Was war wann >> Musik >> Biografien >> Musiker S >> Shakin Stevens

Biografie Shaken Stevens Lebenslauf Lebensdaten
Michael Baratt, so der bürgerliche Name von Shakin "Shaky" Stevens, wurde am 4. März 1948 in Ely, Cardiff geboren und ist ein walisischer Rock 'n' Roll Sänger.
Er konnte nicht nur „you drive me crazy“ singen und rocken, sondern die Teenis selbst crazy driven. Nun ja, die, die damals in Livekonzerten gar nicht nah genug in Richtung Bühne kommen konnten, egal, ob die Masse anderer Teenies dahinter plötzlich die Kraft und Hebelwirkung mehrerer Panzer aufbrachten, man war vorne. Und das zählte. Auch dann, wenn man über Nacht einen Hörsturz bekam, an temporärer beidseitiger Taubheit litt und morgens den Wecker nicht mehr hörte, weil ja auf der Bühne nicht nur Shaky (die meisten Fans nannten und nennen ihn „Shaky“) schüttelte, was das Zeug hält, sondern neben der Bühne auch Boxen standen in Höhe eines Einfamilienhauses. Man hielt es aus. Man hielt auch
motzende Eltern aus, zugegeben: Umgekehrt hielten gutmütige Eltern auch ihren durchgeknallten Teenie irgendwie aus, mit dem Hintergedanken „es wird ja irgendwann mal vorbei sein“. So war es auch, jedenfalls fast. Denjenigen, die damals noch mitrockten, sich überglücklich schätzten nach Shakys Händedruck und sich am liebsten nie wieder diese Hand gewaschen hätten, denen Menschenmassen und selbst der sehr wahrscheinlich werdende Erstickungstod nichts anhaben konnten, denjenigen war die Jugend ganz nah, wenn sie irgendwann noch einmal ein paar Shaky-Takte hörten. Schöne Momente, damals wie heute.
Shaky gründete in den 60er Jahren seine Band „Stevens & The Sunsets“, die 1969 als Vorgruppe der „Rolling Stones“ auftrat.
1972 wurden sie beste Live-Band des Jahres. Die erste, von Dave Edmunds produzierte Platte, hieß „A Legend“. Als sich die Band 1976 auflöste, startete Stevens seine Solokarriere. Schon bald bekam er die Hauptrolle in Jack Goods Musical „Elvis“, mit der er sein Talent unter Beweis stellen konnte. Nachfolgend engagierte ihn Jack Good für seine TV-Serie „Oh Boy“. Parallel hierzu nahm Shaky einige Singles auf, beispielsweise „Hot Dog“ und „Endless Sleep“, die von Mike Hurst produziert wurden, aber den erhofften Erfolg noch nicht brachten.
Das änderte sich, als Stuart Colman die Produktion und die resolute Freya Miller die Funktion der Managerin übernahm.
Es folgte ein Cover der Single „Marie, Marie“, die gleich ein Top-20-Hit wurde. Mit dem Remake von „This Ole House“ von 1981 konnte Stevens an die Spitze der Charts durchstarten. Top Ten Hits wie „You Drive Me Crazy“, „Green Door“, der es auf Platz eins der Hitlisten schaffte, und „It’s raining“ verschafften Shakin’ Stevens eine immer größer werdende Rockabilly-Fangemeinde (Rockabilly ist eine der Spielarten des Rock 'n' Roll). 1982 wurde der von Stevens geschriebene Song „Oh Julie“ ein erneuter Nummer-Eins-Hit. Es folgten die Singles „Give Me Your Heart Tonight“ und „Shirley“, die ebenfalls erfolgreich
Platzierungen erreichten. Nach einem erneuten Produzentenwechsel schaffte es Shakin’ Stevens mit „It’s Late“ wieder in die top ten. „Cry Just A Little Bit“ kam in Europa auf den dritten Platz, und in Amerika schaffte er als einziger seiner Songs den Sprung in die Top 100. „A Rockin Good Way“ sang Stevens 1984 im Duett mit Bonnie Tyler. Sie landeten damit prompt einen top-five-Erfolg 1985 zog es Shakin’ Stevens zu seinem alten Produzenten Dave Edmunds zurück. Zwar konnte der Song „Lipstick, Powder And Paint“ nur Platz 38 erreichen, dafür wurde die Weihnachts-Single „Merry Christmas Everyone“ wieder einer der Nummer-eins-Erfolge. Auch 1986 landete Stevens noch Top 20 Hits wie „Because I Love You“ und „Turning Away“.
Danach wurde es ruhiger um Shakin’ Stevens. Er konnte er erst 1990 an seine Popularität von damals mit der Single „I Might“ anknüpfen und sicherte sich Platz 18 in den Charts. Danach jedoch blieb der erhoffte Erfolg völlig aus, Shaky beschloss, sich von seiner Managerin Freya Miller und auf Country-Rock umzustellen.
1993 erwies sich als eines der schlechtesten Jahre für Shakin’ Stevens. Er verlor einen Prozess um Tantieme gegen seine alten Bandmitglieder von „Shakin Stevens And The Sunsets“, musste 500.000 Pfund zusammen mit seinem mittlerweile Exproduzenten Dave Edmunds an die Band zurückzahlen. Nach totalem Rückzug und zweijährigem Fahrverbot wegen Alkohol am Steuer konnte Stevens wieder auf Tour gehen. Das tat allerdings ausschließlich in Großbritannien.
Für 2006 plante Stevens - nach mehreren erfolglosen Anläufen in den 90er Jahren - eine neue Single „Now listen“ und zudem ein aus zwölf Songs bestehendes Album. Der Veröffentlichungstermin wurde mehrmals verschoben, woraufhin das Album im Mai 2007 vorerst ausschließlich in Dänemark erschien. Im November 2007 nahm Shakin Stevens im Rahmen einer Verlosung, inszeniert vom Bayerischen Rundfunk unter dem Titel „Wohnzimmertour“, teil und absolvierte einen aus fünf Songs bestehenden Auftritt.
Shakin Stevens Seiten, Steckbrief etc.
Shakin Stevens Videos
Shakin Stevens Diskografie
1970 - A Legend
1971 - I’m No J. D. / Shakin’ Stevens (1981)
1972 - Rockin’ and Shakin’
1973 - Shakin’ Stevens and Sunsets
1975 - Manhattan Melodrama
1977 - C’mon Memphis / Come On Memphis
1978 - Shakin’ Stevens
1979 - Take One! / Hot Dog (1982)
1980 - Marie Marie / This Ole House
1981 - Shaky
1982 - Give Me Your Heart Tonight
1983 - The Bop Won’t Stop
1985 - Lipstick, Powder and Paint
1987 - Let’s Boogie
1990 - There Are Two Kinds of Musik…Rock ’n’ Roll
1991 - Merry Christmas Everyone
2007 - Now Listen


 

Share
Popular Pages