Biografie Oliver Geissen Lebenslauf

Im privaten Jugendsender OK Radio in Hamburg begann die berufliche Laufbahn von Oliver Geissen, dessen Gesicht längst nicht mehr aus der TV-Landschaft wegzudenken ist. Inzwischen präsentiert er große Samstag-Abend-Shows und hat auch die Großveranstaltungen von „Deutschland sucht den Superstar 2015“ moderiert.
Oliver Geissen wurde am
21. August 1969 in Hamburg als Sohn eines Berliner Fischhändlers geboren. Sein Abitur absolvierte Geissen 1988 am Goethe-Gymnasium in Hamburg-Lurup. Nach seinem Dienst bei der Bundeswehr und einer „Kicker-Laufbahn“, bei der er American Football bei den Hamburg Blue Devils spielte sowie in der Hamburger Oberliga für den SV West-Eimsbüttel, SV Lurup und den 1. SC Norderstedt in den Jahren 1992 bis 1993, ging Geissen
zum Fernsehen. Durch seine Tätigkeit beim Jugendradio OK Radio in Hamburg hatte er bereits eine lokale Bekanntheit im nordischen Raum erreicht.
Beim ZDF moderierte Geissen von 1994 bis 1998 verschiedene TV-Magazine und war von 1995 bis 1997 Leiter der Sportredaktion beim Lokalsender Hamburg. Danach wechselte Geissen zum Privatsender RTL, bei dem er die tägliche Talk-Show („Die Oliver Geissen Show“) präsentierte. Diese lief von 1999 bis 2009. Daneben war er regelmäßig als Moderator erfoglreicher Samstag-Abend-Show zu sehen.
Geissens Durchbruch als TV-Moderator gelang ihm im Jahr 2000 durch die zweite Staffel von „Big Brother“. Die „Top of the Pops“ im selben Jahr, Show-Reihen wie „Die 80er Jahre Show“ (2002) und viele andere machten ihn zu einem der meist beschäftigten Moderatoren im TV. Seit 2005 war Geissen der Präsentator der Samstagabend-Live-Sendung „Guinness World Records
– Die größten Weltrekorde“. Bei RTL hatte Oliver Geissen richtig Fuß gefasst. Im Jahr 2004 gründete er mit Norddeich TV eine eigene Produktionsfirma, die ein Gemeinsschaftsprojekt von RTL Television und ihm (25 %) wurde. Neben den Weltrekord-Shows produzierte das Unternehmen auch die Super-RTL-Retroshow-Reihe „Das große ABC“, gefolgt von der achtteiligen Makler-Doku „Unser neues Zuhause“, die 2006 mit Inka Bause an den Start ging.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Privatsenders RTL im Jahr 2009 fungierte Geissen als Moderator der zweiteiligen Jubiläumsshow. Im selben Jahr wurde die „Oliver Geissen Show“ zwar eingestellt, es gab aber von 2011 bis 2013 die Geisse-Show „Es kann nur E1NEN geben“. 2015 übernahm Geissen die Nachfolge von Daniel Hartwich als Moderator der Sendung „RTL Comedy Grand Prix“. Außerdem moderierte er die großen Event-Shows der zwölften Staffel „Deutschland sucht den Superstar 2015“.
Immer wieder boten Geissens Art der Moderation und die Produktionen seiner eigenen Firma Anlass zur Polarisation, wurden auch in „Switch reloaded“ (ProSieben Comedy) parodiert.

Oliver Geissen privat

Aus erster Ehe (1999 bis 2008) hat Geissen zwei Söhne. In zweiter Ehe ist er seit 2009 mit der Schauspielerin Christina Plate verheiratet, mit der er zu der Zeit schon zwei Jahre liiert war. 2008 wurde der gemeinsame Sohn geboren.
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