Chronik 9/2026 Rückblick
Wichtige Schlagzeilen Woche 9 des Jahres 2026
23. Februar
Der Winter hatte die Ostküste der USA weiter fest im Griff. Viele Flüge wurden
gestrichen, Schulen blieben geschlossen und in New York waren die Straßen für
den Autoverkehr gesperrt.
23. Februar
In der EU wurde in einer Sondersitzung über den noch nicht ratifizierten
Zoll-Deal mit den USA beraten. Von den USA ist zu diesem Zeitpunkt keine
Verlässlichkeit zu erwarten.
23. Februar
Das mexikanische Militär tötete den mächtigsten Drogenboss „El Mencho“, der
eines der mächtigsten Drogenkartelle seit 2011 anführte. Kartellmitglieder
setzten als Reaktion in mehreren Bundesstaaten Fahrzeuge in Brand. Dutzende Tote
wurden gemeldet. Die Regierung mobilisierte Sicherheitskräfte und das Militär.
23. Februar
Die Zollpolitik in den USA wurde trotz des Urteils des Supreme Court aggressiv
fortgesetzt. Ab morgen sollten die neuen 15-Prozent-Zölle erhoben werden. Eine
Abstimmung des Kongresses vermied die Regierung weiterhin.
23. Februar
In den Niederlanden wurde der proeuropäische Rob Jetten als neuer Regierungschef
vereidigt.
23. Februar
In der deutschen Wirtschaft zeigten sich erste Anzeichen eines Aufschwungs vor
allem in der Industrie, bei Dienstleistungen und beim Bau.
23. Februar
Bei Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel ging es um ein neues
Sanktionspaket gegen Russland, das jedoch am Widerstand Ungarns scheitern
könnte. Auch ein geplantes Darlehen für die Ukraine wurde von Ungarn blockiert.
Der deutsche Außenminister Wadephul kritisierte diesen Umstand.
23. Februar
In Polen wurde ein mutmaßlicher Spion aus Belarus gefasst, der Einrichtungen
ausgespäht haben sollte, die für die Verteidigung Polens und der NATO wichtig
waren. Der Mann sollte auch in Deutschland tätig gewesen sein.
24. Februar
In Würzburg wurde der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum Vorsitzenden der
deutschen römisch-katholischen Bischofskonferenz gewählt und wurde somit
Nachfolger von Georg Bätzing. Wilmer brachte internationale Erfahrung mit und
galt als Vermittler zwischen Reformern und Konservativen.
24. Februar
In Frankreich forderte Außenminister Barrot, dass dem US-Botschafter Kushner der
Zugang zu französischen Regierungsmitgliedern untersagt werden sollte. Nach
Aussagen der US-Regierung zum Tod eines Rechtsextremisten, war er von der
französischen Regierung einbestellt worden, war aber nicht erschienen.
24. Februar
In einem Staatsakt wurde heute Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gewürdigt.
Sie war in der CDU eine Ausnahmeerscheinung.
24. Februar
Eine erste große Klage im Streit um die von den USA verhängten Zölle wurde von
dem Logistikkonzern FedEx eingereicht. FedEx forderte die vollständige
Rückerstattung der bereits gezahlten Zölle. Weitere Klagen werden erwartet.
24. Februar
Um der Ukraine zum Jahrestag des Beginns der russischen Invasion die Solidarität
der EU zu zeigen, reiste Kommissionspräsidentin von der Leyen nach Kiew. Die
erhoffte Milliardenhilfe konnte sie jedoch nicht mitbringen.
24. Februar
Der russische Krieg gegen die Ukraine forderte in den vier Jahren
Hunderttausende Menschenleben. Die Folgen für die Umwelt und den Klimawandel
waren erheblich.
24. Februar
In Nürnberg fand die Messe Enforce Tac statt. Viel Militärgerät, sowohl von
Start-ups als auch von Großkonzernen, wurde vorgestellt.
24. Februar
Die Autobauer in Europa hatten aufgrund der Zollunsicherheiten und der
wachsenden Konkurrenz aus China einen schwachen Start in das neue Jahr.
Hybridfahrzeuge waren sehr beliebt.
24. Februar
Die EU- und US-Sanktionen zeigten Wirkung bei Russlands Einnahmen aus Öl- und
Gasexporten. Diese sanken innerhalb eines Jahres um 19 Prozent und brachten
somit weniger Geld in die russische Kriegskasse.
24. Februar
US-Botschafter Bill White griff die belgische Regierung verbal an und löste
heftige Reaktionen aus. Es ging um Antisemitismus-Vorwürfe.
24. Februar
Im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs des Bundeskanzlers Merz in China standen
faire Wettbewerbsregeln für deutsche Unternehmen, seltene Erden und der
Ukrainekrieg.
25. Februar
Nachdem in Frankreich ein Rechtsextremist gewaltsam getötet worden war, wollte
die französische Regierung gewaltbereite Gruppen auflösen.
25. Februar
Seit heute müssen Bürger aus 85 Ländern, darunter auch Deutschland, bei der
Einreise nach Großbritannien eine digitale Einreiseerlaubnis, genannt ETA,
vorweisen.
25. Februar
In Brasilien gab es in mehreren Städten Überschwemmungen und Erdrutsche nach
heftigen Regenfällen. Die Behörden sprachen von zahlreichen Toten. Viele
Menschen wurden noch vermisst.
25. Februar
Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung hatten 2025 ein größeres Defizit
als ursprünglich angenommen, was die Neuverschuldung anwachsen ließ.
25. Februar
Trump hielt seine Rede zur Lage der Nation. Er redete fast zwei Stunden lang und
stellte falsche und irreführende Behauptungen auf. Vor allem übertrieb er bei
seinen angeblichen Erfolgen in der Wirtschaftspolitik.
25. Februar
Auf der indonesischen Insel Bali gab es die heftigsten Regenfälle seit Jahren.
Hunderte Menschen, darunter auch Touristen, mussten aufgrund von
Überschwemmungen evakuiert werden.
25. Februar
Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland an. Laut TÜV waren
Rückschritte in der Verkehrssicherheit die Ursache dafür.
25. Februar
Die Bundesregierung beschloss einen Aktionsplan, um besser gegen organisierte
Kriminalität vorgehen zu können. Dazu gehörten mehr Vernetzung der Behörden,
mehr Personal und bessere Technik.
25. Februar
Beim Besuch von Bundeskanzler Merz in China sprachen er und Chinas Präsident Xi
sich für eine Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern aus.
25. Februar
Der Amtssitz des Bundespräsidenten, Bellevue in Berlin, musste renoviert werden.
Die Kosten wurden auf mindestens 601 Millionen Euro geschätzt.
26. Februar
Die USA erließen kurz vor neuen Gesprächen um das iranische Atomprogramm neue
Sanktionen gegen den Iran. Die Verhandlungen sollten dennoch stattfinden.
26. Februar
Das ehemalige US-Präsidentenpaar Bill und Hillary Clinton sollte vor einem
Kongress-Ausschuss zum Epstein-Fall aussagen. Die Anhörung sollte nicht
öffentlich übertragen werden. Hillary Clinton warf den Republikanern Vertuschung
vor.
26. Februar
Am letzten Tag seiner China-Reise besuchte Bundeskanzler Merz die Verbotene
Stadt in Peking, wo er sich mit einem Schiller-Zitat in das Gästebuch eintrug.
Außerdem besuchte er die Tech-Metropole Hangzhou.
26. Februar
Bei einem Schusswechsel mit den Insassen eines in den USA registrierten
Schnellboots vor der Küste Kubas töteten kubanische Grenzschützer vier Menschen.
Die US-Regierung sprach von einem „ungewöhnlichen“ Vorfall und kündigte
Untersuchungen an.
26. Februar
Die Gemüseernte war 2025 in Deutschland außerordentlich hoch, besonders bei
Speisezwiebeln und beim Öko-Anbau.
26. Februar
Auch in Lettland nahm die Polizei Ermittlungen im Fall Epstein auf. Dort nutzten
die Modelscouts von Epstein den Traum junger Mädchen von einer Karriere als
Model.
26. Februar
Nachdem seine Kontakte zu Jeffrey Epstein bekannt geworden waren, trat Borge
Brende als Chef des Weltwirtschaftsforums zurück. Laut den Epstein Akten hatte
Brende mehrere Abendessen mit Epstein.
26. Februar
Die Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier sollte im kommenden Jahr auslaufen.
Der Termin zur Wahl seiner Nachfolge sollte der 30. Januar 2027 sein.
26. Februar
Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen wollte die Popularität, die sie durch
ihre klare Haltung gegenüber US-Präsident Trump gewonnen hatte, nutzen und
setzte Neuwahlen an.
26. Februar
Uruguay und Argentinien ratifizierten als erste Länder das Mercosur-Abkommen. Es
wurde mit Spannung erwartet, ob es vorläufig in Kraft treten konnte.
26. Februar
In ihrer Aussage zu den Epstein-Akten, wies Hillary Clinton unter Eid jede
Kenntnis der Verbrechen des Sexualstraftäters zurück und warf den Republikanern
politisches Kalkül vor.
27. Februar
Auch nach der dritten Verhandlungsrunde in Genf war keine Lösung über das
iranische Atomprogramm in Sicht. Vermittler Oman und der Iran waren positiv
gestimmt, aber die USA hielten sich bedeckt. Es sollte aber weitere Gespräche
geben.
27. Februar
Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan drohte zu eskalieren. Als Antwort
auf afghanische Angriffe bombardierte die pakistanische Armee militärische Ziele
in Afghanistan. Pakistans Verteidigungsminister sprach von einem „offenen
Krieg“.
27. Februar
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im Februar um 15 000, blieb aber
mit 3,07 Millionen Menschen weiterhin hoch. Eine stärkere Erholung des
Arbeitsmarktes war nicht zu erwarten.
27. Februar
Obwohl die Konjunkturaussichten so gut wie lange nicht waren, wurden Mitarbeiter
entlassen. Besonders dramatisch war die Lage in der Automobilbranche und im
Maschinenbau.
27. Februar
Die Lokführergewerkschaft GDL einigte sich mit der Deutschen Bahn ohne
Warnstreiks auf einen Tarifabschluss von mehr Gehalt in zwei Schritten und eine
Einmalzahlung.
27. Februar
Die Reallöhne in Deutschland stiegen um 1,9 Prozent im Vergleich zu 2024 und
somit das zweite Jahr in Folge. Laut Statistikern könnte dieser Trend bald
nachlassen.
27. Februar
Der Bundestag beschloss neue Asylregeln, darunter schnellere Verfahren,
strengere Kontrollen und neue Regeln für Arbeit. Damit wurde eine EU-Reform in
deutsches Recht umgesetzt.
27. Februar
EU-Kommissarin von der Leyen kündigte an, dass die EU das Handelsabkommen mit
den südamerikanischen Mercosur-Staaten noch während der laufenden juristischen
Prüfung anwenden wollte.
27. Februar
Die britische Labour-Partei von Premier Starmer verlor die Nachwahl im
Manchester klar gegen eine Newcomerin von den Grünen.
27. Februar
Die Inflationsrate in Deutschland fiel im Februar auf 1,9 Prozent. Preistreiber
waren immer noch Dienstleistungen.
27. Februar
Die US-Botschaft in Israel gab Mitarbeitern die Option, das Land zu verlassen.
Das wurde als Vorbote eines möglichen US-Angriffs auf den Iran gedeutet.
27. Februar
Ex-US-Präsident Bill Clinton wies in seiner Anhörung durch Kongressabgeordnete
jede Kenntnis von Straftaten des Sexualstraftäters Epstein zurück. In einer
Erklärung schrieb er, er habe „nichts gesehen und nichts Falsches getan“.
27. Februar
Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärfte
das Auswärtige Amt seinen Reisehinweis für Israel. Kinder von Mitarbeitern der
Botschaft in Tel Aviv sollten ausreisen.
27. Februar
Das Mondprogramm Artemis wurde von der NASA neu aufgestellt. Die NASA hielt aber
an dem Ziel einer bemannten Mondlandung im Jahr 2028 fest.
28. Februar
Nachdem sich Netflix aus dem Bieterstreit um den Hollywood-Konzern Warner Bros.
Discovery zurückgezogen hatte, machte Paramount offenbar das Rennen. Somit würde
auch der US-Nachrichtensender CNN den Besitzer wechseln.
28. Februar
Laut Vermittler Oman machte Teheran wichtige Zugeständnisse bei Fragen der
Urananreicherung und seines Raketenprogramms an die US.
28. Februar
Die Gewerkschaft ver.di streikte seit Freitagmorgen in fast allen Bundesländern
im öffentlichen Nahverkehr. Dieser kam vielerorts zum Erliegen. Der Arbeitskampf
sollte heute fortgesetzt werden.
28. Februar
Israel und die USA griffen gemeinsam den Iran an. Iranische Medien berichteten
von Explosionen in der Hauptstadt. Die Regierung in Teheran reagierte mit
scharfen Worten und einem Gegenangriff auf Israel und US-Militärstützpunkte in
mehreren Ländern des Nahen Ostens. Die mit dem Iran verbündeten Huthi kündigten
neue Angriffe im Roten Meer an.
28. Februar
Seit dem Urteil des US Supreme Court zu dem Trump-Zöllen wurden mindestens 1 800
Klagen eingereicht und täglich wurden es mehr. Die Verfahren könnten Jahre
dauern.
28. Februar
Das Auswärtige Amt sprach Reisewarnungen für mehrere Länder des Nahen Ostens
aus. Zahlreiche Airlines sagten Hunderte Flüge in die Region ab und wollten den
Luftraum meiden.
Chronik März 2026
1. März
Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Pahlavi, rief die Sicherheitskräfte im
Iran zum Umsturz auf. Bei den Angriffen auf den Iran wurden nach israelischen
Angaben führende Vertreter des iranischen Militärs getötet.
1. März
Nach Angaben iranischer Staatsmedien war Irans oberster Führer Chamenei tot. Die
Revolutionsgarde kündigte Rache an.
1. März
Demonstranten versuchten, das US-amerikanische Konsulat in der pakistanischen
Millionenstadt Karatschi zu stürmen. Dabei kamen nach Polizeiangaben mehrere
Menschen ums Leben. Auslöser der Proteste war die Tötung Chameneis.
1. März
Nach den Angriffen auf den Iran saßen in der Golfregion Tausende Reisende fest.
Die Golfstaaten bemühten sich zu beruhigen.
1. März
Vor der Straße von Hormus stauten sich mindestens 150 Frachtschiffe, darunter
viele Öl- und Gastanker.
1. März
Vor der Straße von Hormus stauen sich die Schiffe, weil Teheran die Durchfahrt
verbot und mehrere Öltanker beschoss. Reedereien wollten nun die Wasserstraße
meiden. Experten rechneten mit einem massiven Anstieg des Ölpreises.
1. März
Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes Chamenei waren in Düsseldorf und
Köln Tausende Menschen auf die Straßen gegangen, unter ihnen viele Exil-Iraner.
Sie hofften auf einen freien Iran.
1. März
Nach Einschätzung von US-Präsident Trump könnte der Militäreinsatz gegen den
Iran etwa vier Wochen dauern. Die iranische Hauptstadt Teheran wurde erneut von
schweren Explosionen erschüttert.
Ereignisse 10/2026
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