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Biografie John Malkovich Lebenslauf
Einer der größten Schauspieler dieser Zeit, dessen Charaktere das Publikum in seinen zahlreichen Filmen immer wieder und wieder in seinen Bann ziehen, ist sicherlich der Amerikaner John Malkovich.
John Gavin Malkovich, der nicht nur als Schauspieler äußerst aktiv und erfolgreich ist, sondern auch als Filmproduzent, wurde am 9. Dezember 1953 in Christopher, im amerikanischen Bundesstaat Illinois, geboren.
Seine Wurzeln sind durch seine schottische Mutter und seinen kroatischen Vater jedoch europäisch, nicht amerikanisch. Nach einer eher unauffälligen Zeit auf der Highschool besuchte Malkovich die Illinois State University und studierte dort u. a. Schauspiel, da ihn die Schauspielerei schon seit seiner Kindheit faszinierte.
Im Jahr 1976 wurde er Mitglied einer Theatergruppe, der Steppenwolf Theatre Company, und sammelte dort zahlreiche praktische Schauspielerfahrungen, bevor er Anfang der 1980er-Jahre nach New York zog, um dort seinen Durchbruch zu erreichen.
1984 spielte er an der Seite anderer großer Schauspieler in dem Fernsehfilm "Tod eines Handlungsreisenden" mit. In seiner Rolle diesem Film überzeugte der Schauspieler so sehr, dass man ihn hierfür mit dem Emmy Award auszeichnete. Doch blieb dies bei Weitem nicht seine einzige Auszeichnung: zwischen 1984 und 2008 wurde er mit 13 Awards ausgezeichnet, u. a. mit dem Emmy und dem American Comedy Award. Für knapp 20 weitere Awards, wie den Golden Globe und den Oscar, war Malkovich nominiert, die Trophäen gingen jedoch an andere.
Dem Amerikaner ist jedoch nicht nur das mit Prestige verbundene Leben eines Schauspielers bekannt; er hatte zahlreiche Jobs, bei denen er sich die Hände schmutzig machen musste. So arbeitete er vor seinem Durchbruch z. B. auch als Maler oder Schulbusfahrer.
John Malkovich spielt in seinen Filmen mehrheitlich die Rollen der negativ belasteten Filmfiguren, meist einen Bösewicht oder einen Eigenbrödler, gelegentlich auch einen Irren. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen u. a. "Gefährliche Liebschaften", "In the Line of Fire - Die zweite Chance", "Con Air", "Der Mann mit der eisernen Maske" und "Per Anhalter durch die Galaxis".
Doch gibt es nicht nur Filme mit John Malkovich, es gibt auch einen Film über ihn. Dieser Film mit dem Titel "Being John Malkovich" von 1999 thematisiert die Person und die Denkweise des Schauspielers und ist mit erstklassigen Schauspielkollegen, wie u. a. Sean Penn, Cameron Diaz und Charlie Sheen, besetzt. John Malkovich spielt sich in diesem Film selbst.
John Malkovic lebte eine lange Zeit in Frankreich, bevor er zusammen mit seiner französischen Freundin und seinen beiden Kindern zurück in die USA ging und sich dort in Boston niederließ, um weiter seiner Berufung als Schauspieler und Filmproduzent nachzugehen.
John Malkovich Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.
John Malkovich Filme
1981: Der unbekannte Zeuge
1981: American Dream
1981: Say Goodnight, Gracie
1984: True West (TV)
1984: Ein Platz im Herzen
1984: The Killing Fields – Schreiendes Land
1985: Tod eines Handlungsreisenden
1985: Eleni
1986: Tolldreiste
1987: Making Mr. Right – Ein Mann à la Carte
1987: Die Glasmenagerie
1987: Das Reich der Sonne
1988: Miles from Home
1988: Gefährliche Liebschaften
1990: Himmel über der Wüste
1991: Geboren in Queens
1991: Object of Beauty
1991: Old Times
1992: Schatten und Nebel
1992: Von Mäusen und Menschen
1992: Jennifer 8
1993: In the Line of Fire – Die zweite Chance
1994: Herz in der Finsternis
1995: Jenseits der Wolken
1995: Das Kloster
1996: Mary Reilly
1996: Nach eigenen Regeln
1996: Der Unhold
1996: Portrait of a Lady
1997: Con Air
1998: Der Mann mit der eisernen Maske
1998: Ladies Room
1998: Rounders
1999: Being John Malkovich
1999: Johanna von Orleans
1999: Citizen Kane – Die Hollywood-Legende
1999: Die wiedergefundene Zeit
2000: Les Misérables – Gefangene des Schicksals
2000: Shadow of the Vampire
2001: Die starken Seelen
2001: Ich geh’ nach Hause
2001: Hotel
2001: Knockaround Guys
2002: Der Obrist und die Tänzerin Cameo-Auftritt
2002: Ripley’s Game
2002: Adaption. Cameo-Auftritt
2002: Napoleon
2003: Johnny English
2003: A Talking Picture
2004: The Libertine
2004: Art School Confidential
2005: Colour Me Kubrick
2005: Per Anhalter durch die Galaxis
2006: Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
2006: Art School Confidential
2006: Klimt
2006: Drunkboat
2007: In Tranzit
2007: Die Legende von Beowulf
2007: Texasa Lullaby
2008: Gardens of the Night
2008: The Great Buck Howard
2008: Mutant Chronicles
2008: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle
2008: Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?
2008: Der fremde Sohn
2008: Afterwards
2008: Schande
2010: R.E.D - Retired.Extremly.Dangerous
2010: Jonah Hex
2010: Secretariat


 

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