeichnete für das Jahr 2025 einen 91,4 Prozent Gewinneinbruch. Hintergründe waren das schlechte China-Geschäft, US-Importzölle und ein Schwenk bei der Strategie für E-Autos. Porsche wollte sich nun neu aufstellen.
11. März
Iran meldete neue Angriffe auf Israel und die Golfstaaten. Israel fuhr mit seinen Angriffen im Libanon fort und traf offenbar ein Wohngebäude in Beirut. Schiffe im Persischen Golf wurden von Geschossen getroffen. Ein Kriegsende war nicht in Sicht.
11. März
Der Energiekonzern Uniper wollte in diesem Jahr rund 300 Millionen Euro Dividende zahlen. Das war für den deutschen Staat, der mehr als 99 Prozent der Anteile hielt, eine gute Nachricht.
11. März
Bei den Kommunalwahlen in Bayern war die CSU klar die stärkste Partei, allerdings mit dem niedrigsten Wert seit 1952. Die Grünen verloren deutlich an Stimmen und die SPD sank auf ein Rekordtief. Die AfD gewann deutlich hinzu.
11. März
Deutschland wollte Teile seiner Ölreserve freigeben, um den schnellen Preisanstieg auf den Märkten zu dämpfen.
11. März
Der Rüstungshersteller Rheinmetall konnte seinen Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent steigern, blieb damit aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
11. März
Die in Dresden gefundene Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde erfolgreich entschärft. Vorübergehend waren Teile der Innenstadt gesperrt. Rund 18 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.
11. März
Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die iranischen Angriffe auf die Golfstaaten. Die EU wollte den Libanon mit 100 Millionen Euro humanitärer Hilfe unterstützen.
12. März
Auch die USA gaben Teile ihrer Ölreserven frei, um den massiven Anstieg des Ölpreises zu bremsen.
12. März
Der UN-Sicherheitsrat forderte den Iran auf, seine Angriffe auf die Golfstaaten einzustellen. Iran sah darin ein politisches Manöver der USA und Israels. Doch zwei iranische Verbündete verzichteten auf ein Veto.
12. März
Mit Chiles neuem Präsidenten Kast rückte das Land weiter nach rechts. Kast hatte in seinem Wahlkampf gegen Zuwanderer und Kriminalität gesetzt.
12. März
Der Iran-Krieg kostete die Tourismusbranche in den Golfstaaten viele Millionen Dollar täglich. Bedeutender als der finanzielle Verlust könnte jedoch der Imageschaden für die Region sein.
12. März
Am ersten Tag des Streiks der Piloten fielen vor allem in Frankfurt und München Hunderte Flüge aus. Die Gewerkschaft sprach von einer stärkeren Wirkung als erwartet.
13. März
Israel griff am Abend erneut die libanesische Hauptstadt Beirut an. Der neue iranische Machthaber Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Kriegstoten im Iran.
13. März
Im Irak wurde ein dort stationierter französischer Soldat bei einem Drohnenangriff getötet. Mehrere andere wurden verletzt. Präsident Macron verurteilte den Angriff scharf.
13. März
Im Großraum Detroit fuhr ein Mann mit seinem Fahrzeug in eine Synagoge. Das FBI ermittelte wegen des Verdachts auf einen „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinschaft“. Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer getötet.
13. März
Washington erlaubte wegen der gestiegenen Energiepreise für 30 Tage den Kauf von russischem Öl, das sich bereits auf Schiffen befand.
13. März
Seit Monaten unterband US-Präsident Trump Öllieferungen nach Kuba. Dort gab es kaum noch Energie für die Versorgung mit Strom, Lebensmitteln, zum Kochen und Heizen.
13. März
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen war seit 2025 deutlich gestiegen. Sie erreichte damit den höchsten Stand seit elf Jahren. Gleichzeitig meldeten auch mehr Privatpersonen Insolvenz an.
13. März
Die russischen Angriffe auf die Ukraine dauerten an. Kiew setzte weiter auf Hilfen und auf Deutschland. Derzeit arbeitet die Bundesregierung an einem Patriot-Paket für die Luftverteidigung.
13. März
In Rotterdam wurde vor einer Synagoge Feuer gelegt. Wenig später wurden vier Verdächtige festgenommen. Die jüdische Gemeinschaft und Politiker waren schockiert.
13. März
Laut einer Studie hatten sich im Erzbistum Paderborn mehr als 200 Geistliche an 489 Opfern vergangen. Jetzt bat Erzbischof Bentz die Opfer sexualisierter Gewalt um Verzeihung.
13. März
Die USA verstärkten ihr Militär im Nahen Osten und schickten unter anderem 2 500 Marineinfanteristen in die Region. Für Hinweise zum Aufenthaltsort von Modschtaba Chamenei setzten die USA zehn Millionen Dollar Belohnung aus.
14. März
Bundesverkehrsminister Schnieder wollte Magnetschwebebahnen künftig im Nahverkehr mit U- und Straßenbahnen einsetzen und sie vom Bund fördern lassen.
14. März
Das Bundesinnenministerium wollte die Förderung für unabhängige Asylberatung einstellen. Diese würden dadurch im kommenden Jahr wohl finanzielle Probleme bekommen.
14. März
Die USA griffen die iranische Insel Charg an. Laut US-Präsident Trump würde „jedes militärische Ziel“ ins Visier genommen und zerstört werden. Fast alle Ölexporte des Iran liefen über die Insel.
14. März
Russland beschoss die Ukraine erneut mit Raketen und Marschflugkörpern. Dabei kamen im Großraum Kiew mehrere Menschen ums Leben und mehrere wurden verletzt. In Teilen der Hauptstadt fiel der Strom aus.
14. März
Bei einer Explosion in Amsterdam wurde eine jüdische Schule beschädigt. Die Bürgermeisterin sprach von einem gezielten Angriff. Verletzt wurde niemand. Erst gestern hatte es in Rotterdam einen Angriff auf eine Synagoge gegeben.
14. März
US-Präsident Trump erlitt erneut eine gerichtliche Niederlage. Ein Bundesrichter stoppte vorerst die Ermittlungen gegen Notenbank-Chef Powell. Der Richter vermutete, dass bewusst Druck ausgeübt werden sollte.
14. März
In der irakischen Hauptstadt Bagdad wurde das Gelände der US-Botschaft getroffen. Im Libanon starben zwölf Menschen bei einem israelischen Angriff. Der Iran-Krieg betraf zunehmend die ganze Region.
14. März
In Brandenburg wurde der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU genehmigt. Die Minister sollten am Mittwoch vereidigt werden. Regierungschef blieb SPD-Politiker Woidke.
14. März
Serbien war zwar kein NATO-Mitglied, aber Partner des Militärbündnisses. Nun kaufte das Land neuartige Überschallraketen aus China als Reaktion auf mutmaßliche Bedrohungen durch NATO-Staaten auf dem Balkan.
14. März
Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas starb im Alter von 96 Jahren in Starnberg. Er war eine der einflussreichsten und bedeutendsten Stimmen Deutschlands.
15. März
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bosnien und Herzegowina war in einer existenzgefährdenden Finanzkrise. Dahinter steckte die Absicht bosnischer Serben, den Bestand des Gesamtstaates zu unterminieren.
15. März
In Kuba gab es selten Proteste. Jetzt stürmte eine Gruppe von Demonstranten ein Büro der Kommunistischen Partei. Präsident Diaz-Canel verurteilte die Proteste, zeigte aber ein gewisses Verständnis.
15. März
Russland fehlten Millionen Arbeitskräfte. Jetzt sollten mehr als 72 000 Menschen aus Indien trotz Berichten über Ausbeutung und Diskriminierung in diesem Jahr ins Land kommen.
15. März
Um die hohen Spritpreise zu senken, drang Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze auf eine Senkung der Energiesteuer. Auch die SPD forderte Entlastung. Man wollte am Montag mit den Mineralölkonzernen „Klartext sprechen“.
15. März
Präsident Trump und sein Verteidigungsminister Hegseth hatten sich immer wieder über kritische Medienberichte zum Iran-Krieg beschwert. Nun drohte die US-Medienaufsicht Sendern mit Lizenzentzug.
15. März
In vier Wochen sollten in Ungarn Parlamentswahlen stattfinden. Umfragen sahen den Oppositionellen Magyar vor Ministerpräsident Orban. Heute fanden in Budapest Großdemonstrationen beider Kandidaten statt.
15. März
Nach Jahren des Leerstands bewohnt Papst Leo XIV. wieder die Papstwohnung am Petersplatz. Die Wohnung wurde zehn Monate lang renoviert. Neben Kapelle und Bibliothek hat der Papst offenbar auch einen Fitnessraum.
15. März
Nach Angaben von Energieminister Miliband prüfte Großbritannien die Möglichkeiten, die Straße von Hormus zu sichern.
15. März
US-Präsident Trump forderte Unterstützung zur Sicherung der Straße von Hormus. Bundesaußenminister Wadephul sah jedoch derzeit keine Notwendigkeit einer deutschen Beteiligung. Auch auf eine mögliche Ausweitung einer EU-Mission blickte er skeptisch.
15. März
Die Bundesregierung wollte das Kartellrecht verschärfen, um Preissprünge an den Tankstellen zu verhindern. Das Wirtschaftsministerium legte ein Maßnahmenpaket vor. Ein entsprechendes Gesetz wurde nun in den Ministerien abgestimmt.
15. März
Trotz einer Waffenruhe kam es im Gazastreifen weiter zu Gewalt. Palästinensischen Angaben zufolge gab es sowohl dort als auch im Westjordanland Tote bei israelischen Angriffen.
15. März
Spanien zog Einsatzkräfte seines Militärs vorübergehend aus dem Irak ab. Iran lehnte die Option möglicher Gespräche mit den USA über ein Kriegsende ab. Großbritannien prüfte, wie es zur Sicherung der Straße von Hormus beitragen könnte.

Ereignisse 12/2026


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