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Biografie Xavier Naidoo Lebenslauf Lebensdaten

Xavier Kurt Naidoo wird am 2. Oktober 1971 in Mannheim, Deutschland geboren. Sein Vater war der aus Indien stammende Rausammy - seine Mutter Eugene war Südafrikanerin mit arabischer Abstammung. Xavier wuchs im Stadtteil Wallstadt auf. Er wird streng römisch-Katholisch erzogen und in
der Schule wurde er oft wegen seiner Hautfarbe geärgert. Um das eigene Selbstbewusstsein aufzubauen lernte Naidoo Kickboxen. Er war Mitglied in Kirchen- und Schulchören und nahm zusammen mit dem „Celebration Gospel Choir“ und der Band „Just 4 Music“ eine CD auf. Er beendete erfolgreich die Realschule und begann eine Lehre als Koch. Gelegentlich jobbte er auch als Türsteher und Modell für Bademoden.

Das Debüt als Solist
Gelangweilt vom gesellschaftlichen Leben geht Naidoo in die USA und arbeitet an seinem Debüt-Album „Seeing is Believing“, welches er wenig später unter dem Künstlernamen „Kobra“ veröffentlichte. Zurück in Deutschland tritt er in Hauptrollen in Musicals in Hockenheim und Mannheim auf. 1994 unterstützte er die Gruppe „Rödelheim Hartreim Projekt“ als Sänger im Hintergrund. Hier wurde auch das Label „3p“ auf Naidoo aufmerksam und förderte seine Karriere. Er nahm noch im selben Jahr eine Single mit Sabrina Setlur auf. 1998 veröffentlichte Naidoo sein Erfolgsalbum „Nicht von dieser Welt“. Er gab diverse Auftritte in ganz Deutschland und das Lied „Nicht von dieser Welt“ wurde auf einer Bravo-Compilation angeboten. Ihm wird der Echo als Bester nationaler Künstler verliehen und es folgt ein Comet als Bester nationaler Akt.
Das Album wurde knapp 1.000.000 Male verkauft und sichert Xavier einen gehobenen Lebensstandard.
2002 veröffentlicht er das zweite Soloalbum „Zwischenspiel – Alles für den Herrn“. Das Doppelalbum schaffte es auf Platz eins der österreichischen und deutschen Album-Charts. Wieder folgten viele Preise – unter anderem der Preis als Bester deutscher Künstler 1999. Im Film „The City of Gods“ verlieh Xavier seine Synchronstimme an die Rolle des Buscapés. Das 2005 erscheinende Album „Telegramm für X“ stieg wieder prompt auf Platz eins der LP-Charts ein und erhielt mehrfach Platin. 2006 erhielt er erneut einen Echo als Bester Künstler. In diesem Jahr sang Naidoo auch für die Fußballnationalmannschaft anlässlich der Weltmeisterschaft.

Xavier Naido heute
Für sein verhältnismäßig junges Alter kann Xavier bereits auf viele Auszeichnungen und Ehrungen zurückblicken. Er gibt Unterricht an der Mannheimer Popakademie und ist Mitbegründer der Musikgruppe „Söhne Mannheims“ - mit welcher er erfolgreich musiziert. Mit seinen eigenen Labels „naidoo records“ und „Beats Around the Bush“ unterstützt er junge Talente überall auf der Welt.
Im Jahr 2008 trat Naido in Mannheim zusammen mit seinen Söhnen auf (MTV Unplugged-Konzerte). Im selben Jahr erschien „Wettsingen in Schwetzingen“ als dazugehöriges Doppelalbum. Das Album erreichte Gold und Platin, es wurde mehr als 300.000 Mal verkauft.
2009 trat er – wieder mit den Söhnen – in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz auf. Außerdem erschien sein Album „Alles kann besser werden“, das sich 90 Wochen auf dem ersten Platz der deutschen Charts hielt.
Naido bekam im März 2010 den „Echo 2010“ verliehen.
Konzerte gab der Künstler auch in Afghanistan bei einem Truppenbesuch der Bundeswehr vor Ort, um die Soldaten in Marmal und im Feldlager Kunduz zu unterstützen.
Bei der Castingshow „The Voice of Germany“ gehört Naidoo zu den Juroren und ist hier auch als Coach aktiv. 2012 trat er für Baden-Württemberg gemeinsam mit
Kool Savas beim Bundesvision Song Contest an und war dort unter dem Namen Xavas vertreten.
Xavier Naidoo Seiten, Steckbrief etc.
www.xavier.de - Die offizielle Xavier Naidoo Homepage
Xavier Naidoo Videos
Filme Xavier Naidoo Filmografie
2000 - Tatort – Die kleine Zeugin
2001 - Auf Herz und Nieren
2002 - City of God
2007 - Yes, I am!
2011 - The Voice of Germany (Jury)
2012 - The Voice of Germany (Jury)
Alben Xavier Naidoo Diskografie
1993 - Seeing Is Believing
1998 - Nicht von dieser Welt
2002 - Zwischenspiel – Alles für den Herrn
2005 - Telegramm für X
2009 - Alles kann besser werden
2012 - Danke fürs Zuhören