Chronik 14/2026 Rückblick
Wichtige Schlagzeilen Woche 14 des Jahres 2026
30. März
Nach heftiger Kritik, dass dem höchsten Vertreter der katholischen Kirche in
Israel, Pizzaballa, der Zutritt zur Grabeskirche in Jerusalem verwehrt worden
war, gewährte Israels Regierungschef Netanjahu ihm doch noch den Zugang.
30. März
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa besuchte heute Berlin. Er war
wegen seiner dschihadistischen Vergangenheit umstritten, aber die
Bundesregierung hoffte, dass er trotzdem Syrien stabilisieren würde.
30. März
Israel wollte die Todesstrafe ausweiten. Betroffen wären vor allem
Palästinenser. Europäische Außenminister, darunter auch der deutsche
Außenminister Wadephul, warnten vor der Erschütterung demokratischer Grundsätze
und dem „diskriminierenden Charakter“ des Entwurfs.
30. März
Bei der UN-Artenschutzkonferenz in Brasilien beschlossen die Vertragsstaaten
einen strengeren Schutz für mehr als 40 wandernde Tierarten wie Geparden und
Hammerhaie. Sie setzten damit ein Signal gegen das Artensterben.
30. März
Der Iran-Krieg überschattete das diesjährige US-Konservativen-Treffen CPAC. Zwar
stand ein Großteil der Republikaner hinter Präsident Trump, aber skeptische
Stimmen mehrten sich.
30. März
Dem Kreml zufolge legte ein russischer Öltanker in Kuba inmitten der Ölblockade
der USA gegen Kuba an. US-Präsident Trump zeigte sich mit der Lieferung
einverstanden, sah Kuba aber trotzdem am Ende.
30. März
Der Iran-Krieg schlug sich im März voll auf die Verbraucherpreise nieder. Die
Inflationsrate sprang vor allem wegen gestiegener Energiepreise auf 2,7 Prozent.
Experten rechneten nicht mit einer baldigen Entspannung.
30. März
Spanien sperrte seinen Luftraum für US-Flugzeuge, die in den Iran-Krieg
involviert waren. Das Verbot betraf nicht nur Starts von spanischem Boden,
sondern auch den Überflug von Militärjets.
30. März
Außenminister Wadephul traf im polnischen Ort Kreisau auf seinen polnischen
Amtskollegen Sikorski. Dabei ging es um das Ukraine-Engagement und darum, ein
„Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit“ zu setzen.
30. März
Obwohl Menschenrechtler und auch Deutschland an Israel appelliert hatten,
verabschiedete die Knesset einen Gesetzentwurf, der die Todesstrafe für
Terroristen vorsah. Tatsächlich betraf er nur Palästinenser.
30. März
In Frankfurt demonstrierten Tausende gegen sexualisierte Gewalt an Frauen.
Anlass war der Fall Collien Fernandes. Die Initiatoren stellten eine klare
Forderung an die Politik.
31. März
Butscha stand als Symbol für Mord und Folter an ukrainischen Zivilisten durch
russische Soldaten. Heute vor vier Jahren wurde der Vorort Kiews wieder befreit
und offenbarte die russischen Gräueltaten. Die Aufarbeitung dauerte noch an.
Vertreter der EU gedachten heute in Butscha der Opfer des Massakers von 2022.
31. März
Ab 1. April durften Tankstellen nur noch einmal täglich die Spritpreise anheben.
Nicht EU-Bürger wurden an der Grenze nur noch digital dokumentiert. Und Lachgas
durfte nicht mehr an Jugendliche verkauft werden.
31. März
Wer für Hausbau oder Wohnungskauf einen Kredit benötigte, musste mit höheren
Kosten rechnen. Der Krieg im Nahen Osten trieb nicht nur die Baukosten in die
Höhe. Auch die Bauzinsen stiegen zuletzt deutlich an.
31. März
Meist stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften ab März, aber dieses Jahr war
davon kaum etwas zu spüren. Im März waren 3,021 Millionen Menschen ohne Job, was
im Vergleich zum Februar einen Rückgang von 49 000 bedeutete.
31. März
In der Eurozone lag die Inflation im März bei 2,5 Prozent. Das lag vor allem an
den hohen Energiepreisen. Experten erwarteten weitere Teuerungen.
31. März
Die USA bauten ihre Militärpräsenz in Nahost nochmals massiv aus, auch mit
Spezialeinheiten. In Isfahan nahm das US-Militär ein Munitionsdepot ins Visier.
Doch auch in der fünften Kriegswoche war Iran weiter zu Gegenschlägen fähig.
31. März
Masih Alinejad musste Iran 2009 aus politischen Gründen verlassen und war eine
der bekanntesten Stimmen der iranischen Opposition im Ausland. Heute erhielt sie
den ersten Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie.
31. März
Auch die Autofahrer in den USA bekamen die Folgen des Iran-Kriegs immer
deutlicher zu spüren. Der durchschnittliche Benzinpreis stieg über die Marke von
vier Dollar je Gallone.
31. März
Aufgrund der Folgen des Iran-Kriegs korrigierten führende
Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognosen deutlich nach unten.
31. März
Nach Berechnungen von Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes sollten sich
Hitzewellen bis zum Ende des Jahrhunderts häufen, vor allem in Ost- und
Süddeutschland. Andere Regionen erwarteten deutlich mehr Niederschlag.
31. März
Innerhalb der vergangenen zehn Tage griff die Ukraine mehrfach Russlands
Ölanlagen mit Drohnen an. Das dürfte die russischen Ölexporte weiter erschwert
und das Land finanziell enorm geschwächt haben.
April 2026, W14
1. April
Ein US-Bundesgericht stoppte den Bau von US-Präsident Trumps Ballsaal. Es
entschied, dass die Bauarbeiten erst mit Erlaubnis des Parlaments fortgesetzt
werden durften. Die Regierung ging sofort in Berufung.
1. April
Seit Langem ging US-Präsident Trump gegen die Briefwahl vor. Nun unterzeichnete
er einen Erlass, der die Regeln verschärfte und der Regierung Mitsprache bei den
Wählerlisten erlaubte. Die Demokraten kündigten Widerstand an.
1. April
Die Kommunen in Deutschland machten laut Statistischem Bundesamt im vergangenen
Jahr 31,9 Milliarden Euro neue Schulden, ein Rekordstand. Und das, obwohl die
Steuereinnahmen deutlich gestiegen waren.
1. April
Nach mehreren Verzögerungen stand Artemis 2 bereit für den Start. Die Mission
sollte den Weg für zukünftige Mondlandungen ebnen.
1. April
Ein russisches Transportflugzeug stürzte über der von Moskau annektierten
Halbinsel Krim ab. Mindestens 29 Insassen kamen ums Leben. Die Ermittler gingen
von einem technischen Defekt aus.
1. April
Südostasien war von den Folgen des Iran-Kriegs besonders hart betroffen. Es gab
Stromabschaltungen, eine Vier-Tage-Woche und rasant steigende
Lebensmittelpreise.
1. April
US-Präsident Trump äußerte sich wieder einmal enttäuscht über die NATO-Staaten.
Kritik kam auch von US-Außenminister Rubio. Er kündigte an, „den Wert des
Bündnisses neu prüfen“ zu wollen. Die Bundesregierung gab sich gelassen.
1. April
Spritpreise durften nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr mittags, erhöht werden.
Erste Erfahrungen waren ernüchternd. Teilweise wurden Preiserhöhungen von 20
Cent beobachtet.
1. April
Nur noch 15 Prozent der Deutschen waren zufrieden mit der Arbeit der
Bundesregierung. Das war der schlechteste Wert für Schwarz-Rot seit Amtsantritt.
Vor allem die SPD verlor an Rückhalt, während die AfD an Zustimmung gewann.
1. April
Anderthalb Wochen vor der Wahl in Ungarn stand Regierungschef Orban unter Druck.
Seine Partei lag in Umfragen zurück. Der Wahlkampf wurde durch aggressive
Rhetorik geprägt. Im Endspurt setzte Organ auf eine Social-Media-Kampagne.
1. April
Irans Außenministerium bestritt, US-Präsident Trump um eine Waffenruhe gebeten
zu haben. Noch diese Woche wollten mehrere europäische Partner zur Lage in der
Straße von Hormus beraten.
2. April
Der Start der Mondmission Artemis 2 wurde mehrmals verschoben. Nun wurde sie
erfolgreich gestartet. Die Trägerrakete mit der Orion-Kapsel hob kurz nach
Mitternacht deutscher Zeit ab. Damit schickte die NASA erstmals seit 1972 wieder
Menschen in Richtung Mond.
2. April
Trumps Rede an die Nation bot viel Eigenlob und wenig Neues. Vor allem nutzte er
sie, um den Krieg gegen Iran zu rechtfertigen. Die US-Ziele stünden kurz vor der
Vollendung. Zugleich kündigte er schwere Angriffe an.
2. April
Teile Indonesiens wurden von einem schweren Erdbeben erschüttert. Laut
US-Erdbebenwarte hatte es eine Stärke von 7,4 und ereignete sich vor der Küste
der Insel Sulawesi. Eine Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben.
2. April
Ende des Jahres sollte die Amtszeit von UN-Generalsekretär Guterres enden. Es
gab bisher nach Auslauf der Nominierungsfrist vier Kandidaten, auf die enorme
Herausforderungen warteten.
2. April
Das US-Finanzministerium hob Sanktionen gegen die geschäftsführende
venezolanische Präsidentin Rodriguez ohne weitere Begründung auf.
2. April
Heftige Regenfälle und Saharastaub sorgten in Griechenland für Flug- und
Fährausfälle. Bei Athen starb ein Mann durch das Unwetter. Bei der Feuerwehr
gingen Hunderte Notrufe ein.
2. April
Die Ansprache von US-Präsident Trump in der Nacht verpasste der Hoffnung auf ein
baldiges Kriegsende einen Dämpfer. Die Ölpreise stiegen deutlich über 100
US-Dollar. Trump warb für amerikanisches Öl.
2. April
Ein Jahr nach seinem „Liberation Day“ sah die Bilanz für US-Präsident Trump in
seinem Zollkrieg schlecht aus. In der Industrie gingen Jobs verloren und Trump
musste amerikanischen Familien erklären, warum alles teurer wurde.
2. April
In Rom begannen die Osterfeierlichkeiten erstmals mit Papst Leo XIV. In seinem
ersten Amtsjahr hatte Leo leise, aber spürbare Akzente gesetzt.
2. April
Frankreichs Präsident Macron setzte auf Gespräche mit Iran, um eine
Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen. Einen Militäreinsatz
bezeichnete er als unrealistisch und übte deutliche Kritik am US-Präsidenten.
2. April
Iran hatte den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus faktisch zum Erliegen
gebracht. Steigende Gas- und Ölpreise waren die Folge. Bei einem von London
koordinierten Treffen wurden nun Lösungen gesucht, ohne die USA.
2. April
Wegen bissig-satirischer Mottowagen verurteilte die russische Justiz den
deutschen Karnevalisten Jacques Tilly in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft.
2. April
US-Präsident Trump entließ seine Justizministerin Pam Bondi unter anderem wegen
seiner Verärgerung über ihren Umgang mit den Epstein-Akten.
2. April
Israel verkündete den Tod des iranischen Öl-Kommandeurs Dschamschid Eshaghi.
Italien forderte einen humanitären Korridor durch die Straße von Hormus.
3. April
Die Astronauten an Bord der „Orion“-Kapsel verließen die Erdumlaufbahn. Ein
erfolgreiches Triebwerksmanöver schickte sie auf den Weg zum Mond.
3. April
In Myanmar wurde der seit Jahren regierende Militärjunta-Chef Min Sung Huang zum
Präsidenten gewählt. Er hatte 2021 einen Putsch angeführt. Seitdem herrschte im
Land Bürgerkrieg.
3. April
Im Nahen Osten setzten die Kriegsparteien ihre Angriffe mit unverminderter Härte
fort. Ein US-Bombardement brachte die größte iranische Brücke zum Einsturz.
Israel wurde erneut mit Raketen beschossen. In Kuwait brannte eine Ölraffinerie.
3. April
Inmitten des Iran-Kriegs musste einer der wichtigsten US-Militärs den Posten
räumen, der Stabschef des Heeres, George. Seit Amtsantritt von Pentagon-Chef
Hegseth mussten bereits mehrere hochrangige Militärs gehen.
3. April
Die schwedische Küstenwache durchsuchte in der Ostsee einen mutmaßlich zur
russischen Schattenflotte gehörenden Öltanker. Das Schiff „Flora 1“ stand im
Verdacht, einen Ölteppich vor der Insel Gotland verursacht zu haben.
4. April
Die USA riefen ihre Staatsbürger zur Ausreise aus dem Libanon auf und warnten
vor einem möglichen Angriff.
4. April
Papst Leo XIV. leitete am Karfreitag die Kreuzweg-Prozession am Kolosseum in
Rom. Der Papst trug das Kreuz während der Feierlichkeiten wieder selbst. Mit
Blick auf die aktuellen Kriege sprach er mahnende Worte.
4. April
Erstmals seit mehr als 50 Jahren waren wieder Menschen auf dem Weg zum Mond. Sie
hatten etwa die Hälfte des Weges geschafft. Jetzt schickten sie Bilder aus dem
All, die die Schönheit der Erde einfingen.
4. April
Im Iran wurde laut Medienberichten ein US-Jet abgeschossen. Eines der beiden
Crewmitglieder wurde gerettet. Ein zweites US-Flugzeug sollte in der Nähe der
Straße von Hormus abgestürzt sein.
4. April
Außenminister Wadephul sah die Handlungsfähigkeit der EU durch Blockaden
einzelner Staaten gefährdet. Deshalb plädierte er dafür, Entscheidungen in der
Außen- und Sicherheitspolitik anders als bisher herbeizuführen.
4. April
Russland hatte am Karfreitag mehrere Regionen in der Ukraine unter Beschuss
genommen. Mehrere Menschen wurden getötet. Auch heute gab es neue Angriffe. Die
ukrainische Armee nahm ihrerseits Ziele im Süden Russlands ins Visier.
4. April
Ein 20-Jähriger hatte in einem ICE mit einem Anschlag gedroht und pyrotechnische
Gegenstände gezündet. Die Polizei nahm ihn am Bahnhof Siegburg fest. Nun
ermittelten die Generalstaatsanwaltschaft und der Staatsschutz.
4. April
Bei der Parlamentswahl in Ungarn könnte Orban Fidesz-Partei nach 16 Jahren die
Macht verlieren. Die US-Regierung wollte das verhindern. Jetzt kündigte
US-Vizepräsident Vance einen Besuch in Budapest an.
4. April
Bei einem Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und dem
türkischen Staatschef Erdoğan ging es um eine Sicherheitskooperation und um die
Energieinfrastruktur.
5. April
Papst Leo feierte am Abend seine erste Osternacht als Oberhaupt der katholischen
Kirche. In seiner Predigt rief er zu Einheit und Frieden auf.. Heute früh folgte
die Ostermesse auf dem Petersplatz.
5. April
Für seine Annäherung an den Erzfeind Eritrea erhielt Äthiopiens Präsident einst
den Friedensnobelpreis. Jetzt drohte ein neuer Krieg, der die ganze Region in
die Krise stürzen könnte. Denn Äthiopien wollte unbedingt einen Zugang zum Meer.
5. April
In Sachsen arbeiteten 20 000 Polen, von denen täglich mehr als 10 000 die Grenze
überquerten. Polen verlängerte erneut die Grenzkontrollen zu Deutschland für
weitere sechs Monate. Das sorgte für Unmut.
5. April
Bei einer Verfolgungsfahrt in Saarbrücken wurde ein 22-jähriger Autofahrer durch
Polizeischüsse getötet. Auch ein Mitinsasse wurde verletzt.
5. April
In mehreren Orten Israels demonstrierten am Abend Hunderte Menschen gegen den
Iran-Krieg. Eine Versammlung in Tel Aviv wurde durch die Polizei gewaltsam
beendet. Einige setzten ihren Protest sogar unter Raketenalarm fort.
5. April
Das zweite Besatzungsmitglied eines im Iran abgestürzten F-15-Kampfjets wurde
gerettet, wie US-Präsident Trump mitteilte. Die Rettungsmission gestaltete sich
offenbar kompliziert. Weitere Ausrüstung ging verloren.
5. April
US-Präsident Trump gab dem Iran bis Dienstag Zeit zur Öffnung der Straße von
Hormus. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bashar Ghalibaf warnte den
US-Präsidenten vor „einem gefährlichen Spiel“. Trump hatte in einem Interview
gesagt, er könne einen Deal mit dem Iran bis Montag schließen.
Ereignisse 15/2026
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