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Collien Ulmen-Fernandes Lebenslauf

Collien Ulmen-Fernandes wurde als Collien Fernandes am 26. September 1981 in Hamburg geboren. Ihr Vater war Inder mit portugiesischer Abstammung, ihre Mutter hat ungarische Wurzeln. Ihre Kindheit hat die indische Kultur stark geprägt. Mit ihrer Familie hat sie auch des Öfteren das Heimatland ihres Vaters besucht.
Bekannt wurde Collien Fernandes als Moderatorin in großen Shows wie Bravo TV und The Dome.
Bereits mit 15 Jahren zog sie aus dem Elternhaus aus und stand auf eigenen Beinen. Sie arbeitete als Model, um sich ihr Leben und die Tanz- und Ballettausbildung in Hamburg und London zu finanzieren. Dabei wurde sie mit ihrem guten Aussehen das Werbegesicht für große Versandhäuser wie Otto oder Neckermann. Mit ihren neu erworbenen tänzerischen Fähigkeiten arbeitete sie in der Folge als Backgroundtänzerin, unter anderem bei Enrique Iglesias und Shaggy.

Da sie beim Publikum mit ihrer erfrischenden Art gut ankam, folgten bald Jobs als Moderatorin für den Musiksender VIVA. Diesem blieb sie ganze 12 Jahre lang treu. Durch ihr Charisma überzeugte sie auch andere Sender und wurde dadurch neben VIVA und RTL II auch als Moderatorin für VOX, Pro Sieben, Sat 1 und DSF engagiert.
Doch damit nicht genug, ihre vielfältigen Talente baute sie als Schauspielerin aus. Seit 2003 spielte sie in diversen Filmen und Serien. Dafür wurde sie unter anderem für den Grimme-Preis nominiert. Zusammen mit Gülcan bekam sie im Anschluss sogar ihre eigene Doku-Soap. Zweimal erhielt sie bereits den Woman of the Year Award der Zeitschrift Maxim.

Doch auch ihr Privatleben kam bei dem ganzen Erfolg nicht zu kurz. Im Jahr 2011 hat sie den Schauspieler und Produzenten Christian Ulmen geheiratet und führte ab dann den Namen "Ulmen-Fernandes". Ihre gemeinsame Tochter kam 2012 zur Welt.
Ihre neue Rolle als Mutter konnte Ulmen-Fernandes gleich auch beruflich nutzen. So wurde die talentierte Schauspielerin und Moderatorin auch zur Autorin. Ab dem Jahr 2013 schrieb sie eine wöchentliche Kolumne in der Zeitschrift Eltern. 2014 erschien ihr Buch "Ich bin dann mal Mama", in welchem sie in ihrer unvergleichlichen Art ihren Weg in die Elternrolle beschreibt. Das schien der Süddeutschen Zeitung imponiert zu haben. Für diese schrieb sie ab 2016 eine Kolumne zu Erziehungsfragen.

Trotz ihres Erfolges und ihrer offenen Art wurde Ulmen-Fernandes Opfer von Diskriminierung. Sie wurde - im Gegensatz zu ihrem Mann - dafür kritisiert, dass sie als Mutter weiterhin ihre Karriere verfolgte. Das Multitalent ließ sich davon aber nicht unterkriegen. Vielmehr setzte sie sich für Verständnis ein, indem sie erklärte, dass ihr Mann und sie sich gleichberechtigt die Elternrolle teilten und sich gegenseitig bei der Betreuung unterstützen. Sie betonte dabei, wie wichtig es sei, dass ein Kind eine gleich gute Beziehung zu Mutter und Vater habe. Auch hier nutzte sie wieder eine schwierige Situation, um sich zu beweisen. 2018 schreib sie das Kinderbuch "Lotti und Otto", um mit Geschlechterklischees aufzuräumen.

Ab 2017 spielte sie in der Erfolgsserie "jerks" ihres Mannes Christian Ulmen an seiner Seite mit. Wie alle anderen spielte sie dabei im Wesentlichen sich selbst. Nachdem Ulmen-Fernandes in der Vergangenheit mehrfach wegen ihrer Optik rassistisch diskriminiert wurde, spielte sie 2021 das erste feste Crewmitglied mit Migrationshintergrund der ZDF-Serie "Traumschiff".
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