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Chronik 10/2026  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 10 des Jahres 2026


2. März
Die gegenseitigen Angriffe im Nahen Osten dauerten an. Im Iran wurden zahlreiche Zivilisten getötet. Auch in Israel gab es mehrere Tote. Auch Bundeswehrsoldaten waren von den Angriffen betroffen. Laut US-Präsident Trump könnten diese Angriffe wochenlang andauern.
2. März
Etwa 30 000 Reisende aus Deutschland waren von der Eskalation im Nahen Osten direkt betroffen. Viele saßen in den Golfstaaten fest. Außenminister Wadephul sah keine Chance für schnelle Hilfe. Grünen-Politiker Nouripour forderte eine Evakuierung auf dem Landweg.
2. März
Israel griff Stellungen im Libanon an. Explosionen wurden aus den Vororten Beiruts gemeldet. Zuvor hatte die proiranische Hisbollah-Miliz Raketen auf Israel abgefeuert. Im Libanon gab es mehr als 30 Tote und zahlreiche Verletzte.
2. März
Melania Trump leitete als erste First Lady eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Sie hielt dabei eine Rede zu Kinderrechten.
2. März
Frankreichs Präsident Macron hielt heute eine Grundsatzrede zur nuklearen Abschreckung. Er hatte mehrfach angeboten, den nuklearen Schutz unter Bedingungen auf ganz Europa auszudehnen. Frankreich wollte zudem die Zahl seiner Atomsprengköpfe erhöhen und gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland durchführen.
2. März
Der iranische Sicherheitsratschef Laridschani dementierte einen Medienbericht, wonach Iran zu Verhandlungen mit den USA bereit sei. Sein Land werde sich weiter verteidigen, verhandeln werde es nicht.
2. März
Das Verteidigungsministerium Kuwaits meldete den Absturz mehrerer US-Kampfjets. Die Piloten konnten sich retten. Später stellte sich heraus, dass Kuwait die Kampfjets aus Versehen abgeschossen hatte. Gegen Morgen stieg über der US-Botschaft in Kuwait Rauch auf. Medien berichteten von iranischen Angriffen.
2. März
Da die Straße von Hormus, die wichtigste Handelsroute für Öl, derzeit blockiert war, stieg der Ölpreis stark an. Schon bald könnte sich der Benzinpreis drastisch erhöhen. Weitere wirtschaftliche Folgen drohten.
2. März
Angesichts iranischer Drohnenangriffe bot Frankreich den Golfstaaten und Jordanien Unterstützung bei der Verteidigung an. Es gehe um die Sicherheit französischer Einrichtungen, Stützpunkte und des Militärpersonals, so Außenminister Barrot.
3. März
Iran erklärte die strategisch wichtige Straße von Hormus für geschlossen. Das trieb die Ölpreise nach oben. Unterdessen glichen die USA Lieferausfälle aus Katar beim Flüssigerdgas LNG aus.
3. März
Die Zahl der Asylanträge in der EU ging im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 um 19 Prozent zurück, wie ein Bericht der EU-Asylagentur EUAA besagte. In Deutschland gab es sogar 31 Prozent weniger Anträge.
3. März
Die Inflation im Euroraum zog bereits vor dem am Samstag ausgebrochenen Nahost-Krieg überraschend an. In Bezug auf die Energiemärkte herrschte große Verunsicherung.
3. März
Im Nahen Osten saßen etwa 30 000 Touristen allein aus Deutschland fest. Während die Bundesregierung Rückholaktionen vorbereitete, war in Dubai ein Sonderflug von Emirates nach Frankfurt gestartet. Auch nach München war ein Flieger unterwegs.
3. März
Großbritannien unterstützte die USA nur zögerlich im Krieg gegen den Iran. Das hatte nicht nur militärische Gründe. Viele haben bis heute die US-Legitimierung für den Irak-Krieg im Jahr 2003 nicht vergessen.
3. März
Auch am vierten Tag des Krieges gingen die Bombardements Israels und der USA weiter. Ziele waren dabei Teheran und Beirut. Doch auch der Iran und seine Verbündeten griffen weiter an. In Saudi-Arabien wurde die US-Botschaft getroffen.
3. März
Infolge des Iran-Kriegs stiegen die Spritpreise an deutschen Tankstellen weiter an. Die Politik diskutierte über preisdämpfende Maßnahmen.
3. März
Bei seinem Besuch im Weißen Haus kam Bundeskanzler Merz zwar kaum zu Wort, durfte sich jedoch viel Lob von US-Präsident Trump anhören. Andere Europäer wurden hart kritisiert.
4. März
US-Handelsminister Lutnick traf sich angeblich mehrmals mit dem Sexualstraftäter Epstein auf dessen Privatinsel. Die Demokraten forderten seinen Rücktritt. Lutnick wollte nun vor dem Kongressausschuss aussagen.
4. März
Unter dem Motto „Buy European – kaufe europäisch“ wollte die EU-Kommission die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken. Heute sollte der entsprechende Gesetzesvorschlag, der nicht unumstritten war, vorgestellt werden.
4. März
Spanien hatte sich den Zorn von US-Präsident Trump zugezogen, weil des den Iran-Krieg verurteilt hatte und Basen im Land für das US-Militär sperrte. Er wolle mit Spanien nichts mehr zu tun haben, so Trump. Jeder Handel werde beendet.
4. März
Die Preise an den deutschen Tankstellen stiegen wegen des Nahost-Krieges stark an. Heute kostete ein Liter Diesel durchschnittlich über zwei Euro. Die Bundesregierung plante aber vorerst keine Spritpreisbremse.
4. März
Nach dem Tod des obersten Führers des Iran, stand die Benennung seines Nachfolgers kurz bevor. Hoch gehandelt wurde sein Sohn Mojtaba Chamenei.
4. März
Das Handwerk litt unter Fachkräftemangel wie kein anderer Wirtschaftszweig. Rund 200 000 Stellen waren unbesetzt. Vor allem Kleinbetriebe litten.
4. März
Der österreichische Volkswirt Gabriel Felbermayr sollte in den Sachverständigenrat Wirtschaft aufrücken. Das Mandat der Ökonomin Ulrike Malmendier war trotz großer Kritik nicht verlängert worden.
4. März
Innenminister Dobrindt sah keine veränderte Gefährdungslage in Deutschland trotz des Iran-Kriegs. Da sich dies jedoch täglich verändern könnte, wurde das Personal bei Polizei und Nachrichtendiensten verstärkt.
4. März
Nahe dem türkischen Luftraum wurde eine iranische Rakete abgeschossen. Die NATO ging von einem absichtlichen Beschuss der Türkei aus. Es war jedoch unwahrscheinlich, dass deshalb der Bündnisfall ausgerufen werden sollte.
4. März
Zahlreiche Schiffe waren wegen des Iran-Kriegs im Persischen Golf eingeschlossen. US-Präsident Trump erwog deshalb Geleitschutz durch die US-Marine. Bei deutschen Reedern weckte das Hoffnung und Zweifel zugleich.
4. März
Nach Angaben von US-Verteidigungsminister Hegseth versenkten die USA ein iranisches Kriegsschiff mit einem Torpedo. Hegseth ließ offen, ob es sich um das Schiff „IRIS Dena“ handelte, das vor Sri Lanka gesunken war.
5. März
Laut dem Weißen Haus erklärte sich Spanien zur Kooperation mit dem US-Militär bereit, doch Madrid dementierte das.
5. März
Außenminister Wadephul kündigte zwei weitere Evakuierungsflüge für gestrandete deutsche Touristen an.
5. März
Im US-Senat scheiterte ein Versuch, die Befugnisse von Präsident Trump im Iran-Krieg zu beschneiden und mehr Mitsprache einzufordern. Die Mehrheit der Republikaner lehnte die Resolution ab und stärkte Trump damit den Rücken.
5. März
Im Rahmen der Rückholaktion der Bundesregierung kehrten erste Deutsche, die in der Golfregion gestrandet waren, heim. Die Lufthansa-Maschine mit besonders schutzbedürftigen Personen landete am Morgen in Frankfurt am Main.
5. März
Das Weiße Haus tat sich schwer, den Angriff auf Iran schlüssig zu begründen. Nun hieß es, US-Präsident Trumps „Gefühl“ habe eine große Rolle gespielt. Die meisten Amerikaner waren nicht überzeugt.
5. März
Die US-Regierung erlitt im Zollstreit eine weitere Niederlage. Ein US-Handelsgericht entschied, dass Unternehmen Anspruch auf Rückzahlungen der Gebühren hätten. Insgesamt ging es um mehr als 130 Milliarden Dollar.
5. März
Der gegenseitige Beschuss des Iran und Israels wurde auch am sechsten Kriegstag fortgesetzt. Teheran drohte den USA nach der Versenkung eines Kriegsschiffs mit Vergeltung.
5. März
Bei einem Erdrutsch in einer Coltan-Mine im Osten der Demokratischen Republik Kongo kamen mehr als 200 Menschen ums Leben. Bereits vor diesem Einsturz galt die Mine als äußerst unsicher.
5. März
Die chinesische Regierung stellte ihren neuen Fünfjahresplan vor. Sie setzte das niedrigste Wirtschaftswachstum seit 1991 fest. KI sollte in allen Bereichen eingesetzt und das Militärbudget sollte aufgestockt werden.
5. März
Der Bundestag billigte den Gesetzentwurf von Schwarz-Rot, nach dem das Bürgergeld zu einer Grundsicherung umgebaut wurde und der ab Juli in Kraft treten sollte. Mit diesem Gesetz sollte der Druck steigen, einen Job anzunehmen.
5. März
Deutsche Rentner sollten ab Juli mehr Geld bekommen. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums sollten die Renten um 4,24 Prozent und damit stärker als noch im Herbst vorausgesagt, steigen.
5. März
Aserbaidschan meldete zwei Drohneneinschläge nahe der Grenze zum Iran. Teheran bestritt offenbar, für den Angriff verantwortlich zu sein.
5. März
Seit Jahren musste die Ukraine im Ausland auf militärische Unterstützung drängen. Nun baten Staaten aus dem Nahen Osten Kiew um Hilfe bei der Abwehr iranischer Angriffe. Selbst die USA sollten vorstellig geworden sein.
5. März
Immer wieder kam es in Kuba zu Stromausfällen. Derzeit war die Lage besonders problematisch, denn das Land brauchte Öl zur Stromerzeugung. Und das kam damals kaum an, vor allem wegen der USA.
5. März
Die EU und der Golf-Kooperationsrat riefen zum Dialog auf. Europa machte sich Sorgen um die Seewege. Doch die Golfstaaten sollten das Recht haben, sich gegen den Iran zu verteidigen.
5. März
US-Präsident Trump setzte die umstrittene Heimatschutzministerin Christi Noem ab. Sie war durch die Tötung zweier US-Bürger durch Bundeseinsatzkräfte in Minneapolis unter Druck geraten.
5. März
Wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei erhöhte die NATO die Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Deutschland lehnte eine Truppenverstärkung der Bundeswehr im Nahen Osten ab.
6. März
Nach dem US-Senat lehnte auch das US-Repräsentantenhaus eine Resolution ab, die dem Kongress mehr Mitsprache im Krieg gegen Iran gegeben hätte. Das Ergebnis fiel wie im Senat am Tag zuvor knapp aus.
6. März
Die USA und Venezuela wollten ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufnehmen. Der Schritt sollte Stabilität und wirtschaftliche Erholung in Venezuela fördern, hieß es aus Washington. In Caracas sprach man von „konstruktivem Dialog“.
6. März
Medienberichten zufolge veröffentlichte das US-Justizministerium weitere Seiten der Ermittlungsakten zum Fall Epstein, die auch schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Trump enthalten sollten.
6. März
Im Nordosten Nigerias wurden aus einem Dorf mehr als 100 Menschen von Dschihadisten entführt. Mehrere Zivilisten und Soldaten wurden getötet.
6. März
US-Finanzminister Scott Bessent gab bekannt, dass indische Raffinerien wieder für 30 Tage russisches Öl verarbeiten durften. Durch den Krieg in Nahost waren die weltweiten Preise für Öl und Gas in die Höhe geschnellt.
6. März
Im Kosovo scheiterte die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts. Präsidentin Osmani löste das Parlament auf. Damit dürfte im Kosovo die dritte Neuwahl in etwas über einem Jahr stattfinden.
6. März
Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad nahmen den Flugbetrieb am Golf allmählich wieder auf. In Frankfurt landete inzwischen ein zweiter Evakuierungsflug der Bundesregierung aus dem Oman.
6. März
Der Bundeswehr wurden mehr Kompetenzen bei der Drohnenabwehr gewährt. Der Abschuss unbemannter Flugkörper war nun in bestimmten Fällen erlaubt. Der Bundesrat billigte diese Änderung des Luftsicherungsgesetzes.
6. März
Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bestätigte, dass sich die Erde in den vergangenen zehn Jahren deutlich schneller erwärmte als in den Jahrzehnten zuvor.
6. März
Island plante im August, ein Referendum durchzuführen, ob das Land neue Beitrittsverhandlungen zur EU aufnehmen sollte. Diesen Plan hatte Island bereits einmal vor fast 20 Jahren.
6. März
US-Präsident Trump schloss ein Abkommen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges aus und verlangte eine „bedingungslose Kapitulation“. Die Angriffe auf Teheran gingen weiter.
7. März
Der Ölpreis kletterte auf den höchsten Stand seit April 2024.
7. März
Die USA kündigten für die Nacht die schwersten Angriffe auf den Iran seit Kriegsbeginn an. Israel warf Teheran den Einsatz von Streubomben vor.
7. März
Vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg lagen CDU und Grüne in Umfragen fast gleichauf. Die AfD landete auf Platz drei.
7. März
Russland attackierte die Ukraine erneut mit Dutzenden Raketen und Hunderten Drohnen. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben. Besonders schwer getroffen wurde Charkiw.
7. März
Im Libanon verschlechterte sich die humanitäre Lage laut Hilfsorganisationen dramatisch. Etwa 100 000 Menschen waren innerhalb des Landes auf der Flucht vor israelischen Angriffen. Viele Notunterkünfte waren überfüllt.
7. März
Kenias Hauptstadt Nairobi erlitt durch schwere Regenfälle und daraus folgende Überschwemmungen schwere Verwüstungen. Mehr als 20 Menschen starben. Die Infrastruktur erlitt massive Schäden.
7. März
Nach eigenen Angaben griff Israel Irans staatliche Ölreserven bei Teheran an. Iranische Kleriker forderten immer stärker die Wahl eines Nachfolgers für den getöteten obersten Führer Chamenei.
8. März
Das Auswärtige Amt brachte das Personal der deutschen Botschaft in Teheran vorübergehend aus dem Land, aufgrund der Bedrohungslage. Auch Spanien zog sein Botschaftspersonal ab.
8. März
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnte mit deutlichen Worten vor dem Abbau Zehntausender Stellen wegen schlechter Rahmenbedingungen durch Energiekosten, hohe Steuern und Sozialabgaben.
8. März
In der Nacht gab es eine Explosion an der US-Botschaft in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Der Eingang zum Gebäude wurde beschädigt. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hielt ein terroristisches Motiv für möglich.
8. März
In Berlin gingen am internationalen Weltfrauentag rund 30 000 Menschen für mehr Gleichstellung auf die Straße. Für Montag rief eine Initiative Frauen zu einem weltweiten Streik auf.
8. März
Am frühen Nachmittag lag die Wahlbeteiligung in Baden-Württemberg bei mehr als 40 Prozent.
8. März
Die Emirate wiesen Gerüchte über eine Beteiligung an einem Angriff gegen Iran zurück. Der Generalsekretär der Arabischen Liga nannte Irans Angriffe auf Golfstaaten rücksichtslos und nicht gerechtfertigt.
8. März
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg lagen die Grünen vor der CDU. Die AfD hatte ihr bisher bestes Ergebnis. Die SPD fiel auf ein historisches Tief. FDP und Linke waren laut Hochrechnung beide nicht im Landtag vertreten.
8. März
Der saudi-arabische Zivilschutz meldete zwei Tote und zwölf Verletzte in einem Wohngebiet.
8. März
Die SPD halbierte ihre Stimmenanteile in Baden-Württemberg. Spitzenkandidat Stoch kündigte seinen Rücktritt an. Auch FDP-Landeschef Rülke wollte sein Amt niederlegen.
8. März
Laut Polizei richteten Teile eines Meteoriten Schäden an Häusern in Rheinland-Pfalz an. Schadensmeldungen gab es unter anderem aus dem Hunsrück, der Eifel und aus Koblenz. Auch in anderen Bundesländern war der Himmelskörper zu sehen.
8. März
Die iranischen Staatsmedien verkündeten Mojtaba Chamenei als Nachfolger seines Vaters als oberster Führer.
8. März
Nach ersten Ergebnissen der Kommunalwahlen in Bayern sollte es in den vier größten Städten Stichwahlen für den Oberbürgermeister geben. Das galt auch für Münchens Oberbürgermeister Reiter.
8. März
Der baden-württembergische CDU-Landeschef Hagel räumte seine Wahlniederlage ein. Der Auftrag zur Regierungsbildung lag nun bei den Grünen.

Ereignisse 11/2026


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