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Biografie Florian Martens Lebenslauf

Der deutsche Schauspieler Florian Martens wurde in Berlin am 27. Dezember 1958 als unehelicher Sohn der Schauspielerin Ingrid Rentsch und des großen Schauspielers und Synchronsprechers Wolfgang Kieling und jüngerer Halbbruder der Schauspielerin Susanne Uhlen geboren. Seinen im Jahr 1985 verstorbenen Vater lernte Florian Martens erst im
Alter von elf Jahren im Zuge eines Treffens in einem Hotel kennen.
Nach einer Lehre zum Baumaschinisten besann er sich im Alter von 24 Jahren auf seine familiären Wurzeln und begann seine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in
Berlin, die er im Jahr 1986 mit dem Diplom abschloss. Vier Jahre später wurde er festes Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin, spielte wiederholt an der Komödie am Kurfürstendamm und arbeitete in den darauf folgenden Jahren mit Regisseuren wie Frank Castorf, Gert Hof, Siegfried Höchst oder Carl-Hermann Risse zusammen. Er stand unter anderem als Peter in Edward Albees Einakter „Eine Zoogeschichte“, in William Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Puck und „Komödie der Irrungen“ in einer Doppelrolle, sowie als Koch Maurice in „Quai West“ und als Cal in „Der Kampf des Negers und der Hunde“ des französischen Dramatikers Bernard-Marie Koltès auf der Bühne.
Im Fernsehen ist Florian Martens vor allem für seine Darstellung des rauhbeinigen Kommissars Otto Garber bekannt und beliebt. Seit dem Jahr 1994 ermittelt er in dieser Rolle an der Seite seiner Schauspielkollegin und ehemaligen Lebensgefährtin
Maja Maranow in der äußerst erfolgreichen, vom ZDF produzierten Krimi-Serie „Ein starkes Team“. Im Jahr 2012 wurde die 50. Folge der Reihe ausgestrahlt. Für seine Rolle in „Ein starkes Team“ wurde Martens im Jahr 2010 mit dem Bayerischen Fernsehpreis als bester Seriendarsteller geehrt. Bereits seit 1990 war er darüber hinaus in zahlreichen TV-Produktionen wie „Jud Süss – ein Film als Verbrechen“ von Horst Königstein, „Hurenmord – Ein Priester schweigt“ von Jospeh Rödl oder „Das verflixte 17. Jahr“ von Hermine Huntgeburth zu sehen. Mit dem Regisseur Dieter Wedel arbeitete Florian Martens wiederholt zusammen und war unter anderem in dessen TV-Filmen „Die Affäre Semmeling“, „Der König von St. Pauli“ und „Der Schattenmann“ zu sehen. Auch in den Dieter-Böhlich-Filmen „Sturmzeit“, „Letzter Atem“ und „Natascha – Wettlauf mit dem Tod“ wirkte er in den frühen Jahren seiner äußerst erfolgreichen Karriere als Fernsehdarsteller mit. Im Jahr 1998 wurde Florian Martens für seine Rolle in „Freier Fall“ von Christian Görlitz mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet.
Des Weiteren war Martens in Hans Christoph Blumenbergs „Der Aufstand“, in „Mutter auf der Palme“ von Dror Zahavi, „Die Stunde der Offiziere“ von Hans-Erich Viet und „Die Abrechnung“ von Thorsten Näter zu sehen. Auch zahlreiche Rollen in „Tatort-Produktionen" und in etlichen Folgen von „Polizeiruf 110“ sowie in „Speer und Er“ von Heinrich Breloer, „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Dirk Regel, „Stolberg“ von Christine Hartmann, „Wolffs Revier – Bis dass der Tod...“ oder „Der Kriminalist – Dolly 2.0“ machten ihn einem breiten Fernsehpublikum in Deutschland bekannt.
Florian Martens war auch in zahlreichen Kinofilmen zu sehen. Er spielte unter anderem 1990 in Heiko Schiers „Wer hat Angst vor rot gelb blau“, 1992 in Jörg Grünlers „Krücke“, im Jahr 2000 in „Feindliche Übernahme“ in der Regie von Carl Schenkel und 2008 in „Eden is West“ von Costa Gavras.

Florian Martens Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.

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Florian Martens Filme

1988 - Melanios letzte Liebe
1989 - Grüne Hochzeit
1989 - Die Besteigung des Chimborazo
1991 - Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau?
1991 - Polizeiruf 110 - Der Riß
1991 - Alles Lüge
1992 - Krücke
1992 - Ein Mord danach
1993 - Alles auf Anfang
1994 - Ein starkes Team (seit 1994)
1994 - Nicht nur der Liebe wegen
1994 - Liebling Kreuzberg - Wer schmeißt denn da mit Lehm?
1995 - Die Unbestechliche
1996 - Der Schattenmann
1997 - Freier Fall
1997 - Frauen morden leichter
1998 - Abgehauen
1998 - Der König von St. Pauli
2001 - Das verflixte 17. Jahr
2002 - SOKO Leipzig - Irrwege
2002 - Die Affäre Semmeling
2002 - Der Aufstand
2003 - Die Stunde der Offiziere
2003 - Siska – Der verbrannte Mann
2005 - Speer und Er
2006 - Küss mich, Genosse!
2006 - Die Liebe kommt selten allein
2007 - Liebling, wir haben geerbt!
2008 - Der Bulle von Tölz - Das Ende aller Sitten
2009 - Die Bremer Stadtmusikanten
2010 - Allein gegen die Zeit
2011 - Der Alte – Zivilcourage