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Chronik 16/2026  Rückblick


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Wichtige Schlagzeilen  Woche 16 des Jahres 2026


6. April
Der Städtetag forderte ein Betriebsverbot für Mähroboter in der Nacht, weil viele Kleintiere nachtaktiv sind und durch die Mähroboter gefährdet sind.
6. April
Aufgrund jederzeit drohender russischer Angriffe wird der reguläre Schulunterricht für die Kinder von Saporischschja sieben Meter unter der Erde abgehalten.
6. April
Die USA und der Iran drohten und beschimpften sich gegenseitig. US-Präsident Trump verlängerte erneut sein Ultimatum. Zeitgleich sollte es Gespräche mit Vermittlern geben.
6. April
In der Nacht griff Russland die Ukraine erneut mit Drohnen an. In der Hafenstadt Odessa starben mindestens drei Menschen. Im Norden des Landes waren Hunderttausende ohne Strom.
6. April
Angesichts der hohen Spritpreise suchte die Bundesregierung nach Wegen, die Bevölkerung zu entlasten. Wirtschaftsministerin Reiche erwog etwa eine höhere Pendlerpauschale. Selbst aus den eigenen Reihen kam dazu Kritik.
6. April
Die Raumkapsel Artemis 2 drang in die Einflusssphäre des Mondes ein und begann die Umrundung. Dabei stellten sie einen Rekord auf. Sie hatten sich mehr als 400 171 Kilometer von der Erde entfernt und damit weiter als 1970 die Apollo-13-Crew.
6. April
In Leverkusen eskalierte die Feier einer Großfamilie. Als Polizisten in einer Shishabar wegen Ruhestörung die Party beenden wollten, wurden sie angegriffen. Es kam zu einem Großeinsatz der Polizei mit 150 Beamten. Drei von ihnen wurden verletzt.
6. April
Israels Armee griff massiv den Libanon an, auch an Ostern. Seit Anfang März wurden nach Behördenangaben fast 1500 Menschen getötet. 1,2 Millionen Menschen waren auf der Flucht. Die Wut im Libanon war groß und Präsident Aoun forderte Verhandlungen.
6. April
In mehr als 100 Orten in Deutschland wurde bei den Ostermärschen für Abrüstung demonstriert. Die Veranstalter äußerten sich zufrieden, waren aber der Meinung, dass angesichts der kritischen Weltlage eine höhere Beteiligung wünschenswert gewesen wäre.
6. April
Iran lehnte den pakistanischen Vermittlungsvorschlag für eine Waffenruhe ab. Dieser sah eine 45-tägige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Bei einer Pressekonferenz ging US-Präsident Trump nicht konkret darauf ein. Er kündigte an, jede Brücke in Iran zu zerstören, wenn sich Teheran nicht seinem Willen beuge. Er sah darin kein Kriegsverbrechen.
7. April
Nach den extremen Aussagen von US-Präsident Trump über die Vernichtung des ganzen iranischen Volkes herrschten Schweigen und Fassungslosigkeit. Ein Außenpolitexperte sprach von einer möglichen „Katastrophe für die ganze Welt“.
7. April
UN-Generalsekretär Guterres mahnte Zurückhaltung an. Angriffe auf zivile Infrastruktur seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht.
7. April
Der Iran-Krieg trieb den Preis für Wolfram, das für Werkzeuge, Maschinenbau und Rüstung unverzichtbar ist, auf ein Rekordhoch. Das war ein Alarmsignal für die deutsche Wirtschaft.
7. April
Die Sperrung der Straße von Hormus bescherte Russland durch die gestiegenen Preise für Öl, Gas und Dünger Rekordeinnahmen in Milliardenhöhe.
7. April
Der CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling starb im Alter von 95 Jahren. Unter Helmut Kohl leitete er die Privatisierung der Post ein.
7. April
Die Crew der Artemis 2 hatte ihre Mondumrundung abgeschlossen und trat ihre Rückreise zur Erde an.
7. April
Bei russischen Drohnenangriffen auf ukrainische Städte wurden erneut Zivilisten getötet. In Nikopol schlug eine Drohne in einen Bus ein. Drei Menschen starben und zwölf wurden verletzt.
7. April
In der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul fielen Schüsse. Nach offiziellen Angaben gab es mindestens einen Toten. Dabei sollte es sich um den Angreifer handeln. Das Gebiet um das Gebäude wurde abgeriegelt.
7. April
Kurz vor Ablauf des US-Ultimatums meldete Iran Angriffe auf Autobahnen und Brücken. Die für den Ölexport wichtige Insel Charg wurde ebenfalls bombardiert. In der Golfregion wuchsen die Sorgen vor einer unkontrollierbaren Lage.
7. April
Kurz vor der Wahl am kommenden Sonntag traf US-Vizepräsident Vance in Ungarn ein, um seinen „Freund“, Ministerpräsident Orban zu unterstützen. Dieser steckte in einem Umfragetief.
7. April
Die britische Regierung verweigerte dem US-Musiker Kanye West die Einreise. Grund waren Nazi-Parolen und rassistische Beleidigungen. Nun fiel das Festival, bei dem er auftreten sollte, aus.
8. April
Die USA und der Iran kündigten eine zweiwöchige Waffenruhe an. Die Straße von Hormus sollte Iran zufolge mit bestimmten Einschränkungen für den Schiffsverkehr geöffnet werden.
8. April
Nach der Abwendung einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg gingen die Ölpreise deutlich unter die Marke von 100 Dollar zurück. Ob und wann die Autofahrer davon profitieren sollten, hing von vielen Faktoren ab.
8. April
Trotz abgestürzter Rohölpreise erhöhten die meisten Tankstellen ihre Preise erneut deutlich. Der ADAC erklärte die 12-Uhr-Regel für gescheitert.
8. April
Trotz der Einigung auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran war die Lage in der Region noch immer unübersichtlich. Mehrere Golfstaaten meldeten erneut iranische Angriffe auf Öl- und Energieanlagen.
8. April
Auf der Insel Capri galt künftig eine „Anti-Belästigungs-Verordnung“. Wer Urlauber ungefragt in Restaurants locken oder ihnen Bootstouren und Ausflüge aufschwatzen wollte, musste zahlen. Es drohten bis zu 500 Euro Strafe.
9. April
Nur Stunden nach Eintritt der Waffenruhe im Iran-Krieg intensivierte Israels Armee den Kampf gegen die Hisbollah-Miliz. Behörden meldeten Dutzende Tote. Es gab widersprüchliche Antworten auf die Frage, ob Libanon Teil des Abkommens war.
9. April
Vor der Wahl in Ungarn verbreiteten mehrere Netzwerke zahlreiche KI-Fakes über Orbáns Herausforderer Magyar. Ihm wurden vor allem Falschbehauptungen mit Blick auf die Ukraine in den Mund gelegt.
9. April
Seit Wochen warf US-Präsident Trump der NATO fehlende Unterstützung im Iran-Krieg vor. Nun war NATO-Generalsekretär Rutte im Weißen Haus. Er konnte Trump offenbar nicht beschwichtigen und dieser sprach auch wieder über Grönland.
9. April
Die Öffnung der Straße von Hormus war ein zentraler Punkt der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Doch Teheran blockierte die Meerenge offenbar immer noch weitgehend. Ein Grund dafür waren Israels massive Angriffe im Libanon.
9. April
In Deutschland war Benzin zuletzt schneller teurer geworden als in vielen Nachbarländern. Das zeigten neueste Daten der EU-Kommission. Ökonomen rechneten vorerst nicht mit niedrigeren Preisen.
9. April
Taiwans Oppositionsführerin Cheng Li-wun war zu einem mehrtägigen Besuch in der Volksrepublik China. Die Regierung in Taipeh sah das kritisch.
9. April
Der Schauspieler Mario Adorf starb im Alter von 95 Jahren. Er spielte den Bösewicht Santer in den Winnetou-Filmen oder Generaldirektor Haffenloher in der ARD-Serie „Kir Royal“. Er stand über Jahrzehnte vor der Kamera und prägte so den deutschen Film.
9. April
Benzin und Diesel wurden um einige Cent billiger, nicht viel, aber zuvor hatte es ja nur Anstiege gegeben. Das Kartellamt wollte rasch sinkende Preise und die Politik diskutierte über langfristige Lösungen, wie beispielsweise eine Erhöhung der Pendlerpauschale.
9. April
Der Kaiserpinguin wurde von der Weltnaturschutzunion als gefährdete Art eingestuft. Vor allem die Küken litten demnach massiv unter dem Klimawandel. Auch der antarktische Seebär war nun auf der „Roten Liste“.
9. April
2022 erhielt die Menschenrechtsorganisation Memorial den Friedensnobelpreis. Jetzt wurde sie in Russland verboten. Behörden wurde es damit erleichtert, Unterstützer der Organisation zu verfolgen.
9. April
Laut Bundeskanzler Merz wollte die Bundesregierung wieder Gespräche mit dem Regime in Teheran aufnehmen. In seinem Statement kritisierte er auch das militärische Vorgehen Israels im Libanon.
9. April
Morgen wollten die Flugbegleiter der Lufthansa streiken. Zahlreiche Flüge drohten auszufallen. Das Unternehmen wollte gegensteuern und kündigte Zusatzflüge an.
9. April
Die Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich war zuletzt untergetaucht. Jetzt wurde sie in Tschechien gefasst. Eine Haftstrafe unter anderem wegen Volksverhetzung hatte sie zuvor im Gefängnis Chemnitz nicht angetreten.
9. April
Ungarn sollte Informationen von EU-Treffen an Russland weitergegeben haben. Das legten abgehörte Telefonate nahe. Brüssel sah Klärungsbedarf und wollte das Thema auf die Chefebene heben.
9. April
Nach israelischen Angriffen auf den Libanon war die Zahl der Todesopfer laut Gesundheitsministerium auf mehr als 300 gestiegen. Israels Premierminister Netanjahu kündigte direkte Verhandlungen mit dem Libanon an.
9. April
Der europäische Wetterdienst Copernicus vermeldete, dass der März 2026 der weltweit viertwärmste März seit Aufzeichnungsbeginn war.
10. April
Der russische Präsident Putin kündigte eine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine an. Sie sollte anlässlich des orthodoxen Osterfests ab Samstagnachmittag und den gesamten Sonntag über andauern.
10. April
Im pakistanischen Islamabad sollten die ersten Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Doch die Waffenruhe ist bereits davor fragil.
10. April
Am Wochenende fanden in Ungarn Präsidentschaftswahlen statt. Es bestand die Möglichkeit, dass Ministerpräsident Orban abgewählt werden könnte.
10. April
US-Präsident Trump warf Iran vor, sich nicht an die Vereinbarungen zur Waffenruhe zu halten, denn bisher fuhren nur wenige Schiffe durch die Straße von Hormus. Auch Berichte über eine mögliche Maut verärgerten ihn.
10. April
Der US-Musiker und Produzent Afrika Bambaataa starb im Alter von 68 Jahren. Er galt als einer der Pioniere des Hip-Hop. Mit Songs wie „Planet Rock“ wurde er berühmt. Zuletzt gab es Missbrauchsvorwürfe gegen ihn.
10. April
Vor dem Energiepreis-Gipfel von Vizekanzler Klingbeil forderte die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger eine staatliche Obergrenze für Benzin. DIHK-Präsident Adrian drängte auf langfristige strukturelle Reformen.
10. April
In einem überraschenden Statement stritt US First Lady Melania Trump jegliche Verbindungen zum Sexualstraftäter Epstein ab. Es war unklar, was sie dazu veranlasst hatte, und dürfte Spekulationen anheizen.
10. April
Im ersten Monat des Iran-Kriegs führten vor allem deutlich steigende Energiepreise zu höherer Inflation in Deutschland. Kraftstoffe verteuerten sich im März um 20 Prozent, Heizöl sogar um 44 Prozent.
10. April
In München gab es in der Nacht einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant. Die Schaufenster wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Die Ermittler gingen von einem antisemitischen Motiv aus.
10. April
Auf Druck von US-Präsident Trump kündigte Israels Premier Netanjahu Verhandlungen mit dem Libanon an. Gleichzeitig wollte er die Angriffe fortsetzen. Beirut lehnte offenbar Gespräche ohne eine Feuerpause ab.
10. April
Beim italienischen Modehaus Dolce&Gabbana trat der Mitgründer Stefano Gabbana als Chef des Unternehmens zurück. Er wollte aber, laut Konzern, eine „kreative Rolle“ behalten.
10. April
Laut Verbraucherzentrale Bundesverband fiel die Entlastung bei den Stromkosten für private Verbraucher deutlich geringer aus als von der Politik in Aussicht gestellt. Dabei sollten Bundeszuschüsse zu den Netzentgelten die Stromkosten eigentlich senken.
10. April
An den Zapfsäulen gab es etwas Entspannung. Die Kraftstoffpreise gingen weiter runter, doch Experten sahen noch „Luft nach unten“.
10. April
Bei einem schweren Busunglück auf der Kanareninsel La Gomera kam mindestens ein Mensch ums Leben. 27 Personen wurden laut Notdienst verletzt. Der Bus stürzte eine Böschung hinunter.
11. April
Nach ihrer Mondumrandung landeten die vier Astronauten der Artemis-Mission mit ihrer Kapsel sicher im Pazifik. Die Orion-Raumkapsel wurde bei der Landung von Fallschirmen abgebremst.
11. April
In Irland blockierten Spediteure und Landwirte Treibstoffdepots und störten den Verkehr. Sie forderten, die Streichung der Dieselsteuer. Die Regierung drohte mit dem Einsatz der Streitkräfte.
11. April
Ab Sonntag galten strengere Regeln für Lachgas und K.o.-Tropfen. Ziel war es, junge Menschen vor Schäden und Straftaten zu schützen.
11. April
Nach dem Wahlsieg Trumps verharrten die US-Demokraten in Schockstarre. Doch die schlechten Umfragewerte für den Präsidenten brachten nun Bewegung in mögliche Kandidaturen für die nächste Wahl. Auch Kamala Harris erwog ein Comeback.
11. April
Dutzende Bands spielten in Ungarns Hauptstadt Budapest bei einem Protestkonzert gegen Ministerpräsident Orban. Mehr als 100 000 Menschen nahmen daran teil.
11. April
Wegen des nahenden Zyklons „Vaianu“ mussten im Norden Neuseelands Tausende Menschen ihre Häuser verlassen. Der Ministerpräsident rief zu gegenseitiger Hilfe auf.
11. April
Schon kurz nach Inkrafttreten der Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine meldeten beide Seiten Verstöße dagegen.
11. April
Frankreichs Präsident Macron appellierte an Irans Staatschef Peseschkian, die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit in der Straße von Hormus wiederherzustellen. US-Präsident Trump kündigte eine „Räumung“ der Meerenge an.
12. April
Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans wurde nach US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt. Auch Irans Regierung bestätigte das Ende der Gespräche.
12. April
In Peru fanden heute Parlamentswahlen statt. Es gab viele Kandidaten, aber keinen Favoriten. Die Bevölkerung hatte wenig Hoffnung auf einen politischen Wandel.
12. April
Bei dem Streit innerhalb der Koalition über Entlastungen angesichts der hohen Energiekosten wurde bisher kein offizielles Ergebnis erzielt. Die Verhandlungen sollten heute fortgeführt werden.
12. April
In Ungarn begannen die Parlamentswahlen mit großer Spannung. Erstmals seit 16 Jahren trat ein echter Herausforderer gegen den amtierenden Präsidenten Viktor Orbán an.
12. April
Bauernpräsident Rukwied forderte schnelle Unterstützung der Landwirte angesichts der hohen Preise für Diesel und Dünger. Er warnte vor einer Verteuerung der Lebensmittel.
12. April
In der Nähe von Wittenberg in Sachsen-Anhalt fiel eine Oberleitung auf einen voll besetzten ICE. Etwa 600 Reisende steckten auf der Strecke von Berlin nach München fest.
12. April
Trotz Überschwemmungen, Stromausfällen und teils erheblichen Schäden verlief die Ankunft von Zyklon „Vaianu“ auf der Nordinsel Neuseelands besser als erwartet. Es gab keine Berichte über Verletzte und die Schäden hielten sich in Grenzen.
12. April
Fast 25 Jahre waren die Anschläge vom 11. September her. Eigentlich sollte der Prozess gegen die mutmaßlichen Hintermänner längst begonnen haben. Doch noch immer wurden sie ohne Prozess gefangen gehalten.
12. April
Oppositionsführer Magyar und seine Tisza-Partei hatten die Wahl in Ungarn gewonnen. Offenbar reichte es auch für die so wichtige Zweidrittelmehrheit. Regierungschef Organ räumte seine Niederlage ein.
12. April
US-Präsident Trump rechnete damit, dass der Öl- und Benzinpreis noch bis zu den Zwischenwahlen im November hoch bleiben würde. Irans Revolutionsgarde wollte auf jede Annäherung von Militärschiffen an die Straße von Hormus „hart“ reagieren.

Ereignisse 17/2026


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