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Biografie Edith Sitzmann Lebenslauf

Edith Sitzmann ist Politikerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Am 4. Januar 1963 in Regensburg geboren, wuchs die Politikerin in der bayerischen Stadt auch auf. Das Studium führte sie von Regensburg über Heidelberg bis nach Freiburg, wo sie Kunstgeschichte und Geschichte studierte. In der baden-württembergischen Stadt machte sie 1989 ihren Magisterabschluss. Danach sollte Freiburg nicht nur persönlicher, sondern auch in politischer Hinsicht die Heimat Sitzmanns bleiben.
Auf eine politische Laufbahn deutete in den ersten Lebensjahren Sitzmanns nicht sonderlich viel hin. Die Absolventin der Fächer Geschichte und Kunstgeschichte fasste beruflich zunächst in der Tourismusbranche Fuß. Als Reiseleiterin organisierte sie nach dem Studium bis Anfang der 1990er Jahre unter anderem Bildungsreisen vor allem für ausländische Schüler. Darüber hinaus sammelte sie viele Jahre Erfahrungen als Beraterin, Trainerin und Moderatorin.
Anfang der 1990er Jahre schließlich machte Sitzmann ihre ersten Schritte als Politikerin. 1991 wurde sie Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Mit dem aktiven Engagement für die aufstrebende junge Partei ging es auch mit der politischen Karriere Sitzmanns steil aufwärts. Von 1993 bis 2001 stand sie als Referentin im Dienste eines Landtagsabgeordneten. Und ab 2002 war sie im baden-württembergischen Landtag für den Wahlkreis Freiburg West tätig.
Die nächste politische Station Sitzmanns war die Landtagsfraktion der Grünen, wo sie von 2002 bis 2006 für die Themen Arbeitsmarkt und Kultur sowie die Ressorts Ausbildung und Weiterbildung zuständig war. Parallel zu dieser Beschäftigung war sie von 2004 bis 2006 für die grüne Landtagsfraktion Sprecherin für das Ressort Finanzen.
In der grünen Landtagsfraktion stieg Sitzmann weiter in der Karriereleiter nach oben. Nach dem Amt der finanzpolitischen Sprecherin war sie von 2006 bis 2011 wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen. 2006 stieg sie zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden auf. Die Position hatte sie drei Jahre lang inne. 2011 schließlich der nächste Meilenstein in ihrer politischen Laufbahn: Sitzmann wurde für fünf Jahre Vorsitzende der Grünen-Fraktion.
Ihre Erfahrungen als finanzpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion kamen Sitzmann Zugute, als es 2016 in Baden-Württemberg galt, für die grün-schwarzen Landesregierung Winfried Kretschmanns den Posten des Finanzministeriums zu besetzten. Die erfahrene Politikerin setzte sich gegen andere Kandidaten/innen durch.
Trotz ihrer Arbeit für die Ressorts Finanzen und Wirtschaft blieb Edith Sitzmann den Themen Kultur und Kunst immer verbunden. Das bezeugen unter anderem ihre vielen und Tätigkeiten und Mitgliedschaften in diversen Institutionen, die sich der Pflege, dem Erhalt und der Vermittlung von Kultur widmen - angefangen mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Baden-Württemberg über das Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg bis hin zu den kulturellen und künstlerischen Institute der Uni Freiburg.

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